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So funktioniert direkte Demokratie

von Moeckli, Silvano Fach: Politikwissenschaft;

In diesem Buch werden Ursprünge, Einrichtungen und Verfahren der direkten Demokratie auf kompakte und verständliche Weise dargestellt und erklärt. Zunächst wird erläutert, was direkte Demokratie ist und welche Typen von Sachabstimmungen es gibt. Es folgt ein Kapitel über die Geschichte der direkten Demokratie. In Analogie zu einem Mannschaftsspiel werden die Spielregeln der direkten Demokratie in verschiedenen Staaten beschrieben, die Spieler vorgestellt und der Spielverlauf verfolgt, inklusive möglicher Fouls. Schließlich werden die Spielergebnisse beurteilt. Auch neue Themen wie der Gebrauch des Internets in Abstimmungskampagnen oder die Deutungshoheit über den «Volkswillen» werden behandelt.

Zahlreiche aktuelle Beispiele sowie 35 Abbildungen und Tabellen veranschaulichen und verdichten den Stoff.

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Apple, Libri, Thalia) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.
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Details
ISBN 9783825250546
UTB-Titelnummer 5054
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 13.08.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 188 S.
Inhalt
Vorwort 9
1 Einleitung 11
1.1 Naglers Sepp und das Veto im Kanton St. Gallen 1831 11
1.2 Die abgeblasene Volksabstimmung in Griechenland 2011 14
1.3 Die Internationalisierung der Politik als Gefahr für die Demokratie 15
1.4 Hoffnungsträgerin direkte Demokratie 16
1.5 Idee dieses Buches 18
1.6 Das «Spiel» der direkten Demokratie 18
2 Begriffe und Typen direktdemokratischer Verfahren 21
2.1 Was ist direkte Demokratie? 21
2.2 Begriffe zur direkten Demokratie und Typen von Volksabstimmungen 24
2.3 Abstimmungsverfahren 29
2.4 Der Kerngehalt der (direkten) Demokratie 30
3 Geschichte der direkten Demokratie 31
3.1 Der «Stammbaum» der direkten Demokratie 31
3.2 Antike 32
3.3 Schweizerische Eidgenossenschaft 33
3.4 USA 38
3.5 Frankreich 41
4 Spielregeln 45
4.1 Allgemeines 45
4.2 Schweiz 46
4.3 USA 50
4.4 Bundesrepublik Deutschland 53
4.5 Österreich 58
4.6 Italien 61
4.7 Frankreich 62
4.8 Uruguay 62
4.9 EU 64
4.10 Beispiele von unfairen Spielregeln 65
4.11 Beurteilung 69
5 Spieler 73
5.1 Staatliche Akteure 73
5.1.1 Staatliche Akteure als Hauptspieler 73
5.1.2 Regierung und Verwaltung 73
5.1.3 Parlament 74
5.1.4 Justiz 75
5.2 Nichtstaatliche Akteure 80
5.2.1 Politische Parteien 80
5.2.2 Zivilgesellschaftliche Gruppen 83
5.2.3 Spitzenverbände 84
5.2.4 Einzelakteure 84
5.3 Schiedsrichter 88
6 Spiele und ihre Verläufe 91
6.1 Zahl der Abstimmungen 91
6.2 Wer spielt mit? 94
6.3 Worüber wird abgestimmt? 101
6.4 Wie oft wird abgestimmt? 103
6.5 Wie hoch ist die Stimmbeteiligung? 104
6.6 Warum gibt es Sachabstimmungen? 108
6.7 Die Deutung und Durchsetzung des «Volkswillens» 112
6.8 Der Meinungsbildungsprozess 115
6.9 Neue Medien und direkte Demokratie 121
6.10 Beispiele von Fouls 126
7 Spielergebnisse 133
7.1 Ein Analyseraster 133
7.2 Funktionen für die politischen Strukturen 135
7.3 Ein Modell des politischen Entscheidungsprozesses 139
7.4 Funktionen 144
7.4.1 Funktion (1): Erleichterung der institutionellen politischen Partizipation 144
7.4.2 Funktion (2): Agenda-Setting 145
7.4.3 Funktion (3): Koppelung der politischen Elite an das Elektorat 146
7.4.4 Funktion (4): Bessere Akzeptanz politischer Entscheide 148
7.4.5 Funktion (5): Politische Sozialisation und politische Kommunikation 150
7.5 Dysfunktionen 151
7.5.1 Dysfunktion (I): Inanspruchnahme durch «Hauptakteure» 151
7.5.2 Dysfunktion (II): Verzögerung des Durchflusses durch das politische System 153
7.5.3 Dysfunktion (III): Schwächung von Parteien und Parlament 155
7.5.4 Dysfunktion (IV): Überforderung der Stimmbürgerschaft 156
7.5.5 Dysfunktion (V): Verschärfung politischer Konflikte 157
7.6 Ambivalente Funktionen der direkten Demokratie 157
7.6.1 Reform des politischen Systems 157
7.6.2 Finanzpolitische Funktionen 159
7.6.3 Sozialpolitische Funktionen 165
7.6.4 Direkte Demokratie und Minderheiten 167
8 Abschließende Beurteilung 169
8.1 Wem nützt direkte Demokratie? 169
8.2 Macht direkte Demokratie glücklich? 170
8.3 Wollen die Menschen direkte Demokratie? 172
8.4 Selbstherrschaft des Volkes? 173
Anhang 177
Abbildungsverzeichnis 177
Tabellenverzeichnis 178
Websites 179
Literaturverzeichnis 182
Autoreninfo

Moeckli, Silvano

Prof. Dr. Silvano Moeckli ist emeritiert und lehrte Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen und der Fachhochschule St. Gallen.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Eine hilfreiche Einführung in die direkte Demokratie

Bewertung

Kundenmeinung von Melina Lau

Ich habe mir das Buch als Ergänzung zum Studium der Sozialwissenschaften besorgt. Alles in Allem bietet es eine gelungene Einführung in die direkte Demokratie. Umrundet werden die Erklärungen mit vielen Beispielen sowie abwechslungsreichen und sinnvollen Grafiken, welche auch immer gut erklärt werden. Es werden keinerlei Vorkenntnisse in Politikwissenschaften benötigt, denn diese Literatur ist für jeden gut verständlich.
Mir persönlich hat dieses Buch sehr gefallen und mich in meinem Studium weitergebracht.

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