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Diagnostik für Lehrkräfte

von Hesse, Ingrid; Latzko, Brigitte Fach: Schulpädagogik;

Wie können Lehrkräfte Lernvoraussetzungen und Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern explizit diagnostizieren? Wie erkennen sie Hochbegabung und Lernschwierigkeiten?

Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik werden erklärt, schulpraxisbezogene Diagnoseanlässe bearbeitet. Es geht vor allem darum, ein Denkgerüst bei Lehrkräften zu entwickeln, um so ihre diagnostische Tätigkeit zu optimieren.

Der Band eignet sich für die Lehreraus- und Weiterbildung, als Seminarlektüre und zum Selbststudium.
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Details
ISBN 9783825247515
UTB-Titelnummer 3088
Auflagennr. 3. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 16.01.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 319 S.
Inhalt
Vorwort 9
Struktur des Buches und Lernziele 11
Teil I: Renaissance der pädagogisch-psychologischen Diagnostik im
Lehrerberuf oder warum brauchen Lehrkräfte diagnostische
Kompetenzen? 13
1.1 Situation nach PISA und die schulpolitischen Schlussfolgerungen 14
1.2 Optimierung der Lehrerbildung durch zentrale Standards 18
1.2.1 Standards für die Diagnostikausbildung 18
1.2.2 Was ist das Neue an der Vorgabe von Standards für die
Lehrerbildung durch die KMK? 20
1.2.3 Umsetzung der Standards am Beispiel des Modells von Oser 21
1.2.4 Lerngelegenheiten zukünftiger Lehrkräfte an deutschen
Hochschulen in Pädagogischer Psychologie und pädagogischpsychologischer
Diagnostik 23
1.3 Das Konstrukt der diagnostischen Kompetenz – Wie genau und
gut können oder sollten Lehrkräfte diagnostizieren? 25
1.3.1 Zum Begriff der diagnostischen Kompetenz 25
1.3.2 Vielfalt der diagnostischen Aufgaben von Lehrkräften 26
1.3.3 Dimensionen diagnostischer Urteile 27
1.3.4 Qualität diagnostischer Urteile: Der diagnostische Optimismus
von Weinert und Schrader zur Beurteilungskompetenz von
Lehrkräften 28
1.4 Empirische Befunde zur diagnostischen Kompetenz von
Lehrkräften 31
1.5 Systematische Beeinflussungstendenzen im Lehrerurteil:
Urteilstendenzen, Urteilsvoreingenommenheit und Urteilsfehler 41
1.5.1 Konstrukte als Beurteilungsbegriffe 42
1.5.2 Implizite Persönlichkeitstheorien von Lehrkräften 45
1.5.3 Erwartungen von Lehrkräften: Pygmalioneffekt im
Klassenzimmer 46
1.5.4 Klassische Urteilstendenzen und Beurteilungsfehler 49
1.6 Institutionalisierung von Diagnostik und Beratung im Kontext
von Schule – Wer darf diagnostizieren? 51
Teil II: Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen
Diagnostik – Partizipation an einem fremden Werkzeug 57
2.1 Alltags- versus professionelle Diagnostik 58
2.2 Diagnostische Urteilsbildung – ein Prozessmodell 62
2.3 Messtheoretische Grundlagen – ein Exkurs für Lehrkräfte 65
2.3.1 Messen 66
2.3.2 Gütekriterien 70
2.4 Messinstrumente 81
2.4.1 Diagnostischer Test 82
2.4.2 Diagnostisches Gespräch 85
2.4.3 Diagnostische Beobachtung 87
Teil III: Ausgewählte Anlässe und Situationen im Schulalltag für explizite Diagnostik 91
3.1 Determinanten der Schulleistung und die Konsequenzen für die Diagnostik 94
3.1.1 Diagnostik ausgewählter Lernvoraussetzungen 97
3.1.1.1 Diagnostik von Vorwissen und Intelligenz 100
3.1.1.2 Diagnostik der Lernstrategien 120
3.1.1.3 Diagnostik der Lernmotivation 135
3.1.1.4 Diagnostik lernrelevanter Emotionen 159
3.1.2 Diagnostik der Unterrichtsqualität 166
3.1.2.1 Operationalisierung von gutem Unterricht 168
3.1.2.2 Selbstbeurteilung des Unterrichts durch die Lehrkraft 181
3.1.2.3 Fremdbeurteilung des Unterrichts durch einen Kollegen 186
3.1.2.4 Schüler-Feedback 187
3.2 Diagnostik zur Feststellung des Lernerfolgs von Schülern 202
3.2.1 Schulleistungstests 203
3.2.1.1 Sozialnormorientierte Tests 204
3.2.1.1.1 Mehrfächertests 206
3.2.1.1.2 Diagnostik der Lesekompetenz 211
3.2.1.1.3 Diagnostik der Rechtschreibleistung 229
3.2.1.1.4 Diagnostik der Mathematikleistung 243
3.2.1.2 Konstruktion informeller Schulleistungstests 245
3.2.2 Alternative Beurteilungsverfahren 250
3.2.2.1 Portfolio 250
3.2.2.2 Lerntagebuch 258
3.3 Diagnostik von Hochbegabung 261
3.4 Diagnostik am Beginn von Klasse 5 268
3.5 Diagnostik von Lernschwierigkeiten 277
Teil IV: Aufgaben zur Optimierung der diagnostischen Kompetenz 289
4.1 Erfassung der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften (Selbstdiagnose) 289
4.2 „Intervision“ als wirkungsvolle Form der Hilfe zur Selbsthilfe bei Problemfällen 293
4.3 Aufgaben 295
4.3.1 Instruktion zum selbstständigen Durcharbeiten von Testverfahren in einer Kleingruppe 295
4.3.2 Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens zur Vorbereitung eines
diagnostischen Gesprächs 295
4.3.3 Analyse von Klassenarbeiten 296
4.3.4 Konstruktion eines informellen Tests 296
4.4 Angeleitete Fallanalyse 297
4.5 Adressen der schulpsychologischen Anlaufstellen in Deutschland 303
Literaturverzeichnis 305
Pressestimmen
Aus: BDK-Mitteilungen – Tanya Gotta-Leger – März 2012
[…] Die Publikation bietet einen schnellen und adäquaten Überblick über diagnostische Sachverhalte wie Konzentration, Wahrnehmung, Hochbegabung, Leseförderung usw. […] Äußerst hilfreich sind die klare Struktur, eine verständliche Sprache und zahlreiche Diagnose-Checklisten. […]
Aus: lehrerbibliothek.de, Dieter Bach, , 16.11.2009
Diagnostik ist eher ein psychologischer als ein pädagogischer Begriff – und er zeigt auf, wie sehr sich die Berufskompetenzen von Lehrer/inne/n in den vergangenen Jahrzehnten ausgeweitet haben; denn heutzutage werden auch vielfältige psychologische Kentnisse von Lehrkräften erwartet, die oftmals ihren Ausbildungsstand überschreiten: Während die Studienzeiten immer kürzer werden, werden die Kompetenzanforderungen immer höher – das wird auf Dauer nicht gut gehen. […] Wie können Lehrer/innen Hochbegabung und Lernschwierigkeiten erkennen? Welche Diagnoseanlässe bieten sich in der schulpraktischen Arbeit und welche pädagogisch-psychologischen Grundlagen der Diagnostik müssen Lehrkräften vertraut sein? Das sind die wesentlichen Fragestellungen dieses Buchs.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie 25 (2), 2011, Prof. Dr. Birgit Spinath , Nr. 2/2011
[…] Ein solches Buch hat gefehlt. Den Autorinnen ist es gelungen, zu einem hoch aktuellen, in Theorie und Praxis gleichermaßen wichtigen Thema überaus umfangreiche Informationen zusammenzutragen, die von verschiedenen Lesergruppen mit Gewinn gelesen werden können. […] Das Buch enthält eine gute Mischung aus diagnostischem Wissen auf der einen Seite und Erfahrungen aus der Praxis der Schule auf der anderen, mit denen die Wissensvermittlung unterlegt ist, […] Ich empfehle Lehrern in allen Phasen der Leherbildung sowie Dozenten in der Lehrerbildung die Lektüre dieses Buches. […]

Aus: buchkatalog.de, Stefan Rusche

> Zum Volltext der Rezension
Autoreninfo

Hesse, Ingrid

Dr. phil. habil. Ingrid Hesse ist an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig tätig.

Latzko, Brigitte

Dr. phil. Brigitte Latzko ist an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig tätig.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Schmidt

Übersichtlich gestaltetes informatives Buch. Gut geeignet um Studierenden des Lehramts die Relevanz von Diagnostik nahe zu bringen sowie Grundkenntnisse zu vermitteln.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Brinda

Das Buch gibt einen sehr gelungenen und gut verfassten Überblick über die Thematik, die insbesondere vor dem Hintergrund der im Bereich der Informatik im Unterricht zu erwartenden Heterogenität in Bezug auf Vorkenntnisse sehr nützlich ist.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Grübmeyer

Diagnostik für Lehrkräfte ist ein anspruchsvolles Buch, das sich nicht in einem Abend lesen lässt. Sehr ausführlich werden die nötigen Grundlagen für eine erfolgreiche Diagnostik gelegt. Für
Lehramtsstudierende vor der Abschlussarbeit, Einsteiger in die empirische Bildungswissenschaft und Lehrende an der Universität ist dieses Buch zur Unterstützung der eigenen Arbeit gut geeignet. Für Lehrkräfte ist dieses Buch auch gut zur Unterstützung eigener Forschungstätigkeit geeignet.

Standardwerk für Praxis und Theorie

Bewertung

Kundenmeinung von Ali E. Erez

Das Buch von Hesse und Latzko „Diagnostik für Lehrkräfte“ ist ein vorbildhaftes Werk im Bereich der Diagnostik. Beide Autoren versuchen theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik zu erklären. Das Buch eignet sich vor allem als Vertiefung für die Lehreraus-und -weiterbildung. Im Bereich der Diagnostik gehört das Buch zum Standardwissen.

Das Buch ist überschaubar und gut gegliedert. Im ersten Teil geht es allgemein um Diagnostik aus der pädagogisch-und psychologischen Perspektive. Beide Autoren versuchen eine Antwort auf die Frage „Warum brauchen Lehrkräfte diagnostische Kompetenzen“ zu finden. Neben theoretischen Ansätzen werden ebenso auch empirische Befunde vorgestellt.
Im zweiten Teil geht es dann konkret um theoretische Ansätze. Unterschiedliche Messtheoretische Konzepte werden vorgestellt. Daneben werden diagnostische Methoden gut dargestellt.
Im dritten Teil des Buches geht es darum, Lehrenden aufzuzeigen, wann und wie effektiv explizit diagnostiziert werden kann. Behandelt werden auch alternative Beurteilungsmethoden, wie Portfolio und Lerntagebuch. Hierbei handelt es sich um neue Perspektiven der Leistungsbewertung.
Im letzten Teil bieten die Autoren Materialien zur Übung und Vertiefung diagnostischer Kompetenzen und weiterführende Informationen an.

Das Buch ist sehr gut geeignet für eine Vertiefung sowie als Basislektüre im Bereich der schulischen Diagnostik. Es beinhaltet mehrere Schaubilder sowie Abbildungen. Wichtige Fachterminologien werden gut definiert.

Ideal fürs Studium

Bewertung

Kundenmeinung von Dennis Hoppe

Das Buch ist gut und verständlich geschrieben. Es ließt sich leicht und ist für Lehramtsstudenten ideal um ein besseres Verständnis für Diagnostik zu bekommen. Leider ist es für mich nicht hundertprozentig zutreffend gewesen, da es zu sehr auf Hochbegabung abzielt und zu wenig auf Lernschwierigkeiten. Aber alles im allem bekommt es eine druchaus positive Bewertung von mir und ein großes Lob an die Autoren!

Ein absolutes Muss für Studierende und Lehrkräfte!!

Bewertung

Kundenmeinung von Eric Engel

Diagnosik in der Praxis des Lehrerberufes ist ein leidiges Thema und häufig wird die Wichtigkeit einer fundierten Diagnostik für die Gestaltung des Lehr-Lernprozesses unterschätzt. Dieses Werk kann Abhilfe schaffen, es gibt Studierenden aber auch Lehrkräften in der Praxis einen theoretischen Input an diagnostischem Grundwissen und bezieht dabei aktulle Gegebenheiten wie beispielsweise die von der KMK herausgegebenen Standards der Lehrerbildung mit ein. Der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand wird abgebildet und der Schreibstil der Autoren ist trotzdem für Neulinge auf diesem Gebiet leicht verständlich und nachvollziehbar. Schön finde ich auch, dass nicht nur auf eine Diagnostik bei Lernschwierigkeiten eigegangen wird, sondern das ein Abschnitt auch der Diagnostik von Hochbegabung gewidmet ist. Volle Punktzahl ;-)

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