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Der Schreibzeitplan: Zeitmanagement für Schreibende

von Wymann, Christian Fach: Studienratgeber;

Mit guter Zeitplanung entspannt schreiben

Studierende und WissenschaftlerInnen sind vor allem eins: Schreibende. Wer aber mit den eigenen Schreibgewohnheiten unzufrieden ist, dem kann ein Schreibzeitplan helfen, seine Projekte leichter und schneller umzusetzen.

Zehn Schritte genügen, einen eigenen Schreibzeitplan aufzubauen und durchzuhalten. Schreibgewohnheiten werden identifiziert und hilfreiche Schreibroutinen entwickelt.

Die Kontrolle über die eigene Schreibsituation kehrt zurück.
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Details
ISBN 9783825243081
UTB-Titelnummer 4308
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 28.01.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 126 S., 15 Abb.
Inhalt
Vorwort 7
Schrittweise zum eigenen Schreibzeitplan 9
Schritt 1: Motivation und Selbstverpflichtung 17
Schritt 2: Definieren, wie viel Zeit Sie brauchen 23
Schritt 3: Schreibaufgaben bestimmen und Prioritäten setzen 37
Schritt 4: Aufgaben und Ziele definieren 43
Schritt 5: Den Fortschritt kontrollieren 57
Schritt 6: Die Schreibumgebung gestalten 67
Schritt 7: Die Schreibsitzung und ihre Tücken 77
Schritt 8: Rituale, Belohnungen und andere Mittel 89
Schritt 9: Einwänden trotzen 99
Schritt 10: Freude an der neuen Gewohnheit 109
Und was, wenn das alles nicht funktioniert wie geplant? 113
Rück- und Ausblick 121
Quintessenz der 10 Schritte 123
Literatur 125
Pressestimmen
Aus: Textart – Oliver Buslau – 03/2015
[…] Mit seinen gut 120 Seiten ist der Ratgeber schnell durchgearbeitet und kann im wahrsten Sinne des Wortes als Erste-Hilfe-Kasten in Situationen dienen, in denen es fast nie zu spät zu sein scheint.

Aus: socialnet.de – Brigitte Pyerin – 05/2015
[…] Dieses Büchlein ist gewiss eine hilfreiche Handreichung für wissenschaftlich Schreibende, die Probleme mit der Zeitplanung haben und die gezielt und konsequent ihre Schreibgewohnheiten verändern wollen. Wer den anschaulich dargestellten Schreibzeitplan konsequent umsetzt, kann fortan seine Schreibaufgaben möglicherweise motivierter und effektiver als früher erledigen und sich so vom Aufschieber zum Zeitplaner entwickeln.

Aus: ekz-info – Roy Sommer – KW 18/2015
[…] Es geht allein um praktische Werkzeuge, die helfen sollen, sich seiner Schreibsituation bewusst zu werden, negative Gewohnheiten zu verändern und effiziente Schreibroutinen aufzubauen. Beispiele von Schreibenden veranschaulichen die einzelnen Schritte des Schreibzeitplans. Eine motivierende, inspirierende und praxisnahe Hilfe für jeden, der wissenschaftliche Schreibaufgaben zu bewältigen hat; in 1. Linie sicherlich für Studierende.

Autoreninfo

Wymann, Christian

Wymann, Christian

Christian Wymann ist promovierter Soziologe, arbeitet als Schreibberater an der Universitätsbibliothek Bern und bietet als Schreibcoach, Beratungen und Workshops für Studierende und Forschende an. www.myw.schreibcoach.ch

Weitere Titel von Wymann, Christian

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Gerlach

Für langfristig angelegte wissenschaftliche Arbeiten ist das Buch eine gute Hilfestellung, um einen realistischen Arbeitsplan zu erstellen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Tilmans

Im Vorwort begründet der Autor für mich überzeugend, wieso er das Buch geschrieben hat. Zudem finde ich die Verweise für weitere Lektüre gut, ebenso wie die Aufteilung des Buches. Die Kästen mit Aufgaben zur Reflexion erscheinen mir als gutes didaktisches Mittel, das die gegebene Information unterstützt und festigt.

Realistisch umsetzbar! Nicht nur fürs Präsenzstudium

Bewertung

Kundenmeinung von Liesa

Zunächst war ich kritisch, ob dieses Buch mir "TATsächlich" weiterhelfen würde und vielleicht - wie viele andere - nach kurzer Zeit in meinem Bücherregal verschwinden würde....

Mein Fazit: Ich bin froh, dass ich dieses Buch gefunden habe und das Praxistool "Schreibzeitplan" für mich und meine wöchentliche Planung leicht und effizient umsetzen kann! Man wird nicht mit x-beliebigen Methoden und Herangehensweisen konfrontiert, man kann (nicht muss!) gemeinsam mit der Autorin seinen "Schreibzeitplan-Weg" gehen, ohne den Gedanken "ach bei mir klappt das eh nicht, schließlich ist es bei mir ganz anders" im Kopf mitzutragen. Wer das Buch als Tool zum reflektieren des eigenen Schreibverhaltens nutzt und daraus mithilfe der Autorin seinen individuellen Plan erstellt, wird bei der Umsetzung nicht enttäuscht sein! UND DAS WICHTIGSTE FÜR MICH: Endlich auch eine Hilfe für Fernstudis, die hauptberuflich eingespannt sind!

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Méndez

Das Buch verführt dazu, direkt mit dem Schreiben anzufangen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Grimm

Kurze und bündige Anleitung zum effizienten Schreiben, leicht zu lesen, mit praxisorientierten Tipps zur Überwindung von Schreibhemmungen und "Aufschieberitis", sehr anwendungs- und studierendenfreundlich.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von U. Swoboda

Übersichtlich. Informativ. Kompakt.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von N. Peters

Klein und kompakt. Vielfältig lesbar, gut gegliedert - man muss nicht vorne beginnen, sondern kann gezielt einzelne Kapitel lesen. Vielfältig aufbereitet mit Input, Übungen, Literaturtipps. Natürlich ist das Thema Zeitplanung schon vielfältig beschrieben worden und so findet man auch hier Tipps, die schon bekannt sind. Es gibt aber durchaus auch noch Neuerungen, die man mal ausprobieren kann.

Die Zeitplanung ist ein altes Erbe ...

Bewertung

Kundenmeinung von Philipp

„Die Zeitplanung ist ein altes Erbe. In der klösterlichen Gemeinschaften hatte sich ein strenges Schema entwickelt, das sich rasch ausbreitete. Seine drei Elemente – Festsetzung von Rhythmen, Zwang zu bestimmten Tätigkeiten, Regelung der Wiederholungszyklen – tauchten in den Kollegs, den Werkstätten, den Spitälern wieder auf“, schrieb Michel Foucault 1976 in „Überwachen und Strafen“ (S. 192). Zeitplanung, Rhythmen, Wiederholung und Zwang sind auch Schlüsselkategorien in Christian Wymanns Handbuch, „Der Schreibzeitplan“. Das Ziel dieses 126 starken Handbuches ist es, seiner Leserschaft ein Instrument zur Verfügung zu stellen, das ihnen dabei hilft, sich „neue Schreibgewohnheiten“ anzueignen (S. 9). Dieses Instrument ist „Der Schreibzeitplan“. Er ermöglicht es, „produktiv“ und „zielgerichtet“ Texte zu verfassen. In zehn klaren Schritten leitet der Autor die Schreibenden anschaulich zu neuen Schreibroutinen an. Das Handbuch verzichtet bewusst auf Theorien. Es ist äusserst praxisorientiert gehalten (S. 13) und widmet sich ganz der Organisation des Schreibens. Schreiben umfasst mehrere Phasen, einschliesslich der Sammlung von Material und dessen Lektüre, das Schreiben einer Rohfassung und der Überarbeitung (S. 40). Jeder dieser Schritte kann organisiert und in Teilphasen aufgegliedert werden (ebd.). An dieser Stelle bleibt unklar, ob Schreiben tatsächlich als eine solche lineare Tätigkeit verstanden werden muss oder durch den Schreibzeitplan zu so einer linearen Tätigkeit wird. Diesem Eindruck tritt Wymann aber entgegen: Schreiben sei ein zirkulärer Prozess bzw. ein Vorhaben, bei dem Phasen sich abwechseln (S. 45) und – man müsste hinzufügen – sogar gleichzeitig ablaufen können (dazu teilweise S. 52ff. – dort aber geht es um parallele Schreibaufgaben). Doch diesem zirkulären oder parallelen Verständnis wird nicht gross Rechnung getragen. Das Handbuch animiert zu einem kleinteiligen Aufgliedern des Schreibprozesses, das Linearität herstellt und viele kleine Erfolgserlebnisse verspricht, die auf die Schreibenden motivierend wirken. Der Autor schlägt vor, sich eine bestimmte Wortzahl pro Sitzung vorzunehmen (S. 47). Im Abschnitt „Den Fortschritt kontrollieren“ offenbart der Autor, dass Schreiben sehr viel mit Disziplin zu tun hat. Er schlägt ein akribisches Schema vor, mit dem sich die Schreibenden selbst überwachen. Auch hier ist wieder ein „konsequentes“ Vorgehen verlangt (S. 58). Dabei geht es nicht darum, argumentiert der Autor, das eigene Versagen zu dokumentieren, sondern vielmehr darum, auch jeden kleinen Erfolg zu verzeichnen. Wymann geht auch in die kleinsten Details der Gestaltung der Schreibumgebung ein, um sie so herzurichten, dass sie das Schreiben fördert. Dabei gibt er auch Tipps, die „befremdlich wirken“ können, wie der Autor selbst zugibt (S. 73). Dazu zählt, „Nicht stören“-Schilder sogar in der Bibliothek aufzustellen. Das Handbuch schlägt eine ritualisierte Arbeitsweise vor, die auch auf Belohnungen (S. 94-95) und Bestrafungen (S. 96) zurückgreift. Dabei sind Selbstbestrafung oder Bestrafung durch Dritte denkbar (S. 97). Dass das Schreiben aber eine schöne, bereichernde Tätigkeit ist, die in sich selbst eine Belohnung ist, wird leider nur kursorisch erwähnt (S. 95). Entsprechend fällt das Kapitel „Freude an der neuen Gewohnheit“ leider auch am kürzesten aus (S. 110-111).
Das wunderbar geschriebene Buch bietet praxisorientierte Vorschläge für die erfolgreiche Umsetzung von Schreibaufgaben. Gut sind auch die weiterführenden Lektürehinweise nach jedem Kapitel, sodass jede/r Leser/in Themen vertiefen kann. Die schönen Karikaturen von Bashar Ahmed komplettieren das Buch. Gewünscht hätte man sich allenfalls auch eine Berücksichtigung der immer häufiger genutzten Wissensmanagement-Software, wie Citavi, Litlink oder Endnote, die ebenfalls Wissen und Zeit organisieren sollen.
Trotz der vielen positiven Seiten ist das Handbuch zugleich auch ein wenig desillusionierend, denn es räumt mit romantischen Vorstellungen über das Schreiben aus: „Betrachten Sie (...) das Schreiben als Arbeit“ (S. 104), heisst es recht weit hinten im Buch. Für Wymann ist Texten ist mühevolle, ritualisierte Arbeit, die Selbstorganisation, Konzentration, Gewohnheiten, Disziplin und Zeitplanung erfordert. „Der Schreibzeitplan“ liest sich teilweise wie ein „Überwachen und Strafen“ für das Schreiben. Das Individuum soll sich selbst zum Schreiben dressieren. Der Schreibtisch ist eine Werkbank, die Autoren im Takt arbeitende Maschinen. Das Verfassen von Text scheint oftmals auf Fragen von Kontrolle und Ritual reduziert. Bleibt zu fragen, ob Schreiben so sein muss oder ausschliesslich so funktioniert. Schreiben ist eben nicht eine Arbeit wie jede andere. Zwar erwähnt das Buch, dass Menschen sehr unterschiedlich sein können, unterschiedliche Charaktere und Arbeitsweisen haben (S. 102-104). Diesem Thema widmet es sich aber zu wenig. Genauso lässt es unterschiedliche Textgenres ausser Acht: Schreibt sich ein Gedicht genauso wie eine Hausarbeit, ein Roman wie ein Forschungsbericht? Es lässt teils unterbelichtet, dass Schreiben eine kreative, spontane, künstlerische Tätigkeit sein kann, die sicherlich auch Inspiration erfordert. Das kann nicht einfach als „Mythos“ (S. 103) abgetan werden. Der „disziplinierte Charakter“, der hier entstehen soll ist nur eine Ausprägung der Schreibenden. Dennoch: Ein Schreibzeitplan – auch wenn er nicht Kreativität, Hingabe, Schreibtalent, Vorwissen und schlicht: gute Fragestellungen ersetzen kann – kann das Schreiben sicherlich effizienter gestalten. Mit einem Zeitplan lassen sich bestimmt manche Frustrationen beim Texten vermeiden: nicht eingehaltene Deadlines, Schreibblockaden, nicht zielgerichtetes Schreiben. Vielleicht gehören solche Frustrationen aber zum Schreiben dazu und Autoren müssen lernen, sie auszuhalten. Dennoch: „Der Schreibzeitplan“ ist eine bereichernde Lektüre für alle, die sich Schreibaufgaben stellen müssen.

Der Schreibzeitplan: Zeitmanagement für Schreibende

Bewertung

Kundenmeinung von AS

Der Titel mag abschrecken, so ging es zumindest mir. Überall soll es effizienter zugehen, insbesondere in der Universität. Die erfolgreiche Neoliberalisierung der Universitäten hat auch hier, wie in klassischen Unternehmen, die Selbstausbeutung zum höchsten Prinzip werden lassen. Oft genug versteckt sie sich auf perfide Weise hinter der eigenen Überzeugung, alles doch genau so zu wollen. Wenn die eigene Produktionsmaschinerie mal nicht so will und die Bilanz des Outputs nicht stimmt, muss halt mehr Selbstkontrolle, mehr Selbstdisziplin, mehr Selfmanagement her. Sich einen Schreibzeitplan aufzuerlegen, um seine Zeit besser zu managen und mehr zu schaffen – natürlich ganz aus freien Stücken –, passt da doch hervorragend ins Bild.

Ja, das stimmt... aber: Auch so kritische Geister wie Karl Marx, Rosa Luxemburg oder Susan Sontag waren darauf angewiesen ihr Schreiben und wissenschaftliches Arbeiten so zu organisieren, dass sie ihre diversen intellektuellen und politischen Aktivitäten unter einen Hut bekommen. Natürlich ist der Hinweis kein ausreichender Grund seine kritische Distanz zum Geschriebenen ganz aufzugeben. Allerdings reicht sie nach meinem Dafürhalten nicht aus, das Vorhaben eines Schreibplans per se als affirmative Anpassung an den Universitätsbetrieb zu disqualifizieren und das Ganze links (oder besser gesagt: rechts) von sich liegen zu lassen.

Denn das Problem dürfte vielen Schreibenden bekannt vorkommen: Es geht nur quälend voran, man ist unzufrieden mit dem, was man schreibt (oder man sitzt vor dem weißen Blatt und schreibt gar nichts), ständig sitzt es einem im Nacken, so dass man auch an das Schreibprojekt denkt, wenn man gerade nicht daran denken sollte, und wenn die Deadline näher rückt, folgen die schlaflosen Nächte und Schreibexzesse. Oder auch die Frage: Wie soll ich das (noch) schaffen bei all den anderen Verpflichtungen? Oft fühlen sich diese Phänomene an wie individuelle Unzulänglichkeiten. Wieso klappt es bei den anderen nur besser? Eben nicht – zumindest in den meisten Fällen. Und wenn doch, dann machen sie tatsächlich etwas anders. Und diese Dinge sind erlernbar. In etwas pathetischen Worten: Schreiben ist erlernbar.

An erster Stelle steht da wohl, eine beobachtende Distanz zum eigenen Schreiben einzunehmen, und an zweiter Stelle die Umsetzung bestimmter Methoden und Werkzeuge. Für beides ist das Buch "Der Schreibzeitplan. Zeitmanagement für Schreibende" von Christian Wymann zweifellos eine Lektüre und einen Praxistest wert. In zehn Schritten gibt er der Leserin übersichtlich einen Bausteinkasten an die Hand, um einen eigenen Schreibzeitplan zu erstellen. Das gesamte Buch ist auf eine pragmatische Anwendung ausgelegt, so dass die Kapitel kurz gehalten sind, zwischendurch zu Reflexionsübungen anregen, der Autor sowohl von eigenen wie auch von den Erfahrungen anderer Schreibenden berichtet und am Ende der Lektüre, folgt man dem Tipp des Autors, der eigene Schreibplan erstellt ist. Angenehm hervorzuheben ist dabei die Betonung, den methodischen Hinweisen nicht dogmatisch und verkrampft folgen, sondern sie für sich ausprobieren zu müssen. Zugleich wird aber auch die Wichtigkeit betont, den eigenen Plan ernst zu nehmen.

Eine solche Balance zu finden braucht Zeit und ist sicher kein Garant dafür, dass alle Probleme und Hindernisse beim Schreiben verschwunden sind. Schreiben bleibt, auch mit einem Schreibzeitplan, ein anstrengender und oft zäher Prozess, der einem viel Disziplin abverlangt. Realistisch gesehen, ist ein solcher Plan also eher ein idealtypisches Konstrukt, als einer, der eins zu eins umzusetzen ist. Dennoch ist es gut, ihn zu haben, um sich daran festzuhalten. Einerseits ermöglicht er einem, sich der Dynamiken bewusst zu werden, die sich beim Schreiben abspielen. Schon sie zu kennen und zu wissen, wie mit ihnen umgegangen werden kann, ist die Grundvoraussetzung für ein zufriedeneres Gefühl. Andererseits ist der Plan eine Hilfe, die Übersicht zu behalten über die verschiedenen Verpflichtungen und Schreibprojekte, um sich nicht zu verzetteln, später in Zeitnot zu geraten (es zumindest zu versuchen) und auch anderen Dingen noch nachgehen zu können. Mein kurzes Fazit lautet also: lesen, ausprobieren und hoffentlich weniger verzweifelte Schreibmomente haben.

Der Schreibzeitplan fürs Studium. Super für Anfänger

Bewertung

Kundenmeinung von Louise Hoffmann

Dieses kleine Büchlein beschreibt auf knappen 125 Seiten wie man mithilfe eines Schreibzeitplan sein Studium optimieren kann.
Wer wie ich schon die eine oder andere Hausarbeit geschrieben hat, wird dieses Buch leider schnell zur Seite legen, denn die darin beschriebenen Tipps sind nicht neu sondern wurden bereits in vielen anderen Ratgebern beschrieben, auch von UTB.
Für jemanden der erst mit dem Studium begonnen hat und noch nie eine Hausarbeit geschrieben hat, der wird in diesem Buch viele brauchbare Tipps finden und auch weiterführende Literaturhinweise (Jedes Kapitel hat Hinweise zu Büchern zum Weiterlesen). Ein Tipp habe ich jedoch schmerzlich vermisst: Mit Kommilitonen sich zu Lerntreffen bzw. Schreibtreffen treffen, um den inneren Schweinehund zu überwinden. So hat man immer jemanden, den man sofort um Rat fragen kann, wenn man Probleme hat und kann sich gegenseitig motivieren.

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