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Empirische Methoden der Politikwissenschaft

von Behnke, Joachim; Baur, Nina; Behnke, Nathalie Fach: Mathematik/ Statistik/ Informatik; Politikwissenschaft; Reihe: Grundkurs Politikwissenschaft

Der vorliegende Band des "Grundkurs Politikwissenschaft" führt in die empirischen Methoden der politikwissenschaftlichen Forschung ein.

Das in der Lehre erfahrene Autorenteam hat ein fundiertes Studienbuch verfasst, das die Leser souverän in dieses zentrale, aber anspruchsvolle Pflichtfach des Studiums einführt. Die anschauliche Darstellungsweise und die übersichtliche Präsentation mit zahlreichen Illustrationen erleichtert den Einstieg.
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Details
ISBN 9783825226954
UTB-Titelnummer 2695
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsdatum 17.03.2010
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 493 S., einige Tab. u. Schaub.
Inhalt
1 Einleitung 13
2 Methoden im empirischen Forschungsprozess 17
2.1 Methoden und wissenschaftliche Theorie 17
2.2 Theorie und Daten 21
2.3 Die Entstehung und Prüfung von Theorien 27
2.4 Forschungsfrage und Hypothesen 33
2.5 Quantitative und qualitative Forschung 42
3 Formen von Untersuchungsdesigns 49
3.1 Experimentelle Untersuchungsdesigns 50
3.1.1 Klassische experimentelle Versuchsanordnungen nach Mill 54
3.1.2 Grundelemente eines experimentellen Designs 57
3.1.3 Formen experimenteller Designs 61
3.1.4 Interne und externe Validität eines Experiments 65
3.2 Quasiexperimentelle Untersuchungsdesigns 68
3.3 Ex-post-facto-Designs 73
3.3.1 Querschnittsstudien 79
3.3.2 Die Fallstudie 82
3.3.3 Trenddesign und Paneldesign 87
3.3.4 Parallele Zeitreihen 93
4 Theorie und Messung 97
4.1 Grundbegriffe der klassischen Messtheorie 97
4.2 Die Skalenniveaus 103
4.2.1 Die Nominalskala 103
4.2.2 Die Ordinalskala 104
4.2.3 Die Intervallskala 105
4.2.4 Die Verhältnisskala 106
4.2.5 Die Absolutskala 106
4.3 Repräsentation, Eindeutigkeit und Bedeutsamkeit 107
4.4 Typologien, Indizes und Skalen 113
4.4.1 Typologien 114
4.4.2 Indizes 115
4.4.3 Skalen 119
4.5 Gütekriterien der Messung 125
4.5.1 Objektivität 125
4.5.2 Reliabilität 126
4.5.3 Validität 129
5 Auswahlverfahren 139
5.1 Grundgesamtheit und Stichprobe 139
5.2 Wahrscheinlichkeitsauswahl 149
5.2.1 Zufallsstichprobe ohne Zurücklegen 149
5.2.2 Zufallsstichprobe mit Zurücklegen 155
5.2.3 Geschichtete Zufallsstichproben 162
5.2.4 Gestufte Zufallsstichproben 164
5.2.5 Klumpenstichproben 168
5.3 Systematische Fehler 170
5.3.1. Totalausfälle 179
5.3.2 Fehlende Werte 189
5.4 Willkürliche Auswahl 194
5.5 Bewusste Auswahl 200
5.5.1 Quotenstichprobe 201
5.5.2 Kriteriengeleitete Auswahl 204
5.5.3 Theoretical Sampling 208
6 Datensammlung 211
6.1 Entscheidung für den richtigen Datentyp 212
6.2 Die geschlossene Befragung (standardisiertes Interview) 216
6.2.1 Der Gegenstand von Befragungen 218
6.2.2 Fragetypen 221
6.2.3 Frageformulierung 223
6.2.4 Fragebogenaufbau 228
6.2.5 Der Pretest 232
6.2.6 Fehlerquellen 234
6.2.7 Mündliche vs. schriftliche Befragung 237
6.3 Die offene Befragung 244
6.3.1 Auswahl der angemessenen Befragungsform 244
6.3.2 Interviewvorbereitung 250
6.3.3 Interviewdurchführung 253
6.4 Beobachtung 257
6.4.1 Typen der Beobachtung 259
6.4.2 Planung und Organisation der Datenerhebung 265
6.4.3 Beobachterschulung 267
6.4.4 Der Pretest 268
6.4.5 Spezielle Probleme der Stichprobenziehung 270
6.4.6 Die Feldphase 271
6.5 Inhaltsanalyse 280
6.5.1 Prozessgenerierte verbale Daten 284
6.5.2 Prozessgenerierte visuelle Daten 289
6.5.3 Besonderheiten der quantitativen Inhaltsanalyse 293
6.5.4 Physische Spuren 297
6.6 Arbeit mit Sekundär- und Aggregatdaten 301
6.6.1 Sekundärdaten 302
6.6.2 Aggregatdaten 303
7 Datenaufbereitung 311
7.1 Digitalisierung der Daten 312
7.1.1 Erstellen eines Datensatzes 312
7.1.2 Transkription 320
7.1.3 Andere Formen der Digitalisierung von Daten 325
7.1.4 Wie sinnvoll ist die Digitalisierung von Daten? 325
7.2 Datenbereinigung 327
7.3 Datenaufbewahrung 332
8 Qualitative Auswertungsverfahren 335
8.1 Was ist Auswertung? 336
8.2 Theorien der qualitativen Datenanalyse 343
8.2.1 Objektive Hermeneutik 345
8.2.2 Grounded Theory 348
8.2.3 Diskursanalyse 351
8.2.4 Qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring 353
8.3 Auswertungstechniken 358
8.3.1 Codierung 359
8.3.2 Strukturierung 364
8.3.3 Memos 367
8.3.4 Übergang zu quantitativen Auswertungsverfahren 370
8.4 Software zur qualitativen Datenanalyse 372
9 Quantitative Auswertungsverfahren 375
9.1 Deskription und Exploration einer Variable 375
9.1.1 Absolute und relative Häufigkeitsverteilungen 375
9.1.2 Maße zur Beschreibung von Verteilungen 381
9.2 Deskription und Exploration zweier Variablen 387
9.2.1 Kontingenztabellen und grafische Darstellungen bivariater Zusammenhänge 387
9.2.2 Zusammenhangsmaße für nominalkategorisierte Variablen 389
9.2.3 Zusammenhangsmaße für ordinalskalierte Variablen 395
9.2.4 Ein Zusammenhangsmaß für intervallskalierte Variablen: Pearson's r 397
9.3 Schätz- und Testverfahren 399
9.3.1 Das Wahrscheinlichkeitsintervall 404
9.3.2 Das Konfidenzintervall 411
9.3.3 Die Logik eines statistischen Tests 414
9.3.4 Ein statistischer Test auf den Zusammenhang zwischen nominalskalierten Merkmalen: Der Chi²-Test 431
9.3.5 Statistische Tests auf Mittelwertvergleiche 432
9.3.6 Interpretation einer Regressionsanalyse im Sinne eines Tests 438
9.3.7 Nonparametrische Tests 439
9.4 Software zur statistischen Auswertung 447
10 Zum kritischen Umgang mit Forschungsergebnissen 451
10.1 Forschungsethische Fragen 451
10.2 Güte der Forschungsergebnisse 456
10.3 Theoretische Relevanz der Ergebnisse 458
10.4 Ergebnispräsentation 461
Literaturverzeichnis 467
Index 483
Autoreninfo

Baur, Nina

Prof. Dr. Nina Baur lehrt Methoden d. emp. Sozialforschung am Institut für Soziologie der TU Berlin.

Behnke, Joachim

Behnke, Joachim

Joachim Behnke ist Professor für Politikwissenschaft an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen.

Behnke, Nathalie

Nathalie Behnke, Dr. phil., war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Politikwissenschaft I: Staat und Regieren der Fernuniversität Hagen. Seit 2009 hatte sie den Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum inne. 2010 wechselte sie auf den Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft an der Uni Konstanz. Forschungsschwerpunkte: Ethik und Korruptionsforschung, Vergleichende Institutionenforschung (Föderalismus und Verfassungen).

Weitere Titel von Behnke, Joachim; Baur, Nina; Behnke, Nathalie

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Krüger

Umfangreiches Grundlagenwerk der Politikwissenschaft.

Jedem Erstsemesterstudenten im Fach Politikwissenschaft zu empfehlen

Bewertung

Kundenmeinung von Darius Ahanin

Das Buch von Behnke & Baur liefert auf rund 450 Seiten plus Literatur einen, für das Grundstudium mehr als ausreichenden Überblick über die „quantitative Seite“ der Politikwissenschaft. Im Folgenden möchte ich den Aufbau des Buches aus meiner persönlichen Sicht auf seine innere Konsistenz hin kontrollieren:
2 Methoden
3. Formen von Untersuchungsdesigns
4.Theorie und Messung
5.Auswahlverfahren
6.Datensammlung
7. Datenaufbereitung
8. Qualitative Auswertungsverfahren
9. Quantitative Auswertungsverfahren
10. Zum kritischen Umgang mit Forschungsergebnissen

Man darf anerkennend sagen, dass der Aufbau dieses Lehrbuchs in großen Teilen ein roter Faden zu Grunde liegt. Dies ist vor allem bei einem Einführungswerk, welches vorzüglich von Erstsemestern gelesen wird, m.E. nicht unterzubewerten.
Im 2. Kapitel wird nach einer relativ kurzen Einleitung, auch direkt in das Thema eingeführt. Hierfür werden der Statistik zugrunde liegenden Sachverhalte, Definitionen & Methoden exemplarisch geschildert, wobei es sich in der Art und Weise dieser Darstellung um einen sehr mathematischen Tenor handelt.
Die in Kapitel 2 basal angeschnittenen Sachverhalten (Theorie, Hypothese, Messen, etc.) finden in Kapitel 3 „Formen von Untersuchungsdesigns“ auch gleich ihre theoretische Anwendung, wobei dann in Kapitel 4 natürlich eine weitgehend ausführliche Darstellung von Grundbegriffen der Messtheorie, so von Skalenniveaus, Typologien und Gütekriterien gegeben wird.
An dieser Stelle soll aber nochmals der, dem Einführungsbuch zu Grunde liegende mathematische Tenor deutlich gemacht werden. Mit Kapitel 5 werden zwar grundsätzliche Wahrscheinlichkeitsrechnungen (Zufallsstichprobe mit & ohne Zurücklegen) für den „Politikwissenschafts-Erstie“ wiederholt, ob diese jedoch generell in diesem Kontext unbedingt nötig sind, mag streitbar sein.
Die an dieser Stelle anschließenden zwei Kapitel „Datensammlung“ und „Datenaufbereitung“ mögen in zwar sehr trocken erscheinen, sind jedoch zum größten Teil auch wirklich relevant. An dieser Stelle entfaltet sich ein, nicht unbedeutender Mehrwert dieses Statistiklehrbuches: Der eines Nachschlagewertes. Manch geschilderte Sachverhalte wie beispielsweise die Datenverarbeitung oder Digitalisierung (Kapitel 7) mögen weder in etwaigen Prüfungssituationen noch im Grundstudium wirkliche Relevanz offenbaren, außer man entscheidet sich, z.B. bewusst zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit mit quantitativem Hintergrund, wobei sich dann etwaige Unklarheiten aus dem Lehrbuch ausräumen lassen sollten.
Das Kapitel 8 welches sich mit qualitativen Auswahlverfahren beschäftigt ist als eine sehr theoretische Sektion zu charakterisieren. Nichtsdestotrotz stellt sie einen Interessanten und gerade sehr essentiellen Teil der empirischen Politikwissenschaft dar. Aus diesem Grund muss ich jedoch persönlich anmerken, dass mir das qualitative Kapitel, im Kontrast zum folgenden Kapitel (quantitative Auswertungsverfahren) zu holzschnittartig behandelt wird. Es werden zwar wichtige Eckpunkte dargestellt, jedoch keine konkrete qualitative Methodik geschildert.
Auch das letzte Kapitel „Zum kritischen Umgang mit Forschungsergebnissen“ erfüllt an dieser Stelle nicht gerade meine Erwartungen. Die Problematik der theoretischen Relevanz von quantitativen Ergebnissen auf lediglich 2-3 Seiten abzuhandeln finde ich einfach zu wenig.

Nichtsdestotrotz lässt sich in diesem Buch eine ganze Menge wichtiger und interessanter Fakten & Sachverhalte finden, weswegen ich es auch jedem Erstsemesterstudenten im Fach Politikwissenschaft empfehlen würde

Begleitende Einführung mit stellenweisem Tiefgang

Bewertung

Kundenmeinung von Ingo Kleiber

In den Sozialwissenschaften und insbesondere in der Politikwissenschaft hat sich in den letzten Jahren ein starker Trend in Richtung empirischer Forschung abgezeichnet. Diese Entwicklung spiegelt sich nicht zuletzt darin wieder, dass das erlernen empirischer Methoden im Grundstudium an Bedeutung gewonnen hat. Mit „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“ hat das Autorenteam eine sehr ausführliche und gründliche Einführung in dieses schwierige und von vielen Studierenden auch gefürchtete Fach vorgelegt.

Der Aufbau des Lehrbuchs orientiert sich eng am Verlauf des üblichen Forschungsprozesses und bietet so eine Art Leitfaden durch die empirische Forschung. Schritt für Schritt wird der Leser durch Forschungsdesign, Auswahlverfahren, Messung, Datensammlung, Datenaufbereitung und schlussendlich Auswertung geführt. Besonders positiv fällt hier die systemische Unterscheidung zwischen qualitativer und quantitativer Auswertung auf. Das abschließende Kapitel des Bandes widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit den gesammelten Ergebnissen und komplementiert erfolgreich die sehr reflexive Haltung die sich durch die vorhegenden Kapitel zieht. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich, das Buch in der vorgebebenen Reihenfolge der Kapitel durchzuarbeiten. Erfahrene Leser profitieren von der feinen Untergliederung in Unterkapitel und können das Lehrbuch auch problemlos als schnelles Nachschlagwerk verwenden.

Die Einführung richtet sich explizit an studierende der Politikwissenschaft im Grundstudium. Auf knapp 500 Seiten werden auch tatsächlich alle gängigen Themen der empirischen (Politik-) Wissenschaft in ihren Grundzügen beleuchtet, die üblicherweise in Methodik- und Statistikkursen des Grund- bzw. Bachelorstudiums behandelt werden. Lobenswerterweise greifen die Autoren regelmäßig interessante Randthemen auf und vertiefen diese. So finden sich zum Beispiel Informationen zu computergestützten qualitativen Methoden, Diskursanalyse oder auch Hinweise zum sicheren Umgang mit gesammelten Daten. Gerade diese Zusatzinformationen machen den Band auch für erfahrenere oder besonders interessierte Studierende interessant.

In den modularisierten und zum Teil verschulten Studiengängen muss ein Einführungsbuch immer auch das Kriterium der „Prüfungsrelevanz“ erfüllen. Meinem Empfinden nach war es das Ziel der Autoren eine Einführung zu schreiben, die den Studierenden einen theoretisch wie praktisch nutzbaren Zugang ins Fach ermöglicht und nicht nur stumpf auf eine Klausur vorbereitet. Diese Entscheidung ist meiner Meinung nach sehr zu begrüßen, insbesondere da sich die Kurse und einhergehend auch die Prüfungen zwischen den Hochschulen stark unterscheiden. Größtes Manko für die Prüfungsvorbereitung ist vermutlich der sehr knapp gehaltene Statistikteil, der so vermutlich für die wenigsten Kurse ausreichen sollte. Nichtsdestotrotz, oder gerade wegen dieser Reduktion auf für das Verständnis notwendige Formeln und Ansätze, lässt sich das Buch hervorragend begleitend zu den üblichen Kursen lesen und ermöglicht an vielen Stellen einen tieferen und fundierten Zugang als stärker auf Statistik und Mathematik ausgelegte Bände.

Sämtliche Inhalte sind sehr klar und verständlich dargelegt. Mit voranschreiten der Kapitel steigt auch das fachsprachliche Niveau und so wird der Leser entsprechend seines Lernstandes zu keinem Zeitpunkt unter- oder überfordert. Die verwendete Sprache wirkt nie abgehoben, sondern richtet sich tatsächlich an Studierende und nicht an erfahrende Wissenschaftler. Dies resultiert zwar hin und wieder in etwas länglichen Ausführungen, die aber zumeist dem Verständnis wirklich dienlich sind.

Wie für alle UTB Bände typisch ist auch das vorliegende Lehrbuch sehr klar strukturiert und bietet viel Hilfe dabei, sich im Buch zurechtzufinden. Die Kapitel sind logisch untergliedert und jeder Textabschnitt wird in Randnotizen kurz und bündig betitelt. So kann man bei Bedarf sehr schnell die wichtigsten Punkte zu einem Thema aus dem Buch extrahieren ohne lange suchen zu müssen. Am Ende jedes Kapitels lässt sich ein Literaturverzeichnis finden, dass auf weiterführende Literatur hinweist und wiederum sehr ergiebig für bereits erfahrenere Leser sein kann. Die Gestaltung des Buches ist angenehm minimalistisch gehalten. Obgleich es alles in allem doch sehr textlastig erscheint, sind die vorhandenen Grafiken und Tabellen vollkommen ausreichend zur Illustration der Methoden und Beispiele.

Abschließend kann ich festhalten, dass die vorliegende Einführung einen sehr verständlichen und gut zu lesenden Einstieg in die empirischen Methoden der Politikwissenschaft, und potenziell auch anderer Sozialwissenschaften, vermittelt. Schwächen zeigen sich vor allem im Bereich der statistischen Methoden, bei denen ein wenig mehr Tiefgang oft zu größerem Verständnis geführt hätte. Ebenso gehen die Autoren für mein Empfinden leider recht sparsam mit illustrativen Beispielen um die die ansonsten sehr einsteigerfreundlichen Erklärungen wunderbar abgerundet hätten. Inwieweit das Buch zur spezifischen Klausurvorbereitung genutzt werden kann, ist stark vom Dozenten und der Hochschule abhängig. Klar ist aber, dass es, gerade für den relativ niedrigen Preis, wenige vergleichbar gute deutsche Einführungen gibt, die auf der einen Seite so fachspezifisch aber gleichzeitig offen gehalten sind.

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