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Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten

Eine biographische Einführung in die Geschichte der Rechtswissenschaft

von Kleinheyer, Gerd ; Schröder, Jan Fach: Recht/ Jura;

"Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten" stellt Leben und Werk der bedeutendsten deutschen und europäischen Juristen des Mittelalters und der Neuzeit vor. Im Bild dieser Juristenpersönlichkeiten spiegelt sich die Entwicklung des Rechts durch Rechtsaufzeichnung, Gesetz- und Verfassungsgebung, wie auch der Rechtswissenschaft in Rechtsdogmatik, Rechtsgeschichte und Rechtstheorie wider.

Der Hauptteil umfasst mehr als 100 Biografien, im Anhang finden sich weitere 244 Kurzbiografien.

Das Buch breitet vor dem Leser die biografische Geschichte der deutschen und europäischen Rechtswissenschaft aus. So ist es zum einen ein Nachschlagewerk, zum anderen ein Lernbuch zur Vorbereitung auf rechtsgeschichtliche Prüfungen.

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Libreka, Libri) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.
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Details
ISBN 9783825245269
UTB-Titelnummer 0578
Auflagennr. 6. neu bearb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 17.07.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Mohr Siebeck
Umfang 644 S., 104 Abb.
Inhalt
Vorwort V
Vorwort zur 4. Auflage VII
Vorwort zur 1. Auflage IX
Abkürzungen XV
Einleitung 1
Accursius (1181 / 85 – 1259 / 63) 13
Andreas Alciatus (1492 – 1550) 17
Johannes Althusius (1563 – 1638) 21
Bonifacius Amerbach (1495 – 1562) 25
Dominicus Arumaeus (1579 – 1637) 28
John Austin (1790 – 1859) 31
Azo (vor 1190 – 1220) 36
Baldus de Ubaldis (1327 – 1400) 41
Bartolus de Saxoferrato (1313 / 14 – 1357) 45
Jeremy Bentham (1748 – 1832) 49
Georg Beseler (1809 – 1888) 55
Christoph Besold (1577 – 1638) 59
Karl Binding (1841 – 1920) 63
Sir William Blackstone (1723 – 1780) 67
Johann Caspar Bluntschli (1808 – 1881) 71
Jean Bodin (1529 / 30 – 1596) 75
Justus Henning Böhmer (1674 – 1749 79
Henry de Bracton (1200 / 1210 – 1268) 82
Sebastian Brant (1457 – 1521) 85
Cornelis van Bynkershoek (1673 – 1743) 88
Benedikt Carpzov (1595 – 1666) 92
Bogislaus Philipp von Chemnitz (1605 – 1678) 97
Samuel von Cocceji (1679 – 1755) 100
Hermann Conring (1606 – 1681) 104
Jacques Cujas (1520 – 1590) 108
Heinrich Gottfried Wilhelm Daniels (1754 – 1827) 111
Jean Domat (1625 – 1696) 114
Hugo Donellus (1527 – 1591) 118
Eugen Ehrlich (1862 – 1922) 122
Karl Friedrich Eichhorn (1781 – 1854) 126
Eike von Repgow (um 1180 / 1190 – nach 1232) 130
Paul Johann Anselm von Feuerbach (1775 – 1833) 134
Johann Fichard (1512 – 1581) 142
Ernst Fuchs(1859 – 1929) 146
François Gény (1861 – 1959) 149
Otto von Gierke (1841 – 1921) 154
Ranulf de Glanville (1120 / 30 – 1190) 160
Rudolf von Gneist (1816 – 1895) 163
Dionysius Gothofredus (1549 – 1622) 169
Gratian (Ende 11. Jh. – um 1150) 172
Jacob Grimm (1785 – 1863) 179
Karl Ludwig von Grolman (1775 – 1829) 183
Hugo Grotius (1583 – 1645) 187
Philipp Heck (1858 – 1943 194
Paul Hinschius (1835 – 1898) 199
Thomas Hobbes (1588 – 1679) 202
Karl Ferdinand Hommel (1722 – 1781) 206
Eugen Huber (1849 – 1923) 210
Ulrich Huber (1636 – 1694) 215
Gustav Hugo (1764 – 1844) 219
Irnerius (vor 1100 – nach 1125) 223
Georg Jellinek (1851 – 1911) 228
Rudolf von Jhering (1818 – 1892) 233
Hermann Kantorowicz (1877 – 1940) 240
Hans Kelsen (1881 – 1973) 244
Melchior Kling (1504 – 1571) 253
Wiguläus Xaverius Aloysius von Kreittmayr (1705 – 1790) 256
Paul Laband (1838 – 1918) 261
Jakob Lampadius (1593 – 1649) 264
Johannes Limnäus (1592 – 1663) 267
Franz von Liszt (1851 – 1919) 271
John Locke (1632 – 1704) 276
Sir Henry James Sumner Maine (1822 – 1888) 280
Frederic William Maitland (1850 – 1906) 285
Karl Anton Freiherr von Martini (1726 – 1800) 289
Otto Mayer (1846 – 1924) 293
Karl Joseph Anton Mittermaier (1787 – 1867) 296
Justus Möser (1720 – 1794) 301
Robert von Mohl (1799 – 1875) 306
Theodor Mommsen (1817 – 1903) 310
Baron de la Brède et de Montesquieu (1689 – 1755) 316
Maximilian Joseph Graf von Montgelas (1759 – 1838) 322
Johann Jacob Moser (1701 – 1785) 326
Gerard Noodt (1647 – 1725) 331
Anders Sandøe Ørsted (1778 – 1860) 335
Johann Oldendorp (um 1488 – 1567) 339
Jean-Etienne-Marie Portalis (1746 – 1807) 342
Robert-Joseph Pothier (1699 – 1772) 346
Hugo Preuß (1860 – 1925) 350
Georg Friedrich Puchta (1798 – 1846) 354
Johann Stephan Pütter (1725 – 1807) 358
Samuel Pufendorf (1632 – 1694) 362
Gustav Radbruch (1878 – 1949) 368
Dietrich Reinkingk (1590 – 1664) 374
Karl von Rotteck (1775 – 1840) 377
Friedrich Carl von Savigny (1779 – 1861) 380
Carl Johan Schlyter (1795 – 1888) 389
Johann von Schwarzenberg (1465 – 1528) 392
Veit Ludwig von Seckendorff (1626 – 1692) 396
Johann Sichardt (1499 – 1552) 399
Rudolph Sohm (1841 – 1917) 402
Josef von Sonnenfels (1733 – 1817) 406
Friedrich Julius Stahl (1802 – 1861) 411
Rudolf Stammler (1856 – 1938) 415
Karl Freiherr vom Stein (1757 – 1831) 418
Lorenz von Stein (1815 – 1890) 426
Samuel Stryk (1640 – 1710) 432
Francisco Suárez (1548 – 1617) 436
Carl Gottlieb Svarez (1746 – 1798) 441
Ulrich Tengler (um 1441– um 1522) 446
Anton Friedrich Justus Thibaut (1772 – 1840) 449
Christian Thomasius (1655 – 1728) 453
Joseph Unger (1828 – 1913) 461
Francisco de Vitoria (1480 / 1492 – 1546) 464
Johannes Voet (1647 – 1713) 470
Bernhard Windscheid (1817 – 1892) 472
Christian Wolff (1679 – 1754) 476
Ulrich Zasius (1461 – 1535) 485
Franz von Zeiller (1751 – 1828) 489
Anhang 493
Verzeichnis der Mitarbeiter der 1. bis 6. Auflage 569
Personenregister 571
Namen- und Sachregister 590
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Bewertungen

Umfangreiches Nachschlagewerk

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Kundenmeinung von M.Gans

Allgemein über „Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten“: Das Layout ist im klassischen UTB Design; positiv hervorzuheben ist, dass bei der Gestaltung gänzlich auf den Lesefluss und die Seitengestaltung störende Fußnoten verzichtet wurde. Vielmehr befinden sich hinter jedem Beitrag Angaben zur vertiefenden und weiterführenden Literatur. Zu jedem vorgestellten Juristen im Hauptteil ist zudem ein (schwarz-weiß) Porträt abgedruckt. Dies führt zu einer willkommenen Auflockerung des Fließtextes. Der Umfang ist mit knapp über 600 Seiten noch angemessen. Die Autoren haben es geschafft, eine umfassende Sammlung von Juristen aus 9 Jahrhunderten präzise, aber in der gegebenen Kürze darzustellen.

Zu Beginn findet sich eine kleine Einleitung, die den Leser von den Anfängen des Rechtes im Mittelalter über das 17. und 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit führt. Diese Einführung ist in hohem Maße gelungen und bildet die Grundlage eines fundierten, rechtshistorischen Allgemeinwissens. Mit den Verweisen auf die Beiträge im Hauptteil gelingt eine umfassende und allgemeine zeitliche Einordnung der jeweiligen Juristen. Zudem werden besondere rechtliche Strömungen oder Wegmarken wie zum Beispiel Savignys „historische Schule“ herausgearbeitet, zeitlich eingeordnet und den einzelnen Juristen aus dem anschließenden Hauptteil zugeordnet.

Der Hauptteil, in dem auf meistens jeweils 4-6 Seiten je ein Jurist behandelt wird, ist alphabetisch und nicht historisch geordnet. Dies überrascht zunächst, führt allerdings zu einem deutlichen Zugewinn an Struktur und Übersichtlichkeit. So lassen sich entscheidende Beiträge schnell finden ohne ins Sachverzeichnis zu schauen oder sich bei der Suche der genauen historischen Verortung stellen zu müssen. Dies unterstreicht den Charakter des Buches als umfassendes Nachschlage und Einstiegswerk, das nicht von „vorne“ nach „hinten“ durchgelesen wird, sondern eher dem gezielten Nachlesen dient.

Zum Inhalt der jeweiligen Beiträge im Hauptteil: Jeder Jurist wird anhand von einer kurzen Biographie vorgestellt. Anschließend wird anhand seines Werdeganges seine rechtshistorische Bedeutung herausgearbeitet. Gut gelungen sind die Verweise, auf ebenfalls im Buch behandelte Kritiker, Schüler, Weggefährten usw. Positiv hervorzuheben ist ebenfalls die Liste der Hauptwerke des jeweiligen Juristen. So besteht neben der allgemeinen Behandlung auch die einfache Möglichkeit, gezielt den Originaltext heranzuziehen. Die Literatur Angaben am Ende sind umfangreich und gut ausgewählt: Bei Gustav Radbruch erstrecken sie sich beispielsweise über anderthalb Seiten. Insgesamt werden 73 Juristen vorgestellt.

Im Anhang befindet sich auf gut 70 Seiten ein Verzeichnis mit Kurzeinträgen zu zahlreichen weiteren Juristen, die im Hauptteil erwähnt werden. Darin befinden sich jeweils im Überblick auf max. einer halben Seite neben grundlegenden bibliografischen Angaben, Informationen zu Werken und Schaffen des Juristen. Am Ende befindet sich dann, wie schon im Hauptteil, ein Verweis auf weiterführende Literatur.

Der Anhang ist logische Konsequenz des Hauptteiles und führt diesen fort. Stärker noch als dort bietet das Buch an dieser Stelle einen idealen Einstieg in die jeweilige Biografie des Juristen. Die grundlegenden Informationen werden knapp und übersichtlich wiedergegeben und geben dem Leser eine erste Orientierung die ausreicht, um die Verknüpfung zu den Beiträgen im Hauptteil zu verstehen. Für eine weitergehende und tiefere Auseinandersetzung bieten die Literaturhinweise einen idealen Startpunkt.

Ob man einen Juristen im Hauptteil behandelt oder „nur“ im Anhang ist eine dem angemessenen Umfang des Buches geschuldete Wertungsfrage, die die Autoren grundsätzlich gut gelöst haben. Die meisten Namen werden nur einem Experten etwas sagen. Carl Schmitt beispielsweise hätte man jedoch mit einem ausführlicheren Beitrag im Hauptteil behandeln können.

Fazit: Es handelt sich um ein gelungenes und umfangreiches Nachschlagewerk, dass anhand der behandelten Personen einen breiten Ausschnitt aus der rechtshistorischen Geschichte Europas darstellt. Das Buch ist eine bibliografische Sammlung, die gute Erstinformationen und Hinweise zur weitergehenden Recherche bietet. Für Studenten ist es in der Gesamtheit sicherlich zu breit; was die wichtigsten und bedeutendsten Juristen angeht, ist es allerdings eine gute Zusammenfassung von rechtshistorischem Basis-Wissen, das unerlässlich ist.

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