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Der Pietismus

von Wallmann, Johannes Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Der Pietismus ist eine im 17. Jh. entstandene und im 18. Jh. zu voller Blüte
gekommene religiöse Erneuerungsbewegung, eine der bedeutendsten und bis heute vielfältig Einfluss nehmenden Strömungen der Kirchengeschichte. Gegenüber der Reformation und der nachreformatorischen Orthodoxie verlegte sie den Akzent von der reinen Lehre auf das rechte Leben, auf die Orthopraxis, vom Glauben auf die Frömmigkeit. Bis heute sind pietistische Elemente in Kirche
und Gesellschaft lebendig.
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Details
ISBN 9783825225988
UTB-Titelnummer P2598
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2005
Erscheinungsdatum 15.01.2005
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 243 S.
Inhalt
Vorwort 7
Literatur
I. Pietismus (allgemein) 9
II. Regionaler Pietismus 14
Einleitung 21
I. Johann Arndt und die pietistische Frömmigkeit 28
1. Die Frömmigkeitswende zu Beginn des 17. Jahrhunderts 28
2. Johann Arndts „Wahres Christentum“ 32
II. Der reformierte Pietismus 48
1. Die Anfänge des reformierten Pietismus 48
2. Theodor Undereyck, Begründer des Pietismus in der reformierten Kirche 50
3. Jean de Labadie und der pietistische Separatismus 55
4. Gerhard Tersteegen und die pietistische Mystik 60
III. Philipp Jakob Spener und die Anfänge des Pietismus 66
IV. August Hermann Francke und der hallische Pietismus 103
V. Der radikale Pietismus 136
1. Johann Jakob Schütz und die Anfänge des separatistischen Pietismus im Luthertum 137
2. Das Ehepaar Johann Wilhelm und Johanna Eleonora Petersen 143
3. Gottfried Arnold 151
4. Johann Konrad Dippel und Ernst Christoph Hochmann von Hochenau 160
5. Die philadelphische Bewegung 169
6. Radikalpietistische Gemeinden 174
VI. Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf und die Brüdergemeine 181
VII. Der württembergische Pietismus 204
1. Die Anfänge des württembergischen Pietismus 204
2. Johann Albrecht Bengel und der schwäbische Biblizismus 213
3. Friedrich Christoph Oetinger und der spekulative
Pietismus 226
Personenregister 236
Pressestimmen
Aus: Zeitschrift für Kirchengeschichte – Jonathan Storm – 2008-1
[…] Als Einführung in den Pietismus gibt es keine bessere Darstellung in einem Band. […]

Autoreninfo

Wallmann, Johannes

Johannes Wallmann, geb. am 21. Mai 1930 in Erfurt; Studium der Theologie in Berlin und Tübingen; 1970–1995 Professor für Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum; Ehrendoktor der Universität Helsinki; seit 2002 Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin; Mitglied der Rheinisch- Westfälischen Akademie der Wissenschaften; Verfasser und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur Kirchengeschichte des 17. Jahrhunderts, insbesondere der Lutherischen Orthodoxie und des Pietismus, z.B.: Philipp Jakob Spener und die Anfänge des Pietismus, Tübingen 21986; Theologie und Frömmigkeit im Zeitalter des Barock: Gesammelte Aufsätze, Tübingen 1995; Kirchengeschichte Deutschlands seit der Reformation, Tübingen 52000.

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Leserbewertungen

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Der Pietismus – Personen und Fakten

Bewertung

Kundenmeinung von theostudi86

Dieses Buch hätte einen Untertitel verdient!
Als Studentin der Theologie bin ich etwas zwiegespalten, was die Bewertung dieses Werks angeht. Daher teile ich diese Rezension in einen Pro- (+) und Contra-(-)Teil;
Pro (+): Die kleine Monographie, die gut 200 Seiten umfasst, präsentiert sich äußerlich im altbewährten roten UTB-Design. Schon in der Kurzbeschreibung auf der Rückseite wird verdeutlicht, dass die Gliederung sich an den Hauptgestalten des Pietismus orientiert, wobei im Einleitungskapitel die Sinnhaftigkeit dieser Herangehensweise reflektiert wird. Es handelt sich also um eine deutlich strukturierte Darstellung, die den wissenschaftlich-historischen Ansprüchen mit Leichtigkeit genügt. Es finden sich ausführliche Literaturangaben, sowohl in einem eigenen vorangestellten Kapitel, als auch vor jedem Fachkapitel. Ein Personenregister am Ende des Buchs erleichtert das Nachschlagen. Somit eignet sich das Werk uneingeschränkt für jeden, der sich näher mit dem Pietismus beschäftigt und eine Darstellung der Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Personen und Ereignissen sucht oder eine Seminararbeit verfassen will.
Contra (-): Eigentlich habe ich nicht direkt Kritik am Werk selbst, allerdings wäre eine Zufügung zum Titel aufschlussreich, die klarmacht, dass es sich um ein Überblickswerk, nicht aber um ein Einführungswerk handelt. Wer wie ich also das Buch in der Hoffnung liest, etwas über die allgemeinen pietistischen Frömmigkeitsformen und Denkpositionen zu erfahren, weil er sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, wird wohl eher enttäuscht sein, denn derlei Allgemeinwissen wird vorausgesetzt. So wird bspw. erwähnt, dass sich in der Pia Desideria Speners „nahezu alle Kerngedanken des Pietismus finden“, leider aber nicht, welche diese denn wären.
Fazit: Ein perfekt recherchiertes Buch mit ausführlichen Literaturangaben, welches die historischen Fakten benennt und miteinander verbindet, aber keinen systematischen Zugang zum Thema bietet.

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