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Ethisch reflektierter Geschichtsunterricht

von Weber, Karl-Christian Fach: Geschichte; Schulpädagogik;

Fragen an die Geschichte - ethisch fundiert

Ethische Fragestellungen durchdringen zunehmend den Geschichtsunterricht und halten Einzug in die Lehramtsausbildung.

Dieser Band zum modernen Geschichtsunterricht verknüpft erstmals ethische Fragen systematisch mit modernen geschichtsdidaktischen und -methodischen Ansätzen.

Ziel ist eine neue Form des Geschichtsunterrichts, die kompetenzorientiert und innovativ ist. 

Der Geschichtsunterricht der Zukunft stellt sich ethischen Fragestellungen. Hier wird beschrieben, wie das gelingen kann.
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Details
ISBN 9783825238629
UTB-Titelnummer 3862
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 13.03.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 188 S., 66 Abb.
Inhalt
Vorwort 7
1 Geschichtsunterricht – ethisch reflektiert und Kompetenzorientiert 9
Einführung 9
1.1 Genese und Kritik des Kompetenzbegriffs 9
1.2 Grundlagen der Kompetenzorientierung 13
1.3 Kompetenzniveaus und Binnendifferenzierung 19
2 Ethik als moralische Handlungskompetenz 23
Einführung 23
2.1 Handlungsfelder der Ethik 23
2.2 Was ist Ethik? 27
3 Ethische Grundbegriffe und Geschichtsunterricht 32
Einführung 32
3.1 Begriffe und Fragestellungen 33
3.2 Beispiel 1: Leid 34
3.3 Beispiel 2: Menschenwürde und Menschenrechte 51
3.4 Weitere ethische Grundbegriffe 74
4 Ethische Positionen bzw. Theorien – systematische Ethik 76
Einführung 76
4.1 Das Glück und die Mitte – Aristoteles 77
4.2 Wem nützt was? Utilitarismus 80
4.3 Immer nur das Richtige tun! Immanuel Kant 89
4.4 Werte als Verhandlungssache? Diskursethik 101
4.5 Was bleibt? Eklektizistische Ethik als Alternative 105
5 Angewandte Ethik – Geschichtsethik 112
Einführung 112
5.1 Ethik in und für die Geschichtswissenschaft 112
5.2 Rechtfertigung der Beschäftigung mit Geschichte 117
5.3 Umgang mit historischen Stoffen 122
5.4 Intention von Beschäftigung mit Geschichte 125
5.5 Verantwortung von Historikern und Geschichtslehrern 128
5.6 Umgang mit Geschichte 132
6 Ethisches Argumentieren 134
Einführung 134
6.1 Kurzüberblick: Argumentationsformen und –schemata 134
6.2 Pro- und Kontra-Diskussion 135
6.3 Pragmatisch-historisches und moralisches Urteilen 136
6.4 Vermeiden eines naturalistischen Fehlschlusses 138
6.5 Praktischer Syllogismus 140
6.6 Toulmin-Schema 142
6.7 Dilemma-Diskussion 143
6.8 Dammbruch-Argument 146
6.9 Sokratisches Gespräch 148
6.10 Fallanalyse 151
7 Unterrichtsbeispiel: „Toleranz“ und die Lage der Juden im Mittelalter 154
Einführung 154
7.1 Sachanalyse 154
7.2 Didaktische Bemerkungen, Verlaufsplan und Materialien 159
7.3 Ergebnissicherung und Abschluss 173
8 Personen- und Sachregister 176
9 Abbildungen 180
10 Literatur 182
11 Abkürzungen 188
Autoreninfo

Weber, Karl-Christian

Weber, Karl-Christian

Karl-Christian Weber, geboren 1973 in Plauen, studierte von 1994 bis 2003 in Leipzig, Kiel und Wien Evangelische Theologie, Lateinische Philologie und Geschichte sowie als Lehramtsbeifächer Pädagogik und Philosophie. Anschließend unterrichtete er an den Wiener Montessori-Schulen sowie an verschiedenen Gymnasien in Baden-Württemberg, um im Jahre 2007 das 2. Staatsexamen abzulegen. Seitdem unterrichtet Karl-Christian Weber am Mönchsee-Gymnasium in Heilbronn die Fächer Latein, Geschichte, Ethik und Philosophie. Zusätzlich tritt er gelegentlich als Fortbildner mit den Schwerpunkten Leistungsbeurteilung, Kompetenzorientierung und Binnendifferenzierung auf und führt Kompaktseminare z.B. zum Thema „Lern- und Arbeitstechniken“ durch. Bisherige Veröffentlichungen: „Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht“ (Göttingen 2011, 1. und 2. Aufl.) sowie „Keine Beurteilung ohne Beteiligung – keine Diagnose ohne Förderung“ (AU 1/2012; jeweils zusammen mit Ingvelde Scholz); Kolumnist für die „Heilbronner Stimme“ zum Themenschwerpunkt Südosteuropa/Westbalkan/ehemaliges Jugoslawien .
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Eine wichtige Brücke

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Kundenmeinung von Michael Kurz

Karl-Christian Weber macht in diesem Buch den Versuch, den Geschichtsunterricht mit dem Ethikunterricht zu vereinen.
Der Aufbau des Inhalts ist dabei nachvollziehbar strukturiert: Zunächst wird die Frage nach Ethik im Geschichtsunterricht legitimiert. Dann behandelt der Autor die Themenfelder der Ethik. Dabei geht es zum einen um beispielhafte Grundbegriffe der Ethik, die im GU eine Rolle spielen (z.B. Menschenwürde). Zum anderen führt er den Begriff der für die Geschichtsbetrachtung sehr relevanten "moralischen Handlungskompetenz" ein. Mit einer allgemeineren Behandlung verschiedener ethischer Positionen von Aristoteles bis Habermas liefert der Autor außerdem eine breite Wissenbasis, die vor allem dem Fach Ethik fremden LehrerInnen zu Gute kommt.
Kapitel 5 und 6 sind nun schon praxisbezogener. Während ersteres die Frage nach dem Zweck von Geschichtsunterricht stellt und gleichzeitig z.B. den Umgang mit aus Sicht der Geschichte problematischen Schülerpositionen zum Gegenstand der Betrachtung macht, ist das 6. Kapitel mit der Betrachtung ethischer Argumentation vielleicht noch klarer im Unterricht zu verankern. Den Abschluss des Buches macht ein ausführliches Unterrichtsbeispiel im Stil eines ausführlichen Unterrichtsentwurfes.
Weber hat mit diesem Buch m.E. eine interessante und wichtige Brücke zwischen Geschichtsunterricht und ethischen Überlegungen gebaut. Dieses Buch ist somit für jede angehende Geschichtslehrkraft empfehlenswert, sofern sie Geschichte im Kontext von Werten und Normen von Gesellschaften betrachten und ihren Schülern auf dem Weg zum Erlangen ethischer Handlungskompetenz begleiten möchte.

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