utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union

von Borchardt, Klaus-Dieter Fach: Recht/ Jura; Politikwissenschaft;

Das Lehrbuch vermittelt einen umfassenden Einblick in die weitverzweigte Rechtsordnung der Europäischen Union. Die systematische Darstellung konzentriert sich dabei auf die Grundfragen der europäischen Rechtsordnung. In der Neuauflage wurde der Vertrag von Lissabon vollständig und systematisch eingearbeitet.

Das Buch gliedert sich in fünf Teile:

• Die politische Verfassung der EU (Rechtsquellen, Ziele und Werte der EU, Verfassungsprinzipien, Organisationsstruktur)
• Die Wirtschaftsverfassung einschließlich der Währungsunion
• Der Binnenmarkt und seine Grundfreiheiten
• Die Wettbewerbsordnung
• Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts

Viele Übersichten und Schaubilder, aber auch zahlreiche weiterführende Literaturhinweise machen den Band zu einem verlässlichen Lernmittel vor allem für Studenten und Referendare. Aufgrund einer Fülle von Rechtsprechungshinweisen und Originalzitaten eignet er sich auch für Praktiker, die einen schnellen und systematischen Zugriff auf das Recht der EU suchen.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
29,99 €
6. überarb. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
23,99 €
6. überarb. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
35,99 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825243746
UTB-Titelnummer 1669
Auflagennr. 6. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 16.09.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag facultas
Umfang 626 S.
Inhalt
Vorwort 5
Literaturverzeichnis 29
Abkürzungsverzeichnis 31
Zeittafel 34
1. Teil
Die politische Verfassung der Europäischen Union 39
§ 1 Die Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union 39
A. Die frühen europäischen Einigungsbemühungen 39
I. Die Konkretisierung der Europäischen Idee zwischen den Weltkriegen 39
II. Die Nachkriegszeit 40
III. Die Gründung der Europäischen Gemeinschaften 43
IV. Die Bildung der Europäischen Freihandelszone 45
B. Von den Europäischen Gemeinschaften zur Europäischen Union 46
I. Die vergeblichen Versuche zur Vertiefung der Europäischen Gemeinschaften 46
II. Die Reformdiskussion der 80er-Jahre 47
III. Die Einheitliche Europäische Akte 48
IV. Die Verträge über die Europäische Union 49
1. Der Vertrag von Maastricht 49
2. Der Vertrag von Amsterdam 50
3. Der Vertrag von Nizza 50
4. Der Vertrag über eine Verfassung für Europa 51
5. Der Vertrag von Lissabon 51
C. Mitgliedschaft, Beitritt und Assoziierung 54
I. Die Gründerstaaten der Europäischen Gemeinschaften 54
II. Die „große“ Beitrittsgeschichte 54
1. Der Beitritt des Vereinigten Königreichs, Irlands und Dänemarks 54
2. Der Beitritt Griechenlands, Spaniens und Portugals 55
3. Die Eingliederung der früheren DDR 55
4. Der Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens 55
5. Der Beitritt von zehn ost- und mitteleuropäischen Staaten sowie von Malta und Zypern 55
6. Weitere Beitrittsverhandlungen 56
a) Beitrittskriterien und Beitrittsverfahren 56
b) Beitrittsland Kroatien 57
c) Kandidatenländer 57
d) Potentielle Kandidaten 59
III. Die „kleine“ Austrittsgeschichte 59
IV. Die (Beitritts-)Assoziierung 60
§ 2 Ziele, Methoden und Akteure der europäischen Einigung 61
A. Ziele der Europäischen Einigung 61
I. Die Sicherung des Friedens 62
II. Die wirtschaftliche Einigung 62
1. Die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes/Binnenmarktes 63
2. Die schrittweise Annäherung der Wirtschaftspolitik der
Mitgliedstaaten und die Errichtung der Wirtschafts- und Währungsunion 63
III. Die politische Einigung 64
IV. Die soziale Dimension 66
B. Die Methode der europäischen Einigung 66
I. Die Kooperation der Staaten 67
II. Das Konzept der Integration 67
III. Verstärkte Zusammenarbeit 68
C. Die Akteure der europäischen Einigung 71
I. Die Rolle der Mitgliedstaaten 71
II. Die Rolle des Europäischen Rates 71
III. Die Rolle der Unionsorgane 72
§ 3 Die Rechtsquellen des Unionsrechts 72
A. Geschriebene Rechtsquellen 73
I. Das primäre Unionsrecht 73
1. Die Unionsverträge 73
2. Änderungs- und Ergänzungsverträge 73
3. Beitrittsverträge 74
II. Das sekundäre Unionsrecht 74
III. Völkerrechtliche Abkommen der EU 75
1. Assoziierungsabkommen (Art. 217 AEUV) 75
a) Abkommen zur Aufrechterhaltung der besonderen
Beziehungen einiger Mitgliedstaaten der EU zu Drittländern (Art. 198 AEUV) 75
b) Abkommen zur Vorbereitung eines möglichen Beitritts
und zur Bildung einer Zollunion (Art. 217 AEUV) 76
c) Abkommen über den europäischen Wirtschaftsraum „EWR“ 76
2. Kooperationsabkommen (Art. 218 AEUV) 76
3. Handelsabkommen (Art. 218 AEUV) 77
B. Ungeschriebene Rechtsquellen 77
I. Allgemeine Rechtsgrundsätze 77
II. Gewohnheitsrecht 78
C. Absprachen zwischen den Mitgliedstaaten der EU 79
I. Völkerrechtliche Abkommen 79
II. Akte der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten 80
D. Schematische Übersicht über die Rechtsquellen des Unionsrechts 80
§ 4 Die Verfassungsprinzipien 81
A. Rechtscharakter der Europäischen Union 81
I. Rechtsnatur der EU 81
II. Rechtspersönlichkeit der EU 84
1. Völkerrechtsfähigkeit der EU 84
2. Mitgliedstaatliche Rechtsfähigkeit der EU 85
III. Abgrenzung zu anderen Formen politischer Organisation 85
IV. Verfassungsrechtliche Grundlagen der Integration in den Mitgliedstaaten 86
1. Die Rechtslage in Deutschland im Einzelnen 87
2. Die Rechtslage in Österreich im Einzelnen 93
B. Das Verhältnis zwischen Unionsrecht und nationalem Recht 95
I. Die Eigenständigkeit des Unionsrechts 95
II. Das Zusammenwirken der Rechtsordnungen 96
III. Die unmittelbare Geltung und Anwendbarkeit des Unionsrechts 97
IV. Der Vorrang des Unionsrechts 99
V. Die unionsrechtskonforme Auslegung des nationalen Rechts 102
VI. Schema zur Prüfung der Vereinbarkeit von nationalem Recht mit Unionsrecht 106
C. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Sozialstaatlichkeit 107
I. Rechtsstaatlichkeit 108
1. Die Gewaltenteilung 108
a) Prinzip der begrenzten Ermächtigung 109
b) Formen der Zusammenarbeit und institutionelle Abhängigkeiten 109
c) Politisch-parlamentarische Kontrolle 109
d) Gerichtliche Kontrolle 110
2. Die Grundrechte 110
a) Ableitung und Anerkennung der Grundrechte in der Unionsrechtsordnung 110
b) Grundrechtsträger und –adressaten 114
c) Schutzbereich der Grundrechte 115
d) Grundrechtseingriff 116
e) Rechtfertigung des Grundrechtseingriffs 116
f) Einzelne Grundrechtsverbürgungen 117
g) Vorbehalte des BVerfG 128
h) Vorbehalte des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte 130
3. Rechtsstaatliche Grundsätze 131
a) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 131
b) Grundsatz des Vertrauensschutzes 132
c) Rechtssicherheit und Gesetzmäßigkeit der Verwaltung 132
4. Die Rechtmäßigkeit der Gewaltausübung 133
5. Die Haftung für rechtswidrige Hoheitsakte 133
6. Der Rechtsschutz durch unabhängige Gerichte 133
7. Schema zur Prüfung der Rechtmäßigkeit von Unionsrechtsakten 134
II. Demokratie 135
III. Sozialstaatlichkeit 139
D. Die Unionsbürgerschaft 142
I. Erwerb und Verlust der Unionsbürgerschaft 142
II. Rechtscharakter der Unionsbürgerschaft 143
III. Die durch die Unionsbürgerschaft vermittelten Rechte 144
1. Zuweisung allgemeiner Rechte und Pflichten 144
2. Umfassender Anspruch auf Gleichbehandlung 145
3. Freizügigkeit und Aufenthaltsrecht 147
4. Anspruch auf Sozialleistungen und steuerliche Vergünstigungen 149
5. Kommunal- und Europawahlrecht 149
6. Diplomatischer und konsularischer Schutz 150
7. Petitionsrecht, Bürgerbeauftragte, Informationsrecht 151
8. Recht der Bürgerinitiative 152
§ 5 Die Organisationsstruktur 154
A. Die Organe, Einrichtungen und sonstige Stellen 154
I. Die Verfassungsorgane der EU 156
1. Europäischer Rat (Art. 15 EUV) 156
a) Zusammensetzung 157
b) Aufgaben 157
c) Arbeitsweise 158
2. Rat der Europäischen Union (Art. 16 EUV) 159
a) Zusammensetzung und Vorsitz 159
b) Aufgaben 161
c) Arbeitsweise 163
d) Sitz 169
3. Hoher Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik (Art. 18 EUV) 169
4. Europäisches Parlament (Art. 14 EUV) 169
a) Zusammensetzung 170
b) Wahlgrundsätze 172
c) Abgeordnetenstatut 173
d) Aufgaben 173
e) Außenbeziehungen 178
f) Arbeitsweise 178
g) Sitz 182
5. Europäische Kommission (Art. 17 EUV) 183
a) Zusammensetzung, Ernennung, Ausscheiden aus dem Amt 183
b) Aufgaben 187
c) Arbeitsweise 190
d) Sitz 193
6. Gerichtshof der EU (Art. 19 EUV) 193
a) Funktion und Zuständigkeit 193
b) Aufbau und Aufgaben des EuGH 196
c) Aufbau und Aufgaben des EuG 206
d) Fachgerichte 208
7. Europäische Zentralbank (Art. 282–284 AEUV) 210
a) Die Europäische Zentralbank 211
b) Das Europäische System der Zentralbanken 212
c) Eurosystem 213
d) Sitz 213
8. Rechnungshof (Art. 285–286 AEUV) 214
a) Zusammensetzung 214
b) Aufgaben 214
c) Arbeitsweise 215
d) Sitz 215
II. Beratende Einrichtungen der EU 216
1. Wirtschafts- und Sozialausschuss (Art. 301–304 AEUV) 216
2. Ausschuss der Regionen (Art. 305–307 AEUV) 218
III. Weitere Einrichtungen und Stellen 219
1. Europäische Investitionsbank (Art. 308–309 AEUV) 220
2. Agenturen 221
a) Exekutivagenturen 221
b) Regulierungsagenturen 222
B. Die Kompetenzen 223
I. Allgemeine Kompetenzaufteilung 223
II. Prinzip der begrenzten Ermächtigung 223
III. Vertikale Kompetenzabgrenzung 223
1. Ausschließliche Zuständigkeit 224
2. Geteilte Zuständigkeiten 225
3. Unterstützungs-, Koordinierungs- und Ergänzungszuständigkeiten 225
4. Koordinierung der Wirtschafts-, Beschäftigungsund Sozialpolitik 226
5. Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU 226
6. Zuständigkeiten, die nicht von den Kompetenzkategorien erfasst werden 226
a) Vertragsabrundungskompetenz 226
b) Implied powers 228
c) Außenkompetenzen 228
d) Die offene Methode der Koordinierung 229
IV. Horizontale Kompetenzabgrenzung 229
V. Subsidiaritätsprinzip 232
1. Anwendungsbereich 233
2. Anwendungsvoraussetzungen 233
3. Subsidiaritätskontrolle durch die nationalen Parlamente 235
4. Gerichtliche Überprüfung; fehlende unmittelbare Anwendbarkeit 236
C. Die Rechtsakte und Rechtshandlungsformen 238
I. Klassifizierung der Rechtsakte und Handlungsformen 238
II. Der Katalog der zulässigen Handlungsformen für Rechtsakte 239
1. Verordnungen 241
2. Richtlinien 242
a) Erlass der Richtlinie 243
b) Wirkungen der Richtlinie 245
c) Haltung der nationalen Gerichte 249
d) Schadensersatzpflicht der Mitgliedstaaten bei Nichtumsetzung der Richtlinien 250
3. Beschlüsse 250
a) Beschlüsse, die an bestimmte Adressaten gerichtet sind 251
b) Allgemeine Beschlüsse, die keinen bestimmten Adressaten haben 252
4. Empfehlungen und Stellungnahmen 253
III. Sonstige Rechtshandlungen, die keine Rechtsakte sind 254
1. Entschließungen 254
2. Erklärungen 255
3. Mitteilungen der Kommission, Aktionsprogramme, Weißbücher, Grünbücher 255
§ 6 Funktionen 256
A. Rechtsetzung 256
I. Verfahren zum Erlass der Gesetzgebungsakte 257
1. Ordentliches Gesetzgebungsverfahren 257
2. Besondere Gesetzgebungsverfahren 262
II. Zustimmungsverfahren 262
III. Verfahren zum Erlass von Rechtsakten ohne Gesetzescharakter 263
IV. Verfahren zum Erlass von delegierten Rechtsakten und Durchführungsrechtsakten 263
1. Bedeutung und Abgrenzungsfragen 263
2. Erlass delegierter Rechtsakte (Art. 290 AEUV) 264
3. Erlass von Durchführungsrechtsakten (Art. 291 AEUV) 265
a) Beratungsverfahren 266
b) Prüfverfahren 266
c) Auswahl des „richtigen“ Verfahrens 267
d) Berufungsausschuss 267
V. Atypische Rechtsetzungsverfahren 270
1. Rechtsetzung im Bereich des Sozialen Dialogs 270
2. Rechtsetzung im Bereich der technischen Normen 270
B. Verwaltung 271
I. Kompetenzaufteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten 271
1. Direkter Verwaltungsvollzug 271
2. Indirekter Verwaltungsvollzug 272
3. Verwaltungszusammenarbeit 272
II. Verfahrensrechtliche Grundsätze im direkten Verwaltungsvollzug 273
1. Offenheit der Verwaltung 274
2. Effizienz der Verwaltung 275
3. Unabhängigkeit der Verwaltung 275
4. Rechtsstaatliche Grundsätze 275
5. Konkretisierungsauftrag 276
III. Verfahrensrechtliche Grundsätze im indirekten Verwaltungsvollzug 277
1. Vollzug unmittelbar anwendbaren EU-Rechts 277
2. Vollzug von mittelbar geltendem EU-Recht 278
IV. Die Haftung der Mitgliedstaaten für Verletzungen des EU-Rechts 280
1. Haftungsgrundlage 280
2. Haftungsgegenstand 281
3. Haftungsvoraussetzungen 281
a) Vorschrift, die dem Einzelnen Rechte verleiht 282
b) Hinreichend qualifizierter Verstoß 282
c) Kausalzusammenhang und Schaden 284
4. Umfang der Entschädigung 284
a) Berücksichtigung des entgangenen Gewinns 284
b) Schadensabwendungspflicht 285
5. Durchsetzung des Entschädigungsanspruchs 285
6. Rückwirkende Anwendung der Haftungsgrundsätze 285
C. Rechtsprechung 286
I. Direktklagen 286
1. Vertragsverletzungsverfahren (Art. 258–260 AEGV) 286
a) Funktion und Bedeutung 286
b) Einleitung des Verfahrens 287
c) Verfahrensstadien 288
d) Sanktionen bei Nichtbeachtung des Urteils des EuGH (Art. 260 AEUV) 292
e) Vertragsverletzungsklage durch einen Mitgliedstaat (Art. 259 AEUV) 295
2. Nichtigkeitsklage (Art. 263 AEUV) 296
a) Funktion der Nichtigkeitsklage 296
b) Zulässigkeit der Nichtigkeitsklage 296
c) Begründetheit der Nichtigkeitsklage 304
d) Nichtigerklärung 308
3. Untätigkeitsklage (Art. 265 AEUV) 310
4. Schadensersatzklage (Art. 268 i.V.m. Art. 340 AEUV) 311
a) Vertragliche Haftung 311
b) Außervertragliche Haftung 311
c) Haftung für rechtmäßiges Handeln 318
II. Rechtsmittelverfahren (Art. 256 Abs. 1 AEUV) 320
1. Rechtsmittel gegenüber Entscheidungen des EuG 321
a) Beschränkung auf Rechtsfragen 321
b) Keine Veränderung des Streitgegenstandes 321
c) Rechtsmittelgründe 321
d) Urteil 322
2. Rechtsmittel gegenüber Entscheidungen der Fachgerichte 322
III. Vorabentscheidungsverfahren (Art. 267 AEUV) 323
1. Gegenstand des Vorabentscheidungsersuchens 323
a) Auslegungsfragen 324
b) Gültigkeitsfragen 324
c) Unzulässigkeit der Überprüfung nationalen Rechts 325
2. Vorlageberechtigung 326
3. Vorlageverpflichtung 328
a) Vorlagepflichtige Gerichte 328
b) Begriff des Rechtsmittels 328
c) Umfang der Vorlagepflicht 329
d) Sanktionen bei Verletzung der Vorlagepflicht 330
4. Wirkungen der Vorabentscheidung 333
a) Rechtliche Bindungswirkung des Urteils 333
b) Zeitliche Wirkung des Urteils 334
5. Vereinfachtes Verfahren/Eilverfahren 335
a) Vereinfachtes Verfahren (Art. 104 VerfO/EuGH) 334
b) Beschleunigtes Verfahren (Art. 104a VerfO/EuGH) 335
c) Eilverfahren (Art. 104b VerfO/EuGH) 336
IV. Vorläufiger Rechtsschutz (Art. 278–279 AEUV) 337
1. Bedeutung und Formen des vorläufigen Rechtsschutzes 337
2. Ausschluss der aufschiebenden Wirkung (Art. 278 Satz 1 AEUV) 338
3. Antrag auf Vollzugsaussetzung (Art. 278 Satz 2 AEUV) bzw.
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (Art. 279 AEUV) 338
a) Zulässigkeit des Antrags 338
b) Begründetheit des Antrags 339
c) Entscheidung 342
V. Das Verfahren vor dem EuGH/EuG 343
1. Verfahrenseinleitung 343
2. Schriftliches Verfahren 343
3. Mündliche Verhandlung 344
4. Urteil 345
a) Urteilsberatung 345
b) Entscheidungsgründe 346
5. Verkündung, Veröffentlichung und Verfahrensdauer 347
6. Vollziehung und Vollstreckung 348
2. Teil
Die Wirtschaftsverfassung 349
§ 7 Der Binnenmarkt 349
A. Vom Gemeinsamen Markt zum Binnenmarkt 349
B. Rechtliche Prinzipien des Binnenmarktes 352
I. Die Marktfreiheit im Binnenmarkt 352
II. Die Marktgleichheit im Binnenmarkt 353
III. Die Wettbewerbsfreiheit 354
C. Die Rechtsangleichung 354
I. Funktion und Begriff der Rechtsangleichung 355
II. Generelle Ermächtigungen zur Rechtsangleichung 356
1. Rechtsangleichung im Binnenmarkt 356
a) Abgrenzung der Art. 114 und 115 AEUV 356
b) Gegenstand der Rechtsangleichung 356
c) Abweichungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten nach Art. 114 Abs. 4 und 5 AEUV 359
2. Angleichung der Vorschriften über den Schutz des geistigen Eigentums 361
3. Rechtsangleichung nach Art. 352 AEUV 361
III. Spezielle Ermächtigungen zur Rechtsangleichung; Steuerharmonisierung 361
§ 8 Die Wirtschafts- und Währungspolitik 363
A. Die Entwicklung bis zum Eintritt in die Wirtschaftsund Währungsunion 363
I. Die Gründerjahre 363
II. Ein erster Neuanfang 364
III. Das Europäische Währungssystem 365
IV. Die drei Stufen der Wirtschafts- und Währungsunion 365
1. Der erfolgreiche Schritt auf die erste Stufe der WWU: Aufhebung
der Beschränkungen des Geld- und Kapitalverkehrs 366
2. Der Eintritt in die zweite Stufe der WWU: Herstellung weitgehender Konvergenz 366
3. Die dritte Stufe der WWU: Einführung des Euro 366
B. Die rechtlichen Rahmenbedingungen 368
I. Marktwirtschaftliches Ordnungssystem 368
II. Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik 369
1. Allgemeine wirtschaftliche Koordinierung 369
2. Überwachung der staatlichen Haushaltspolitik 370
a) Grundsätze 370
b) Stabilitäts- und Wachstumspakt 371
c) Six-Pack 374
d) Europäisches Semester 375
e) Fiskalpakt 377
III. Ausgestaltung der Währungspolitik 378
1. Grundsätze der Währungspolitik 378
2. Einführung des „Euro“ als gemeinsame Währung 379
3. Wahrung der Stabilität des Euroraums 380
IV. Der institutionelle Rahmen 382
3. Teil
Die Grundfreiheiten 385
§ 9 Der freie Warenverkehr 385
A. Die Zollunion (Art. 30–32 AEUV) 385
I. Gemeinsamer Außenzoll 386
1. Festlegung des Gemeinsamen Zolltarifs 386
2. Zoll- und Verfahrensrecht 387
II. Abschaffung der Binnenzölle 388
III. Verbot zollgleicher Abgaben 388
1. Begriffsbestimmung 388
2. Abgrenzung zu den Gebühren 389
3. Abgrenzung zu den inländischen Abgaben 390
4. Adressaten des Verbots 391
5. Unmittelbare Anwendbarkeit 391
B. Das Verbot der mengenmäßigen Beschränkungen und
Maßnahmen gleicher Wirkung (Art. 34–36 AEUV) 391
I. Anwendungsbereich 392
1. Staatliche Maßnahmen 392
2. Waren 393
II. Mengenmäßige Einfuhr- und Ausfuhrbeschränkungen 394
III. Maßnahmen gleicher Wirkung wie mengenmäßige Beschränkungen 395
1. Begriff der „Maßnahme gleicher Wirkung“ 396
a) Dassonville-Formel 396
b) Cassis-de-Dijon-Formel 398
c) Keck-Formel 399
d) Synthese der Rechtsprechung zum Begriff der Maßnahme gleicher Wirkung 403
2. Wichtige Fallgruppen 404
a) Beschränkungen in Bezug auf die Ware selbst, ihre Verpackung oder Bezeichnung 404
b) Beschränkungen des Orts oder der Zeit des Verkaufs 406
c) Regelungen über Preise und Preisbestandteile 406
d) Werbung und Absatzförderung 407
e) Beschränkungen zur Abwehr von Verwechselungen
oder unlauterer Handlungspraktiken 408
f) Beschränkungen aufgrund gewerblicher Schutzrechte 408
IV. Schranken des Verbots – Rechtfertigung einer Beschränkung 409
1. Immanente Schranken 409
a) „Zwingende Erfordernisse“ 409
b) Allgemeinwohlinteressen 410
c) Verhältnismäßigkeit 411
2. Rechtfertigung nach Art. 36 AEUV 411
a) Regelungszuständigkeit der Mitgliedstaaten 411
b) Die geschützten Rechtsgüter 412
c) Grenzen der nationalen Regelungszuständigkeit 416
V. Prüfungsschema 418
C. Umformung der staatlichen Handelsmonopole (Art. 37 AEUV) 419
§ 10 Die Freiheit des Personen- und Dienstleistungsverkehrs 422
A. Allgemeiner Überblick 422
I. Die Regelungen 422
1. Freizügigkeit der Arbeitnehmer 422
2. Niederlassungsfreiheit 423
3. Dienstleistungsfreiheit 423
II. Abgrenzungsfrage 424
III. Vom Diskriminierungsverbot zum Behinderungsverbot 425
IV. Abschaffung der Grenzkontrollen: Schengener Besitzstand 426
B. Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer (Art. 45–48 EGV) 427
I. Begünstigter Personenkreis 428
1. Arbeitnehmer 428
2. Familienangehörige 430
3. Angehörige der neuen Mitgliedstaaten 432
4. Angehörige von Drittstaaten 432
a) Grundsätzliche Rechtsstellung 432
b) Die Rechtsstellung der türkischen Staatsangehörigen 433
c) Weitere Gestaltung der Einwanderungspolitik 435
II. Inhalt des Freizügigkeitsrechts 435
1. Grundsatz der Gleichbehandlung 435
a) Begünstigte des Gleichbehandlungsgebots 435
b) Verpflichtete des Gleichbehandlungsgebots 437
c) Gegenstand des Gleichbehandlungsgebots 437
2. Behinderungsverbot 439
3. Recht auf Stellenbewerbung 440
4. Recht auf Ausübung einer Beschäftigung 441
5. Gewerkschaftliche Rechte 442
6. Verbleiberecht 442
III. Rechtfertigung von Beschränkungen der Freizügigkeit 443
IV. Die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer 444
1. Persönlicher Anwendungsbereich 444
2. Sachlicher Geltungsbereich 446
3. Grundprinzipien des Rechts der sozialen Sicherheit 446
a) Koordinierung der nationalen Sozialleistungssysteme 446
b) Grundsatz der Gleichbehandlung 448
c) Zusammenrechnung der Versicherungszeiten 449
d) Export der Sozialleistungen 449
V. Ausnahmen des Freizügigkeitsrechts zugunsten der öffentlichen Verwaltung 451
C. Die Niederlassungsfreiheit 453
I. Begünstigter Personenkreis 453
II. Sachlicher Anwendungsbereich 453
1. Erwerbstätigkeit 454
2. Niederlassung 454
3. Ausnahme: „Ausübung hoheitlicher Gewalt“ 454
III. Inhalt des Niederlassungsrechts 455
1. Diskriminierungsverbot 455
a) Mögliche Eingriffsmaßnahmen 456
b) Verbot von Diskriminierungen 456
2. Verbot von Behinderungen 458
a) Anerkennung und Inhalt des Behinderungsverbots 458
b) Behinderung der Standortwahl von Gesellschaften 460
IV. Rechtfertigung von Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit 462
V. Maßnahmen zur Erleichterung der Wahrnehmung der Niederlassungsfreiheit 464
1. Gegenseitige Anerkennung der Diplome und Befähigungsnachweise 465
a) Allgemeine Regelung für die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen 466
b) Anerkennung der Berufserfahrung 468
c) Regelung zur automatischen Anerkennung spezifischer Berufsqualifikationen 468
d) Sprachkenntnisse 468
2. Gegenseitige Anerkennung außerhalb der Richtlinie 2005/36/EG 469
3. Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten 469
D. Der freie Dienstleistungsverkehr (Art. 56–62 AEUV) 471
I. Persönliche Anwendungsbereich 471
II. Sachliche Anwendungsbereich: Begriff der Dienstleistung 472
III. Inhaltliche Tragweite 474
1. Diskriminierungsverbot 475
2. Behinderungsverbot 475
IV. Rechtfertigung von Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit 476
V. Maßnahmen zur Erleichterung der Wahrnehmung der Dienstleistungsfreiheit 478
VI. Öffentliches Auftragswesen 480
E. Gemeinsame Grundstruktur der Grundfreiheiten/
Prüfungsschema 482
I. Gemeinsame Grundstruktur der Grundfreiheiten 482
1. Eingriffstatbestand 482
2. Rechtfertigung 482
3. Unmittelbare Anwendbarkeit der Grundfreiheiten 483
4. Grenzüberschreitender Bezug 484
II. Prüfungsschema für die Freizügigkeit, die Niederlassungsfreiheit
und die Dienstleistungsfreiheit 485
F. Das Einreise-, Aufenthalts- und Verbleiberecht 486
I. Das Einreiserecht 487
II. Das Aufenthaltsrecht 487
1. Recht auf Aufenthalt von bis zu drei Monaten 488
2. Recht auf Aufenthalt während mehr als drei Monaten 489
3. Recht auf Daueraufenthalt 490
4. Verlust des Aufenthaltsrechts 491
5. Sanktionen 491
III. Das Verbleiberecht 491
IV. Einschränkungen aus Gründen des „ordre public“ 492
1. Bedrohung der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit 492
2. Verfahrensmäßige Rechte 493
§ 11 Die Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs 494
A. Bedeutung und rechtliche Regelungen 494
B. Persönlicher Anwendungsbereich 494
C. Sachlicher Anwendungsbereich 495
I. Kapitalverkehr 495
II. Zahlungsverkehr 495
III. Abgrenzungsfragen 496
D. Beseitigung der Beschränkungen 497
E. Ausnahmen vom Beschränkungsverbot 499
I. Ausnahmen hinsichtlich der Beschränkungen im Verhältnis
der Mitgliedstaaten untereinander 499
II. Ausnahmen hinsichtlich der Beschränkungen im Verhältnis zu Drittstaaten 501
F. Prüfungsschema für die Kapitalverkehrsfreiheit 502
4. Teil
Der freie Wettbewerb 503
§ 12 Die Grundlagen des europäischen Wettbewerbsrechts 503
A. Zweck und Aufbau der Wettbewerbsvorschriften 503
B. Verhältnis zum nationalen Wettbewerbsrecht und zu den
internationalen Wettbewerbsregeln 505
I. Europäisches und nationales Wettbewerbsrecht 505
II. Europäisches und internationales Wettbewerbsrecht 506
§ 13 Vorschriften für Unternehmen 509
A. Das Kartellverbot (Art. 101 AEUV) 509
I. Tatbestand des Kartellverbots 509
1. „Unternehmen“ als Adressaten des Kartellverbots 509
2. Vereinbarungen, Beschlüsse, abgestimmte Verhaltensweisen 512
a) Vereinbarungen 512
b) Beschlüsse 514
c) Abgestimmte Verhaltensweisen 514
3. Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs 516
4. Beeinträchtigung des zwischenstaatlichen Handels 518
5. Spürbarkeit 519
II. Rechtsfolge des Kartellverbots 520
III. Freistellungen vom Kartellverbot 521
1. Voraussetzungen der Freistellung 522
2. Verfahren der Freistellung 523
3. Rechtsfolge der Freistellung 524
B. Das Verbot des Missbrauchs einer den Markt beherrschenden Stellung (Art. 102 AEUV) 525
I. Marktbeherrschende Stellung 526
1. Der relevante Markt 526
2. Der Marktanteil 527
II. Missbräuchliche Ausnutzung 528
1. Ausbeutungsmissbrauch 529
2. Behinderungsmissbrauch 530
a) Kampfpreisunterbietungen 530
b) Gewerbliche Schutzrechte 531
c) Ausschließlichkeitsbindungen und vergleichbare Maßnahmen 531
d) Lieferverweigerung 531
e) Begrenzung von Monopolen 533
f) Kosten-Preis-Schere 533
III. Rechtsfolgen des Missbrauchs einer marktberrschenden Stellung 533
C. Das Kartellverfahren 534
I. Wirksame Durchsetzung der Wettbewerbsregeln 534
1. Unmittelbare Anwendbarkeit des Art. 101 Abs. 3 AEUV 535
2. Dezentralisierung der Anwendung der Art. 101 und 102 AEUV 535
3. Ermittlungsbefugnisse der Kommission 535
a) Nachprüfungsbefugnisse 535
b) Befugnis zur Befragung 536
c) Auskunftsverlangen 536
d) Beachtung rechtsstaatlicher Grundsätze 537
4. Abstellung von Zuwiderhandlungen 538
a) Feststellung und Abstellung der Zuwiderhandlung 538
b) Einstweilige Maßnahmen 538
c) Beschluss über Verpflichtungszusagen 539
d) Feststellung der Nichtanwendbarkeit der Wettbewerbsregeln 539
5. Befugnisse der nationalen Wettbewerbsbehörden 539
6. Sanktionen 540
II. Einheitliche Anwendung der Wettbewerbsregeln 542
III. Rechtsschutz 544
§ 14 Fusionskontrolle 545
A. Entstehungsgeschichte 545
B. Anwendungsbereich der Verordnung über Fusionskontrolle 546
I. Zusammenschluss von Unternehmen 546
II. Unionsweite Bedeutung des Zusammenschlusses 547
III. Untersagungskriterien 548
C. Verfahren der Fusionskontrolle 548
I. Zuständigkeiten für die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen 548
1. Verweisung vor Anmeldung 549
2. Verweisung nach Anmeldung 549
II. Verfahrensvorschriften und Fristen 550
1. Vorabprüfverfahren 550
2. Hauptprüfverfahren 550
§ 15 Kontrolle staatlicher Beihilfen 551
A. Beihilfetatbestand 552
I. Vorliegen einer Beihilfe 552
1. Zuweisung eines wirtschaftlichen Vorteils an Unternehmen
oder Wirtschaftszweige 553
2. Transfer staatlicher Mittel 554
3. Selektiver Charakter der Maßnahme 555
II. Verfälschung des Wettbewerbs 556
III. Beeinträchtigung des zwischenstaatlichen Handels 557
B. Ausnahmen vom Beihilfenverbot 558
I. Legalausnahmen nach Art. 107 Abs. 2 AEUV 558
II. Ausnahmen nach Art. 107 Abs. 3 AEUV 559
1. Allgemeine Leitlinien zur Ausübung der Ermächtigung 559
2. Die wichtigsten Ausnahmekategorien 560
a) Regionalbeihilfen 560
b) Behebung einer beträchtlichen Störung
im Wirtschaftsleben 561
c) Entwicklung gewisser Wirtschaftszweige 561
d) Kulturförderung 562
e) Vom Rat bestimmte Ausnahmen 563
3. Freistellung vom Beihilfeverbot 563
C. Beihilfeverfahrensrecht 564
I. Die Verpflichtung zur Notifizierung neuer Beihilfen und Durchführungsverbot 565
II. Kontrolle notifizierter Beihilfen 566
III. Kontrolle nicht notifizierter Beihilfen 567
1. Verfahren 567
2. Beschlüsse der Kommission 568
3. Rückforderungsanordnung 568
IV. Kontrolle bestehender Beihilfen 569
1. Einleitung der Überprüfung 569
2. Vorschlag „zweckdienlicher Maßnahmen“ 570
3. Annahme oder Ablehnung durch den Mitgliedstaat 570
D. Rechtsschutzfragen 570
I. Rechtsschutz vor Anmeldung der Beihilfen 570
1. Handlungsmöglichkeiten der Kommission 570
2. Handlungsmöglichkeiten der nationalen Gerichte 571
II. Rechtsschutz im Vorprüfverfahren 571
1. Rechtsschutzmöglichkeiten für die Wettbewerber 571
2. Rechtsschutzmöglichkeiten für den Begünstigten 572
III. Rechtsschutz im Hauptprüfverfahren 572
1. Rechtsschutzmöglichkeiten für den Begünstigten 572
2. Rechtsschutzmöglichkeiten für Wettbewerber 572
3. Rechtsschutzmöglichkeiten für staatliche Stellen 573
IV. Rechtsschutz gegenüber Untätigkeit 573
1. Untätigkeit der Kommission 573
2. Untätigkeit des Mitgliedstaates 573
§ 16 Das Verbot der Begünstigung öffentlicher Unternehmen 574
A. Respektierung der nationalen Eigentumsordnungen
(Art. 345 AEUV) 574
B. Anwendbarkeit der Wettbewerbsregeln auf „unternehmerisches
Handeln“ des Staates (Art. 106 Abs. 1 AEUV) 575
C. Ausnahmeregelung für „Dienstleistungen von
allgemeinem öffentlichen Interesse“ (Art. 106 Abs. 2, Art. 14 AEUV) 575
D. Durchführungsbefugnisse der Kommission (Art. 106 Abs. 3 AEUV) 577
5. Teil
Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts 579
§ 17 Allgemeiner Überblick 579
A. Entstehungsgeschichte 579
B. Aufbau des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts 580
I. Achtung der Grundrechte und Rechtstraditionen
der Mitgliedstaaten 580
II. Abbau der Grenzkontrollen 580
III. Innere Sicherheit 581
IV. Erleichterung des Zugangs zum Recht 581
V. Subsidiaritätskontrolle 581
VI. Schutzklausel 581
VII. Beschlussverfahren 582
VIII. Opting-in 582
§ 18 Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen 583
§ 19 Justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen 585
A. Grundsätze der Zusammenarbeit 585
I. Gegenseitige Anerkennung 585
1. Gegenseitige Anerkennung von Urteilen und gerichtlichen
Entscheidungen 585
a) Der Europäische Haftbefehl 586
b) Gegenseitige Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen 587
c) Berücksichtigung der in anderen Mitgliedstaaten
ergangenen Verurteilungen 588
d) Überwachung von Bewährungsmaßnahmen 588
e) Europäische Beweisanordnung 588
f) Nichtanerkennung von Entscheidungen bei Abwesenheitsurteilen 588
g) Alternative zur Untersuchungshaft 589
h) Europäische Schutzanordnung 589
2. Verhinderung von Kompetenzkonflikten 589
3. Zusammenarbeit von Verwaltungs- und Justizbehörden 590
a) Europäisches Justizielles Netz in Strafsachen 590
b) Rechtshilfe in Strafsachen 590
c) Geldwäsche 591
d) Austausch von Informationen aus dem Strafregister 592
B. Strafverfahrensrecht 592
I. Inhalt 592
II. Beschlussverfahren 593
C. Materielles Strafrecht 594
I. Angleichung in Bereichen besonders schwerer grenzüberschreitender Kriminalität 594
1. Terrorismusbekämpfung 594
2. Bekämpfung des Menschenhandels 595
3. Bekämpfung des Drogenhandels 597
4. Angriffe auf Informationssysteme 597
5. Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit 598
II. Angleichung im Rahmen der sonstigen EU-Politiken und Grundfreiheiten 598
III. Beschlussverfahren 600
D. Eurojust/Europäische Staatsanwaltschaft 600
I. Zusammensetzung, Zuständigkeiten und Aufgaben 600
II. Verarbeitung personenbezogener Daten 601
III. Beziehung zu anderen Instanzen 602
IV. Europäische Staatsanwaltschaft 602
§ 20 Polizeiliche Zusammenarbeit 603
A. Inhalt 603
I. Operative Zusammenarbeit 603
II. Informationsbeschaffung und –verarbeitung 604
III. Aus- und Weiterbildung 605
B. Europol 606
I. Einrichtung 606
II. Aufbau 606
III. Auftrag, Zuständigkeiten und Aufgaben 606
IV. Kontrolle durch das EP und die nationalen Parlamente 608
Stichwortverzeichnis 609
Pressestimmen
Aus: ekz-Publikation – LK/G: Uslowa – November 2015
[…] Der Autor, Direktor in der Europäischen Kommission, verzichtet ganz bewusst auf die Behandlung der einzelnen Unionspolitiken außerhalb der Grundfreiheiten. Die Schwerpunkte der Aktualisierung sind: Veränderungen nach dem Beitritt Kroatiens am 01.07.2013, das Beitrittsverfahren weiterer Staaten, die Entwicklung im Währungsbereich u.a. […]

Aus: Die Presse - 7/2013
"Eine systematische Darstellung der europäischen Rechtsordnung bietet das Buch „Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union."

Aus: portal.wko.at - Karl-Heinz Wanker - Januar 2013,
„Dieses Lehrbuch vermittelt einen umfassenden Einblick in die weitverzweigte Rechtsordnung der Europäischen Union. (…) Durch viele Übersichten und Schaubilder, zahlreiche Rechtssprechungshinweise und Originalzitate eignet sich der Band für Praktiker, die einen schnellen und systematischen Zugriff auf das Recht der EU suchen.“

Aus: law@graz - Mai 2011
„Die rechtlichen Grundlagen der europäischen Union von Klaus-Dieter Borchardt bietet in bewährter Weise eine umfassende Grundlage für Studium und Praxis. Besonders der institutionelle Teil (…) wurde nach den Veränderungen durch den Vertrag von Lissabon in zahlreichen Passagen komplett überarbeitet.“

Autoreninfo

Borchardt, Klaus-Dieter

Prof. Dr. Klaus-Dieter Borchardt, Direktor in der Europäischen Kommission, war mehrere Jahre lang Kabinettchef in der Europäischen Kommission sowie Rechtsreferent im Kabinett des deutschen Richters am EuGH und ist Honorarprofessor an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, Gastprofessor an der Universität Wien sowie Verfasser zahlreicher Publikationen zum Europarecht.
Leserbewertungen

Bewertungen

Sehr gutes Nachschlagewerk

Bewertung

Kundenmeinung von Lukas Oßberger

Die Gliederung erfolgt in 5 Teile: „Die politische Verfassung der EU“, „Die Wirtschaftsverfassung“, „Die Grundfreiheiten“, „Der freie Wettbewerb“ und „Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“, der Inhalt ist übersichtlich, die gesuchten Passagen sind schnell gefunden und die Schrift gut leserlich, darüber hinaus wurden aktuelle Entwicklungen einbezogen, wie z.B. die Erhöhung der Zahl der Generalanwälte am EuGH mit Ende 2015.

Für Juristen relevant und hilfreich sind außerdem die zahlreichen Fußnoten, welche auf wichtige Urteile und Entscheidungen verweisen und so die Prüfungsvorbereitung für z.B. die Modulprüfung erleichtern und weiterführende Literatur anführen.

Studierende, in deren Curriculum eine Grundlagenvorlesung zu Recht/Europarecht (sowohl materielles als auch Verfahrensrecht) vorgesehen ist oder Europarecht eine wesentliche Rolle spielt, finden in diesem Lehrbuch ein solides Nachschlagewerk vor, das sich zum täglichen Gebrauch sehr gut eignet und sich flüssig und interessant liest.
Es eignet sich außerdem sehr gut für Studierende der Rechtswissenschaften als Ergänzung zum Kodex Europarecht, da es die Materie und die Zusammenhänge erklärt und nicht nur abbildet.

Ich habe es u.a. im Rahmen folgender Bachelorlehrveranstaltungen verwendet

o Grundlagen des Rechts
o Grundlagen des Europarechts (Verfahrensrecht & Rechtschutz)
o Agrar- & Ernährungspolitik
o Agrarmärkte
o Internationale Weinwirtschaft und -politik
o Einführung in öffentliches und europäisches Wirtschaftsrecht

und ich kann es daher uneingeschränkt für folgende Studiengänge empfehlen:

Agrar-& Forstwissenschaften, Rechtswissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Druzga

Sehr umfangreiches Werk, welches den Schwerpunkt auf die Grundlagen der Europäischen Union legt und schrittweise den geschichtlichen Hintergrund, die Funktion und die Ziele der EU aufarbeitet und sie dann in ein rechtliches Gewand einkleidet. Insbesondere für Studenten geeignet die das Gesamtkonstrukt der EU besser verstehen und durchdringen wollen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Gutmann

- umfangreiches, in die Tiefe gehendes Werk
- gut geeignet, um Detailprobleme nachzuschlagen
- erst für den Schwerpunktbereich geeignet, für den Einstieg ins EuR mE zu umfangreich
- angenehm ist die Bemühung, den Stoff grafisch aufzulockern
- Stichwortverzeichnis etwas kurz (Schlagworte wie die Plaumann-Formel fehlen)

Trotz großem Umfangs übersichtlich

Bewertung

Kundenmeinung von Caroline Müller

Das Lehrbuch von Klaus-Dieter Borchardt wirkt auf Grund seines großen Umfangs zunächst einschüchternd. Dies aber zu Unrecht!
Die Gliederung des Buches ist gut gelungen, da die fünf Teile schlüssig aufeinander aufbauen.
Trotz der oftmals langen und in sich verschachtelten Sätze ist der Inhalt des Lehrbuches leicht verständlich. Durch die Verwendung vieler Teilüberschriften und fett gedruckter Schlagwörter im Fließtext verliert man beim Lesen nicht den roten Faden.
Zu Beginn des Buches werden mittels einer Zeittafel die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse der Europäischen Union übersichtlich dargestellt, dies ist sehr hilfreich.
Auch enthält das Lehrbuch einige Tabellen und Schemata um Wissen kompakt auf der visuellen Ebene zu vermitteln und den Fließtext somit anschaulich zu ergänzen.
Wer eine bestimmte Thematik noch genauer vertiefen möchte, kann dazu die umfassenden Hinweise zu weiterführender Literatur am Ende eines jeden Paragraphen nutzen.
Ebenfalls gefiel mir gut, dass durch die vielen Verweisungen der Fußnoten auf die aktuelle Rechtsprechung ein praktischer Bezug hergestellt wurde.
Ich empfehle das Buch begleitend zur Vorlesung „Europarecht I“ im 4. Fachsemester zu nutzen. Aber auch für den Schwerpunktbereich erachte ich das Buch für hilfreich.
Zusammenfassend vermittelt das Lehrbuch gut verständlich einen umfassenden Überblick der rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union.

Hervorragend für Jura-Studenten

Bewertung

Kundenmeinung von Marina-Verena Neumann

Das von Borchardt geschriebene Buch vermittelt einen sehr guten Überblick zur rechtlichen Lage in der Europäischen Union.

Die Gliederung des Buches überzeugt sehr und ist durch seine fünf Unterteilungen einfach und verständlich.

Inhaltlich sind keine Mängel auf dem ersten Blick zu erkennen, jedoch ist durch die Struktur der Sätze ein reibungsloses Verstehen dieser nicht gleich möglich.

Vor allem für Studenten ist eine kompakte, unkomplizierte Zusammenfassung ein großes Muss. Borchardt verschaltet seine Sätze jedoch zu sehr, sodass ein angenehmer Lesefluss nicht entsteht.

Mein Résumé: Ein tolles, dickes Buch, dass in jeden Studentenhaushalt von angehenden Juristen gehört.

Mammut-Lehrbuch!

Bewertung

Kundenmeinung von Stefan Weishaupt

Der "Borchardt", nunmehr bereits in der 5. Auflage, stellt nach wie vor das Maß aller Dinge dar, wenn es ums Verständnis der rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union geht.
In 5 große Teile gegliedert, bietet dieses Mammut-Lehrbuch eine sehr gute und breite Darstellung der EU im heutigen Rechtssystem.

Dieses Buch eignet sich hervorragend als Nachschlagewerk und besticht durch Randziffern, die ein schnelles Wiederfinden von Stichwörtern ermöglichen.
Nicht nur für Studenten im Jura-Studium geeignet, sondern auch für Politik- u. Verwaltungswissenschaftsstudenten durchaus eine Empfehlung wert!
Das bei der Fülle dieser Materie nicht alles enthalten sein kann, versteht sich von selbst! Nicht umsonst belegen Bücher über diese Thematik mehere Regalmeter in den Unibibliotheken!
Trotzdem wird ein aktueller und für das Bachelorstudium völlig ausreichender Gesamtüberblick mit diesem Lehrbuch vermittelt.

6 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union
 
  Lade...