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Das europäische Volksmärchen

Form und Wesen

von Lüthi, Max Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

„Lüthis Fragestellung und Vorgehen in der Märchenforschung, das man mit Goethes Natur- oder Wölfflins Kunstbetrachtung vergleichen mag, erweist sich als außerordentlich fruchtbringend: die Wesenserkenntnis vermag auch neues Licht in die geschichtliche Tiefe zu werfen und das Märchen als eine ‚dichterische Endform’ einer entwickelten Kulturstufe zu verstehen… Das Resultat ist nichts Geringeres als eine umfassende Phänomenologie des Märchens.“
Prof. Dr. Paul Zinsli, Universität Bern, in: Der Bund

„This brilliant endeavor to discover and describe the peculiar qualities that set Märchen apart from other genres of folk literature marks a definite advance in our understanding of them.“
Prof. Dr. Archer Taylor, University of California, Berkeley, in: Modern Language Notes
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Details
ISBN 9783825203122
UTB-Titelnummer P0312
Auflagennr. 11. unv. Aufl.
Erscheinungsjahr 2005
Erscheinungsdatum 25.04.2005
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 148 S.
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Bewertung

Kundenmeinung von J. Dümler

- Immer noch ein Klassiker
- Umfassende Literaturempfehlungen regen zum Weiterlesen an
- Ausgangspunkt für Prüfungsvorbereitung und BA-Arbeiten

Profunde Einführung das europäische Volksmärchen

Bewertung

Kundenmeinung von Anja Wilhelmi

Max Lüthis „Das europäische Volksmärchen. Form und Wesen“ bietet eine gute Einführung aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Max Lüthi (1909-1991) hatte an der Universität Zürich den Lehrstuhl für Europäische Volksliteratur inne und war Redaktor der Enzyklopädie des Märchens. Seine 140-seitige Darstellung kann als Standardwerk zum Thema verstanden werden.
In den Anfangskapiteln stellt Lüthi die charakteristischen Eigenheiten des Märchens vor (Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, Abstraktion, Isolation und Allverbundenheit, Sublimation und Welthaltigkeit, Funktion und Bedeutung), dies geschieht vor allem auch in der Abgrenzung des Märchens von anderen Textsorten (wie zum Beispiel der Sage).
Das letzte Drittel des Buches widmet sich der Märchenforschung mit einer Vertiefung der strukturalistischen Märchenforschung und einer Würdigung des russischen Folkloristen Vladimir Jakowlevič Propps (1895-1970).
Erstmals erschienen ist „Das europäische Volksmärchen“ 1947. 1960 wurde es um das Kapitel Märchenforschung erweitert, 1974 um die Ausführungen zu Propp. Aktualisierungen fanden seit dieser 4. Auflage nicht mehr statt, so dass man es zwar mit einem sehr lesenswerten Einführungswerk zu tun hat, leider jedoch vergeblich nach aktuellen forschungsgeschichtlichen bzw. bibliografischen Angaben sucht. Ein umfangreiches Sachregister schafft Übersicht, leider fehlt jedoch ein Literaturverzeichnis, so dass man auf den Anmerkungskatalog am Schluss des Buches angewiesen ist.
Die fehlende Aktualität mag ein Makel sein, jedoch machen die anschauliche Sprachen und die zahlreichen Verweise auf Märchen auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes diesen Makel wett. Vor allem gelingt dem Autor etwas sehr wichtiges: Sein Buch macht neugierig auf eine vertiefende Beschäftigung mit den europäischen Volksmärchen.

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