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Europa zwischen den Weltkriegen 1914-1945

von Bernecker, Walther L. Fach: Geschichte; Reihe: Handbuch der Geschichte Europas

Das Buch stellt eine differenzierte Analyse der Zwischenkriegsjahre in Europa dar, es untersucht sowohl gesamteuropäische Strukturen und Entwicklungen als auch nationalgeschichtliche Besonderheiten. Das Erkenntnisinteresse richtet sich auf die unterschiedlichen Bedingungen für die Erhaltung von Demokratie oder für den Übergang zu einer Variante von Diktatur.

Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) vermittelt in kompakter Form historisches Wissen auf dem neuesten Forschungsstand. Alle 9 Bände werden von führenden Historikern geschrieben, die auf langjährige Lehrerfahrungen an Universitäten zurückblicken können. Deshalb richtet sich das HGE als Lehrwerk neben Studierenden auch an Schüler der gymnasialen Oberstufe. Es will Grundwissen in verständlicher Form zur Darstellung bringen und die Deutungen der einzelnen Epochen herausarbeiten.

Gliederung jedes Bandes:
- Charakter der Epoche
- Geschichte aller europäischen Länder (Länderkapitel)
- Europäische Gemeinsamkeiten (Sachbereichskapitel) gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion
- Forschungsstand, Forschungskontroversen, Forschungsperspektiven
- Bibliographie
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Details
ISBN 9783838522975
UTB-Titelnummer E2297
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2002
Erscheinungsdatum 17.09.2002
Einband Nein
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 569 S., 17 Karten, 6 Tab.
Inhalt
Vorwort des Herausgebers 10
Vorwort des Verfassers 11
1 Charakter der Epoche: Europa zwischen den Weltkriegen 13
2 Nationalstaatliche Entwicklungen 37
2.1 Deutschland: Weimarer Republik und Drittes Reich 37
2.1.1 Die Weimarer Republik 37
2.1.2 Das nationalsozialistische Deutschland 69
2.2 Italien: Geburt des Faschismus 99
2.2.1 Liberaler Staat in der Defensive 99
2.2.2 Aufbruch zur Macht 103
2.2.3 Die totalitäre Diktatur 108
2.2.4 Großmachtträume 113
2.3 Die Sowjetunion: Aufbau des „Sozialismus in einem Land“ 117
2.3.1 Krieg und Revolution 117
2.3.2 Bürgerkrieg und Reichszerfall 124
2.3.3 Die „Übergangsgesellschaft“ 130
2.3.4 Sozialistischer Aufbau 135
2.3.5 Methoden der Herrschaft 140
2.4 Frankreich: Die lange Krise der Dritten Republik 145
2.4.1 Nationale Bewährung und Triumph 145
2.4.2 Prosperität und Ordnung: die 20er Jahre 148
2.4.3 Krise und Destabilisierung: die 30er Jahre 155
2.5 Großbritannien: Sozialstaatsentwicklung, Kolonialproblematik, Appeasement 163
2.5.1 Der Erste Weltkrieg und die Parteienentwicklung 164
2.5.2 Weltwirtschaftskrise, Welfare State und das Scheitern totalitärer Bewegungen 169
2.5.3 Vom Empire zum Commonwealth 174
2.5.4 Die Problematik der Appeasement-Politik 177
2.6 Spanien: Der zweifache Zusammenbruch der Demokratie 183
2.6.1 Die Krisen der Restaurationsmonarchie (1898–1923) 183
2.6.2 Die Diktatur Primo de Riveras (1923–1930) 186
2.6.3 Die Zweite Republik zwischen Reform und Revolution (1931–1936/39) 190
2.6.4 Der Bürgerkrieg 1936–1939 und seine Folgen 195
2.6.5 Spaniens „Neutralität“ im Zweiten Weltkrieg 204
2.7 Portugal: Republik und Estado Novo 206
2.7.1 Der Zusammenbruch der Demokratie 206
2.7.2 Salazarismus und Estado Novo 209
2.8 Skandinavien: Neutralität, Demokratie, Sozialstaatsentwicklung 215
2.8.1 Dänemark 216
2.8.2 Schweden 221
2.8.3 Norwegen 226
2.9 Osteuropa: Strukturprobleme einer Neuordnung 231
2.9.1 Der Weg in die Nachkriegsordnung 231
2.9.2 Wiederaufbau und wirtschaftliche Konsolidierung 241
2.9.3 Zwischen Demokratie und Diktatur 247
2.9.4 Weltwirtschaftskrise und Destabilisierung 257
2.9.5 Zum Scheitern der parlamentarischen Demokratie 264
2.10 Die Schweiz: Neutralität, Strukturveränderungen, Kriegsverwicklungen 266
2.10.1 Der langsame Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft 266
2.10.2 Politische Gegensätze und Frontenfrühling 268
2.10.3 Zu den umstrittenen Geschäften der Schweiz im Zweiten Weltkrieg 271
2.11 Die westeuropäischen Kleinstaaten 277
2.11.1 Belgien 278
2.11.2 Die Niederlande 280
2.11.3 Luxemburg 283
2.11.4 Die drei Kleinstaaten im Zweiten Weltkrieg 283
3 Der Zweite Weltkrieg 287
3.1 Der militärische Verlauf 288
3.1.1 Der Krieg um Frankreich 290
3.1.2 Der Luftkrieg um England und der U-Boot-Krieg 291
3.1.3 Italien, der Balkan und Nordafrika 294
3.1.4 Der Überfall auf die Sowjetunion und der Kriegseintritt Japans 297
3.1.5 Das Ende des Krieges 302
3.2 Okkupation, Kollaboration, Widerstand, Holocaust 304
3.2.1 Besatzungsmacht und Kollaboration 304
3.2.2 Die Rolle der europäischen Faschismen 308
3.2.3 Widerstand und Befreiung besetzter Territorien 311
3.2.4 Das andere Deutschland 314
3.2.5 Der Holocaust 317
3.3 Nachkriegspläne zur Neuordnung Europas 328
3.3.1 Die Gipfeltreffen der „Großen Drei“ 328
3.3.2 Die Gründung der UNO 332
4 Strukturprobleme der Zwischenkriegszeit 335
4.1 Zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft: Widersprüche, Diskontinuität und Zerrissenheit 335
4.1.1 Gesellschaft 337
4.1.2 Wirtschaft 346
4.1.3 Strukturwandel, Staat und Innovation 354
4.1.4 Ausblick und Konsequenzen 359
4.2 Die internationalen Beziehungen zwischen Status quo und Radikalrevisionismus 360
4.2.1 Die Pariser Vorortverträge 361
4.2.2 Reparationsproblematik und Weltwirtschaftskrise 364
4.2.3 Völkerbund und Paktsysteme 366
4.2.4 Die Kommunistische Internationale 368
4.2.5 Die Destabilisierung der Versailler Ordnung in den 30er Jahren 370
4.2.6 Der Fehlschlag der Europabewegung 375
4.3 Verfassungen und Recht: gemeineuropäische Tendenzen und nationalstaatliche Entwicklungen 376
4.3.1 Gemeineuropäische Tendenzen 377
4.3.2 Deutschland: von der liberal-demokratischen Republik zum rassenideologischen „Führerstaat“ 381
4.3.3 Italien: vom liberalen Parlamentarismus zum faschistischen Korporatismus 384
4.3.4 Jugoslawien: von der verfassungsmäßigen Monarchie zum autoritären Zentralismus 386
4.3.5 Die sowjetischen Verfassungen der UdSSR 387
4.3.6 Ausblick 390
4.4 Kultur und Kunst: Avantgarde, Vermassung, Propaganda 390
4.4.1 Krieg, Revolution und künstlerische Avantgarde 390
4.4.2 Modernes Leben und Massenkultur 394
4.4.3 Die „Gleichschaltung“ der Massenkultur und die Polarisierung der Kunst 400
5 Forschungsstand, Forschungskontroversen und Forschungsperspektiven 407
5.1 Deutschland: Weimarer Republik und Drittes Reich 407
5.1.1 Die Weimarer Republik 407
5.1.2 Das Dritte Reich 413
5.2 Italien 427
5.3 Die Sowjetunion 431
5.4 Frankreich 439
5.5 Großbritannien 444
5.6 Spanien 452
5.7 Portugal 459
5.8 Skandinavien 464
5.9 Osteuropa 469
5.10 Die Schweiz 475
5.11 Die westeuropäischen Kleinstaaten 479
6 Bibliographie 481
6.1 Charakter der Epoche 481
6.2 Deutschland 483
6.3 Italien 498
6.4 Sowjetunion 500
6.5 Frankreich 505
6.6 Großbritannien 507
6.7 Spanien 511
6.8 Portugal 513
6.9 Skandinavien 516
6.10 Osteuropa 520
6.11 Schweiz 524
6.12 Die westeuropäischen Kleinstaaten 528
6.13 Der Zweite Weltkrieg 530
6.14 Wirtschaft und Gesellschaft 535
6.15 Die internationalen Beziehungen 537
6.16 Verfassungen und Recht 538
6.17 Kultur und Kunst 539
/Abkürzungen und Siglen
Zeittafel 1914 –1945 542
Verzeichnisse 548
Personen-, Orts- und Sachregister 550
Autorenregister 562
Pressestimmen
Aus einem Gespräch auf „WDR 3 Mosaik“ am 23.01.2013. Hans-Jörg Modlmayr zur Reihe „Handbuch der Geschichte Europas“
[…] Das ist für Studenten, das ist für jedermann ein Werkzeug. Ich kann es wärmstens empfehlen. Das brauchen wir. […]"
Aus: Innsbrucker Historische Studien – Lothar Höbelt – Nr. 25/2007
[…] – hervorzuheben ist unter diesen Tugenden neben der Erfassung der Geschichte auch der „Mindermächtigen“ insbesondere ein bei politisch-weltanschaulich so umstrittenen Themenkomplexen besonders lobenswertes Bemühen um unaufgeregte Ausgewogenheit, was sich nicht zuletzt in den abschließenden Abschnitten zum Forschungsstand sehr positiv bemerkbar macht.

Autoreninfo

Bernecker, Walther L.

Akad. Werdegang Geb. 1947, Schulbesuch in Spanien, 1968-1973 Studium der Geschichte, Germanistik und Hispanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 1973-1977 und 1979-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Akad. Rat am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg, 1984/85 University of Chicago, 1986 Habilitation, 1986-1988 Lehrstuhlvertretungen, 1988-1992 Lehrstuhl für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Bern, seit 1992 Lehrstuhl für Auslandswissenschaft (Romanischsprachige Kulturen) an der Universität Erlangen-Nürnberg, 1998-2001 Dekan der WiSo-Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. April 2002 bis März 2003 Sonderlehrstuhl "Wilhelm und Alexander von Humboldt" in Mexiko-Stadt.
Reiheninfo
Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) zeigt in 9 Bänden die historischen Voraussetzungen des modernen Europa. Es behandelt jedes Land gesondert und Europa als kulturelle Einheit insgesamt. Das Handbuch ist von international anerkannten Historikern mit langjähriger Lehrerfahrung an Universitäten geschrieben. Es ist für den Unterricht an Hochschulen und Gymnasien verfasst und dient der Orientierung historisch Interessierter. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: Charakter der Epoche; Geschichte aller europäischen Länder; Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion; Forschungsstand, Forschungskontroversen, Forschungsperspektiven; Bibliographie.

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