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Die Struktur der modernen Literatur

Neue Wege in der Textinterpretation: Erzählprosa und Lyrik. Mit einem Glossar zu literarischen, linguistischen und philosophischen Grundbegriffen

von Andreotti, Mario Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

„Ich habe in diesem Buch mehr gefunden, als ich gesucht habe. Mein Eindruck: ein Buch von unendlicher Brauchbarkeit.“ (Martin Walser)

Wer moderne Erzählungen, moderne Gedichte, etwa einen Roman von Franz Kafka oder ein Gedicht von Paul Celan, liest, ist häufig ratlos, weil ihm der Zugang zu solch künstlerisch neuartigen Texten fehlt. Hier setzt der vorliegende Band an, indem er literarische Kategorien aufzeigt, mit denen sich das wirklich Neue moderner Texte adäquat beschreiben lässt.

Der Band berücksichtigt über die klassische Moderne hinaus auch die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Post- und der Spätmoderne: von den subkulturellen Formen der Literatur (Pop, Beat, Rap, Slam Poetry) bis zur digitalen Literatur (Hypertext, Handy-Roman).

Andreottis Buch wendet sich, schon seiner leserfreundlichen Darstellung und vielen Textbeispiele wegen, an ein breites literarisch interessiertes Publikum, aber auch an Autorinnen und Autoren, die nach neuen Formen des Schreibens suchen.
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Details
ISBN 9783825240776
UTB-Titelnummer 1127
Auflagennr. 5. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 17.09.2014
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Haupt
Umfang 488 S., 14 Abb.
Zusatzmaterial
Inhalt
Vorwort 5
Vorwort zur fünften Auflage 8
1. „Moderne Literatur“: eine Bestimmung nach neuen, ganzheitlichen Kriterien 15
1.1 Moderne Literatur aus herkömmlicher Sicht 15
1.2 Moderne Literatur:
ein neuer Zugang aus strukturaler Sicht 18
1.3 Die Gestaltung des literarischen Textes 24
1.3.1 Makro- und Mikrostruktur:
Handlungs- und Bildebene im literarischen Text 24
1.3.2 Die Gestaltung der literarischen Figur 26
1.3.3 Die Gestaltung der fiktionalen Wirklichkeit 28
1.4 Die Struktur traditioneller und moderner Texte:
zwei Beispiele aus der Erzählprosa 32
1.5 Gestisches Schreiben als Weg zu einem modernen Schreiben 42
1.6 Traditionelle vs moderne Literatur:
eine zusammenfassende Gegenüberstellung 44
1.7 Subjekt- und Sprachkritik als epochale Vorgange:
der Beginn der literarischen Moderne 47
1.7.1 Moderne Subjektkritik als Auflösung des traditionellen Subjektbegriffs 48
1.7.2 Moderne Sprachkrise und Sprachkritik 52
2. Vorläufer einer modernen Dichtung 57
3. Im Spannungsfeld von Tradition und Moderne: die Entwicklung der deutschen Literatur seit dem Naturalismus 61
4. Die geistigen Kräfte unserer Epoche:
ihre Auswirkungen auf die moderne Literatur 87
4.1 Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft 88
4.1.1 Naturwissenschaften 89
4.1.1.1 Physik 89
4.1.1.2 Mathematik 92
4.1.2 Technik und Wirtschaft 93
4.2 Geisteswissenschaften und Kunst 95
4.2.1 Philosophie 96
4.2.2 Christliche Religion und Kirchen 111
4.2.3 Literaturwissenschaft 114
4.2.4 Zwischen Kunst und Kommerz:
die Situation der Schriftsteller 115
4.2.5 Psychologie 120
4.2.6 Musik 124
4.2.7 Malerei 126
5. Die Gattungsformen in der modernen Literatur 129
5.1 Grenzen der traditionellen Gattungsbegriffe 129
5.2 Überblick über die wichtigsten traditionellen und modernen Gattungsformen 132
6. Epik: Erzählen in der modernen Prosa 135
6.1 Der Strukturwandel in der modernen Erzählprosa:
ein erster Überblick 135
6.2 Allgemeines zur Erzählprosa:
Merkmale epischen Erzählens 136
6.2.1 Der erzählende Text als Fiktion 137
6.2.2 Die Gestaltung des Erzählers 139
6.2.3 Der Blick vom Olymp oder der des Zeitungsboten aus der Vorstadt?: vier typische Erzählsituationen 142
6.3 Traditionelles Erzählen:
der feste, persönliche Erzähler 146
6.4 Modernes Erzählen: der entpersönlichte Erzähler 150
6.4.1 Der neutrale Erzähler 151
6.4.2 Die Auflösung des festen, persönlichen Erzählers 152
6.4.2.1 Der paradoxe Erzähler 152
6.4.2.2 Erlebte Rede und innerer Monolog 153
6.4.2.3 Die Textmontage:
literarische Collage und Ruckblende 157
6.4.2.4 Der Perspektivenwechsel:
polyperspektivisches Erzählen 162
6.4.2.5 Der Wechsel der Fiktionsebenen: die Metalepse 166
6.4.2.6 Das epische Präsens als neue Erzählzeit:
Tempuswechsel in der modernen Erzählprosa 168
6.4.2.7 Diskontinuitat als modernes Erzählprinzip 170
6.5 Postmodernes Erzählen:
das Spiel mit traditionellen Mustern 172
6.5.1 Der ironisch gebrochene Erzähler 172
6.5.2 Intertextualitat und Mehrfachkodierung 175
6.6 Traditionelle Figurengestaltung: die feste Figur 178
6.7 Moderne Figurengestaltung: die gestische Figur 184
6.7.1 Drei Falle moderner, gestischer Figurengestaltung 187
6.7.1.1 Der Gestus als Grund- und Kollektivhaltung 187
6.7.1.2 Figuren als Rollenträger: der Gestuswechsel 196
6.7.1.3 Die Montage als zentrales Stilprinzip der Moderne 202
6.7.1.3.1 Die Montage der Figur als Gestusmontage 203
6.7.1.3.2 Die Montage von Figur und Erzähler 211
6.7.2 Die Reduktion der modernen Figur:
der Held ohne Eigenschaften und ohne Namen 213
6.8 Traditionelle vs moderne Erzählprosa:
ihre Merkmale im Überblick 218
7. Die Gattungsformen der modernen Erzählprosa 223
7.1 Die Erzählung in Tradition und Moderne 223
7.2 Struktur und Entwicklung des bürgerlichen Romans 225
7.3 Exkurs: Der bürgerliche Trivialroman und seine Rezeption in der Moderne 228
7.4 Struktur und Entwicklung der Novelle 235
7.5 Struktur und Entwicklung des modernen Romans 240
7.6 Struktur und Entwicklung der modernen Kurzgeschichte 244
7.7 Traditionelle und moderne Parabel 251
7.8 Zwei epische Sonderformen: Tagebuch und Essay in der modernen Literatur 257
7.8.1 Tagebuchartige Elemente im modernen Roman 258
7.8.2 Essayistische Elemente im modernen Roman 262
8. Lyrik: Das traditionelle Gedicht 265
8.1 Der populare Lyrikbegriff: eine notwendige Korrektur 265
8.2 „ich sag das ist ein Gedicht“:
Zum Begriff und Wesen der Lyrik 269
8.3 Struktur und Entwicklung der traditionellen Lyrik 271
8.3.1 Vorindividuelle Lyrik: das Gesellschaftsgedicht 275
8.3.2 Individuelle Lyrik: das Erlebnisgedicht 277
8.3.3 Objektive Lyrik: das Dinggedicht 279
9. Moderne Lyrik als entpersönlichte Lyrik 281
9.1. Was ist ein modernes Gedicht? 281
9.2 Lyrische Formen der klassischen Moderne:
asthetisch-autonome und politische Tradition 282
9.3 Lyrische Formen der nachklassischen Moderne 285
9.3.1 Lyrik der Neuen Subjektivität: die Wiederkehr des Ich 285
9.3.2 Postmoderne Lyrik: der Rückgriff auf die Tradition 287
9.3.3 Lyrik der ‚Zweiten Moderne’: die Erneuerung des Sprachexperiments in der Transitpoesie 288
9.4 Die Entpersönlichung des lyrischen Ich im modernen Gedicht 290
9.4.1 Die Abkehr vom Ich im modernen Gedicht 291
9.4.2 Der Perspektivenwechsel im modernen Gedicht 294
9.4.2.1 Exkurs: Die Verselbständigung der Teile im modernen Gedicht 296
9.4.2.2 Exkurs: Verdinglichung des Ich und Personifikation der Dinge im modernen Gedicht 298
9.4.3 Die Montage im modernen Gedicht 301
9.4.4 Das Zitat im modernen Gedicht 310
9.4.5 Das Prinzip der Reduktion im modernen Gedicht 312
9.5 Traditionelles vs modernes Gedicht:
Gegenüberstellung ihrer Hauptmerkmale 316
10. Moderne politische Lyrik als spezifisch gestische Lyrik 321
10.1 Deutsche Lyrik: Dualismus von Kunst und Politik 322
10.2 Politische Lyrik: Einheit von Kunst und Tendenz 323
10.3 Formen moderner politischer Lyrik 326
10.3.1 Brechts „Die Nachtlager“ als dialektische Lyrik 326
10.3.2 Erich Frieds „Aufhellung dunkler Punkte“
als ideologiekritische Lyrik 329
10.3.3 Peter Maiwalds „Feindbild“ und Enzensbergers
„ins lesebuch fur die oberstufe“ als Agitations- und Protestlyrik 331
10.3.4 Peter Ruhmkorfs „Der Feldherr“ als parodistische Lyrik 334
10.3.5 Dieter Hoss’ „Personalabbau“ als reduzierter Text 336
10.4 Subkultur und Avantgarde:
Pop, Social Beat, Rap, Slam Poetry 337
10.4.1 Die Pop- und Beat-Lyrik 338
10.4.2 Was die Mikrofone halten:
Hip-Hop, Rap, Beatboxing und Slam Poetry 341
10.5 Die moderne Ballade als Antiballade 347
10.5.1 Die Struktur der traditionellen Ballade 348
10.5.2 Die Struktur der modernen Ballade 350
11. Experimentelle Literatur und konkrete Poesie 357
11.1 Die literarische Collage: Abkehr vom geschlossenen Kunstwerk 358
11.1.1 Das dadaistische Montagegedicht 358
11.1.2 Von der Montage zur Textcollage 362
11.2 Die konkrete Poesie:
Sprache als autonomes Spielmaterial 364
11.2.1 Was ist konkrete Poesie? 365
11.2.2 Figurengedicht und konkrete Poesie 367
11.2.3 Akustische Poesie: Laut- und Sprechgedichte 369
11.2.4 Visuelle Poesie: Ideogramm, Typogramm, Piktogramm und Text/Bild-Collage 374
11.3 Das Sprachexperiment:
Sprache als eigenständige Realität 378
11.4 Digitale Literatur:
Das Verschwinden des Autors im Netz 381
11.5 Das Handy als Versuchslabor:
Literatur für mobile Geräte 386
12. Alles Technik oder was? Einige Kriterien guter literarischer Texte 389
Arbeitsvorschläge zu den Kapiteln 1 – 12 395
Anmerkungen 407
Glossar zu literarischen, linguistischen und philosophischen Grundbegriffen 414
Namenregister 481
Pressestimmen
Aus: Aufleben – Klaudia Zangerl– Februar 2016
„Die Struktur der modernen Literatur“ bietet nicht nur ein grundlegendes Verständnis für moderne Literatur […] sondern schafft es auch, Entwicklungen in Geistesgeschichte, Wissenschaft und Technik mit literarischen Ausdrucksformen in Verbindung zu bringen, […] Lust auf moderne Literatur zu wecken.

Aus: Südkurier – opi – 22.7.2015
[…] Nun liegt es in der fünften (erweiterten) Auflage vor. Das spricht für den Autor, der mit diesem reichhaltigen und gut lesbaren Werk auch nichtakademische Leser zu fesseln vermag. Auch das ist das Geheimnis seines Erfolgs. Und die fünfte wird nicht die letzte Auflage sein…

Aus: Südkurier, Christiane Matter, 24.03.2010
[…] Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man neben dem breiten Fundus an Textbeispielen einen hervorragenden Überblick über die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte erhält, [...] Andreotti vermag sein profundes Wissen und seine unerschöpfliche Textkenntnis leicht verständlich auf den Punkt zu bringen und in einer präzisen, aber auch humorvollen Sprache dem Leser schmackhaft zu machen. Martin Walser empfiehlt den Strukturband als ein Buch, in dem er mehr fand, als er gesucht habe. „Mein Eindruck: ein Buch von unendlicher Brauchbarkeit.“

Aus: Schweizerischer Altphilologenverband, Daniel Annen, 01.02.2010
[…] Wir sind Andreotti dankbar, dass er für die vierte Auflage seines Buches über die moderne Literatur das Glossar hinten erweitert hat, sodass neben älteren nun auch ganz junge Begriffe erklärt sind. Das erlaubt schnelle Orientierung. Dankbar sind wir in Hinblick auf unsere Orientierungsbedürfnisse ferner für die ordnende Darstellung im Buch selber. Die moderne Literatur wird relativ schnell übersichtlich, dank klugen graphischen Darstellung auch visuell. So wird denn das Buch zu einem gut handhabbaren Kompendium für Schule, Studium und interessierte Laien.

Aus: Literaturblatt Baden-Württemberg, Joachim Zeltner, Ausgabe 6/2010
[…] es gibt neben der Belletristik auch literaturwissenschaftliche Werke, die für mich eine große historische und theoretische Rückversicherung darstellen. Die erwähnte Abhandlung von Mario Andreotti ist ein solches Buch, denn es bietet gerade jungen Autoren eine Handhabe, die wegen einer tiefsitzenden Reserviertheit gegenüber den aktuellen Forderungen an die Literatur eben nicht in Kategorien einäugiger Handlungen, Figuren, Botschaften und Lösungen schreiben. [...]

Aus: nahaufnahmen.ch, Sandra Despont, 01.08.2011
Längst kann „Die Struktur der modernen Literatur“ des Germanistikprofessors Mario Andreotti als Standardwerk gelten. […] Mario Andreotti leistet mit „Die Struktur der modernen Literatur“ eine Menge. Mit seinem umfassenden Blick bietet er nicht bloss einen Zugang zur Deutung moderner Texte, sondern bettet diese durch ausführliche Rückgriffe in die Gattungsgeschichte auch so in die Literaturgeschichte ein, dass man wie nebenbei eine Menge über Epochen, Gattungen, Autoren und ihre Themen erfährt. Vor allem aber gelingt es ihm, bisher hilflos vor modernen Texten stehenden und sich deshalb lieber in die vertrauten Erzählmuster traditioneller Literatur zurückziehenden LeserInnen Lust auf moderne Literatur zu machen.

Autoreninfo

Andreotti, Mario

Mario Andreotti, Prof. Dr., geb. 1947, Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich. 1975 Promotion über Jeremias Gotthelf. 1977 Diplom des höheren Lehramtes. Danach Lehrtätigkeit am Gymnasium und als Lehrbeauftragter für Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität St. Gallen und an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Langjähriger Referent in der Fortbildung für die Mittelschullehrkräfte und Leiter von Schriftstellerseminaren. Mitglied des Preisgerichtes für den Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen. Verfasser mehrerer Publikationen (bei Haupt erschien von ihm der UTB Band Traditionelles und modernes Drama) und zahlreicher Beiträge zur modernen Dichtung.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Schmidt

Gute und sinnvolle Struktur; auf Studierendenniveau; Glossar der Grundbegriffe ist ausgezeichnet (!!!)

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Klawitter

Sehr gute Zusammenfassung der Entwicklung moderner Lyrik mit den wichtigsten Interpretationsansätzen.

Nach dem Grundstudium Pflicht!

Bewertung

Kundenmeinung von Stefan Duschek

Wenn Martin Walser von einer unendlichen Brauchbarkeit dieses Buches spricht, dann weckt das natürlich die eigene Neugier, zumal man tatsächlich häufiger ratlos ist, wie ein vorliegender Roman der modernen Literatur zu deuten wäre.
In meinem Studium habe ich gelernt, dass ein Zugang oft im zeitlichen Kontext zu finden ist. Andreotti bietet hier passenderweise eine ausführliche Gegenüberstellung von Bedingungen der Zeit und deren Auswirkung auf die moderne Literatur. Mit diesem elementaren Wissen geht Andreotti tiefer in die Materie und erläutert genauestens die Strukturen und Merkmale von Epik und Lyrik. Anders als in den Grundlagenwerken beschränkt sich der Autor hier tatsächlich auf die moderne Literatur und gibt darüber hinaus noch einschlägige Beispiele.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob speziell für Lehramtsstudenten eine „unendliche Brauchbarkeit“ gegeben ist. Die Antwort ist meiner Meinung nach sehr zwiespältig. Einerseits reichen entsprechende Grundlagenwerke zur Literaturwissenschaft völlig aus, sind teilweise übersichtlicher und einfacher geschrieben. Ist allerdings die Neugierde geweckt, dann übertrifft dieses Buch die Erwartungen. Das liegt daran, dass Andreotti sehr genau einen Überblick über die moderne Literatur gibt, welche in den Grundlagenwerken oftmals nur unzureichend erklärt wird. Für höhere Semester wird das Buch dann gewinnbringend, wenn man die Grundlagen der Literaturwissenschaft kennt und somit viel Wissen aus dem Buch ziehen kann, welches sonst zu Beginn des Studiums nur Befremden auslösen würde.
Highlights sind für mich die zum einen Ausführungen zu Hip Hop, Slam Poetry, Digitale Literatur und Literatur für das Handy. Hier konnte ich einige Projekt-Anregungen für mein bald beginnendes Referendariat bekommen. Zum anderen führt Andreotti in seinem Werk ein Glossar zu literarischen, linguistischen und philosophischen Grundbegriffen auf, welches den sehr guten Gesamteindruck abrundet.
Wer Spaß an der modernen Literatur hat und hier und da Unsicherheiten wähnt, dem sein das Buch „Die Struktur der modernen Literatur“ uneingeschränkt zu empfehlen.

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