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Ältere Deutsche Literatur

Eine Einführung

von Hübner, Gert Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

Ein gut strukturierter und lesefreundlicher Einblick in die deutsche Literatur des Mittelalters

Dieses Buch erläutert auf anschauliche Weise die historischen Grundbedingungen der Älteren deutschen Literatur vom 9. bis zum 16. Jahrhundert.

Der erste Teil stellt die Orte der Produktion und Rezeption deutscher Texte vor und zeichnet die Ausbreitung der deutschsprachigen Schriftlichkeit, die Entwicklung des Dichtungsbegriffs und die wichtigsten Aspekte der Geschichte von Versdichtung und Prosaliteratur nach.

Der zweite Teil führt anhand konkreter Beispiele in die Verfahrensweisen des Bedeutungsaufbaus in älteren poetischen Texten ein. Tipps zur Informations- und Literaturrecherche sowie Hinweise auf weiterführende Lektüre runden den Band ab.

Die zweite Auflage wurde vollständig überarbeitet, um ein Kapitel zu den Grundlagen der Textkonstitution in Rhetorik und Theologie ergänzt sowie bibliographisch aktualisiert.

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Details
ISBN 9783825242565
UTB-Titelnummer 2766
Auflagennr. 2. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 28.10.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 365 S., 21 Abb., 2 Tab.
Inhalt
Kapitel 1: Wozu ältere Literatur? 1
1. Einführung 1
2. Epochenbegriffe 9
3. Aufbau des Buchs 13
Kapitel 2: Ältere deutsche Literatur – der Zeitraum 15
1. Literatur, Sprache, Kultur 15
2. Frühes Mittelalter: Althochdeutsche und altniederdeutsche Literatur (um 750 bis um 1050) 16
3. Hohes Mittelalter: Mittelhochdeutsche Literatur (um 1050 bis um 1350) 21
4. Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit: Frühneuhochdeutsche Literatur (um 1350 bis um 1600) und mittelniederdeutsche Literatur (13. bis 16. Jahrhundert) 27
Kapitel 3: Ältere deutsche Literatur – die Ausbreitung der Schriftlichkeit 35
1. Was ist ›deutsche‹ Literatur? 35
2. Deutsche Schriftlichkeit 37
a. Frühes Mittelalter 37
b. Hohes Mittelalter 42
c. Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit 48
3. Lateinisch-deutsche Literaturbeziehungen 56
4. Romanisch-deutsche Literaturbeziehungen 60
Kapitel 4: Ältere deutsche Literatur – › Literatur‹ und ›Dichtung‹ 69
1. Die Begriffe ›Literatur‹ und ›Dichtung‹ 69
2. Die Tradition des antiken lateinischen Dichtungsbegriffs 76
3. Die mündliche Tradition 85
4. Die Begriffe ›Autor‹ und ›Text‹ 93
5. Prosa und Roman 100
Kapitel 5: Was lesen? 104
Kapitel 6: Handschriften, Drucke, Editionen 134
1. Schriftliche Textüberlieferung 134
2. Handschriften 135
3. Buchdruck 146
4. Editionen 155
Kapitel 7: Verse und Strophen 167
1. Die Bedeutung der Verse 167
a. Funktionen von Versen 167
b. Was sind Verse und Strophen? 169
2. Versformen im frühen Mittelalter 173
a. Stabreimvers 173
b. Endreimvers 175
3. Vers- und Strophenformen im hohen Mittelalter 178
a. Nibelungenvers und Nibelungenstrophe 178
b. Höfischer Reimpaarvers 181
c. Stollenstrophe (Kanzonenstrophe) 183
4. Vers- und Strophenformen in Spätmittelalter und früher Neuzeit 186
a. ›Volksliedstrophen‹: Hildebrandstrophe, Vagantenstrophe 186
b. Silbenzählende Verse 189
Kapitel 8: Argumentativer Bedeutungsaufbau 193
1. Argumentation 194
2. Textuelle Sequenzierung 198
3. Begriffsbeziehungen 199
4. Metaphorische Analogien 200
5. Kulturelles Wissen: Lebensziele und Herrschaftsordnung 201
6. Pathos und Ethos 204
Kapitel 9: Narrativer Bedeutungsaufbau 206
1. Was sind Erzählungen? 206
2. ›Geschichte‹ und ›erzählerische Vermittlung‹ 208
a. Geschichte (›histoire‹) 208
b. Erzählerische Vermittlung (›discours‹) 214
3. ›Engelhard‹: Die Geschichte 219
4. ›Engelhard‹: Die erzählerische Vermittlung 228
Kapitel 10: Kulturelle Wissensordnungen I: Diskurse und Diskursanalyse 235
1. Praktisches und begrifflich-diskursives kulturelles Wissen 235
2. Kultur 237
3. Was ist ein Diskurs? 240
4. Historische Diskursanalyse 244
5. Diskurs, ›schöne Literatur‹, Dichtung 246
6. ›Geschlechtsverkehr‹ in Diskursen des 12. und 13. Jahrhunderts 248
a. Theologischer und kirchenrechtlicher Diskurs 248
b. Medizinischer Diskurs 253
c. Höfischer Diskurs 256
d. Gewohnheitsrechtlicher Diskurs 262
Kapitel 11: Kulturelle Wissensordnungen II: Praktiken und Praxeologie 266
1. Diskurse und Praktiken 266
2. Fastnachtspiel und Fastnacht 266
3. Das Fastnachtspiel vom Eggenziehen 270
4. Kulturelle Praktiken und Handlungswissen 276
5. Praktisches Wissen und moralisches Wissen 283
Kapitel 12: Theologische und rhetorische Wirklichkeitskonstruktionen 287
1. Kulturelle Wirklichkeitskonstruktionen und textuelle Bedeutungspraktiken 287
2. Rhetorik und Plausibilität 290
3. Theologie und Wahrheit 297
4. Topik und Wahrheit 302
Kapitel 13: Informationsmöglichkeiten und Literaturhinweise 314
1. Für die Studienpraxis 314
2. Informationen im Internet 315
3. Sprachgeschichte, Wörterbücher und Grammatiken 316
4. Einführungen in die ältere deutsche Literaturwissenschaft 318
5. Einführungen in mediävistische Nachbarfächer 319
6. Literaturgeschichten 320
7. Autoren- und Werklexika 321
8. Sach- und Personenlexika 322
9. Begriffsgeschichtliche Lexika 324
10. Literatur zu den einzelnen Kapiteln 326
Bildnachweis 348
Dank 349
Register 350
Autoreninfo

Hübner, Gert

1991-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Bamberg; 1996-2004 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters an der Universität Bamberg; 2002-2004 Privatdozent an der Universität Bamberg; Wintersemester 2003/2004 Vertretung der Professur für Germanistische Mediävistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2004-2008 Hochschuldozent, 2008 Außerplanmäßiger Professor für Ältere deutsche Literatur an der Universität Leipzig; seit 2009 Professor für Germanistische Mediävistik im Europäischen Kontext an der Universität Basel
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von U. Götz

Ein Buch, das aus einer deutlich literaturwissenschaftlichen Perspektive geschrieben ist, dabei aber Überlieferung etc. sowie sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse in einer Weise einbezieht, dass es auch für Sprachwissenschaftler unbedingt empfehlenswert ist. Sehr gut verständlich, ohne irgendwie zu vereinfachen.

Eine wertvolle Anschaffung

Bewertung

Kundenmeinung von Maria Jung

Das Buch von Gert Hübner „Ältere deutsche Literatur“ (2. Auflage) ist meiner Meinung nach ein wertvolles Nachschlag- und Grundlagenwerk für alle, die sich mit Mediävistik beschäftigen wollen. Seit wenigen Wochen besitze ich dieses Buch und weiß es bereits zu schätzen. In dieser Rezension versuche ich zu verdeutlichen, wieso dieses Werk sich sowohl für Laien, als auch für Mediävisten eignet.

Der Aufbau des Buches ist klar strukturiert. Zunächst wird eine zeitliche Eingrenzung vorgenommen, die sowohl für Begrifflichkeiten als auch für das Verständnis des Faches eine tragende Bedeutung ist. Danach werden die Konzepte der Schriftlichkeit, Literatur, Handschriften, Editionen und der Gedichte vorgestellt. Interessant ist der gewählte Aufbau aufgrund seiner Vielfältigkeit, der zwar vorerst einem Studierenden simpel erscheint, jedoch immer wieder in die Tiefe geht und Wissen aus den Hauptseminaren miteinbezieht. So eignet sich dieses Buch nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch zur Vorbereitung von Prüfungen oder genereller Wissenserweiterung. In den letzten Kapiteln geht das Werk auf die wissenschaftliche Analyse von historischen Diskursen, Alterität und auf die mittelalterliche Praxis ein. Letztes Kapitel bietet besonders wichtige Informationen zu wissenschaftlicher Literatur aus der Mediävistik.

Dieses Buch verwende ich jetzt (9. Semester Staatsexamen) als eine Einführung für die Vorbereitung zum Examen. Im Idealfall sollte das Buch schon früher zur Hand liegen, da es besonders im ersten Semester die Fülle von Informationen anschaulich darbietet. Natürlich enthält das Buch nicht alle Schwerpunkte, doch umfasst einen großen Bereich, der vor allem die Zeit (Merkmale, historische Eingrenzung), die Lyrik, Rhetorik und die schriftliche Textüberlieferung näher beleuchtet.

Der Inhalt wird sehr gut verständlich dargeboten. Neben dem Text, jeweils links/rechts, wird der Inhalt des Absatzes in einem Wort zusammengefasst und zu den Thematiken wie Schriftlichkeit werden immer Textbeispiele und Scans angeführt. Selten gibt es Werke aus dem mediävistischen Bereich, die so viel Übersichtlichkeit bieten und gleichzeitig so viele verschiedene Bereiche erläutern!

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