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Deutsche Sprachgeschichte

Grundzüge und Methoden

von Hartmann, Stefan Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik;

Sprache ist nichts Statisches, sondern in stetem Wandel begriffen. Um zu verstehen, wie die deutsche Sprache wurde, was sie ist, muss man sich daher mit ihrer Geschichte auseinandersetzen.
Diese Einführung präsentiert umfassend, verständlich und aktuell den Stand der germanistischen Sprachgeschichtsforschung und gibt Studierenden und Lehrenden zahlreiche Methoden an die Hand, selbst historische Sprachwissenschaft zu betreiben. Von der komparativen Methode über Korpuslinguistik bis hin zu komplexen phylogenetischen Methoden wird das Repertoire der germanistischen Sprachgeschichtsforschung erklärt und mit vielen Aufgaben eingeübt. Zahlreiche Beispiele und Übungsaufgaben sowie umfangreiches digitales Begleitmaterial machen das Buch zu einem idealen Begleiter in Studium und Lehre.

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Details
ISBN 9783825248239
UTB-Titelnummer 4823
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 376 S., 47 Abb., 37 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Vorwort 9
1. Einführung 11
2. Sprachwandel verstehen und untersuchen 21
2.1 Sprachwandel verstehen 21
2.1.1 Untersuchungsebenen 21
2.1.2 Wie verändern wir Sprache? Zur Theorie des Sprachwandels 24
2.2 Untersuchungsmethoden 29
2.2.1 Sprachvergleich und Rekonstruktion: Die komparative Methode 34
2.2.2 Authentische Sprachdaten: Korpuslinguistik 46
2.2.3 Reflexe des Sprachwandels im Gegenwartsdeutschen: Fragebogenstudien und Experimente 68
3. Vom Indoeuropäischen bis heute: Im Schnelldurchlauf durch die deutsche Sprachgeschichte 83
3.1 Vorgeschichte der deutschen Sprache: Vom Indoeuropäischen zum Westgermanischen 87
3.1.1 Das Indoeuropäische 87
3.1.2 Vom Indoeuropäischen zum Germanischen 89
3.1.3 Vom Germanischen zum Westgermanischen 91
3.2 Althochdeutsch 93
3.2.1 Phonologie des Althochdeutschen 94
3.2.2 Morphologie des Althochdeutschen 96
3.2.3 Syntax des Althochdeutschen 97
3.3 Mittelhochdeutsch 99
3.3.1 Phonologie des Mittelhochdeutschen 99
3.3.2 Morphologie des Mittelhochdeutschen 101
3.3.3 Syntax des Mhd. 103
3.4 Frühneuhochdeutsch 104
3.4.1 Phonologie des Frühneuhochdeutschen 105
3.4.2 Morphologie des Fnhd. 107
3.4.3 Syntax des Frühneuhochdeutschen 109
3.5 „Und was mache ich jetzt damit?“ 110
4. Phonologischer Wandel 111
4.1 Phonologischen Wandel verstehen 111
4.1.1 Die Lautverschiebungen 117
4.1.2 Ablaut und Umlaut 126
4.2 Phonologischen Wandel untersuchen 137
4.2.1 Graphie und Phonologie 137
4.2.2 Phonologischer Wandel in „real-time“ und „apparent-time“ 139
5. Morphologischer Wandel 143
5.1 Morphologischen Wandel verstehen 143
5.1.1 Flexionsmorphologischer Wandel 143
5.1.2 Wortbildungswandel 152
5.2 Morphologischen Wandel untersuchen 166
5.2.1 Morphologische Produktivität messen 167
5.2.2 Diachrone Anwendung von Produktivitätsmaßen 175
6. Syntaktischer Wandel 183
6.1 Syntaktischen Wandel verstehen 183
6.1.1 „Genitivschwund“ und Wandel der Genitivstellung 185
6.1.2 Der Ausbau der Klammer 190
6.1.3 Der am-Progressiv 192
6.2 Syntaktischer Wandel untersuchen 200
6.2.1 Zur Arbeit mit annotierten Korpora 200
6.2.2 Zwischen Syntax und Lexik: Alles hat seinen Preis 216
6.2.3 Eine Methode kommt selten allein: Die Familie der Kollostruktionsanalysen 220
6.2.4 Noch einmal am-Progressiv: Ein experimenteller Ansatz 230
7. Lexikalischer und semantischer Wandel 237
7.1 Lexikalischen und semantischen Wandel verstehen 237
7.1.1 Erweiterung des Wortschatzes durch Entlehnung 242
7.1.2 Wie geil ist das denn: Bedeutungswandel 245
7.2 Lexikalischen und semantischen Wandel untersuchen 254
7.2.1 Zwei Perspektiven auf Bedeutung: Semasiologie und Onomasiologie 255
7.2.2 Wortfrequenzen im schnellen Überblick: Der Google Ngram Viewer 256
7.2.3 „Zeige mir deine Nachbarn und ich sage dir, wer du bist“: Was Kollokationen über Semantik verraten. 259
8. Pragmatischer Wandel 265
8.1 Pragmatischen Wandel verstehen 265
8.1.1 Fluchen und Schimpfen diachron und kontrastiv 266
8.1.2 Haben Dieselben schon gespeist? Anredewandel im Deutschen 269
8.1.3 Pragmatik und Grammatikalisierung 278
8.2 Pragmatischen Wandel untersuchen 285
8.2.1 Sprache im Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit 285
8.2.2 n-Gramme und Sprachgebrauchsmuster 289
9. Graphematischer Wandel 299
9.1 Graphematischen Wandel verstehen 299
9.1.1 Die Entwicklung der Substantivgroßschreibung 303
9.1.2 Von der Graphie zur Orthographie: Die Geschichte der deutschen Rechtschreibung 306
9.2 Graphematischen Wandel untersuchen 312
9.2.1 Gedruckte vs. handschriftliche Texte 312
9.2.2 Levenshtein-Distanz und graphische Variation 316
10. Fortsetzung folgt: Sprachwandel gestern, heute und morgen 323
Anhang: Wie man eine sprachgeschichtliche (Seminar-)Arbeit schreibt 327
Aufbau 327
Häufige Fehler 328
Wie zitiere ich richtig? 332
„Vorbilder“ finden – Konventionen erkennen 335
Abkürzungsverzeichnis 337
Vorstufen des Deutschen 337
Sprachstufen des Deutschen 337
Weitere indoeuropäische Sprachen 337
Korpora und Quellen 337
Literaturverzeichnis 339
Software 339
R-Pakete 339
Korpora 339
Forschungsliteratur 340
Index 373
Pressestimmen
Aus: ekz-Bibliotheksservice – Birgit Langshausen – 4/2018
[…] Wer sich näher mit Stefan Hartmanns "Deutscher Sprachgeschichte" beschäftigt erkennt […] schnell den Unterschied zu den anderen Lehrbüchern […]. Sein Anliegen, den Methodenpluralismus in der historischen Sprachwissenschaft darzustellen, kommt in anderen Lehrbüchern vielfach zu kurz. […]

Autoreninfo

Hartmann, Stefan

Dr. Stefan Hartmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Leserbewertungen

Bewertungen

Sprachgeschichte gut verstanden

Bewertung

Kundenmeinung von Jaqueline Scheid

Das Buch hat neben einer ausführlichen Einführung wesentliche Aspekte der deutschen Sprachgeschichte übersichtlich in die Kapitel der historischen Ablaufs gegliedert und überzeugt schon deshalb von klarer Struktur und Transparenz. In klarer Sprache werden Erläuterungen mithilfe einleuchtender und wesentlicher Beispiele erklärt. Zur Examensvorbereitung war mir dieses Buch neben meiner Skripte aus dem Studium eine gute und sehr hilfreiche Stütze. Die verschiedenen Ebenen (Phonologischer, Morphologischer, Syntaktischer und semantischer sowie pragmatischer Wandel, und dem graphemtischen Wandel) ermöglichen eine systematische Erarbeitung der verschiedenen Stufen, und können bei Bedarf sofort näher betrachtet werden, ohne dass zuvor lange Kapitel vorab gelesen werden müssen. Schnelle Erklärungen mithilfe von wesentlichen Tabellen oder Figuren bieten eine grundlegende verständnisvolle Darstellung des Beschriebenen. "Denkpausen" ermöglichen sein erworbenes Wissen zu überprüfen und anzuwenden, notfalls zu revidieren.
Ich würde das Lehrwerk jedem meiner Kommilitonen weiterempfehlen.

Rezension "Deutsche Sprachgeschichte"

Bewertung

Kundenmeinung von Svenja Schröder

Das zu rezensierende Buch mit dem Titel „Deutsche Sprachgeschichte“, geschrieben von Stefan Hartmann und erschienen im Jahr 2018 im utb-Verlag, stellt eine Einführung in den deutschen Sprachwandel sowie in die (sprach-) wissenschaftliche Arbeitsweise dar. Als Ziel strebt der Autor die Vermittlung von Grundlagenwissen in den beiden aufgeführten Bereichen an.

Um dieses Vorhaben zu realisieren, wird zuerst ein allgemeiner Überblick über die Fachtermini der Sprachwissenschaft, die Theorien des Sprachwandels sowie über verschiedene Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens geboten. Daran anschließend wird die Entwicklung der deutschen Sprache beginnend beim Indoeuropäischen und Westgermanischen über das Althochdeutsche und Mittelhochdeutsche bis hin zum Frühneuhochdeutschen thematisiert. Im Anschluss daran beleuchtet der Autor spezifische Bereiche der Sprachwissenschaft wie die Phonologie, Semantik, Morphologie oder die Pragmatik auf zweierlei Weise. Zum einen erhält der Leser einen Überblick über die Entwicklung der einzelnen Bereiche. Zum anderen erhält der Leser wertvolle Strategien und Ratschläge, wie sich eine sprachwissenschaftliche Arbeit über den Wandel des jeweiligen Bereichs der Sprachwissenschaft aufbauen und umsetzen lässt. Das Lehrbuch schließt mit einem Fazit, welches den Sprachwandel prägnant zusammenfasst und die weitere Entwicklung porträtiert. Im Anhang sind darüber hinaus wertvolle Tipps für das Verfassen von sprachwissenschaftlichen Seminararbeiten zu finden.

Die Gliederung und der Aufbau des Lehrwerks ist in sich schlüssig und nachvollziehbar, da der Autor zum Einstieg einen allgemeinen Überblick über die Sprachwissenschaft und die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens bietet, bevor er im Einzelnen die Bereiche der Sprachwissenschaft sowie deren wissenschaftliche Umsetzung skizziert.
Gelungen sind außerdem die integrierten Infoboxen, Denkpausen und Aufgaben, die entweder hilfreiche Informationen liefern oder das Nachdenken über das Gelesene anregen sollen. Allerdings wird der Lesefluss gerade im vierten Kapitel über den phonologischen Wandel durch viele aufeinanderfolgende Infoboxen gestört. Bei den anderen Kapiteln tritt zwar dieses Problem nicht erneut in einem derartigen Ausmaß auf, jedoch könnte an ausgewählten Stellen die Länge der Infoboxen durch beispielsweise Stichpunkte reduziert werden, wodurch der Lesefluss auch verbessert würde.

Sprachlich ist das Lehrbuch sehr gut verständlich und auch für Einsteiger geeignet, da Fachbegriffe gut erklärt werden und komplexe Sachverhalte mit anschaulichen Beispielen versehen sind. Des Weiteren trägt der Fettdruck relevanter Begrifflichkeiten zum weiteren Verständnis der Fachtermini bei.

Inhaltlich sind entsprechend einer Einführung viele wichtige Informationen bereits enthalten. Besonders hervorzuheben sind die zusammenfassenden Aspekte zum wissenschaftlichen Arbeiten, die gute und wichtige Ratschläge enthalten sowie häufig gemachte Fehler sowie deren Vermeidung benennen. Trotz des komplexen Gebietes der Statistik gelingt dem Autor auch gerade im zweiten einführenden Kapitel und fünften Kapitel zum morphologischen Wandel eine gelungene und verständliche Einführung in die Statistik und Auswertung, welche mit anschaulichen Tabellen und Grafiken bereichert wird. Nichtsdestotrotz fehlen an einigen Stellen noch relevante Punkte und sollten ergänzt werden. So werden im zweiten einführenden Kapitel als Methoden zum wissenschaftlichen Arbeiten lediglich die Fragebogenstudie und das Experiment aufgeführt, während die Korpusanalyse oder die Befragung nur kurz oder sogar überhaupt nicht erwähnt werden. Darüber hinaus könnten zumindest die Namen der Sprachwissenschaftler aufgeführt werden, die sich intensiv mit Sprachwandeltheorien auseinandersetzen oder diese geprägt haben, wie beispielsweise Chomsky und seine Idee der Universalgrammatik. Vereinzelt wird weiterführende Literatur zum entsprechenden Themengebiet aufgeführt, diese erstreckt sich jedoch lediglich meist auf eine oder zwei Literaturangaben. Auch an dieser Position wäre eine größere Auswahl wünschenswert.

Insgesamt handelt es sich allerding bei „Deutsche Sprachgeschichte“ von Stefan Hartmann um eine gute Einführung, die Basiswissen im Bereich des Sprachwandels, der wissenschaftlichen Arbeitsweise sowie Statistik sehr gelungen und anschaulich vermittelt. Darüber hinaus helfen die Ratschläge zum wissenschaftlichen Arbeiten und tragen zur Fehlervermeidung bei. Das Lehrwerk ist daher besonders geeignet für Erstsemesterstudierende, die einen allgemeinen Überblick über die Sprachwissenschaft und deren Arbeitsweise erhalten möchten oder für Studierende, die sich mit einem groben Konzept für eine sprachwissenschaftliche Seminararbeit vertraut machen möchte. Für Fortgeschrittene, die bereits an sprachwissenschaftlichen Veranstaltungen teilgenommen und bereits eine sprachwissenschaftliche Arbeit verfasst haben, ist das Lehrwerk nur bedingt zu empfehlen.

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