utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Europa im frühen Mittelalter 500-1050

von Goetz, Hans-Werner Fach: Geschichte; Reihe: Handbuch der Geschichte Europas

Dieser Band beschreibt das frühe Mittelalter in drei großen Abschnitten. Gemäß ihrer Bedeutung, der Quellenlage und dem Forschungsstand bilden das Fränkische Reich und seine Nachfolgereiche den Schwerpunkt.

Dem Autor kommt es vor allem darauf an, die Epoche in ihren Einzelheiten darzustellen. Daneben vergleicht er die europäischen Regionen.

Zunächst erläutert der Autor die Geschichte der einzelnen Länder. Daran anschließend werden die Strukturen der Verfassung, Gesellschaft und Wirtschaft, Kirche und Kultur beschrieben.

Zum Abschluss gewährt das Buch Einblicke in inhaltliche und methodische Probleme und Diskussionen der Forschung zu ausgewählten Aspekten. Eine ausführliche Einleitung charakterisiert die Epoche als Ganzes, eine umfassende Bibliographie beschließt den Band.

Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) umfasst 9 Bände in chronologischer Abfolge. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung:
- Charakter der Epoche
- Geschichte der europäischen Länder
- Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion
- Forschungsstand
- Bibliographie
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
24,90 €
1. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
19,99 €
1. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
29,90 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825224271
UTB-Titelnummer 2427
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2003
Erscheinungsdatum 25.10.2003
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 464 S., 20 Zeichn., 8 Karten
Inhalt
Verzeichnis der Abkürzungen 10
Vorwort des Herausgebers 12
Vorwort des Verfassers 13
1 Das frühe Mittelalter als Epoche: Kennzeichen und Entwicklungen . 17
1.1 Das Konzept „Europa“ in der Geschichte Europas . 17
1.2 Das frühe Mittelalter als Epoche und der Wandel von der „Antike“ zum „Mittelalter“ . 18
1.3 Kennzeichen der frühmittelalterlichen Epoche 22
1.3.1 Politische Entwicklung 22
1.3.2 Verfassung 24
1.3.3 Kirche und Religion 27
1.3.4 Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur 29
2 Die politische Entwicklung in den einzelnen Reichen . 34
2.1 Die Ausgangslage: Die Germanenreiche (500–700) 34
2.1.1 Ostgoten 36
2.1.2 Westgoten 37
2.1.3 Sueben 40
2.1.4 Vandalen 41
2.1.5 Burgunder 41
2.1.6 Angelsachsen 42
2.1.7 Langobarden 44
2.1.8 Fazit 46
2.2 Das Frankenreich . 49
2.2.1 Die Zeit der Merowinger (500–751) 49
2.2.1.1 Die Frühgeschichte der Franken 50
2.2.1.2 Chlodwigs Reichsgründung 51
2.2.1.3 Herrschaft der Merowinger 53
2.2.1.4 Niedergang und Hausmeierherrschaft 56
2.2.2 Die Zeit der Karolinger: Aufstieg und Höhepunkt (751–829) 58
2.2.3 Die Ausbildung neuer Teilreiche (829–888) 65
2.2.4 Die äußeren Gefahren: Bretonen, Slawen, Normannen, Sarazenen und Ungarn 71
2.3 Ostfranken-Deutschland (888–1056) . 73
2.4 Westfranken-Frankreich (888–1050) . 82
2.5 Burgund (888–1033) und Italien (888–1050) . 85
2.5.1 Burgund 85
2.5.2 Nord- und Mittelitalien 86
2.5.3 Venedig 87
2.5.4 Süditalien 88
2.6 Britische Inseln (700–1066) 89
2.6.1 Die angelsächsischen Königreiche 89
2.6.2 Die keltischen Gebiete 94
2.7 Skandinavien (800–1050) 96
2.8 Ost- und Südosteuropa (700–1050) . 99
2.9 Spanien (711–1050) 107
2.9.1 Das christliche Spanien 107
2.9.2 Das islamische Spanien 110
2.10 Byzanz 112
2.11 Ausblick 115
3 Strukturgeschichte des frühen Mittelalters 118
3.1 Verfassung, Recht und Politik 118
3.1.1 Königtum und Königsherrschaft 119
3.1.1.1 Königtum und Reichsbildung 119
3.1.1.2 Königsherrschaft und Königswahl 122
3.1.1.3 Königsideologie 127
3.1.1.4 Herrschaftsgrundlagen und Herrschaftspraxis 129
3.1.1.5 Herrschaftsrepräsentation 136
3.1.2 Personaler Herrschaftsverband und politische Bindungen (Lehnswesen) 138
3.1.3 Verwaltung, Ämter und Institutionen 142
3.1.4 Herzogtümer und Fürstentümer 147
3.1.5 Kaisertum 151
3.1.6 Rechtsstrukturen 153
3.1.7 Heerwesen 157
3.2 Gesellschaft und Wirtschaft 160
3.2.1 Naturräumliche, geographische und demographische Bedingungen, Kulturlandschaft und Siedlung 160
3.2.2 Ansätze mittelalterlicher Gesellschaftstheorie 166
3.2.3 Die „Ständegesellschaft“: Adel – Freie – Unfreie. Ideal und Realität 168
3.2.4 Gesellschaftsschichtung: Differenzierungen und Mobilität 171
3.2.5 Randgruppen, Minderheiten, Außenseiter, Reisende 172
3.2.6 Lebensformen und Lebenskreise 176
3.2.6.1 Ehe, Familie, Verwandtschaft 176
3.2.6.2 Die Stellung der Frauen und das Geschlechterverhältnis in der frühmittelalterlichen Gesellschaft 180
3.2.6.3 Grundherrschaft, Dorf und Pfarrei 183
3.2.6.4 Klostergemeinschaften 188
3.2.6.5 „Schwurgemeinschaften“, Genossen- und Bruderschaften 190
3.2.6.6 Anfänge höfischer Gemeinschaften 192
3.2.6.7 Anfänge städtischer Gemeinschaften 192
3.2.7 Wirtschaft und Technik 195
3.2.7.1 Landwirtschaft 195
3.2.7.2 Handwerk 199
3.2.7.3 Handel und Verkehr 200
3.2.7.4 Münzwesen und Geldwirtschaft 204
3.2.7.5 Technik 205
3.3 Kirche und Religion 207
3.3.1 Mission und Christianisierung 209
3.3.2 Ausbildung und Hierarchie der Amtskirche 215
3.3.2.1 Kirchliche Organisation (Metropolitanverband und Synoden) 215
3.3.2.2 Bischöfe und Domkapitel 220
3.3.2.3 Hofkapelle und Reichskirche 223
3.3.2.4 Papsttum 227
3.3.2.5 Pfarreien und Niederkirchen 230
3.3.2.6 Eigenkirchenwesen 231
3.3.3 Mönchtum und Klosterwesen 232
3.3.4 Religiöses Leben 238
3.3.4.1 Heidnische und christliche Vorstellungswelten 240
3.3.4.2 Heiligen- und Reliquienkult 242
3.3.4.3 Kirche und Privatleben, Bußpraxis und Totenmemoria 244
3.3.5 Theologische Streitigkeiten und Häresien 246
3.3.6 Anfänge der Kirchenreform 248
3.4 Kultur, Alltag, Mentalität 249
3.4.1 Bildung und Wissenschaft 250
3.4.2 Lateinische Dichtung, volkssprachige Literaturen und Kunst 260
3.4.3 Orale und literalisierte Gesellschaft 267
3.4.4 Vorstellungswelt und Mentalität der frühmittelalterlichen Menschen 268
3.4.5 Historiographie und Geschichtsvorstellungen 271
4 Forschungskontroversen, -methoden, -perspektiven und -probleme 276
4.1 Verfassung, Recht und Politik 276
4.1.1 Die Ausgangslage: Bemerkungen zur Situation mediävistischer Forschung 276
4.1.2 „Antike“ und „Mittelalter“: Das Kontinuitätsproblem 280
4.1.3 „Staat“, „Institution“, „Herrschaftsverband“: Kontroversen und verfassungsgeschichtliche Perspektiven um „Staat“ und „Staatlichkeit“ 284
4.1.4 Neue Ansätze zur königlichen Herrschaftspraxis der Ottonen 289
4.1.5 Die Entstehung der europäischen „Nationen“ 292
4.1.6 Entstehung und Stellenwert des Lehnswesens 298
4.1.7 Forschungsprobleme um Grafschaftsverfassung und Herzogtümer 300
4.1.8 Konflikte in der frühmittelalterlichen Gesellschaft 305
4.1.9 Kaisertum und Italienpolitik 307
4.1.10 Charakter und Geltung des frühmittelalterlichen Rechts 309
4.1.11 Probleme der frühmittelalterlichen Leges 311
4.2 Gesellschaft und Wirtschaft 312
4.2.1 Der Perspektivenwandel der frühmittelalterlichen Sozialgeschichte. Quellen- und Theorieprobleme 312
4.2.2 Stände und Schichten 315
4.2.2.1 „Adel“ oder „Oberschicht“? Der frühmittelalterliche Adel als Forschungsproblem 315
4.2.2.2 „Freie“, „Gemeinfreie“, „Königsfreie“ 319
4.2.2.3 Gab es eine mittelalterliche Sklaverei? 319
4.2.2.4 Randgruppen 321
4.2.3 Das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft 323
4.2.4 Lebensformen und Lebenskreise 324
4.2.4.1 Probleme um Ehe und Familie 324
4.2.4.2 Fortschritte und Probleme der frühmittelalterlichen Frauen- und Geschlechtergeschichte 328
4.2.4.3 Kontroversen um die frühmittelalterliche Grundherrschaft 332
4.2.5 Gesellschaftswandel um das Jahr 1000? 340
4.2.6 Tendenzen und Probleme der Wirtschaftsgeschichte 342
4.3 Kirche 344
4.3.1 Kirchen- und Religionsgeschichte des frühen Mittelalters als Forschungsproblem 344
4.3.2 Probleme der Christianisierung 345
4.3.3 Entstehung und Charakter der „Bischofsherrschaften“ 347
4.3.4 Gab es ein ottonisch-salisches „Reichskirchensystem“? 348
4.3.5 Entwicklung und Probleme der Erforschung des frühmittelalterlichen Mönchtums 350
4.3.6 Gebetsverbrüderungen und Memorialwesen 352
4.4 Kultur, Alltag, Mentalität 353
4.4.1 „Volkskultur“ – „Elitekultur“ 353
4.4.2 Schriftlichkeit, Mündlichkeit und nonverbale Kommunikation: Das frühe Mittelalter als „orale Gesellschaft“? 355
4.4.3 Probleme und Ansätze einer frühmittelalterlichen Alltagsgeschichte 360
4.4.4 Probleme und Ansätze einer frühmittelalterlichen Vorstellungs- und Mentalitätsgeschichte 362
4.4.5 Endzeiterwartungen um das Jahr 1000? 365
4.4.6 Ein neues Verhältnis zu den Quellen? 366
5 Bibliographie 368
5.1 Allgemeine und übergreifende Literatur 368
5.1.1 Das Konzept „Europa“ in der mittelalterlichen Geschichte 368
5.1.2 Zur Situation mediävistischer Forschung 368
5.1.3 Übergreifende Literatur 369
5.2 Geschichte der einzelnen Länder 369
5.2.1 Germanenreiche/Transformation der Antike zum Mittelalter 369
5.2.2 Frankenreich 373
5.2.3 Ostfranken-Deutschland 378
5.2.4 Westfranken-Frankreich 379
5.2.5 Burgund und Italien 380
5.2.6 Britische Inseln 380
5.2.7 Skandinavien 382
5.2.8 Ost- und Südosteuropa 382
5.2.9 Spanien 383
5.2.10 Byzanz 384
5.3 Strukturen der frühmittelalterlichen Geschichte 385
5.3.1 Verfassung, Recht und Politik 385
5.3.2 Gesellschaft und Wirtschaft 399
5.3.3 Kirche und Religion 420
5.3.4 Kultur, Alltag, Mentalität 431
Zeittafel 500–1050 441
Verzeichnis der Karten 449
Personen-, Orts- und Sachregister 451
Autorenregister 473
Pressestimmen
Aus einem Gespräch auf „WDR 3 Mosaik“ am 23.01.2013. Hans-Jörg Modlmayr zur Reihe „Handbuch der Geschichte Europas“
[…] Das ist für Studenten, das ist für jedermann ein Werkzeug. Ich kann es wärmstens empfehlen. Das brauchen wir. […]"
Autoreninfo

Goetz, Hans-Werner

Prof. Dr. Hans-Werner Goetz, Jahrgang 1947, Studium der Geschichte und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum. Erstes Staatsexamen 1974, Promotion 1976, Habilitation 1981. Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg 1990 – 2012. Die Forschungsinteressen berühren neben verfassungs- und sozialgeschichtlichen Probleme vor allem die Vorstellungswelten und Lebensformen der mittelalterlichen Menschen, die mittelalterliche Geschichtsschreibung und das Geschichtsdenken. Buchveröffentlichungen u. a. über die Herzogtümer (1977), die Geschichtstheologie des Orosius (1980), das Geschichtsbild Ottos von Freising (1984), das Leben im Mittelalter (1986, 62002), Frauen im frühen Mittelalter (1995), Geschichtsschreibung und Geschichtsbewußtsein im hohen Mittelalter (1999), Stand und Perspektiven der modernen Mittelalterforschung (1999), Europa im Frühen Mittelalter (2003), Religiöse Vorstellungen des frühen und hohen Mittelalters („Gott und die Welt“ 2011/12) sowie die Wahrnehmung anderer Religionen im frühen und hohen Mittelalter (2013).

Weitere Titel von Goetz, Hans-Werner

Reiheninfo
Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) zeigt in 9 Bänden die historischen Voraussetzungen des modernen Europa. Es behandelt jedes Land gesondert und Europa als kulturelle Einheit insgesamt. Das Handbuch ist von international anerkannten Historikern mit langjähriger Lehrerfahrung an Universitäten geschrieben. Es ist für den Unterricht an Hochschulen und Gymnasien verfasst und dient der Orientierung historisch Interessierter. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: Charakter der Epoche; Geschichte aller europäischen Länder; Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion; Forschungsstand, Forschungskontroversen, Forschungsperspektiven; Bibliographie.

Weitere Titel aus dieser Reihe anzeigen

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Vennebusch

Das Buch ist klar gegliedert, die Schwerpunktsetzungen und thematischen Gliederungen sind sehr nachvollziehbar. Der Schreibstil ist sehr verständlich, generell ist das Buch anregend geschrieben und daher auch für Seiteneinsteiger in das Thema von Relevanz und Interesse.

Allround-Werk

Bewertung

Kundenmeinung von Susanne Neumann

Zuerst ein mal die Gliederung:

"1. Das frühe Mittelalter als Epoche: Kennzeichen und Entwicklungen"
Hier klärt GOETZ wichtige Begriffe und steckt die Grenzen seiner Untersuchungen ab.

"2. Die politischen Entwicklungen in den einzelnen Reichen:
Germanen, Franken, Burgund/Italien, Britische Inseln, Skandinavien, Ost- und Südosteuropa, Spanien, Byzanz"
Dieses Kapitel bietet Übersichten über die politischen Entwicklungen im gesamten europäischen Gebiet. GOETZ hat es sehr übersichtlich gestaltet und listet auch für jedes Gebiet eine Abfolge von Königen an - perfekt gemacht für schnelle Übersichten.

"3. Strukturgeschichte des frühen Mittelalter:
Verfassung, Recht und Politik; Gesellschaft und Wirtschaft; Kirche und Religion; Kultur, Alltag, Mentalität"
Auch dieses Kapitel ist sehr geordnet und man findet den jeweiligen Betrachtungsaspekt sehr schnell.

"4. Forschungskontroversen, -methoden, -perspektiven, und -probleme"
Dieses Kapitel muss ich wirklich sehr loben. Oftmals erschöpfen sich Werke in der Wiedergabe der Geschichte, aber GOETZ geht weiter: er nimmt Kontroversen etc. mit auf und widmet ihnen sogar - wieder sehr geordnet und übersichtlich - ein eigenes Kapitel.

Nach jedem Kapitel findet sich ein Fazit, dass zusammenfassend die die Ergebnisse seiner Betrachtung noch einmal gebündelt zeigt.
Man findet hier nicht die, bekannt aus anderen UTB Büchern, geordneten Kapitel am Rand, sondern in normaler Reihenfolge - was einige positiv, einige negativ finden werden.

"5. Bibliographie"
Hier bietet sich dem Leser die Möglichkeit, geordnet nach Kapiteln, nach weiterer Literatur zu suchen. Sehr gut!

"6. Zeittafel"
Mit ein Highlight in diesem Buch: unterteilt in politische -, Kirchen- und Kulturgeschichte. Sehr gut geeignet für die Orienterung und das Sichtbarmachen von Zusammenhängen der drei Gebiete.

Alles in allem:
Für mich ist es ein Gesamtwerk für Europa im frühen Mittelalter - alle Aspekte dieser Zeit werden aufgegriffen und erläutert. Gerade weil es ein Band in einer Reihe ist (Handbuch der Geschichte Europas), kann sich GOETZ es leisten auf so viele Aspekte wie möglich einzugehen.
Ich empfehle es auch Lehramtsstudenten, Referendaren (vor allem weil Informationen sehr schnell zugänglich sind) und allen historisch sehr Interessierten.

Hervorragend

Bewertung

Kundenmeinung von Tanja Kreis

Das Buch ist eine hervorragend aufgeschlüsselte Möglichkeit für Studierende sowie auch für interessierte Laien, sich einen Überblick über alle Bereiche des Frühen Mittelalters zu informieren. Die behandelten Themen wie z.B. " Da frühe Mittelalter als Epoche" wie auch die politische Entwicklung der einzelnen Reiche sind übersichtlich und sehr schön geschrieben aufgeführt. Abgehadelt werden mannigfaltige Themen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würden. Exemplarisch erwähne ich daher " Die Strukturgeschichte des frühen Mittelalters" "Kirche und Religion" " Gesellschaft und Wirtschaft". Auch wird im besonderen auf den aktuellen Forschungsstand bezüglich der mediävistischen Forschung eingegangen. Eine Bibliographie und eine Zeittafel runden den gegebenen Überblick über den Themenbereich ab. Insgesamt kann man bei diesem Buch wirklich von einem sehr gelungenen " Rundumschlag" sprechen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem Studierenden und interessierten Laien empfehlen!

Guter Einstieg in das frühe Mittelalter

Bewertung

Kundenmeinung von Björn Wunderlich

Dieses Buch ist Teil der Reihe „Handbuch der Geschichte Europas" und behandelt das frühe Mittelalter in der Zeit von 500 - 1050. Der Autor Hans-Werner Goetz ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg.

Das Buch ist in fünf Abschnitte gegliedert, die aus der politischen Entwicklung im europäischen Frühmittelalter bestehen, der Strukturgeschichte mit den Europa weiten Gemeinsamkeiten in Verfassung, Recht, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Religion. Es folgt ein Abschnitt über den Forschungsstand mit seinen Methoden, Perspektiven und Kontroversen sowie schließlich eine Ausführliche Bibliographie, gegliedert nach den Kapiteln der vorhergehenden Abschnitte.

Man kann sich mit diesem Werk sehr gut einen Eindruck über das frühe Mittelalter in Europa verschaffen. Durch die Aufteilung in Ereignis- und Strukturgeschichte wird vermieden, dass man den Überblick über den behandelten großen verliert. Zudem ist das Buch in einem sehr gut lesbaren Stil verfasst, der den Einstieg in das Thema erleichtert.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass auch auf den Forschungsstand zum frühen Mittelalter eingegangen wird und man somit mit den aktuellen Methoden der Forschung und ihren Problemen vertraut wird.

Für eine mehr in die Tiefe gehende Beschäftigung mit einzelnen Aspekten des Frühmittelalters dient die sehr ausführliche Bibliographie, die in dieser Hinsicht kaum Wünsche offen lässt.

Auf die Bibliographie folgt noch ein Anhang mit einer Zeittafel der wichtigsten politischen, kirchlichen und kulturellen Ereignissen. Schließlich gibt es noch ein Personen-, Orts- und Sachregister sowie ein Autorenregister.

Alles in Allem ein gelungenes Buch, dass aufgrund des großen Zeitraumes, den es behandelt, nur einen Überblick bieten kann. Mehr kann man aber auch nicht verlangen und es gibt genug Anregung um sich eingehender mit dem frühen Mittelalter zu beschäftigen. Als einführendes Werk für diese Epoche ist es uneingeschränkt zu empfehlen.

4 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Europa im frühen Mittelalter 500-1050"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Europa im frühen Mittelalter 500-1050

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Europa im frühen Mittelalter 500-1050
 
  Lade...