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Emmanuel Lévinas

von Staudigl, Barbara Fach: Psychologie; Philosophie; Reihe: UTB Profile

Lévinas denkt Verantwortung für den Anderen nicht vom Bewusstsein, sondern von der Empfänglichkeit her. Damit ist sie keine Haltung, die man einnehmen oder verweigern kann, sondern Seinsmodus des Menschen. „Ich suchte keine Antwort für Auschwitz, sondern für die, die überlebt haben“, erklärt Lévinas – selbst als Jude in einem deutschen Arbeitslager interniert – die tiefste Motivation für sein Denken. Der Band diskutiert knapp und verständlich die Konsequenzen dieser Philosophie, auch für die Bereiche Theologie und Pädagogik.
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Details
ISBN 9783838532622
UTB-Titelnummer E3262
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 16.09.2009
Einband Nein
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 123 S.
Inhalt
Lévinas Ethik im Kontext seiner Biographie 7
Lévinas im Profil 19
1 Lévinas’ Ethik und die abendländische Tradition 19
2 Ethik als Erste Philosophie 27
3 Das vitale Ich: Setzung durch den Genuss 39
4 Das verwundbare Ich 49
5 Die ethische Bedeutung der Sinnlichkeit 59
6 Die ethische Erweckung zur Verantwortung 66
7 Der Andere 75
8 In der Spur des Anderen 84
9 Der Dritte und die Frage nach der Gerechtigkeit 97
10 Besessenheit, Geiselstand und Stellvertretung 102
11 Gott als der Andere 108
Serviceteil
Glossar 111
Siglen der Werke 116
Bibliographie 117
Anmerkungen 122
Personenregister 123
Pressestimmen
Aus: ekz-Informationsdienst, Ursula Homann, 52/09
Barbara Staudigl, Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Uni Eichstätt-Ingolstadt, ist das Kunststück gelungen, im Gegensatz zu B. Taureck (ID 6/92) und A. Gelhard (ID 44/05), das Leben des französischen Philosophen E. Lévinas (1906-1995), so anschaulich zu schildern und seine Philosophie so verständlich darzustellen, dass sicher viele Leser angeregt werden, sich mit Lévinas' Schriften näher zu befassen. Sie weist darauf hin, dass dessen Leben mitgeprägt wurde durch den Holocaust, dem viele seiner Familie zum Opfer fielen. Lévinas' Ethik, erläutert sie, ist weitgehend ein Denken vom Anderen her und basiert auf seiner kritischen Auseinandersetzung mit der abendländischen Tradition, in der der Einzelne bisher nicht nur zu kurz gekommen ist, sondern oft auch wegen seiner Andersheit vernichtet wurde. Man denke nur an die Hexenverfolgung. Die Ausführungen werden ergänzt durch Exkurse, z.B. über "Kritik der Ontologie", "Transzendenz", "Metaphysik" u.a. Dem Anspruch dieser Reihe, "klar-knapp-konkret" zu informieren, wird der Band auch mit seinem Anhang glänzend gerecht.
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