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Einführung in die Geomorphologie

von Ahnert, Frank Fach: Geowissenschaften;

Das Buch beschreibt und erklärt die Entstehung und Veränderung der Oberflächenformen der Erde in allen zeitlichen und räumlichen Größenordnungen, vom ephemeren, nur wenige Millimeter großen Einschlagskrater eines Regentropfens im Sandboden bis zum Milliarden Jahre alten Kontinentalschild als Resultate der Wirkung endogener und exogener Prozesse, die im geomorphodynamischen System in vielfältiger Weise miteinander verbunden und rückgekoppelt sind. Ergebnisse der empirischen Forschung im Gelände werden mit theoretischen Modellen der Formenentwicklung verknüpft.

Die 5. Auflage wurde vollständig überarbeitet, erweitert und aktualisiert, Qualität und Umfang der Abbildungen wurden erhöht.
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Details
ISBN 9783825286279
UTB-Titelnummer 8103
Auflagennr. 5. vollst. überarb. u. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 25.11.2015
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 458 S., geb., 302 farb. Abb., 257 Abb., 25 Tab.
Inhalt
Vorwort zur 5. Auflage 12
1 Geomorphologie
1.1 Die Beziehung zwischen Größe und Existenzdauer von Landformen 13
1.2 Methodische Komponenten 15
1.2.1 Allgemeine und regionale Geomorphologie 15
1.2.2 Forschungsstufen der allgemeinen und regionalen Geomorphologie 15
1.3 Physikalische Zeit und historische Zeit 17
1.4 Das Geomorphodynamische System 20
2 Systemtheoretische Grundlagen
2.1 Das System 23
2.2 Systemkomponenten 23
2.3 Systemtypen 24
2.3.1 Statische Systeme 24
2.3.2 Prozesssysteme 24
2.3.3 Prozessresponssysteme 24
2.4 Dynamisches Gleichgewicht und stationärer Zustand in geomorphologischen Prozessresponssystemen 25
3 Endogene Prozessresponssysteme
3.1 Hypsographische Kurve und Isostasie 28
3.2 Plattentektonik 31
3.3 Die morphostrukturellen Großeinheiten der Kontinente 35
3.3.1 Schilde 35
3.3.2 Sedimentäre Plateaus, Tafel- und Schichtstufenländer 35
3.3.3 Vulkanische Plateaus 36
3.3.4 Alte Faltengebirge 36
3.3.5 Junge Faltengebirge 37
3.3.6 Bruchschollengebirge 38
3.3.7 Sedimentäre Ebenen 38
3.3.8 Große Grabenzonen 38
3.3.9 Große junge Vulkane und Vulkangebiete 39
3.3.10 Morphostrukturtypen als Großformgenerationen 39
4 Exogene Faktoren und Systeme
4.1 Eustatische Veränderungen des Meeresniveaus 41
4.2 Morphoklima 42
4.2.1 Größenfrequenzanalyse des Niederschlagsregimes 42
4.2.2 Größenfrequenz des Temperaturregimes 44
4.2.3 Größenfrequenz des Windregimes 45
4.3 Exogene Prozessresponssysteme 45
5 Gesteinsarten und ihre Eigenschaften
5.1 Element, Mineral und Gestein 47
5.2 Magmatische Gesteine (Plutonite und Vulkanite) 47
5.2.1 Typen 47
5.2.2 Chemische und mineralogische Zusammensetzung 49
5.3 Sedimentgesteine 50
5.3.1 Sedimente 50
5.3.2 Klastische Sedimentgesteine 50
5.3.3 Kalkstein, Mergel und Dolomit 53
5.3.4 Andere Sedimentgesteine 55
5.4 Metamorphe Gesteine 55
5.4.1 Geschieferte Metamorphite 55
5.4.2 Ungeschieferte Metamorphite 56
5.4.3 Wirkungen der Kontaktmetamorphose 57
6 Das System der Verwitterung
6.1 Die Funktionen der Verwitterung 59
6.1.1 Verwitterung als Einwirkung atmosphärischer Prozesse 59
6.1.2 Verwitterung als Anpassung der Gesteine an die Umweltbedingungen der Erdoberfläche 59
6.1.3 Verwitterung als Aufbereitung des Gesteins für die Abtragung 60
6.2 Verwitterung als Prozessresponssystem 60
6.2.1 Morphoklimatische Faktoren und ihre Effekte in der mechanischen Verwitterung 60
6.3 Mechanische Verwitterung und ihre Produkte 63
6.3.1 Körniger Zerfall 63
6.3.2 Blockzerfall 66
6.3.3 Die relative Intensität von körnigem Zerfall und Blockzerfall 66
6.3.4 Schiefriger Zerfall 67
6.3.5 Feinabschuppung (thermische Abschuppung) 68
6.3.6 Grobabschuppung (Exfoliation durch Druckentlastung) 69
6.4 Chemische Verwitterung 70
6.4.1 Morphoklimatische Faktoren und Effekte in der chemischen Verwitterung 70
6.5 Chemische Verwitterungsreaktionen 73
6.5.1 Lösung und Löslichkeit 73
6.5.2 Hydration (Hydratisierung) 73
6.5.3 Oxidation und Reduktion 74
6.5.4 Carbonatisierung 74
6.5.5 Hydrolyse und Silikatverwitterung 74
6.5.6 Chelatisierung 76
6.5.7 Fungale Verwitterung 76
6.6 Raten und Grad der chemischen Verwitterung 76
6.7 Böden als Produkte der Verwitterung 78
6.7.1 Saprolith, Regolith und Bodenhorizonte 78
6.7.2 Körnungsklassen und Bodenarten 79
6.7.3 Bodentypen 80
6.7.4 Bodencatenen 82
6.7.5 Krusten und Verwitterungsrinden 83
6.7.6 Steinlagen 85
6.8 Der relative Anteil der mechanischen und der chemischen Verwitterung in verschiedenen Morphoklimaten 86
7 Denudation I: Prozessresponssysteme der Massenbewegungen
7.1 Denudation und Erosion 89
7.2 Physikalische Grundlagen denudativer Massenbewegungen 89
7.2.1 Hangneigung und Schwerkraftwirkung 89
7.2.2 Plastisches Fließen und das Coulombsche Gesetz 90
7.2.3 Veränderlichkeit von Kohäsion und Grenzscherspannung – Fließsand und Setzungsfließen 91
7.2.4 Viskoses Fließen 93
7.2.5 Die kritische Höhe von Böschungen 94
7.3 Sturzdenudation und Rutschungen 94
7.3.1 Blockabstürze, Steinschlag und Schuttlawinen 95
7.3.2 Felsstürze 95
7.3.3 Bergsturz und Bergrutsch 96
7.3.4 Slump (Rotations-Blockrutschung) 99
7.3.5 Seichte Bodenrutschungen, Schuttrutschungen und Schutttransport durch Schneelawinen 100
7.3.6 Muren 102
7.3.7 Erdfließen 103
7.4 Kriechdenudation 105
7.4.1 Kriechen 105
7.4.2 Kontinuierliches Kriechen 105
7.4.3 Kriechen durch Frostwechsel im Boden 105
7.4.4 Kriechen durch Quellung und Schrumpfung 106
7.4.5 Wirkung von Kammeis 107
7.4.6 Splash-Kriechen und Splash 107
7.4.7 Nachweise von Kriechvorgängen im Gelände 107
7.4.8 Kriechbewegungen des Schutts auf dem Mond und dem Mars 108
7.5 Periglaziale Denudationsprozesse 108
7.5.1 Periglazialgebiete 108
7.5.2 Gelifluktion (periglaziale Solifluktion) 110
7.5.3 Nivationsnischen und Kryoplanationsterrassen 113
7.5.4 Steinnetze und Steinstreifen 113
7.5.5 Eiskeilnetze 115
7.5.6 Pingos, Palsas und Thufurs 117
7.5.7 Blockgletscher 118
7.5.8 Blockströme 119
8 Denudation II: Prozessresponssysteme der Spüldenudation
8.1 Hydrologische Voraussetzungen 121
8.2 Fließgeschwindigkeit und Abflussrate 122
8.3 Schleppkraft, Sedimenttransport und Abtragung 123
8.4 Flächenspülung, Rillen und Runsen 124
8.5 Interflow und Piping 125
8.6 Badlands und Erdpfeiler 125
8.7 Anthropogene Bodenerosion 128
9 Denudation III: Äolische Prozessresponssysteme
9.1 Grundlagen 132
9.2 Deflation und Windschliff 133
9.3 Äolische Transport- und Akkumulationsformen 134
9.3.1 Windrippeln, Decksande und Löss 135
9.3.2 Dünen 137
10 Die denudative Hangentwicklung
10.1 Hänge 142
10.2 Die Massenbilanz der Hangentwicklung 142
10.3 Hangform und verwitterungsbeschränkte und transportbeschränkte Denudation 145
10.4 Vorgangsspezifische Hangformen 147
10.4.1 Hangprofilform beim Vorherrschen langsamer Massenbewegungen 148
10.4.2 Profilform von Spüldenudationshängen 149
10.4.3 Profilform von Hängen mit Kombinationen von Massenbewegung und Spüldenudation 152
11 Hydrologische und hydraulische Grundlagen des fluvialen Systems
11.1 Das fluviale System 153
11.2 Globale Wasserbilanz und Wasserhaushalt 153
11.3 Komponenten des lokalen Wasserhaushalts 154
11.4 Grundwasser und Quellen 155
11.4.1 Grundwasserbewegung 155
11.4.2 Quellen 156
11.5 Abflussgang, Abflussregime und fluviales Morphoklima 160
11.5.1 Die Abflussganglinie und ihre Komponenten 160
11.5.2 Abflussregime und fluviales Morphoklima 161
11.6 Fluviale Hydraulik 164
11.6.1 Laminare und turbulente Wasserbewegung 165
11.6.2 Arten des turbulenten Fließens 165
11.6.3 Hydraulische Geometrie des Flussbetts 166
12 Flusserosion und Flusstransport
12.1 Flussfracht 169
12.2 Erosion und Transport 170
12.2.1 Flussmechanische Grundlagen 170
12.2.2 Erosion verschiedener Korngrößen 173
12.2.3 Seitenerosion 175
12.3 Abfluss und Transportrate 176
12.3.1 Transportrate der Lösungsfracht 176
12.3.2 Transportrate der Schwebfracht 176
12.3.3 Transportrate der Geröllfracht 177
13 Lokale Formengestaltung des Flussbetts
13.1 Das Verhältnis von Breite zu Tiefe 179
13.2 Felsbett und Lockermaterialbett, Resistenzstrecke und Auslastungsstrecke 180
13.3 Schotterbänke im Flussbett 180
13.4 Rippeln, Dünen und Antidünen auf sandiger Flussbettsohle 181
13.5 Riffles und Pools 182
13.6 Talböden, Flussdämme und Auelehme 184
13.7 Die Tendenz zum lokalen Gleichgewicht im Flussbett 187
14 Grundrissformen des Flussbetts
14.1 Talform und Flussbettgrundriss 189
14.2 Flussverzweigungen 189
14.2.1 Erosionsverzweigungen im Felsbett 189
14.2.2 Breitenverzweigung 190
14.2.3 Dammflussverzweigung 192
14.3 Flussmäander 193
14.3.1 Freie Mäander 193
14.3.2 Talmäander 197
14.4 Asymmetrie an Flussmündungen: Mündungswinkel und Mündungsverschleppung 199
15 Das Flusslängsprofil und seine Formung
15.1 Das Flusslängsprofil 201
15.2 Erosionsbasis und Profilentwicklung 202
15.2.1 Erosionsbasis 202
15.2.2 Veränderungen der Erosionsbasis und rückschreitende Erosion, Denudation und Sedimentation 203
15.3 Gleichgewichtstendenz der Profilentwicklung 204
15.4 Ursachen von Knickpunkten im Längsprofil 206
15.5 Wasserfälle 207
15.5.1 Niagaratyp 207
15.5.2 Kaskadentyp 208
15.5.3 Hängetaltyp 209
16 Flussterrassen
16.1 Arten von Terrassen 211
16.2 Felssohlenterrassen 212
16.3 Aufschüttungsterrassen 212
16.5 Ursachen der Terrassenbildung 214
16.6 Diagnostische Bedeutung der Terrassen 217
17 Systeme der Ablagerung
17.1 Schwemmfächer 219
17.1.1 Form und Entstehung 220
17.1.2 Größe, Gefälle und Wachstum 221
17.1.3 Zerschneidung und Terrassierung 222
17.1.4 Die geomorphologische Funktion von Schwemmfächern, Murkegeln und Schuttkegeln 223
17.2 Deltas 223
17.2.1 Deltaschichtung 223
17.2.2 Entwicklung des Deltagrundrisses 224
17.2.3 Spitzdelta 225
17.2.4 Flügeldelta 226
17.2.5 Fingerdelta 226
17.2.6 Bogendelta 226
17.2.7 Ästuardelta 227
17.2.8 Alter und Verbreitung der Deltas 227
17.3 Ablagerung in langzeitlichen Senkungsgebieten 229
18 Fluss- und Talnetze
18.1 Die Änderung und Integration von Flusssystemen 231
18.1.1 Anzapfung durch seitliche Verschiebung der Wasserscheide 231
18.1.2 Anzapfung durch rückschreitende Erosion des Talanfangs 232
18.2 Durchbruchstäler 233
18.3 Fluss- und Talordnungssysteme 236
18.4 Grundrissmuster von Fluss- und Talnetzen 239
19 Zusammenwirken von Flussarbeit und Hangentwicklung im fluvialen System
19.1 Das fluviale Prozessresponssystem 242
19.1.1 Eksystemische Energiezufuhren 242
19.1.2 Formkomponenten 243
19.1.3 Materialkomponenten 244
19.1.4 Prozesskomponenten 244
19.2 Verknüpfung von Prozessen mit unterschiedlichen Größenfrequenzen 245
19.3 Talquerschnittsformen als Ausdruck des Prozessgefüges 247
19.3.1 Talquerschnitte nach dem Ende fluvialer Tiefenerosion 248
19.3.2 Asymmetrische Talquerprofile 249
19.4 Talanfänge 249
19.5 Vergleich der Hangentwicklung im Tal der Kall (Nordeifel) mit dem theoretischen Modell 251
19.6 Allgemeine Funktionalbeziehungen zwischen Relief und Denudation 255
19.7 Denudationsraten an Hängen und Gipfelabtragung von Gebirgen 257
19.8 Modelle der Reliefentwicklung mit konstanten und mit variablen Hebungsraten 258
19.9 Die maximal möglichen Gipfelhöhen der Gebirge 260
19.10 Fluviale Landformen auf dem Mars 261
20 Rumpfflächen, Pedimente und Inselberge
20.1 Rumpfflächen 263
20.1.1 Flächenbildung durch marine Abrasion 263
20.1.2 Rumpfflächen als Endstadium des Davisschen Zyklus 264
20.1.3 Flächenbildung durch „doppelte“Einebnung 265
20.2 Inselberge 266
20.3 Pedimentation 267
20.4 Rumpftreppen, zonale und azonale Inselberge 269
20.5 Kriterien für Rumpfflächen 271
20.6 Pseudo-Rumpfflächen: Obere Denudationsniveaus und Gipfelfluren 272
21 Strukturbedingte Formen
21.1 Struktur 274
21.2 Kluftbestimmte Formen 274
21.2.1 Kluftsysteme 274
21.2.2 Klüfte als Faktoren der Formengestaltung 275
21.3 Von Bruchstrukturen bestimmte Formen 277
21.3.1 Bruchstrukturen 277
21.3.2 Bruchstufen, Bruchlinienstufen und Bruchschollengebirge 278
21.4 Vom Schichtenbau bestimmte Formen 280
21.4.1 Lagerungsstrukturen und Formtypen 280
21.4.2 Schichttafeln 283
21.4.3 Formelemente des Schichtstufenprofils 283
21.4.4 Entstehungsbedingungen von Schichtstufen 283
21.4.5 Formung des Stufenhangs 285
21.4.6 Frontstufe und Achterstufe 286
21.4.7 Zurückverlegung der Schichtstufe und Entstehung von Zeugenbergen 286
21.4.8 Schichtstufenländer in Europa und Nordamerika 287
21.4.9 Denudationsterrassen 292
21.4.10 Antiklinalrücken und Schichtkämme 295
21.4.11 Geometrische und morphometrische Eigenschaften von Schichtstufen und Schichtkämmen 297
21.4.12 Entwicklung von Schichtstufen im theoretischen Modell 298
22 Vulkanische Landformen
22.1 Vulkanismus 301
22.2 Oberflächenformen 302
22.2.1 Maare 302
22.2.2 Schlackenvulkane 303
22.2.3 Stratovulkane 304
22.2.4 Schildvulkane 307
22.2.5 Calderen 307
22.2.6 Subvulkanische Strukturen 308
22.2.7 Plutone 310
22.2.8 Vulkaninseln, Seamounts und Guyots 310
22.3 Abtragungsvorgänge an Vulkanen 311
23 Karstformen
23.1 Voraussetzungen 312
23.2 Karst-Oberflächenformen 312
23.2.1 Trockentäler 312
23.2.2 Karren 313
23.2.3 Dolinen und Uvalas 315
23.2.4 Poljen 317
23.2.5 Polygonaler Karst, Cockpits, Kegel- und Turmkarst 318
23.3 Karstentwicklung im Prozessresponsmodell 322
23.4 Silikatkarst 325
23.5 Karsthöhlen 326
24 Das glaziale System
24.1 Entstehung und Eigenschaften von Gletschereis 330
24.2 Massenbilanz von Gletschern 331
24.3 Gletschertypen 333
24.4 Glazialerosion 340
24.4.1 Detersion und Detraktion 340
24.4.2 Rundhöcker und Felsbecken 340
24.4.3 Kare 341
24.4.4 Gletschertröge 342
24.5 Material, Prozesse und Formen der glazialen Ablagerung 345
24.5.1 Moränen 345
24.5.2 Moränen im und auf dem Gletscher 345
24.5.3 Abgelagertes Moränenmaterial 346
24.5.4 Moränen als Landformen 347
24.5.5 Drumlins 349
24.5.6 Paraglaziale Landformen 351
24.6 Glaziofluviale Prozesse, Ablagerungen und Formen 351
24.6.1 Die Arbeit glazialer Schmelzwässer 351
24.6.2 Kames, Kameterrassen und Oser 352
24.6.3 Sander und Bändertone 353
24.7 Die glaziale Serie 354
24.8 Die pleistozänen Eiszeiten 354
24.8.1 Zeitliche Gliederung und mögliche Ursachen der Eiszeiten 354
24.8.2 Verbreitung und räumliche Anordnung der pleistozänen Glazialformen 356
24.8.3 Die geomorphologischen Wirkungen der Eiszeiten außerhalb der vergletscherten Gebiete 359
25 Das litorale System
25.1 Küste und Ufer 362
25.2 Eustatische und tektonische Veränderungen des Meeresniveaus 362
25.3 Die Gezeiten und ihre geomorphologische Wirkung 363
25.3.1 Physikalische Grundlagen 363
25.3.2 Tidenhub, Tidenströmung und Resonanz 365
25.3.3 Ästuare und Ästuarmäander 368
25.3.4 Gezeitenwirkungen im Watt und in den Marschen 370
25.4 Brandung und ihre geomorphologische Wirkung 371
25.4.1 Physikalische Grundlagen der Wellenbewegung 371
25.4.2 Refraktion und Diffraktion 372
25.4.3 Brandung 373
25.4.4 Tsunamis 376
25.4.5 Barren, Strandversetzung und Strandformen 378
25.4.6 Felsschorre und Kliff 380
25.5 Formassoziationen von Lockermaterial-und Ausgleichsküsten 385
25.5.1 Nehrungen und Haken 385
25.5.2 Ausgleichsküsten 387
25.6 Küstenklassifikationen 387
25.6.1 Valentins Schema 387
25.6.2 Strukturbedingte Küsten 388
25.6.3 Klimatisch beeinflusste Küsten 389
25.6.4 Glazigene Küsten 389
25.6.5 Korallenküsten 390
25.7 Schelf-Formen und submarine Canyons 394
26 Gelände-Arbeitsmethoden in der Geomorphologie 395
26.1 Traditionelle Gelände-Arbeitsmethoden 396
26.1.1 Geomorphologische Kartierung 396
26.1.2 Die Arbeit am Aufschluss, Bohrungen und Probennahme 398
26.2 Neuere Gelände-Arbeitsmethoden 399
26.2.1 Digitale Reliefanalyse 401
26.2.2 Optische Fernerkundungstechniken: Luftgestütztes und terrestrisches Laserscanning 401
26.2.3 Globales Positionsbestimmungssystem (Global Positioning System GPS) 403
26.3 Geophysikalische Methoden 404
26.3.1 Refraktionsseismik 405
26.3.2 Geoelektrik 407
26.3.3 Georadar 409
26.3.4 Anwendungen für den Einsatz geophysikalischer Methoden 410
Glossar englischer Begriffe 414
Literaturverzeichnis 417
Quellennachweis 446
Register 447
Pressestimmen
Aus: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie , S. J. Marks, 02.07.1905
[…] Ein englisch-deutsches Glossar geomorphologischer Fachausdrücke, ein weiterführendes Literaturverzeichnis und ein Index runden das Werk bestens ab. Dieses ist für alle Studierenden der geographischen Fächer und natürlich allgemein der geowissenschaftlichen Fächer geeignet.
Autoreninfo

Ahnert, Frank

Prof. Dr. phil. Frank Ahnert (geb. 1927), promoviert 1953 (Univ. Heidelberg), 1954 bis 1974 Forschungs- und Lehrtätigkeit an der University of Maryland (Full Professor 1966 – 74) und Gastprofessuren an anderen amerikanischen Universitäten, seit 1974 ordentl. Professor für Physische Geographie an der RWTH Aachen, emeritiert seit 1993. Forschung und Lehre vorwiegend im Bereich der Geomorphologie, sowohl mit empirischen Feldforschungen in Deutschland, Nordamerika, Nordgrönland und Ostafrika, als auch mit der Entwicklung theoretischer Konzepte und Modelle.
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Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von R. Pöppl

Sowohl inhaltlich sowie didaktisch top (absolutes Muss für alle Studierende der Geographie).

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von W. Borchardt

Wir bilden künftige Landschaftsarchitekten aus. Wesentliche Berührungspunkte zur Geologie stellen die Landschaftsplanung und die Ingenieurbiologie - Sicherung von Erdbauwerken - dar. Verständliche Texte und zahlreiche Abbildungen erleichtern auch den Studierenden den Zugang, bei denen die Geologie nicht im Mittelpunkt des Interesses steht. Sehr gut ist die sich an geologischen Prozessen orientierende Kapitelteilung. Damit kann selektiv je nach dem Bedarf der jeweiligen Lehrveranstaltung gearbeitet werden.

In das aktuelle Buch von Frank Ahnert sind Erfahrungen aus vielen Jahrzehnten Forschungs- und Lehrtätigkeit eingeflossen, die mit diesem noch einmal deutlich verbesserten Titel eine wunderbare Abrundung erfahren haben. An dieser nunmehr 5. Auflage wird sichtbar, wie Bücher mit ihren Autoren reifen.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von T. Loher

Kompakt, didaktisch reduziert und dennoch umfassend.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von A. Müller

Umfassendes Werk, sehr gute Abbildungen, Prozessgeschehen toll aufgearbeitet.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von E. Sorkau

* gutes Literaturverzeichnis
* logischer Aufbau
* sehr gute Abbildungen (farblich - dadurch sehr gut zu erkennen)

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von R. Pöppl

DAS deutschsprachige Standardwerk zur Disziplin: sehr gut strukturiert, sehr gute Abbildungen, Inhalte verständlich erläutert.

Entschlacktes Standardwerk in 4. Auflage

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Kundenmeinung von F. Englert

Wie kommt es eigentlich, dass die Landschaft so aussieht, wie sie aussieht? Welche Kräfte waren am Werk, welche Prozesse spielten sich ab, um die Erdoberfläche zu formen? Diese Fragen will die Geomorphologie als Wissenschaft der Formen der festen Erdoberfläche beantworten. Wer Geographie studiert, kommt, zumindest wenn das Studium in Bamberg stattfindet, um dieses Standardwerk dieses Wissenschaftszweiges nicht herum. Die neue 4. Auflage erscheint im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen in Farbe und enthält am Ende jedes Kapitels Literaturhinweise zur ergänzenden Lektüre. Außerdem ist sie um ein nützliches deutsch-englisches Glossar zum besseren Verständnis der englischsprachigen Fachliteratur erweitert worden. Insgesamt ist die 4. Auflage mit 393 Seiten gegenüber der 3. Auflage mit 477 Seiten deutlich dünner geworden: Das geomorphodynamische Hauptsystem nimmt nun kein ganzes Kapitel mehr ein. Die wesentlichen geomorphologischen Prozesse der Verwitterung, Denudation, Flusserosion usw. werden jedoch weiterhin ausführlich dargelegt.

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