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Europas Aufbruch in die Neuzeit, 1500-1650

Handbuch der Geschichte Europas Band 5

von Vogler, Günter Fach: Geschichte; Reihe: Handbuch der Geschichte Europas

Die Zeit von 1500 bis 1650 gilt als Umbruchphase in der europäischen Geschichte. Einige Schlagworte der Epoche wie Früher Kapitalismus, Entdeckungsfahrten, Machtmonopolisierung und Kriege, Renaissance und Humanismus, Reformationen und Revolutionen zeigen, dass es eine Epoche voller Widersprüche und Konflikte war. Es war eine Zeit des Auf- und Umbruchs, in der traditionelle Ordnungen und Strukturen, Institutionen und Normen infrage gestellt wurden. Der Autor erläutert, wie sich Fortschritte in größeren und kleineren Schritten oder revolutionären Umbrüchen vollzogen. In Auseinandersetzung mit der Tradition sind viele neue Wege beschritten worden, die es rechtfertigen, von einer "neuen Zeit" zu sprechen.

Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) umfasst 9 Bände in chronologischer Abfolge.

Alle Bände folgen der gleichen Gliederung:
-Charakter der Epoche
-Geschichte der europäischen Länder
-Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion
-Forschungsstand
-Bibliographie
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Details
ISBN 9783825223854
UTB-Titelnummer 2385
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2003
Erscheinungsdatum 08.10.2003
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 480 S., 20 Abb.
Inhalt
Verzeichnis der Abkürzungen 9
Vorwort des Herausgebers 10
Vorwort des Verfassers 11
1 Europa – ein Kontinent der Vielfalt
Charakteristik der Epoche . 13
1.1 Europa – ein bekannter Kontinent? 13
1.2 Tradierte Bausteine eines „einheitlichen“ Europa 22
1.3 Signifikante Tendenzen der Epoche 26
1.4 Europa – Einheit oder Pluralismus? 33
1.5 Europas Vorstoß über seine Grenzen hinaus 37
1.6 Identitäten in Europa 40
1.7 Europas Aufbruch in die Neuzeit 43
2 Geschichte der europäischen Staaten vom Ende des 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts . 45
2.1 Heiliges Römisches Reich deutscher Nation . 45
2.1.1 Reich und Territorien 45
2.1.2 Reformation und Bauernkrieg 51
2.1.3 Reformationsfrage und Konfessionalisierung 55
2.1.4 Konfessionelle Spaltungen und neue Konflikte 58
2.1.5 Der Dreißigjährige Krieg 62
2.2 Die iberischen Staaten . 68
2.2.1 Personalunion von Kastilien und Aragon 68
2.2.2 Spanien in der Zeit Karls I. (V.) 75
2.2.3 Spanien – die europäische Hegemonialmacht 78
2.2.4 Eine kritische Zeit für die Monarchie 82
2.3 Die Niederlande . 86
2.3.1 Unter habsburgischer Herrschaft 86
2.3.2 Der Aufstand gegen die Spanier 92
2.3.3 Vom Krieg zum „goldenen Zeitalter“ 96
2.4 Die Schweizer Eidgenossenschaft 102
2.4.1 Das Land und die internationale Politik 102
2.4.2 Die Reformationen Zwinglis und Calvins 106
2.4.3 Konfessionalisierung und Neutralität 112
2.5 Die italienischen Staaten 116
2.5.1 Bemühen um ein Gleichgewicht 116
2.5.2 Krise des Staatensystems 121
2.5.3 Italien – Schauplatz von Machtkämpfen 123
2.5.4 Spanische Dominanz in Italien 125
2.5.5 Während des Dreißigjährigen Krieges 127
2.6 Frankreich 129
2.6.1 Innere Festigung und äußere Konflikte 129
2.6.2 Reformatorische Einflüsse und politische Konflikte 134
2.6.3 Die Zeit der Bürgerkriege 137
2.6.4 Das schwere Erbe und Heinrich IV. 142
2.6.5 Richelieu und der Dreißigjährige Krieg 145
2.7 Die britischen Inseln 148
2.7.1 Stärkung der königlichen Gewalt 149
2.7.2 Heinrich VIII. und die Reformation 152
2.7.3 Elisabeth I. und die Stabilisierung der Monarchie 157
2.7.4 Stuartmonarchie und Verfassungskonflikte 162
2.7.5 Die Revolution der Jahre 1640 bis 1649 165
2.8 Die skandinavischen Länder 171
2.8.1 Das Ende des Unionskönigtums 171
2.8.2 Reformation und Kampf um die Ostsee 174
2.8.3 Baltische Frage und schwedisch-polnische Union 177
2.8.4 Dänemarks Krise – Schwedens Aufstieg 181
2.9 Russisches Reich 184
2.9.1 Expansion und autokratisches Regiment 185
2.9.2 Ivan IV. – Erneuerung und Schreckensherrschaft 189
2.9.3 Die „Zeit der Wirren“ 195
2.9.4 Neubeginn und Konsolidierung 200
2.10 Polen und Litauen 203
2.10.1 Auf dem Weg zur Adelsrepublik 203
2.10.2 Die letzten Jagiellonen 206
2.10.3 Wahlkönigtum und Adelsrepublik 211
2.11 Ungarn und Siebenbürgen 217
2.11.1 Machtentfaltung und innere Konflikte 217
2.11.2 Bauernkrieg und Landesteilung 220
2.11.3 Das dreigeteilte Land 223
2.11.4 Im Dreißigjährigen Krieg 226
2.12 Die Osmanen und Südosteuropa 228
2.12.1 Die osmanische Expansion 228
2.12.2 Höhepunkt der Macht und innere Konflikte 232
2.12.3 Das Verebben der Expansion 235
3 Entwicklungstendenzen von Staat und Gesellschaft 242
3.1 Staat, Verfassung, Politik 242
3.1.1 Grundstrukturen der europäischen Staaten 242
3.1.2 Ausbildung frühneuzeitlicher Herrschaft 245
3.1.3 Dynastien und Alter der Staaten 247
3.1.4 Staatenpluralismus und Staatenbeziehungen 249
3.1.5 Krieg und Frieden 253
3.1.6 Staatslehren und Gesellschaft 257
3.2 Tendenzen im Wirtschaftsleben 262
3.2.1 Bevölkerung und Nachfrage 263
3.2.2 Technik und Wirtschaft 265
3.2.3 Landwirtschaftliche und gewerbliche Produktion 270
3.2.4 Handelstätigkeit und Handelsräume 275
3.3 Entdeckung, Eroberung, „Europäisierung“ 277
3.3.1 Voraussetzungen der Expansion 278
3.3.2 Columbus und andere „Entdecker“ 280
3.3.3 Konquistadoren und Kolonialreiche 283
3.3.4 Kolonisierung und „Europäisierung“ 286
3.4 Gesellschaftliche Strukturen 289
3.4.1 Eine ständische Gesellschaft 289
3.4.2 Adel als Stand 292
3.4.3 Geistlichkeit als Stand 295
3.4.4 Bürgertum und städtische Gesellschaft 298
3.4.5 Bauern und ländliche Gesellschaft 302
3.4.6 Frauen in der Gesellschaft 306
3.4.7 Fremde, Minderheiten, Ausgestoßene 311
3.4.8 Kontinuität und Mobilität 314
3.5 Reformationsbewegungen und Gesellschaftskonflikte 316
3.5.1 Ständische Gesellschaft und Konfliktpotential 316
3.5.2 Reformatorische Bewegungen 317
3.5.3 Stände- und Adelsrevolten 323
3.5.4 Städtische Aufstände 325
3.5.5 Bäuerlicher Widerstand 329
3.5.6 Frühneuzeitliche Revolutionen 332
3.6 Geistig-kulturelle Tendenzen 335
3.6.1 Renaissancekultur und Humanismus 336
3.6.2 Individuum und Weltbild 339
3.6.3 Humanismus und Literatur 341
3.6.4 Renaissancekunst 348
3.6.5 Naturforschung und Naturwissenschaft 353
3.6.6 Einheit und Differenzierung 358
4 Forschungsstand, Kontroversen, Perspektiven 360
4.1 Europa in Überblickswerken 361
4.2 Europa als historiographisches Problem 365
4.3 Alteuropa – Frühe Neuzeit 370
4.4 Frühneuzeitliche Entwicklungslinien 373
4.5 Periodisierung – Beginn der Neuzeit 377
4.6 Frühneuzeitlicher beziehungsweise frühmodener Staat 379
4.7 Republikanismus und Kommunalismus 383
4.8 Absolutistische Herrschaft 387
4.9 Reformationen und katholische Reform 389
4.10 Konfessionalisierung und ihre Grenzen 396
4.11 Sozialdisziplinierung 400
4.12 Bauernkriege und bäuerlicher Widerstand 402
4.13 Frühneuzeitliche Revolutionen 408
4.14 Krise des 17. Jahrhunderts 413
4.15 Alltagsgeschichte 416
4.16 Nationale Diskurse – komparative Perspektiven 420
5 Bibliographie 425
5.1 Europa 425
5.1.1 Neuere Überblicksdarstellungen (16./17. Jahrhundert) 425
5.1.2 Charakter der Epoche 426
5.2 Geschichte der europäischen Staaten vom Ende des 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts 433
5.2.1 Heiliges Römisches Reich deutscher Nation 433
5.2.2 Die iberischen Staaten 437
5.2.3 Die Niederlande 439
5.2.4 Die Schweizer Eidgenossenschaft 442
5.2.5 Die italienischen Staaten 443
5.2.6 Frankreich 444
5.2.7 Die britischen Inseln 446
5.2.8 Die skandinavischen Länder 448
5.2.9 Russisches Reich 450
5.2.10 Polen und Litauen 452
5.2.11 Ungarn und Siebenbürgen 454
5.2.12 Die Osmanen und Südosteuropa 455
5.3 Entwicklungstendenzen von Staat und Gesellschaft 456
5.3.1 Staat, Verfassung, Politik 456
5.3.2 Tendenzen im Wirtschaftsleben 462
5.3.3 Entdeckung, Eroberung, „Europäisierung“ 464
5.3.4 Gesellschaftliche Strukturen 465
5.3.5 Reformatorische Bewegungen und gesellschaftliche Konflikte 470
5.3.6 Geistig-kulturelle Tendenzen 474
5.4 Forschungsstand, Kontroversen, Perspektiven 477
Zeittafel 486
Verzeichnis der Karten 496
Register 498
Pressestimmen
Aus einem Gespräch auf „WDR 3 Mosaik“ am 23.01.2013. Hans-Jörg Modlmayr zur Reihe „Handbuch der Geschichte Europas“
[…] Das ist für Studenten, das ist für jedermann ein Werkzeug. Ich kann es wärmstens empfehlen. Das brauchen wir. […]"

Reiheninfo
Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) zeigt in 9 Bänden die historischen Voraussetzungen des modernen Europa. Es behandelt jedes Land gesondert und Europa als kulturelle Einheit insgesamt. Das Handbuch ist von international anerkannten Historikern mit langjähriger Lehrerfahrung an Universitäten geschrieben. Es ist für den Unterricht an Hochschulen und Gymnasien verfasst und dient der Orientierung historisch Interessierter. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: Charakter der Epoche; Geschichte aller europäischen Länder; Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion; Forschungsstand, Forschungskontroversen, Forschungsperspektiven; Bibliographie.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Hinz

Das Buch ist sehr umfangreich, aber übersichtlich gegliedert. Während andere Überblickswerke (z.B. Schorn-Schütte, Geschichte Europas in der FNZ) die Epoche vielleicht zu sehr nivellieren, liegt hier eine geografische Kleinteilung vor, die den Lesefluss hemmt. Als Nachschlagewerk eignet es sich gut, auch ist positiv hervorzuheben, dass hier auch einmal Räume in den deutschsprachigen Fokus geraten, die sonst notorisch vernachlässigt werden (Skandinavien, Russland), daher vielleicht auch der Umfang des Werkes. Gleichwohl werden in der Folge wiederum überblicksartig die wichtigsten Leitfragen der Epoche aufgegriffen. Für Dozenten ein sinnvolles Buch, für Studierende hingegen eher weniger zu empfehlen. Auch die Zeittafel ist sinnvoll, die man in vielen anderen Überblickswerken zur FNZ vermisst.

Typisch HGE: sehr gut!

Bewertung

Kundenmeinung von Gregor Ö.

Das Buch von Günter Vogler ist der fünfte Band des Handbuchs der Geschichte Europas. Diese Reihe versucht in bisher 10 Bänden die Geschichte des europäischen Kontinents über einen Zeitraum von etwa 1000 v. Chr. (1. Band) bis 1990 (10. Band) nachzuzeichnen und darin Grundlagen sowie historischen Voraussetzungen des modernen Europas aufzuzeigen.
Die Bücher bauen zwar mehr oder minder aufeinander auf, dennoch kann man sie problemlos separat lesen, behandeln sie schließlich klar abgegrenzte Zeiträume. Rück- oder Vorgriffe im Bericht der (geschichtlichen) Ereignisse sind für das bessere Verständnis unerlässlich.
Nachdem in Kapitel I auf knapp 30 Seiten grundlegende Aspekte des bearbeiteten Zeitraumes benannt werden (signifikante Aspekte der Epoche, Identitäten, Expansionen), folgt in Kapitel II eine genaue Beschäftigung mit allen relevanten Aspekten der Epoche (Politik, militärische Konflikte, Entwicklungen in Religion und Mentalität). Dabei geht der Autor - wie in allen HGE-Bänden typisch- von Land zu Land vor. Wer schnelle Informationen zu den Niederlanden, Russland oder Siebenbürgen sucht, kann diese anhand des sehr guten Inhaltsverzeichnisses schnell finden. Kapitel III benennt umfangreich die wichtigsten Tendenzen des Zeitabschnittes. Wirtschaftsleben, Gesellschaftliche Strukturen, Tendenzen der Mentalitäten und religiöse Aspekte werden auf fast 200 Seiten genau beleuchtet. Der Autor kann dadurch sehr gut zeigen, wie der Zeitraum von 1500-1650 als Umbruchszeit zwischen etwas Altem und Neuen verstanden werden kann (so ergibt sich auch der Titel des Werkes). Besonders gut hat mir Kapitel IV gefallen. Darin werden Forschungskontroversen und -lücken benannt. Persönlich finde ich das immer sehr interessant. Daran lässt sich immer sehr schön sehen, dass gar nicht alles so gesichert ist, was man als Faktum in Zeitschriften, Dokus oder (älterer Fachliteratur) verkauft bekommt.
Eine sehr umfangreiche Bibliographie von über 50 Seiten erlaubt die Vertiefung in bestimmte Aspekte. Auch die Bibliographie ist regional und thematisch sortiert, was ein schnelles Auffinden der gewünschten Titel stark erleichtert.
Allgemein kann ich diesem Werk nur die volle Punktzahl geben. Wer bereits mit anderen Werken des HGE vertraut ist, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Aber auch Laien werden damit einen problemlosen Einstieg in die Thematik finden. Die Sprache ist klar und deutlich, Fachtermini werden sogleich erklärt, Fußnoten sind spärlich gesetzt.

Volle Kaufempfehlung!

Empfehlung!

Bewertung

Kundenmeinung von Ute Albert

Ein sehr kompakt geschriebenes, gut lesbares Buch, das einen grundlegenden Überblick über die Umbruchzeit 1500-1650 in Europa bietet.

Sowohl geographisch als auch thematisch (Religion, Wirtschaft, Geistesgeschichte, Gesellschaftsstrukturen, europäische Expansion) läßt sich schnell ein Einblick in diese Epoche gewinnen, das Inhaltsverzeichnis läßt schnell den passenden Einstieg in das Thema zu, und die Kapitel sind auch unabhängig voneinander gut zu rezipieren.
Hilfreich ist die umfangreiche Bibliographie, die die Grundlagenliteratur nennt, genauso wie das beigegebene Kartenmaterial. Weitere Abbildungen fehlen. - Ich konnte mich durch die Lektüre schnell in diesen Zeitraum „einlesen“ und bekam eine gute Basis für weiteres, vertieftes Lesen und Studium vermittelt.


Das Handbuch tut also, was es soll – es führt einen quasi „an der Hand“ in diese spannende geschichtliche Epoche ein.

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