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Apokalyptik

von Tilly, Michael  Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: UTB Profile

Verständliche Aufarbeitung eines komplexen Themas

Die Erwartung eines radikalen Endes dieser Welt begegnet in der jüdischen und christlichen Tradition seit der Antike, und bis heute gehört die Vorstellung vom nahen Weltuntergang zu den Glaubensüberzeugungen zahlreicher religiöser Sondergemeinschaften. Vom Holzschnitt bis zum Horrorfilm fand das Thema immer wieder Eingang in die populäre Kultur.

Dieser Band bietet gezielte und präzise Informationen über die antike jüdische und frühchristliche Apokalyptik sowie eine anschauliche Darstellung der Geschichte des Phänomens von der Spätantike bis in die Gegenwart.


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Details
ISBN 9783825236519
UTB-Titelnummer 3651
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 18.07.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 128 S., div. Abb.
Inhalt
Einführung 7
1 Apokalyptik als religionsgeschichtliches Phänomen 9
2 Die Wurzeln der Apokalyptik 20
3 Die apokalyptische Bewegung im antiken Judentum 36
4 Apokalyptische Literatur 47
5 Apokalyptik in der antiken jüdischen Literatur 57
6 Die Apokalyptik und das frühe Christentum 88
7 Apokalyptische Weltdeutungen und Bewegungen
in Geschichte und Gegenwart 116
8 Apokalyptik als Thema im christlichen Religionsunterrich 135
Anhang
Bibliographie 137
Glossar 142
Sachregister 144
Pressestimmen
Aus: biblische-buecherschau.de 11/2013 – Daniel Lanzinger
[…] Wer solide religionsgeschichtliche Hintergrundinformationen in kompakter Form erhalten möchte, ist mit Michael Tillys „Apokalyptik“-Buch gut beraten: Dessen Ziel ist es, die komplexe Thematik […] auf vergleichsweise wenigen Seiten allgemeinverständlich darzustellen. Dies beginnt bereits bei der stark auf Lesefreundlichkeit angelegten äußeren Gestaltung. […]
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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Rösel

Gute Einführung in die Thematik. Gut lesbar.

Großartig!

Bewertung

Kundenmeinung von M. Bleiholder

Ihr Apokalyptik-Buch hat mir bei der Prüfungsvorbereitung sehr, sehr gute Dienste geleistet - als hilfreicher Einstieg und fundierter Überblick, von dem aus auch die Rezeption anderer Forschungsliteratur deutlich vereinfacht wurde. Vielen Dank dafür - ein wirklich großartiges Buch!

Eine solide Einführung mit Schwächen

Bewertung

Kundenmeinung von Daniel Hoffmann

Michael Tilly bietet mit seinem Buch Apokalyptik in der Reihe UTB Profile eine höchst informative, gut strukturierte und leicht verständliche Einführung in die Apokalyptik. Die Einführung gibt einen ersten thematisch breit ausgerichteten Überblick über das religionsgeschichtliche Phänomen Apokalyptik. Aufgrund der verständlichen Sprache, des Glossars am Buchende sowie eines Fließtextes, der nicht durch Einzelverweise unterbrochen wird, eignet es sich besonders gut für Studierende am Studienanfang sowie für interessierte Laien. Layout und Anlage des Buches sind sehr übersichtlich gehalten. Jedem Kapitel vorangestellt ist eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte, die ebenso wie ein Sachregister am Ende des Buches eine schnelle erste Orientierung ermöglicht. Literaturempfehlungen am Ende einzelner Kapitel sowie eine umfangreiche Bibliographie am Ende geben Impulse aus der aktuellen Fachliteratur zur Weiterarbeit.

Inhaltlich geht Tilly zunächst auf die Prägung des modernen Begriffs Apokalyptik als „Terminus technicus im wissenschaftlichen Diskurs“ (S. 11) ein und stellt sodann die Wurzeln der Apokalyptik in Judentum und – sehr ausführlich behandelt – der Umwelt des Judentums (Ägypten, Iran, Griechenland, Rom) dar. Es folgt eine historische Kontextualisierung der Apokalyptik im Judentum der Makkabäerzeit, auf die eine Behandlung der apokalyptischen Literatur ausgehend von einer Definition Michael Wolters folgt. Dann werden einzelne jüdische Apokalypsen inhaltlich vorgestellt und historisch eingeordnet (Daniel, äth. Henoch, Schriften Qumrans, jüdische Sybillinen, Jubiläen, syr. Baruch). Schließlich wendet sich Tilly dem jungen Christentum zu und beleuchtet das hier zu Tage tretende Apokalyptik-Verständnis in Abgrenzung zum Judentum. Im Gegensatz zum Judentum sei die „Annahme des Wirkens Gottes in der Welt und in der Geschichte“ (S. 90) bestimmend für das junge Christentum gewesen. Davon ausgehend untersucht Tilly die Aufnahme apokalyptischer Traditionen in den Schriften des neuen Testaments und kommt schließlich zu dem Schluss, dass es sich bei der Offenbarung des Johannes weniger um eine Apokalypse als vielmehr um „eine prophetische Schrift“ (S. 108) handle. Am Ende des Buches stellt Tilly apokalyptische Weltdeutungen und Bewegungen von der alten Kirche bis hinein in die Gegenwart vor und zeigt, wie Apokalyptik als Krisenphänomen gerade in schweren Zeiten immer wieder aufkam. Abschließend gibt er Impulse zur Behandlung des Themas im christlichen Religionsunterricht.

Insgesamt handelt es sich also durchaus um eine solide Einführung ins Thema. Dennoch gibt es Schwachpunkte, die auch bei aller Beschränkung auf Wesentliches im Rahmen einer Einführung hätten thematisiert werden können. Tilly definiert den Zeitbegriff nicht genauer und versäumt eine grundlegende Reflexion, inwiefern überhaupt davon ausgegangen werden kann, dass moderne Zeit- und Geschichtskonzepte (etwa die Konzeption einer linearen Zeitachse) für die Interpretation antiker Texte zulässig und nicht anachronistisch sind. Gerade weil seine Konzeption der Apokalyptik wesentlich vom Zeitbegriff ausgeht (vgl. S. 16), hätte dies getan werden müssen. Hier hätte problemlos an kulturanthropologische Forschungen angeschlossen werden können, wie sie in der Folge Wolfgang Stegemanns Christian Strecker schon 1997 angestellt hat. Solche Reflexionen ignoriert Tilly leider. Ebenfalls fragwürdig scheint seine Behandlung urchristlicher Apokalyptik, die ihr Profil gerade in einer starken Abgrenzung vom Judentum gewinnt. Insbesondere Ekkehard W. Stegemann hat in seinen Untersuchungen zur christlichen Apokalyptik immer wieder die durch und durch jüdische Prägung urchristlicher Apokalyptik betont und urchristliche Apokalyptik gerade nicht in Abgrenzung, sondern in Fortsetzung und Intensivierung jüdischer Apokalyptik gesehen. E. W. Stegemanns weiterführende Forschungen bleiben aber leider unberücksichtigt. Schließlich scheint auch Tillys Klassifizierung der Offenbarung des Johannes äußerst fragwürdig. Klaus Wengst zeigt in seiner Deutung der Apokalypse des Johannes von 2010 nicht nur die durch und durch jüdische Prägung der Offb auf, sondern ordnet sie ebenso der Gattung Apokalypse zu. Auch Wengsts Deutung taucht leider nicht in der Bibliographie auf.

So hat die Einführung also einen grundlegenden „blinden Fleck“ hinsichtlich ihres einfach vorausgesetzten Zeitbegriffs und stellt insbesondere bei Behandlung der christlichen Apokalyptik eine recht einseitige Deutung von ihr als „sicheres“ Wissen dar, was faktisch nicht der Fall ist. Trotz der übersichtlichen Darstellung und inhaltlichen Breite wären so für eine Neuauflage ein Einbezug kulturanthropologischer Forschungen sowie eine differenzierendere Sicht auf die urchristliche Apokalyptik wünschenswert!

Das Ende der Welt auf 144 Seiten ...

Bewertung

Kundenmeinung von Hans-Jürgen Huth

Angesichts der verheerenden Auswirkungen des römisch-jüdischen Kriegs 66-74 in politischer, religiöser und sozialer Hinsicht schrieb der Autor Johannes die nach ihm benannte Apokalypse, die als einzige dieses Genres Aufnahme in das Neue Testament fand. Hinter der Großen Hure Babylon, die früher schon einen jüdischen Tempel zerstört hatte, verbarg sich diesmal Rom. Ausgaben dieser bekanntesten Apokalypse, aber auch die apokalyptische Literatur insgesamt waren/war im Mittelalter hochgeschätzt (siehe Eco, Der Name der Rose). Auch heute wird in Esoterik, okkulten Zirkeln und von selbsternannten Propheten das nahe Ende der Welt beschworen. Endzeitfilme finden zahlreiche Besucher. Man hat es heute wie damals mit tiefen Emotionen: Angst, Verzweiflung, Wunsch nach Erlösung zu tun.
Der Band kann einerseits Lehrern, Schülern und Studenten der Theologie und Geschichtswissenschaft als Einführung dienen, spricht aber auch alle am Thema Interessierten an, die eine sachlich fundierte, gut lesbare Darstellung suchen.

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