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Die Geschichte des Dorfes

Von den Anfängen im Frankenreich zur bundesdeutschen Gegenwart

von Troßbach, Werner; Zimmermann, Clemens Fach: Soziologie; Geschichte;

Welche Rolle nahmen Dörfer im Prozess europäischer Zivilisation ein? Wie gestalteten sich die dörflichen Lebensverhältnisse, wie die Kommunikation mit der Außenwelt? Das Buch fasst gesichertes Wissen aus verschiedenen Fachgebieten zusammen - von der historischen Geographie und Agrarforschung bis zur Verfassungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte - und zeigt Forschungsperspektiven auf.
Zahlreiche Abbildungen runden dieses Werk ab, das zum ersten Mal das Dorf als elementaren Faktor der deutschen Gesellschaftsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart darstellt.
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Details
ISBN 9783825283247
UTB-Titelnummer P8324
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2006
Erscheinungsdatum 15.05.2006
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 336 S., 43 Abb.
Inhalt
Vorwort 8
I Einleitung 9
II Die mittelalterliche Formations periode 18
1 Landnahme und Siedlungsgeschichte 500–750 18
2 Ausbau und Herrschaftsorganisation 750–1150 21
2.1 Siedlungsdichte und Siedlungsformen 21
2.2 Das Problem der Villikationen 23
2.3 Siedlung und Villikationen 25
2.4 Dorf und Mark 27
3 Aufschwung, Expansion und Gemeindebildung 1150–1350 28
3.1 Der hochmittelalterliche Aufschwung 28
3.2 Aufl ösung von Villikationen 29
3.3 Siedlungen im Hochmittelalter 30
3.4 Die Entstehung von Gewannfluren 33
3.5 Ostsiedlung 34
3.6 Dorfgemeinden: Entstehung und Festigung einer neuen Assoziationsform 36
3.6.1 Funktionsbezogene Annäherungen: Rechtsfähigkeit und Gemeinschaftseinrichtungen 37
3.6.2 Funktionen und Verfahrensweisen 39
3.6.3 Herrschaft, Siedlung und Gemeinde: genetische Aspekte 40
3.7 Sozialstrukturen 42
4 Zusammenfassung 45
III Stabilisierung und Differenzierung: Dörfer zwischen Wüstungsperiode und Dreißigjährigem Krieg 46
1 Von der Wüstungsperiode zum frühneuzeitlichen Ausbau 48
1.1 Wüstungsprozesse: Theorie und Empirie 48
1.2 Der frühneuzeitliche Landesausbau 50
2 Nach der Wüstungsperiode: Dorfbilder – Dorfbeschreibungen 51
2.1 Das Dorf als Ort organisierten Soziallebens 51
2.2 Bauliche Gestalt – bauliche Veränderungen – künstlerische Aussagen 54
3 Sozialstrukturen im Horizont von Wüstungsperiode und frühneuzeitlichem Ausbau 58
3.1 Gutsherrschaftliche Strukturen: Produktivierung und Egalisierung am Beispiel Ivenack in Mecklenburg 59
3.2 Grundherrschaftliche Strukturen 61
3.2.1 Restriktionen: Oberschwaben am Vorabend des Bauern - krieges 61
3.2.2 Konzessionen: Neugründungen und Teilungen bis 1550 62
3.2.3 Restriktionen nach 1550 63
3.2.4 Landlose 65
4 Sozialstrukturen und Erwerbsprofile im Horizont von Marktausweitung und Spezialisierung 65
4.1 Märkte für Nahrungsmittel: Perspektiven für Vollbauern 65
4.2 Regionalisierung und Spezialisierung: Perspektiven für Kleinstellenbesitzer 67
4.3 Dörfer im Sog der Städte 68
4.4 Städte und Dörfer als Basis der gewerblichen Expansion 70
4.4.1 Organisationsformen der Textilherstellung 70
4.4.2 Protoindustrie und dörfliche Sozialstrukturen 72
5 Grenzen des Wachstums und gestörte Sozialbeziehungen: die Hexenprozesse 74
6 Zusammenfassung 76
IV Dorfgemeinden und
Staatsformierung: Kontinuität und Wandel dörflicher Institutionen 1350–1800 78
1 Dorfgemeinden 78
1.1 Gemeindebildung und Kommunalismus 78
1.2 Materielle Grundlagen und Kompetenzen 80
1.3 Haushalte und Personen: die Angehörigen der Gemeinden 81
1.3.1 Das Dorfrecht der Haushalte 81
1.3.2 Zuwanderung und Ortsbürgerrecht 83
1.3.3 Beisassen 84
1.4 Gemeindeversammlung – Gemeindezeche 84
2 Dorf und Gericht 86
2.1 Dorfgerichte als Rechtsprechungsorgane 86
2.2 Jahr- und Rügegerichte 87
2.3 Dorfgerichte als Vertretungsorgane 89
3 Dörfliche Ämter 89
3.1 Verfassungsgeschichte 89
3.2 Sozialgeschichte 92
4 Die rechtliche Einordnung jüdischer Dorfbewohner 94
5 Kirche und Dorf, Moral und Staat 96
5.1 Pfarrer und Pfarrerwahl 96
5.2 Kirchengut 97
5.3 Kirchenzucht 98
6 Zusammenfassung 101
V An der Schwelle zur Moderne: Dörfer 1650–1800. 104
1 Neuer Schwung und alte Ordnung: konjunkturelle und demographische Grundlagen 104
1.1 Der Dreißigjährige Krieg und seine Auswirkungen 104
1.2 Fluktuation und Verbandskontinuität: die demographische Basis der Dörfer 1648–1800 106
2 Sozialstrukturen und Erwerbsschwerpunkte im 17./18. Jahrhundert: Annäherungen
an eine Typologie 108
2.1 Dörfl iche Erwerbsschwerpunkte 109
2.1.1 Ackerbau und Tierhaltung 109
2.1.2 Spezialkulturen 117
2.1.3 Nutzung von Wäldern und Hutungen 119
2.1.4 Tagelohn und Kleingewerbe 121
2.1.5 Protoindustrie 123
2.2 Handwerk und Kramläden als Gewerbe im Dorf: Überblick 127
3 Distanz und Allianz: Kanäle dörflicher Ressourcen transfers 129
3.1 Herrschaft und Ressourcentransfers 130
3.2 Kommunale Ressourcentransfers 132
3.2.1 Allmende 132
3.2.2 Armenversorgung und Kirchenfonds. 134
3.3 Private Ressourcentransfers 137
3.3.1 Heirat und Verwandtschaft 137
3.3.2 Gespannhilfen, Kredit und Lohnarbeit 141
3.4 Ressourcentransfers und dorfgesellschaftliche Einordnung: Die Evaluation der Ehre 144
4 Formen lokaler Gemeinschaft 147
4.1 Das Dorf als Wissensgemeinschaft147
4.2 Dorfinterne Regulierung von Konflikten 148
4.3 Nachbarschaften 149
4.4 Teilgruppen: Ehefrauen und Jugendliche 152
5 Machtausübung und Widerspruch: Reichweiten organisierten Handelns in der dörflichen Welt des 18. Jahrhunderts 155
5.1 Der beredte Zwang der Verhältnisse 155
5.2 Facetten des Gemeindeprotests 158
5.3 Zwischen Unterschichtenprotest und Gruppenrivalität: innerdörfliche Sozialkonflikte 161
5.4 Cliquenherrschaft und Parteibildung („Factionen“) 163
5.5 Der „Trieb zur Selbstständigkeit“: Erweiterungen des Kommunalismus und Handlungsperspektiven im 18. Jahrhundert 166
6 Zusammenfassung: Dörfer an der Schwelle zur Moderne 169
VI Das Dorf in der Moderne, 1800–2000 172
1 Die Periode 1800–1880 172
1.1 Zur Defi nition dörfl icher Soziabilität: Wer sind „Bauern“? 172
1.2 Die Schrift im Dorf 174
1.3 Wachsende Marktbezogenheit ländlicher Haushalte 177
1.4 Konturen der Dorfgesellschaft 178
1.4.1 Der Kommunalismus der Moderne 178
1.4.2 Kirche im Dorf 182
1.4.3 Das Dorf als Interaktions- und Kontrollzusammenhang 184
1.5 Familienstrategien im Dorf 186
1.6 Soziale Verwerfungen 187
1.6.1 Armsein im Dorf 187
1.6.2 Dörfl iche Klassengesellschaft? 190
1.7 Konfl ikte 194
1.7.1 Gemeindeproteste 194
1.7.2 Dorfgesellschaften und Revolution 1848 196
1.8 Zusammenfassung: Äußere und innere Kräfte des Wandels 201
2 Die Periode 1880–1933 205
2.1 Dorftypen nach 1880 205
2.1.1 Der Westen und Süden Deutschlands 205
2.1.2 Gutsdorf und Ökonomisierung 206
2.2 Soziale Polarisierungen und ihre Grenzen 210
2.3 Das Dorf als soziokultureller Raum 213
2.3.1 Jugendkultur im frühen 20. Jahrhundert 213
2.3.2 Soziale und kulturelle Wandlungen 215
2.4 Mobilisierungsprozesse 219
2.4.1 Suburbanisierung und Pendelarbeit 219
2.4.2 Arbeiterbauern als mobile Zwischengruppe 221
2.4.3 Migrationsprozesse und ihre Rückwirkungen 222
2.5 Wissen und Medien 225
2.5.1 Alltägliches und schulisches Wissen 225
2.5.2 Vordringende Kommunikations- und Publikumsmedien 226
2.6 Die Organisierung der Dorfgesellschaft 230
2.6.1 Organisationsprozesse und Politisierung vor Ort 230
2.6.2 Genossenschaften als Basisinnovation 234
2.7 Diskurse und Repräsentationen 237
2.8 Zusammenfassung 242
3 Die Zeit des Nationalsozialismus 243
3.1 Agitation im Dorf 243
3.2 „Eroberung des Dorfes?“ 245
3.3 Soziokulturelle Modernisierung 248
3.4 Medialisierungsschübe 249
3.5 Zusammenfassung 254
4 Die Bundesrepublik 1949–1989 255
4.1 Agrarpolitik und Agrarwirtschaft 255
4.2 Wandel dörfl icher Soziabilität im Überblick 256
4.3 Fremde im Dorf 259
4.4 Das Dorf im beschleunigten Suburbanisierungsprozess 261
4.5 Dörfl iche Vereine und Dorfpolitik 264
4.6 Konsum, fortschreitende Medialisierung und Jugendkultur 265
4.7 Zusammenfassung 267
5 Sowjetische Besatzungszone und Deutsche Demokratische Republik 268
5.1 Die Bodenreform 268
5.2 Kollektivierung 271
5.3 Die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften als dörfl iche Lebensform 274
5.4 Zusammenfassung 275
6 Gesamtdeutsche Perspektiven der Dorfentwicklung nach 1989 276
6.1 Privatisierung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und ihre sozialen Folgen 276
6.2 Zur neueren Geschichte der westdeutschen Dorfentwicklung 278
6.3 Das suburbanisierte Dorf im Zeitalter verschärfter interregionaler Konkurrenz 280
VII Schluss 283
Literaturverzeichnis 288
Abbildungsverzeichnis 324
Ortsregister 326
Sachregister 331
Pressestimmen
Aus: Geschichte, Politik und ihre Didaktik – Mund, Stephan – 35. Jahrgang, 3/4 2007
[…] Entstanden ist so ein Fachbuch im besten Sinne, welches das gesicherte Wissen aus unterschiedlichen Fachgebieten zu seinem Thema solide auswertet und zusammenfasst, in Teilen auch weiterführt.

Aus: AKA newsletter – Klaus-J. Lorenzen-Schmidt – 10/2006
[…] Dem gelungenen Werk ist eine breite Leserschaft und die ihm angemessene Verbreitung in der akademischen Lehre nur zu wünschen!

Aus: Neue Politische Literatur – Bernd-Stefan Grewe – Jg 52 (2007)
[…] Das Buch liefert die bislang beste Synthese zur Geschichte der ländlichen Gesellschaft seit dem frühen Mittelalter.

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von O. Bender

Reichhaltige und übersichtliche Präsentation von Grundlagenwissen in historisch-genetischer Perspektive; weitgehend interdisziplinärer Ansatz unter Berücksichtigung von Zeit und Raum mit starken soziologischen Anklängen.

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