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Deutschland und die westlichen Demokratien

von Fraenkel, Ernst Fach: Politikwissenschaft;

Der Band ist ein Klassiker der neueren Staatstheorie und der Politischen Wissenschaft.

Er enthält die grundlegende Formulierung der Theorie des gesellschaftlichen und des politischen Pluralismus. Es ist einer der zentralen Beiträge für die Konkretisierung des Demokratiegebotes des Grundgesetzes.

Die Bedeutung des Fraenkelschen Pluralismuskonzeptes beruht darauf, dass es die tatsächlich vorhandenen unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen als Teil des politischen Prozesses anerkennt. Das Pluralismusmodell schützt die Entfaltung von Minderheiten und Alternativen. Es sichert die öffentliche Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Interessen und fördert eine Fortentwicklung des politischen und gesellschaftlichen Systems, die an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert ist.

Fraenkels Pluralismuskonzept ist einer der zentralen Beiträge für die Konkretisierung des Demokratiegebotes des Grundgesetzes.
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Details
ISBN 9783825235291
UTB-Titelnummer 3529
Auflagennr. 9. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2011
Erscheinungsdatum 06.04.2011
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Nomos
Umfang 380 S.
Inhalt
Vorwort des Herausgebers zur 9. Auflage von Alexander v. Brünneck 7
Literatur zu: Ernst Fraenkel, Deutschland und die westlichen Demokratien 31
A. DEUTSCHLAND UND DIE WESTLICHEN DEMOKRATIEN 37
1. Vorwort von Ernst Fraenkel zur ersten Auflage [1964] 43
2. Vorwort von Ernst Fraenkel zur sechsten Auflage [1974] 47
I. Belastungen der parlamentarischen Demokratie in Deutschland 51
3. Historische Vorbelastungen des deutschen Parlamentarismus [1960] 53
4. Deutschland und die westlichen Demokratien [1960] 74
5. Strukturdefekte der Demokratie und deren Überwindung [1964] 91
6. Rätemythos und soziale Selbstbestimmung [1971] 114
7. Ursprung und politische Bedeutung der Parlamentsverdrossenheit [1966] 151
II. Faktoren der politischen Willensbildung 163
8. Die repräsentative und die plebiszitäre Komponente im demokratischen Verfassungsstaat [1958] 165
9. Parlament und öffentliche Meinung [1958] 208
10. Demokratie und öffentliche Meinung [1963] 231
11. Der Pluralismus als Strukturelement der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie [1964] 256
B. ERGÄNZENDE SCHRIFTEN ZU DEUTSCHLAND UND DIE WESTLICHEN DEMOKRATIEN 281
12. Möglichkeiten und Grenzen politischer Mitarbeit der Bürger in einer modernen parlamentarischen Demokratie [1966] 283
13. Die ordnungspolitische Bedeutung der Verbände im demokratischen Rechtsstaat [1968] 297
14. Strukturanalyse der modernen Demokratie [1969] 314
15. Pluralismus als Demokratietheorie des Reformismus [ca. 1972] 344
Fotos zum Leben von Ernst Fraenkel 355
Abkürzungen 363
Personenregister 367
Sachregister 371
Pressestimmen
Aus: Friedrich-Ebert-Stiftung/Archiv für Sozialgeschichte– Rainer Behring– 05.03.2013
[…] Fraenkel argumentiert nicht selten eher assoziierend als stringent. Mitunter blitzt seine Fähigkeit auf, historische Urteile in geradezu aphoristischer Brillanz auf den Punkt zu bringen […] Fraenkels Texte sind durchgehend mit Gewinn zu lesen, auch im Abstand von bald fünf Jahrzehnten. Die Aktualität vieler seiner Überlegungen ist ungebrochen[…].

Autoreninfo

Fraenkel, Ernst

Prof. Dr. Ernst Fraenkel (gest. 1975) war Professor an der FU Berlin, wo er das Otto-Suhr-Institut mitbegründete.
Leserbewertungen

Bewertungen

Das historische Werk zur Thematik der Westlichen Demokratie

Bewertung

Kundenmeinung von Christine

Der Band Deutschland und die westlichen Demokratien von Ernst Fraenkel ist ein umfassendes und gut strukturiertes Werk um sich in das Thema westlichen Demokratien einzuarbeiten. Es enthält eine Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen. Zu Beginn findet sich eine einführende Biografie über den Historiker und Jurist jüdischer Abstammung. Im Anschluss daran folgt die Thematik der historischen Belastung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland und die Fakten der politischen Willensbildung.Am Ende des Buches sind Bilder von Fraenkel beigefügt. Gerade für Studienanfänger ein gutes Buch um sich näher mit dem Leben und Werk von Ernst Fraenkel zu beschäftigen. Das Werk ist in mehrere Aufsätze gegliedert und bietet einen guten Einblick in das Wesen und die Besonderheiten der westlichen Demokratien.
Gerade mit diesem Werk hat Fraenkel eine gute Basis für das Verständnis der Westlichen Demokratien geschaffen und einen großen Beitrag für die Politikwissenschaft erbracht.

Ein grundlegendes Werk zum Parlamentarismus

Bewertung

Kundenmeinung von Fabian Boehlke

Der Politikwissenschaftler und Jurist Ernst Fraenkel gilt als Vater der Pluralismustheorie, die die tatsächlich vorhandenen gesellschaftlichen Interessen als Teil des politischen Prozesses anerkennt und somit die Entfaltung von Minderheiten schützt und die öffentliche Auseinandersetzung fördert. Das Buch setzt sich aus insgesamt 13 Beiträgen zusammen, bei denen es sich um eine Ansammlung von Zeitschriftenartikeln, Festgaben und Sammelschriften Fraenkels handelt. Die Beiträge sind übersichtlich in drei Kategorien eingeteilt. In der ersten Kategorie „Belastungen der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ beleuchtet Fraenkel die Situation des Parlamentarismus der noch jungen Bundesrepublik in den sechziger Jahren. In der zweiten Kategorie „Faktoren der politischen Willensbildung“ setzt sich Fraenkel mit den beeinflussenden Komponenten der Willensbildung auseinander an dessen Ende er die Pluralismustheorie stellt. Die letzte Kategorie „Ergänzende Schriften zu Deutschland und die westlichen Demokratien“ enthält noch vier weitere Beiträge zur Thematik des demokratischen Rechtsstaates. Ernst Fraenkel starb 1975. Die vorliegende Ausgabe wurde von dem Politikwissenschaftler Alexander von Brünneck herausgegeben, der das Werk am Anfang mit einem ausführlichen biografischen und theoretischen Teil zu Fraenkel und seiner Pluralismustheorie ergänzt hat und am Ende noch eine Sammlung von Bildern aus Fraenkels Leben hinzugefügt hat.

Das Buch ist für Studenten der Politikwissenschaft auf jeden Fall geeignet, nicht aber im ersten Semester. Dies liegt nicht zuletzt an den sprachlichen Barrieren, die die Texte aus den Sechzigern und Siebzigern aufweisen. Dennoch bildet das Buch mit Fraenkels Pluralismustheorie und seinen Einschätzungen zum Parlamentarismus der damals noch jungen Bundesrepublik eine wichtige und interessante Grundlage oder Ergänzung für Studenten, die sich mit dem politischen System Deutschlands und den Faktoren der Willensbildung in der parlamentarischen Demokratie auseinander setzen. Auch die biographische und theoretische Einleitung zu Fraenkel bildet einen Pluspunkt für Studenten. Auch wenn manche Theorien alt sind müssen sie nicht ihre Bedeutung verlieren und sollten daher, auch zum Schutz unserer Demokratie, nicht in Vergessenheit geraten.

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