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Dyskalkulie

Modelle, Diagnostik, Intervention

von Landerl, Karin ; Vogel, Stephan ; Kaufmann, Liane Fach: Pädagogik; Psychologie; Sonderpädagogik;

Dyskalkulie bezeichnet ein mangelhaftes oder falsches Verständnis von Mengen, Zahlen und mathematischen Operationen. Zahlreiche SchülerInnen, Kinder wie Jugendliche, sind davon betroffen. Oft leiden sie unter Angst vor Misserfolg und Schulversagen.

Die Autoren erklären neurokognitive Modelle des Zahlenverständnisses und des Rechnens und erläutern Methoden der Dyskalkuliediagnostik. Interventionsstrategien und Trainingsprogramme werden kritisch beleuchtet und auf ihre Wirksamkeit hinterfragt.

In der 3. Auflage erweitert um aktuelle Befunde zur Zahlenverarbeitung, neue Diagnostikinstrumente, computerbasierte Trainingsprogramme und neuronale Stimulation. Ein didaktisch aufbereitetes Lehrbuch mit Marginalien, Übungsfragen und Glossar.
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Details
ISBN 9783825248093
UTB-Titelnummer 3066
Auflagennr. 3. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 17.07.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Reinhardt
Umfang 256 S., 33 Übungsfragen, 33 Übungsfragen farb. Abb., 25 Abb., 7 Tab.
Inhalt
Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuches 8
Vorwort zur 3. Auflage 9
Vorwort zur 1. Auflage 11
1 Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Erwachsenen 16
1.1 Einleitung 16
1.2 Erste Fallberichte von Patienten mit erworbenen Rechenstörungen 18
1.3 Akalkulie aus der Sicht der klinischen Neuropsychologie und der kognitiven (Neuro-)Psychologie 20
1.4 Neurokognitive Modelle der numerischen Kognition bei Erwachsenen 25
1.5 Zentrale Komponenten der arithmetischen Verarbeitung 28
1.5.1 Basisnumerische Verarbeitung 28
1.5.2 Rechenfertigkeiten 40
1.6 Neuronale Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens 46
2 Allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung und der Rechenleistungen 54
2.1 Zahlenverständnis bei Tieren 54
2.2 Präverbales Verständnis von Numerositäten bei Babys 58
2.3 Theoretische Modelle der präverbalen Verarbeitung von Numerositäten 61
2.3.1 Object Files 62
2.3.2 Vom Akkumulator-Modell zum Approximativen Zahlensystem 63
2.4 Die Entwicklung des Zählens 67
2.5 Symbolische Repräsentation von Numerositäten:
Zahlwörter, arabische Zahlen und Transkodieren 70
2.6 Erwerb der arithmetischen Kompetenzen 77
2.7 Fingerrechnen 81
2.8 Der Übergang vom zählenden Rechnen zum Abruf von arithmetischen Fakten 82
2.9 Auswahl der besten Rechenstrategie 84
2.10 Intuitive und kulturelle Mathematik 86
2.11 Geschlechtsunterschiede 88
2.12 Leistungsmotivation, Selbstbild, Emotion und Rechenleistung 90
2.13 Modelle der Entwicklung der Rechenleistung 92
2.13.1 Ein Vier-Stufen-Entwicklungsmodell der Zahlenverarbeitung nach von Aster 93
2.13.2 Entwicklungsmodell der Zahl – Größenverknüpfung nach Krajewski 95
2.13.3 Modell der mathematischen Kompetenzentwicklung nach Fritz und Ricken 98
3 Dyskalkulie 101
3.1 Definition 101
3.2 Epidemiologie 104
3.3 Prognose 105
3.4 Neurobiologische Befunde 107
3.5 Typische Symptomatik 108
3.6 Kognitive Defizite bei Dyskalkulie 114
3.6.1 Defizite in der kognitiven Repräsentation von Numerositäten 115
3.6.2 Defizite im Langzeitgedächtnis 124
3.6.3 Defizite im verbalen Arbeitsgedächtnis 126
3.6.4 Defizite in den exekutiven Funktionen 128
3.6.5 Defizite in der visuell-räumlichen Verarbeitung 132
3.6.6 Defizite in der motorischen Verarbeitung 133
3.7 Komorbiditäten mit anderen Störungen 136
3.8 Die Frage der Subtypen 142
3.9 Dyskalkulie – ein Kausalmodell 149
4 Diagnostik 154
4.1 Schulleistungstests 157
4.2 Tests, die auf neurokognitiven Theorien der Zahlenverarbeitung und des Rechnens basieren 169
4.3 Synopsis der vorgestellten Verfahren 177
5 Instruktion, Förderung und Intervention 180
5.1 Überlegungen zur Mathematikdidaktik 180
5.1.1 Instruktionsmethoden 182
5.1.2 Optimierung des Lernprozesses – Scaffolding 184
5.1.3 Anschauungshilfen 185
5.1.4 Pragmatische Aspekte der Mathematikdidaktik 189
5.2 Frühförderprogramme 195
5.3 Förderung und Intervention bei Dyskalkulie 202
5.3.1 Allgemeine Überlegungen zur Interventionsplanung 202
5.3.2 Differenzielle Interventionseffekte 203
5.3.3 Dyskalkulie-Interventionsprogramme 207
5.3.4 Besser rechnen durch neuronale Stimulation – derzeit noch Zukunftsmusik 219
5.4 Synopsis Intervention 220
Glossar 222
Literatur 230
Sachregister 250
Pressestimmen
Aus: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft – Andreas Gold – 3/2015
Das […] Lehrbuch ermöglicht einen umfassenden Blick auf die Symptomatik von Rechenstörungen, auf deren Ursachen und Diagnostik sowie auf Möglichkeiten der Intervention. […] Das […] Lehrbuch richtet sich an Interessierte aus Forschung und Praxis und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erschließung einer lange vernachlässigten Thematik. […]

Autoreninfo

Kaufmann, Liane

Prof. Dr. Liane Kaufmann lehrt an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik in Hall (Tirol).

Landerl, Karin

Prof. Dr. Karin Landerl lehrt an der Universität Graz.

Vogel, Stephan

Ass.-Prof. Dr. Stephan Vogel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Begabungsforschung an der Universität Graz.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von E. Bader

Ich finde das Buch sehr übersichtlich, gut strukturiert und es liefert einen sehr guten Einblick in die allgemeinen Forschungsbereiche zur Rechenschwäche.

sehr empfehlenswert!

Bewertung

Kundenmeinung von Oliver P.

Das Buch "Dyskalkulie" informiert sehr ansprechend über die gleichnamige Rechenschwäche. Durch zwei sehr detaillierte, einleitende Kapitel über Zahlverarbeitung bei Erwachsenen sowie Entwicklung der Zahlverarbeitung und Rechenleistungen bietet sich das Buch sowohl für fachfremde Interessierte als auch als vertiefende Literatur an.
Außerdem kann das Buch gut als Nachschlagewerk verwendet werden, denn an den Rändern beschreiben Symbole oder Schlagworte kurz den Inhalt des Abschnittes. Alles in allem ist das Buch sehr ansprechend geschrieben und gegliedert und damit sehr empfehlenswert.

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