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Bevölkerungsgeographie

von de Lange, Norbert; Geiger, Martin; Hanewinkel, Vera; Pott, Andreas Fach: Geowissenschaften; Reihe: Grundriss Allgemeine Geographie

Wie wird sich die Weltbevölkerung entwickeln? Wird die Erde übervölkert? Sterben die Europäer aus? Leben in Deutschland bald nur noch Senioren?

Diese fundierte Einführung erläutert die zentralen Gebiete der Bevölkerungsgeographie: Bevölkerungsverteilung, Bevölkerungszusammensetzung, natürliche Bevölkerungsbewegung, Migration sowie demographische Transformationen. Auf dieser Grundlage können Studierende aktuelle Fragen kompetent beantworten.
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Details
ISBN 9783825241667
UTB-Titelnummer 4166
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 17.09.2014
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 204 S., durchgehend zweifarbig, 44 farb. Abb., 7 Abb., 31 Tab., 30 Karten
Inhalt
Vorwort 9
Bevölkerung und Bevölkerungsgeographie 11
1.1 Aktuelle Themen und Problemstellungen 12
1.2 Bevölkerungsgeographie 17
1.3 Zur Konzeption des Buches 18
Datengrundlagen 19
2.1 Bevölkerungsstand und der Begriff der Bevölkerung in der amtlichen Statistik der Bundesrepublik Deutschland 20
2.2 Die Demographische Grundgleichung 21
2.3 Datenerhebungen 21
2.3.1 Die Volkszählung 21
2.3.2 Die Fortschreibung 22
2.3.3 Der Mikrozensus 23
2.3.4 Der registergestützte Zensus 2011 in Deutschland 24
2.4 Statistische Quellen 24
2.4.1 Weltweite Datenquellen 25
2.4.2 Nationalstatistiken und Länderinformationen 25
2.4.3 Nationalatlanten 26
2.4.4 Migrationsstatistiken 27
Bevölkerungsverteilung und –dichte 29
3.1 Bevölkerungsverteilung: kartographische Darstellungsweisen und Kennziffern 30
3.2 Bevölkerungsdichte 32
3.3 Bevölkerungsverteilung und -dichte im weltweiten Vergleich 36
3.4 Bewertung von Verteilung und Dichtewerten 38
3.5 Bevölkerungskonzentration in Agglomerationsräumen 38
3.6 Bevölkerungsdichten in Nordrhein-Westfalen 41
Bevölkerungszusammensetzung 45
4.1 Geschlecht 46
4.2 Alter 48
4.2.1 Typen von Alterspyramiden 48
4.2.2 Kennziffern zum Altersaufbau 51
4.2.3 Grundzüge der globalen Altersdifferenzierung 54
4.2.4 Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland 55
4.2.5 Regionale Altersdifferenzierung in Deutschland 59
4.3 Familienstand und Haushaltsstruktur 64
4.3.1 Klassisches Konzept des Familien- und Lebenszyklus 65
4.3.2 Veränderungen des Heiratsverhaltens und moderne Lebensformen 66
4.4 Bildungsstand 69
4.5 Erwerbsstruktur, Arbeitslosigkeit, Armut 70
4.5.1 Erwerbsstruktur 71
4.5.2 Arbeitslosigkeit 73
4.5.3 Armut 78
4. 6 Ethnische Minderheiten, Ausländer und Migranten 78
4.6.1 Ethnische Zugehörigkeiten und ethnische Minderheiten 78
4.6.2 Ethnische Minderheiten in den USA 81
4.6.3 Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland 84
4.6.4 Nationale Minderheiten in Deutschland 90
Natürliche Bevölkerungsbewegungen 93
5.1 Die natürliche Bevölkerungsbewegung im Überblick 94
5.2 Fertilität 94
5.2.1 Kennziffern der Fertilität 94
5.2.2 Fertilität im weltweiten Vergleich 97
5.2.3 Erklärungsansätze weltweiter Fertilitätsunterschiede 99
5.2.4 Fertilität in Deutschland 101
5.3 Mortalität 104
5.3.1 Kennziffern der Mortalität 104
5.3.2 Mortalität im weltweiten Vergleich 108
5.3.3 Mortalität und ihre Bestimmungsfaktoren 111
5.3.4 Mortalität und Lebenserwartung in Deutschland 115
5.4 Natürliches Bevölkerungswachstum 118
5.4.1 Kennziffern des natürlichen Bevölkerungswachstums 118
5.4.2 Das natürliche Bevölkerungswachstum im weltweiten Vergleich 120
5.4.3 Das jüngere natürliche Bevölkerungswachstum in Deutschland 121
Räumliche Bevölkerungsbewegungen 125
6.1 Grundbegriffe und Differenzierungen räumlicher Bevölkerungsbewegungen 126
6.1.1 Politisch-administrative Differenzierung 126
6.1.2 Zeitliche Differenzierung 130
6.1.3 Formen der statistischen Erfassung und Beispiele 134
6.2 Wanderungstypologien 141
6.3 Klassische Modelle zur Erklärung von Wanderungen 146
6.3.1 RAVENSTEINS Gesetze der Migration 146
6.3.2 Distanz- und Gravitationsmodelle 147
6.3.3 Push-Pull-Modell 148
6.3.4 Verhaltensorientierte Modelle und Constraints-Ansätze 149
6.3.5 Modell der Mobilitätstransformation nach ZELINSKY 149
6.4 Ökonomistische Wanderungsmodelle 152
6.4.1 Neoklassische Modelle 152
6.4.2 New Economics of Migration 152
6.4.3 Theorie segmentierter Arbeitsmärkte 153
6.4.4 Weltsystemtheorie und Neue Internationale Arbeitsteilung 154
6.5 Sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze 154
6.5.1 Theorie struktureller Spannungen 154
6.5.2 Netzwerkansatz 155
6.5.3 Transnationale Migration 155
6.5.4 Migrationssysteme 157
6.6 Die Pluralität der Erklärungsansätze 159
Demographische Transformationsprozesse 161
7.1 Modell des demographischen Übergangs 162
7.1.1 Entstehung und Kennzeichen des Modells 162
7.1.2 Phasengliederung 163
7.1.3 Unterschiede im Ablauf des demographischen Übergangs 163
7.1.4 Der demographische Übergang in globaler Perspektive 165
7.1.5 Bewertung des Modells des demographischen Übergangs 168
7.2 Der zweite demographische Übergang: der demographische Wandel 169
7.3 Der demographische Wandel in globaler Perspektive 172
7.4 Der demographische Wandel am Beispiel Deutschlands 174
7.4.1 Die negative natürliche Bevölkerungsbewegung in Deutschland seit 1840: „Wir werden weniger“ 174
7.4.2 Demographische Alterung: „Wir werden älter“ 179
7.4.3 Neue Haushalts- und Lebensformen: „Wir leben häufiger allein“ 183
7.4.4 Zuwanderung: „Wir werden bunter“ 184
7.4.5 Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in Deutschland 186
7.4.6 Gesellschaftliche Herausforderungen des Bevölkerungsrückgangs und der demographischen Alterung 189
Literatur 193
Sachregister 201
Autoreninfo

de Lange, Norbert

Prof. Dr. Norbert de Lange lehrte und forschte an den Instituten für Geographie der Universitäten Münster und Osnabrück. Seit 2006 ist er als Professor für Umweltinformatik und Kommunalplanung am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind inzwischen Geoinformationssysteme sowie deren Anwendungen in der Stadt- und Regionalplanung.

Geiger, Martin

Dr. Martin Geiger ist Geograph und interdisziplinärer Migrationsforscher. Als Banting Fellow der kanadischen Regierung arbeitet er seit 2012 am Department of Political Science und dem Institute of European, Russian and Eurasian Studies an der Carleton University in Ottawa. Zuvor war er von 2008 bis 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie und am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück tätig. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen die kritische Analyse der Steuerung von Wanderungsvorgängen durch Staaten und internationale Organisationen, die Rolle von Sicherheitsunternehmen und der Einsatz neuer IT-basierter Technologien im Management von Migration.

Hanewinkel, Vera

Vera Hanewinkel, M.A., arbeitet seit 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS). Sie ist Redakteurin bei focus Migration und beim Newsletter Migration und Bevölkerung.

Pott, Andreas

Pott, Andreas

Prof. Dr. Andreas Pott arbeitet seit 2007 als Sozialgeograph mit den Schwerpunkten Geographische Migrationsforschung, Bevölkerungsgeographie, Raumtheorie und Städtetourismus an der Universität Osnabrück. Seit 2010 ist er Direktor des interdisziplinären Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück.
Reiheninfo
Die Reihe „Grundriss Allgemeine Geographie“ stellt in systematischen Überblicken die wichtigsten Grundbegriffe und Themenbereiche der Geographie vor: von Geomorphologie bis Geographiedidaktik. Alle Bände sind den Bedürfnissen des Studiums angepasst und auf Prüfungsrelevanz zugeschnitten.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Lenjoint

Sehr kompakte Zusammenfassung, gute Ergänzung zum UTB-Titel Bähr: Bevölkerungsgeographie.

Aktuelle Information zu aktuellen Entwicklungen

Bewertung

Kundenmeinung von Hans-Jürgen Huth

aus der Reihe: Grundriss Allgemeine Geographie
de Lange / Geiger / Hanewinkel / Pott: Bevölkerungsgeographie
bei Schöningh / UTB

Die „alte“ Bundesrepublik integrierte in der frühen Nachkriegszeit Millionen Vertriebene/Flüchtlinge infolge des II. Weltkriegs. Mit den sechziger Jahren begann die Anwerbung von sogenannten „Gastarbeitern“ vor allem in die Industrieregionen. Zunächst kamen vom christlichen Kulturkreis geprägte Männer aus dem Mittelmeergebiet, später zunehmend islamisch geprägte Männer aus Anatolien. Die ursprüngliche Idee des wieder heimkehrenden Gastarbeiters wurde zunehmend von Einwanderen abgelöst, die in Deutschland dauerhaft bleiben und ihre Angehörigen nachholen wollten. Gleichzeitig fanden geographisch bedeutsame Entwicklungen vor allem in Bayern und Nordrhein-Westfalen statt. Während Bayern zu Landwirtschaft und Tourismus moderne Industrie hinzugewann, setzte der Niedergang der alten Schwerindustrie (Kohle und Eisen/Stahl) den Revieren in NRW, aber auch dem Saarland, massiv zu.

1964 war das geburtenstärkste Jahr in der BRD. Seitdem verändert sich die Demographie in Deutschland: Es werden weniger Kinder geboren, gleichzeitig werden die Menschen immer älter, wobei die zunehmende Hochaltrigkeit mit einer Zunahme altersspezifischer Krankheiten, z.B. Demenz, einhergeht. Die Folgen sind zunehmende Pflegebedürftigkeit und Fachkräftemangel in manchen Regionen.

Nach dem Ende des Kalten Krieges und Deutschlands Wiedervereinigung begann eine innerdeutsche Wanderung nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft. Gleichzeitig verursachte der Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien eine Flüchtlingswelle, die in der folgenden Zeit noch anschwellen sollte. Während die EU-Erweiterungen und die Freizügigkeit politisch gewollt waren, gelang es nicht, Afrika politisch und wirtschaftlich zu konsolidieren. Zur Zeit sieht sich die „Festung Europa“ mit einer großen Zahl von Armutsflüchtlingen aus Afrika konfrontiert, die über das Mittelmeer kommen. Vom Balkan drängen viele dort diskriminierte Angehörige der Volksgruppen Sinti und Roma ins Land, und der Bürgerkrieg in Irak und Syrien veranlasst viele, aus Todesangst vor Kriegsereignissen ins Ausland, nach Europa zu flüchten.

Das vorliegende Lehrbuch nimmt sich dieser Problematik in all ihren Facetten an: In sieben Kapiteln von 'Bevölkerung und Bevölkerungsgeographie' über 'Räumliche Bevölkerungsbewegungen' bis zu 'Demographische Transformationsprozesse' werden die wesentlichen Aspekte behandelt. Das Buch ist sehr gut verständlich, also auch für frühe Studienabschnitte geeignet. Es enthält einiges Zahlenmaterial und ist graphisch sehr informativ gestaltet.

Wir können das Buch guten Gewissens empfehlen für beginnende und mittlere Studienabschnitte von Studenten der geographischen Wissenschaften, zur Wiederholung und Prüfungsvorbereitung auch für Fortgeschrittene. Darüberhinaus ist es für Menschen, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, sich aber noch an einer Universität fortbilden oder ehrenamtlich in Politik, Umwelt oder Flüchtlingshilfe engagieren, von großem Interesse.

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