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Das 19. Jahrhundert

Eine Epoche und ihre Medien

von Telesko, Werner Fach: Geschichte;

Die vorliegende Einführung geht der Frage nach, welche fundamental neue Bedeutung die unterschiedlichen schriftlichen und bildlichen Medien in der Kultur des 19. Jahrhunderts besitzen.

Wenn diese Epoche häufig als eine umwälzender politischer Revolutionen bezeichnet wird, dann ist mit gleichem Recht auf die wichtigen Veränderungen in der Relevanz der Medien für alle Lebensbereiche hinzuweisen. Die rasanten Entwicklungen in Presse, Fotografie und anderen Medien der Kommunikation haben die "Moderne" hervorgebracht, wie wir sie heute kennen.
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Details
ISBN 9783825233921
UTB-Titelnummer P3392
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsdatum 15.09.2010
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Wien
Umfang 304 S., 46 Abb.
Pressestimmen
Aus: hsozkult – Simone Müller-Pohl - 6.04.2012
[…] Eine kompetent verfasste, sehr lesenswerte und ergiebige Einführung, welche gerade durch Teleskos weites Verständnis von „Medien“ unsere Perspektive auf die Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts erweitert.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: Bücherschau, 01.04.2010
In 16 Kapiteln gibt der Autor einen Überblick über die wesentlichen Fragen des "langen 19. Jahrhunderts". Jedem Kapitel ist ein ausführliches Literaturverzeichnis angehängt, damit man sich über den Forschungsstand einen Überblick verschaffen kann. […]
Autoreninfo

Telesko, Werner

Dr. Werner Telesko lehrt am Institut für Kunstgeschichte in Wien.

Weitere Titel von Telesko, Werner

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Auersperg

Sehr spannender Überblick über verschiedene Themengebiete des 19. Jahrhunderts, die heute großen Einfluss auf die Gesellschaft haben.

Grundlegender Überblick über das 19. Jahrhundert

Bewertung

Kundenmeinung von Wolfgang Braun

Das Buch „Das 19. Jahrhundert. Eine Epoche und ihre Medien“ von Werner Telesko ist erfreulicherweise sehr systematisch gegliedert und erleichtert so die erste Orientierung.

Der Autor differenziert zwischen „Politischen und sozialen Grundlagen“, „Visuellen Strategien“, „Wissenskulturen“ und „Mensch und Wahrnehmung“. Nach einer kurzen Einleitung wird in die Rahmenbedingungen und das allgemeine Verständnis des „langen 19. Jahrhunderts“ eingeführt. Die Einleitung ist in weitere (leider nicht im Inhaltsverzeichnis auftauchende) Themenfelder untergliedert, die jeweils mit einer Überschrift voneinander separiert sind. Hier wird das Fundament für das weitere Verständnis des Buches gelegt.

Dieses erste Kapitel sollte unbedingt gelesen werden, wenn man sich mit diesem Zeitraum bisher noch nicht auseinander gesetzt hat. In den Folgekapiteln werden die wichtigsten historischen Begriffe, die die Zeit prägten, behandelt. In den politischen und sozialen Grundlagen sind es Begriffe wie: Nation, europäisches Herrschertum, Bürgertum und Rekonstruktion von Geschichte in der Lebenswelt. Die visuellen Strategien setzen sich mit Historismus und Kunst auseinander sowie Erinnerungsgeschichte anhand von Monumenten Hier wurde bei dieser Rezension vor allem auf den Bezug der aktuellen Autoren und deren Herleitung geachtet. Das Ehepaar Assman und G. Oexle werden jedenfalls genannt. Des Weiteren beschäftigt sich das Kapitel mit Kunst und Darbietung von Kunst in Ausstellungen und die damit verbundene „Ästhetisierung des Lebens“ – und dem damit verbundenen, weiteren Abrücken von Konventionen in Literatur und Kunst.
Das Kapitel Wissenskulturen beschäftigt sich mit der Wissensproduktion und –erweiterung im öffentlichen Raum sowie der Installation von Massenmedien wie Zeitungen und literarischer Textproduktion. Zur Visualisierung des Wissens wird auf Museen und deren Vermittlung von Geschichte und Kultur näher eingegangen um letztendlich die Weltausstellungen z.B. in Paris des 19. Jahrhunderts zu erwähnen. In Mensch und Wahrnehmung wird die aufsteigende Kartografie beleuchtet.
Das Buch wird durch thematisch eingestreute, zeitgenössische Grafiken etwas aufgelockert und zeigen den Stil des 19. Jahrhunderts auch im Bild.

Das Buch behandelt sehr viele Aspekte des 19. Jahrhunderts – selbstverständlich selektiv, denn der Titel grenzt hier schon mit dem Begriff „Medien“ ein. In diesem Falle ist das Buch eine lesenswerte Anschaffung, um sich auch historisch und literarisch der Zeit des „langen 19. Jahrhunderts“ zu nähern und sich einen Überblick zu verschaffen.
Das Buch ist geeignet für Bachelor- und Masterstudenten, die sich historisch, literarisch und im Allgemeinen historischen Medienbezug in diesem Jahrhundert eine Weile aufhalten und dort Prüfungsleistungen anstreben. Die dort dargestellten Rahmenbedingungen vertiefen den einen oder anderen Aspekt. Für eine spezielle Themenprüfung sollte das Buch aber nur als einführende Lektüre genutzt werden. Einer wirklich speziellen, vertiefenden Fragestellung kann das Buch nicht gerecht werden.

Die Schreibart ist leicht verständlich und gut nachvollziehbar, ohne einen Fremdwörterduden hinzu ziehen zu müssen.

Ein wenig Kritik ist trotzdem angedacht. Jedes Kapitel schließt mit einer umfassenden Literaturliste zur Thematik, derer man sich sicher auch im Nachhinein zur Vertiefung widmen kann. Leider wurde diesen Literaturlisten wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sie beinhaltet im Fließtext aneinander gereihte Literaturangaben. Dieser Mangel an Systematik ist Grund für die Unübersichtlichkeit der Literaturlisten. Eine „Listung“ untereinander, in dem man jedem Autor und Werk eine nachvollziehbare Zeile schenkt, wäre hier sehr hilfreich gewesen. So wühlt man sich durch einen Textklumpen, um vielleicht noch den Autor ausfindig zu machen, der im Harvard Stil innerhalb des Textes irgendwo erwähnt wird.

Weiter Lernhilfen oder Zusatzmaterialien gibt es nicht.

Fazit: Das Buch ist seine Anschaffung wert, wenn man sich einführend mit den Medien des 19. Jahrhunderts bekannt machen will und einen groben historischen Überblick verlangt. Diesem wird durch Behandlung der gängigen historischen Eckbegriffe in jedem Fall genüge getan. Auf die aktuelle Forschung und deren Autoren wird mit Hilfe des Literaturverzeichnisses eingegangen. Das Buch ist nicht nur für Studenten geeignet, sondern auch für den interessierten Leser ohne studentischen Hintergrund flüssig und mit Erkenntnisgewinn zu lesen.

Telesko: Das 19. Jahrhundert

Bewertung

Kundenmeinung von Naomi-Olivia Gross

Interessante und informative Darstellung einer Epoche und ihrer Medien!
In vier Kapiteln führt Telesko den Leser in die Medienwelt des 19. Jahrhunderts ein. Eine hohe informationsdichte und klare Argumentation zeichnen dieses Werk aus. Als besonders hilfreich erweisen sich die umfangreichen Literaturhinweise.

Guten Überblick übers 19. Jahrhundert

Bewertung

Kundenmeinung von Louise Hoffmann

In seinem Buch behandelt W. Telesko verschiedene Aspekte des 19. Jahrhundert. Diese werden von ihm in die Kapitel "Politische und soziale Grundlagen", "Visuelle Strategien", "Wissenskultur", "Mensch und Wahrnehmung" unterteilt.

Ziel seines Werkes ist es, der Frage nachzugehen, in welcher Weise die alten und neuen Medien der Schrift- und Bildkultur auf die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen reagiert haben.

Besonders hervorheben möchte ich folgende Punkte:
+++Sprache :Verständlich geschrieben und mit guten Beispielen bzw. Bildern noch anschaulicher gemacht
+++ Bilder sind aussagekräftig, ebenso die Beschreibung unter jeder Abbildung.
+++ Gutes Literaturverzeichnis am Ende jedes einzelnen Kapitel.
Die Literatur bietet einen vertieften Einstieg ins Thema an und kann sehr gut für Hausarbeiten u.a. herangezogen werden.
- - - Darstellung des Literaturverzeichnisses.
Die Autoren werden nur von einem Strich voneinander getrennt, das macht die Suche etwas komplexer. Persönlich hätte ich es auch schöner gefunden, wenn das Literaturverzeichnis am Ende des Buches gestanden hätte und vielleicht von dem restlichen Text klar abgrenzt wäre ( z.B. mit einem anderen Farbton).
- - - Schade ist auch, dass der Autor weder auf wichtige Verleger wie Cotta eingeht, noch die "spekulative Richtung" beschreibt. Auch das Kapitel zur Zensur hätte, meiner Meinung nach, etwas länger sein sollen.

Fazit: Trotz kleiner Mängel (Siehe oben) ein klasse Buch, was einen guten Einstieg ins 19. Jahrhundert anbietet. Für einen ersten Überblick absolut empfehlenswert. Für einen vertieften Blick in die Materie bietet das Buch gute Literaturtipps.

Fundierte Medienkulturgschichte

Bewertung

Kundenmeinung von Andreas Eder

Werner Telesko möchte mit seiner Überblicksdarstellung „keinen Überblick zu allen Phänomenen des 19. Jahrhunderts geben“, sondern „die wichtigsten Erscheinungen dieses Jahrhunderts vor dem Hintergrund und im Siegel der ‚Medienrevolutionen‘ beleuchten“. Der Bezug zu diesen Revolutionen soll also immer gewahrt bleiben. Insgesamt geht es Telesko um die Reziprozitäten der alten und neuen Medien mit gesellschaftlichen Veränderungen.

Das Buch umfasst 16 Kapitel, die in die Bereiche „Politische und soziale Grundlagen“, „Visuelle Strategien“, „Wissenskulturen“ und „Mensch und Wahrnehmung“ gegliedert sind, wobei der letzte Teil quantitativ nur ca. die Hälfte der jeweils anderen Teile ausmacht. Diese systematische Gliederung begünstigt einen erklärenden Ansatz. Es gibt keine Gesamtbibliographie, sondern am Ende eines jeden Kapitels eine Bibliographie, die allerdings etwas übersichtlicher hätte gestaltet werden können (worauf wohl aus Platzgründen verzichtet wurde). Fußnoten finden sich keine; die Literaturverweise sind direkt im Text platziert. Anstelle eines abschließenden Kapitels endet das Werk mit einem Personenregister.

Intention, Aussage und Inhalt des Buches sind durchgängig gut verständlich. Der Autor benutzt eine klare Sprache und viele Beispiele. Vereinzelt hätten etwas kürzere Sätze oder ein angepasstes Layout die Lesefreundlichkeit erhöht (so geht wegen zwei Bildern ein Satz über vier Seiten, S. 159-162). Besonders der Einsatz der 46 Abbildungen unterstreicht und veranschaulicht die Aussagen, so zum Beispiel wenn es um die Apotheose Napoleons (S. 60-63) oder um die Bildtafeln des Brockhaus-Lexikons geht (S. 223). Hier kommt die besondere Stärke des Buches zum Ausdruck, da schließlich Medien im Zentrum der Untersuchung stehen sollen.

Als Überblicksdarstellung kann das Werk uneingeschränkt empfohlen werden: Es thematisiert zentrale gesellschaftliche Veränderungen im 19. Jahrhundert, die durch die Medien ausgelöst und verstärkt wurden und die wiederum auf die Medien einwirkten. Aktuelle Forschung wird durch die umfassenden Bibliographien am Ende der Kapitel eingebunden und teilweise im Fließtext erörtert. Politikgeschichtliche Entwicklungen werden eher in abstrakten Zusammenhängen als an konkreten Ereignissen erklärt. Das Buch ist deswegen für alle Studierende und Interessierte geeignet, die bereits über Kenntnisse zum 19. Jahrhundert verfügen. Zur Vorbereitung auf Prüfungen und Examen kann es insbesondere dienen, wenn ein mediengeschichtlicher Hintergrund abgefragt wird oder kunstgeschichtliche Aspekte behandelt werden sollen (Der Autor untersucht auch diese Aspekte). Ein beigelegter Datenträger zur visuellen Unterstützung und mit einer thematischen Bibliographie hätte das ohnehin schon ausführliche Anschauungsmaterial eventuell noch sinnvoll ergänzt. Insgesamt ist Werner Telesko eine sehr gute Darstellung gelungen.

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