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Europäische Privatrechtsgeschichte

von Brauneder, Wilhelm Fach: Recht/ Jura;

Dieses Studienbuch beschreibt die Entwicklung des Privatrechts in Europa samt dessen Ausstrahlungen auf andere Kontinente unter den Aspekten Wissenschaft, Gewohnheitsrecht, Gesetzesrecht und Vertragsrecht. Dogmatische Beispiele und Quellen veranschaulichen die Entwicklungen in den einzelnen Epochen und Rechtsfamilien.
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Details
ISBN 9783825234874
UTB-Titelnummer 3487
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 23.10.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Wien
Umfang 278 S.
Inhalt
Vorbemerkung 11
Einführung 13
Privatrecht – Öffentliches Recht 13
Europäische Privatrechtsgeschichte 13
Heimisches und Deutsches Recht, Römisches undvGemeines Recht, Kanonisches Recht, Naturrecht 15
1 Das Mittelalter 17
1.1 Die heimischen Rechte 17
1.1.1 Gewohnheitsrecht 17
1.1.2 Rechtskreise 18
1.1.2.1 Arten 18
1.1.2.2 Formale Abgrenzung, materielle Übereinstimmung 20
1.1.3 Europäische Rechtsgebiete 21
1.2 Das Deutsche Recht 22
1.2.1 Erscheinungsformen 22
1.2.2 Typisierung und Begrifflichkeit 24
1.2.3 Grundsätze 24
1.2.3.1 Publizität 24
1.2.3.2 Funktionalität 25
1.2.3.3 Gemeinschaftsbezug 27
1.2.3.4 Sachbezug 28
1.2.4 Dogmatische Beispiele 28
1.2.4.1 Sachenrecht 28
1.2.4.2 Lebensgemeinschaften 30
1.2.4.3 Ehegüterrecht 32
1.2.4.4 Erbrecht 34
1.3 Die gelehrten Rechte 35
1.3.1 Der Anknüpfungspunkt: Das justinianische Recht 36
1.3.2 Oströmisches Reich: Byzantinisches Recht 36
1.3.3 Weströmisches Reich und Nachfolgestaaten:
Vulgarrecht, Volksrechte, Langobardische Rechtsschule 37
1.3.4 Die Entstehung der mittelalterlichen Rechtswissenschaft 38
1.3.4.1 Geistesgeschichtliche Bedingungen 38
1.3.4.2 Politische Bedingungen 39
1.3.5 Die Lehre vom Gemeinen Recht: Die Legistik 40
1.3.5.1 Glossatoren und Kommentatoren 41
1.3.5.2 Rechtsschöpfung der Legisten: Dogmatische Beispiele 42
1.3.6 Die Lehre vom Kanonischen Recht: Die Kanonistik 44
1.3.6.1 Das Corpus Iuris Canonici 45
1.3.6.2 Dekretisten und Dekretalisten 46
1.3.6.3 Rechtsschöpfung der Kanonisten: Dogmatische Beispiele 47
1.3.7 Wege und Mittel der Ausbreitung 49
1.3.8 Die deutsche rechtswissenschaftliche Produktion 52
1.3.9 Die Gelehrten Rechte und das Rechtsleben 53
1.4 Rechtsbücher, Weistümer und frühe Gesetze 54
1.4.1 Die Rechtsbücher 54
1.4.1.1 Wesen 54
1.4.1.2 Außerdeutsche Rechtsbücher 55
1.4.1.3 Deutsche Rechtsbücher 55
1.4.1.4 Bedeutung und Umfeld 57
1.4.2 Die Weistümer 58
1.4.3 Die Anfänge des Gesetzesrechts 59
1.5 Regionale Rechtsfamilien 61
2 Das Common Law 63
2.1 Entstehung 63
2.2 Wesen 64
2.3 Dogmatische Beispiele 66
2.3.1 Liegenschaftsrechte 66
2.3.2 Miteignerschaften (co-ownerships) 67
2.3.3 Trust (uses) 67
2.3.4 Sicherungsrechte 70
2.3.5 Ehegüterrecht 70
2.3.6 Erbrecht 71
2.4 Ausbreitung 71
3 Die Frühe Neuzeit 73
3.1 Der juristische Humanismus 73
3.2 Die sogenannte Rezeption 75
3.2.1 Bedingungen 75
3.2.2 Wesen 75
3.2.3 Juristenstand 77
3.2.4 Folgen 78
3.3 Die Nationalisierung des Gemeinen Rechts 79
3.3.1 Die Dominanz des nationalen Anteils 79
3.3.2 Der wissenschaftliche Rechtsdualismus im Römisch-Deutschen Reich 80
3.4 Kanonisches Privatrecht: Eherecht 81
3.4.1 Katholische Gebiete 81
3.4.2 Evangelische Gebiete 81
3.4.3 Unterschiedliches Eherecht 82
4 Das Ius Romano Germanicum 83
4.1 Geltungsregeln 83
4.1.1 Die subsidiäre Geltung des Gemeinen Rechts 83
4.1.2 Die punktuelle Geltung des Gemeinen Rechts 84
4.2 Rechtswissenschaft 84
4.2.1 Wesen 84
4.2.2 Einzelne Zweige und ihre Vertreter 85
4.3 Gesetzgebung 87
4.3.1 Reichsgesetzgebung 88
4.3.2 Landesgesetzgebung 88
4.3.3 Städtische Gesetzgebung 89
4.4 Wissenschaftliche Ergebnisse: Dogmatische Beispiele 89
4.4.1 Gemeinrechtliche Institute 89
4.4.2 Mischformen 91
4.4.3 Neukonstruktionen 91
4.5 Vertrags- und Gerichtspraxis 92
4.5.1 Rasche Aufnahme 92
4.5.2 Zögernde oder teilweise Aufnahme 93
4.5.3 Modifikation 94
4.5.4 Ablehnung 94
5 Das Skandinavische Recht 97
5.1 Entstehung und Entwicklung 97
5.2 Wesen 99
5.3 Dogmatische Beispiele 100
6 Das Naturrecht 103
6.1 Wesen 103
6.2 Allgemeine Wirkungen 104
6.3 Vertreter 105
6.4 Rechtserneuerung: Dogmantische Beispiele 106
6.4.1 Rationale Systematisierung 106
6.4.2 Inhaltlicher Einfluss 106
7 Die naturrechtlichen Kodifikationen 109
7.1 Allgemeines 109
7.2 „Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten“ (ALR) 110
7.3 Der „Code Civil“ Frankreichs 112
7.3.1 Entstehung und Charakteristik 112
7.3.2 Geltungsgebiet, Ausstrahlungen 113
7.4 Das „Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch“ Österreichs (ABGB) 114
7.4.1 Umfeld 114
7.4.2 Entwicklung 115
7.4.3 Bedeutung 117
7.4.4 Gliederung, Inhalt, Charakter 117
7.4.5 Geltungsgebiet, Ausstrahlungen 119
7.4.6 Rechtserneuerung: Dogmatische Beispiele 120
7.4.7 Offene Rechtsfortbildung: Authentische Interpretationen 120
7.4.8 Wirkungen in der Praxis 121
8 Die europäischen Privatrechtsfamilien um 1800 123
9 Kodifikationsgebundene Rechtswissenschaft 127
9.1 Die Exegetische Schule des ABGB 127
9.1.1 Begründung und Wesen 127
9.1.2 Verdeckte Rechtsfortbildung: Dogmatische Beispiele 129
9.2 Die italienisch-österreichische Jurisprudenz 130
9.3 Die Exegetische Schule des Code Civil 131
10 Die Historische Rechtsschule 133
10.1 Vorbemerkung 133
10.2 Begründung und Wesen 133
10.3 Die Pandektistik 135
10.4 Die Germanistik 136
10.5 Verbreitung 137
10.5.1 Gebiete ohne moderne Kodifikation 137
10.5.2 Kodifikationsgebiete: Österreich als Beispiel 138
10.5.3 Europa und Übersee 139
10.6 Ergebnisse 139
10.6.1 Allgemeine Ergebnisse 139
10.6.2 Dogmatische Veränderungen 141
11 Die pandektistischen Kodifikationen 143
11.1 Allgemeines 143
11.2 Deutscher Bund – Deutsches Reich 143
11.2.1 Entwicklung 143
11.2.2 Das Bürgerliche Gesetzbuch für das Deutsche Reich (BGB) 144
11.2.3 Rechtsvereinheitlichung: Dogmatische Beispiele 145
11.3 Schweiz 147
11.3.1 Entwicklung 147
11.3.2 Das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) 147
11.3.3 Rechtsvereinheitlichung: Dogmatische Beispiele 148
11.4 Österreich 149
11.4.1 Entwicklung 149
11.4.2 Die drei Teilnovellen 1914, 1915 und 1916 150
11.4.3 Rechtserneuerung: Dogmatische Beispiele 150
12 Reaktionen auf Pandektistik und Germanistik 153
12.1 Interessen- und Wertungsjurisprudenza 153
12.2 Naturalistische Strömungen 154
12.3 Freie Rechtsschule 154
12.4 Rechtstatsachenforschung 155
12.5 Korrekturen durch Einzelgesetze 156
13 Privatrecht totalitärer Staaten 159
13.1 Allgmeines 159
13.2 Nationalsozialismus und Privatrecht 160
13.2.1 Theoretische Grundlagen, Institutionen 160
13.2.2 Praktische Umsetzung 161
13.2.3 Dogmatische Beispiele 163
13.3 Sozialistischer Rechtskreis: DDR und Privatrecht 164
13.3.1 Theoretische Grundlagen 164
13.3.2 Praktische Umsetzung 165
13.3.3 Dogmatische Beispiele 165
14 Dekodifikation und Rekodifikation 167
14.1 Allgemeine Entwicklung 167
14.2 Die Reformmaterien 168
14.3 Dogmatische Beispiele 170
15 Die europäischen Privatrechtsfamilien um 2000 171
15.1 Kontinentaleuropa 171
15.2 Skandinavischer Rechtskreis 172
15.3 Sozialistischer Rechtskreis 172
15.4 Common Law 173
Quellenteil 175
Quellenübersicht 175
Literatur 257
Abkürzungen 265
Abbildungsverzeichnis 267
Sach- und Personenregister 269
Pressestimmen
Aus: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte – Gunter Wesener – Nr. 1/2 2015
[…] Die vorliegende Darstellung folgt einer Gliederung nach Epochen […]. Ein Literaturverzeichnis und ein gemeinsames Personen- und Sachregister ergänzen und erschließen diese höchst instruktive und umfassende Darstellung der europäischen Privatrechtgeschichte.

Autoreninfo

Brauneder, Wilhelm

Brauneder, Wilhelm

Wilhelm Brauneder ist Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien sowie Honorarprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Budapest.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von P. Apathy

Sehr gute Darstellung der neueren, europäischen Privatrechtsgeschichte.

Angenehm lesbare und übersichtliche Vertiefung existierender rechtshistorischer Kenntnisse

Bewertung

Kundenmeinung von Sarah Strobel

Wilhelm Brauneders „Europäische Privatrechtsgeschichte“ geht systematisch an die Geschichte des Privatrechts in Europa heran. Das chronologische Vorgehen sowie die Einordnung der Entstehung einzelner Rechtskreise schafft einen guten Überblick über die Entwicklung des Privatrechts im europäischen Kontext.

Das Werk zeichnet sich durch einen angenehm lesbaren und leicht verständlichen Schreibstil aus. Durch die Entscheidung für einen separaten Quellenteil im Anhang des Werkes bleibt es trotz der Fülle an Quellen übersichtlich und man verliert nicht den roten Faden.

Inhaltlich wird die Entwicklung des Privatrechts in Europa erläutert, ohne zu ausschweifend zu werden. Schön wäre vor Befassung mit der Privatrechtsentwicklung der jeweiligen Epoche eine kurze allgemeine zeitliche Einordnung gewesen, da diese ja doch teilweise von Wissenschaftler zu Wissenschaftler variiert. Auch wäre ein kritischerer Umgang mit den zum Teil geschilderten Quellen interessant gewesen. Es ist zudem darauf hinzuweisen, dass die Quellen einen starken Schwerpunkt auf österreichisches Recht legen. Toll sind die Schaubilder zur Veranschaulichung einzelner Quellen, Entwicklungen und Sachverhalte.

Alles in allem ist das Werk aufgrund seiner Übersichtlichkeit, der vielen Quellen und des angenehmen Schreibstils für den fortgeschrittenen Student mit rechtshistorischem Schwerpunkt oder zumindest mit rechtshistorischen Vorkenntnissen allemal einen Blick wert.

Kompetente und angenehm zu lesende Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von U. Wendler

Das Studienbuch "Europäische Privatrechtsgeschichte" eignet sich sowohl für geschichtlich interessierte Jurastudenten als auch für angehende Historiker mit juristischen Interessen. Für beide Fachgebiete wird eine kompetente und angenehm zu lesende Einführung geboten, die einerseits die Strukturen und die Systematik verständlich macht, andererseits aber auch eine Fülle von Details bietet. Der Aufbau orientiert sich an zeitlichen Epochen und an Rechtskreisen, sodass der Stoff jederzeit in den Gesamtzusammenhang eingeordnet ist.

Besonders positiv hervorzuheben ist der ausführliche Quellenanhang, der sprachlich und inhaltlich interessantes Anschauungsmaterial bietet, allerdings mit einem Schwerpunkt auf österreichischen Quellen. Erfreulich ist auch der in gebotener Kürze vorgenommene Einblick in die sozialistischen Rechtslehren anhand des Beispiels der DDR sowie die Darstellung des meist übergangenen skandinavischen Rechts. Illustrationen werden sparsam eingesetzt, tragen dann aber wesentlich zum Verständnis komplexer Rechtsinstitute, wie des englischen "trust" oder der Wechselbeziehungen zwischen europäischen Privatrechtsfamilien und ihren Quellen bei.

Insgesamt handelt es sich um ein Buch, dessen Anschaffung jedem Studierenden des Rechts und der Geschichte empfohlen werden kann, der sich für das Nachbargebiet interessiert und den Blick über das eigene Fach hinaus erweitern will.

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