utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Familienrecht

Von der Antike bis zur Gegenwart

von Meder, Stephan Fach: Soziologie; Geschichte; Recht/ Jura;

Die Grundlagen des heute geltenden Familienrechts reichen zurück bis in die Antike.

Das aus der Lehrpraxis entstandene Studienbuch von Stephan Meder verfolgt die Familienrechtsgeschichte vom altrömischen Recht über das Mittelalter und die Neuzeit bis zur Gegenwart.

Es thematisiert intensiv die ideengeschichtlichen Hintergründe, wobei der Akzent auf dem Wandel der Geschlechterrollen und den Reformforderungen der Frauenbewegung im internationalen Kontext liegt.

Die Geschichte des Familienrechts von der Antike bis zur Gegenwart wird den Studierenden hier detailliert und facettenreich präsentiert.  

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Libreka, Libri) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
24,99 €
1. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
19,99 €
1. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
29,99 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825239015
UTB-Titelnummer 3901
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 10.04.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 300 S.
Inhalt
Einleitung 11
1. Kapitel
Grundlagen und Gang der Untersuchung 21
1.1 Defizite in der Rechtsvergleichung 22
1.2 Wo anfangen? 24
1.3 Reformforderungen zum Familienrecht:
Rechtsquellentheoretische Aspekte 28
1.4 Gang der Untersuchung 31
1.5 Wo stehen wir heute? 33
2. Kapitel 41
2.1 Rezeption des römischen Ehe- und Familienrechts? 41
2.2 „Römisches Recht“ in den Diskussionen der bürgerlichen Frauenbewegung 44
2.3 Das vorklassische römische Ehe- und Familienrecht 46
2.3.1 Patriarchalische Hausgewalt undGeschlechtsvormundschaft 47
2.3.2 Von der Ehegewalt zur manus-freien Ehe 48
2.3.3 Zwischenergebnis 50
2.4 Paradigmenwechsel im klassischen Ehe- und Familienrecht 51
2.4.1 Zurückdrängung der Geschlechtsvormundschaft (tutela mulierum) 52
2.4.2 Wandel auch im Güterrecht 54
2.4.3 Legitimation des Ausschlusses von Frauen aus den öffentlichen Ämtern 55
2.5 Das Verbot der Interzession 60
2.5.1 Legitimationsprobleme des Interzessionsverbots 62
2.5.2 Rezeption und Kritik des Interzessionsverbots 63
2.5.3 Aktuelle Bedeutung des Interzessionsverbots 64
2.5.4 Geschlechtsneutrale Grenze der Privatautonomie? 65
2.6 Resümee 66
3. Kapitel
Mittelalter und Frühe Neuzeit 71
3.1 Ehelehre der mittelalterlichen Kirche und Reformation 72
3.1.1 Katholisches Eherecht als Form der autonomen Rechtsetzung 73
3.1.2 Evangelisches Eherecht als Element der staatlichen Gesetzgebung 74
3.1.3 Zwischenergebnis 77
3.2 Geschlechtsvormundschaft 77
3.3 Legitimationsprobleme der Geschlechtsvormundschaft 80
3.3.1 Unvertrautheit mit gerichtlichen Formalitäten 80
3.3.2 Die Legende der Calefurnia 82
3.3.3 Zwischenergebnis 83
3.4 Eheschließung 85
3.5 Scheidung 87
3.6 Scheidungsfolgen, insbesondere Güterrecht 89
3.7 Schlüsselgewalt 93
3.8 Herrschaftsrechte der Frau im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit 95
3.9 Resümee 97
4. Kapitel
Aufklärung und Vernunftrecht 103
4.1 Das Postulat der Freiheit und Gleichheit in den Naturrechtslehren 103
4.2 Folgen des Gleichheitspostulats für das Ehe- und Familienrecht 104
4.2.1 Das Ius connatum im Codex Maximilianeus Bavaricus von 1756 105
4.2.2 Das Ius connatum im österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch von 1811 107
4.2.2.1 Rechtsgleichheit der Geschlechter bei Carl Anton von Martini 108
4.2.2.2 Wolffs Lösung über den Vertragsgedanken 109
4.2.2.3 Das weitere Schicksal des „Entwurfs Martini“ 111
4.2.2.4 Konsequenzen für das Güterrecht 114
4.2.3 Rechtsgleichheit im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794 116
4.3 Zwischenergebnis 119
4.4 Die Rechtsstellung der Frau im Code civi 120
4.4.1 Revolutionsgesetzgebung und Vorarbeiten zum Code civil 121
4.4.2 Der Code civil 123
4.5 Resümee 125
5. Kapitel
Bürgerliche Familie und Historische Rechtsschule 129
5.1 „Ganzes Haus“ und bürgerliche Familie 129
5.2 Probleme des Übergangs zum Familienbegriff der bürgerlichen Gesellschaft 133
5.3 Schleiermachers Kritik an Positionen von Aufklärung und Vernunftrecht 136
5.3.1 Argumente gegen Rousseau und Fichte 137
5.3.2 Egalitäre Auslegung der biblischen Lehre vom Mann als „Haupt der Ehe“ 141
5.3.3 Ausschluss der Frau aus dem öffentlichen Leben? 143
5.3.4 Forderungen zur Verbesserung der Rechtsstellung von Frauen 144
5.4 Grundlegung des Ehe- und Familienrechts der Historischen
Rechtsschule durch Friedrich Carl von Savigny 146
5.4.1 Der junge Savigny und das Geschlechterverhältnis 148
5.4.2 Savignys Konzeption der Familienbeziehung als „Grenze“ 149
5.5 Resümee und Ausblick 153
6. Kapitel
Reformforderungen zum Ehe- und Familienrecht
nach 1848: Frankreich, England, USA 161
6.1 Protagonisten der französischen Frauenrechtsbewegung nach 1848 162
6.2 Reformforderungen zum Ehe- und Familienrecht in Frankreich nach 1848 165
6.2.1 Folgen der Gehorsamspflicht: Unterwerfung der Frau auch im Güterrecht 166
6.2.2 Forderungen zur Wiedereinführung der Scheidung 168
6.2.3 Die Beseitigung des Verbots der Vaterschaftserforschung 169
6.2.4 Sonstige Forderungen 170
6.3 Reformforderungen zum Ehe- und Familienrecht in England 171
6.3.1 Forderungen zur Reform des Güterrechts 173
6.3.2 Die Reform des Scheidungsrechts 174
6.3.3 Reformforderungen zum Recht der nichtehelichen Kinder 175
6.3.4 Forderungen zur elterlichen Sorge 176
6.3.5 Dominanz der Frauenstimmrechtsbewegung 178
6.4 Reformforderungen zum Ehe- und Familienrecht in den USA 179
6.4.1 Forderungen zur Reform des Güterrechts 180
6.4.2 Die Reform des Scheidungsrechts 181
6.4.2.1 „Divorce havens“ in Ohio, Illinois und Indiana 181
6.4.2.2 Restriktives Scheidungsrecht im Bundesstaat New
York und Forderungen der Frauenrechtsbewegung 182
6.4.3 Beschränkung auf das Ziel des Wahlrechts 183
6.5 Resümee 184
7. Kapitel
Reformforderungen zum Ehe- und Familienrecht nach 1848: Deutschland 189
7.1 Die Anfänge der Frauenrechtsbewegung in Deutschland 190
7.2 Der Kampf um das Familienrecht des BGB 192
7.2.1 Kurze Übersicht über die Entstehung des BGB und sein Familienrecht 193
7.2.2 Ziele der Kodifikation des Bürgerlichen Rechts 195
7.2.3 Später Sieg der Frauen im Kampf um eine Neugestaltung des Ehe- und Familienrechts 196
7.3 Eigene Rechtstheorie der Frauenbewegung um 1900? 198
7.3.1 Das rechtsethische Argument in den Entwürfen
der Frauenbewegung zur Reform des Ehe- und Familienrechts 199
7.3.2 Eine vermittelnde Position: der Standpunkt von Emilie Kempin 200
7.3.3 Zwei unterschiedliche Vorstellungen über die Funktionen des Gesetzes 202
7.4 Die Reformforderungen im Einzelnen 205
7.4.1 Das ehemännliche Entscheidungsrecht 205
7.4.2 Kritik am gesetzlichen Güterstand der Verwaltungs und Nutznießungsgemeinschaft 211
7.5 Resümee 212
8. Kapitel
Einflüsse des skandinavischen Rechts und Reformdiskussionen in der Weimarer Republik 217
8.1 Überblick über die Reform des Ehe- und Familienrechts in den nordischen Ländern 218
8.2 Vorbildfunktion des nordischen Modells im Common Law 219
8.3 Vorbildfunktion des nordischen Modells in der Weimarer Zeit 221
8.3.1 Scheidungsvoraussetzungen und elterliche Sorge 221
8.3.2 Von der Verwaltungs- und Nutznießungsgemeinschaft zur Zugewinngemeinschaft 222
8.3.2.1 Die Kritik am Güterrecht des BGB als Ausgangspunkt 222
8.3.2.2 Zwischenergebnis 225
8.3.2.3 Differenzen von Zugewinngemeinschaft und nordischem Güterrecht 226
8.4 Die Kritik von Theodor Kipp
am schwedischen Modell des Güterrechts 229
8.5 Resümee und Ausblick: „Ehebedingtheit“ als Merkmal einer geschlechtergerechten
Vermögensteilhabe in Europa 232
9. Kapitel
Wo stehen wir heute? Aktuelle Herausforderungen
eines geschlechtergerechten Ehe-, Partnerschaftsund Familienrechts 241
9.1 „Individualisierung“ als Element gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse 241
9.2 „Pluralisierung“ als Folge einer fortschreitenden Individualisierung der Lebensverhältnisse 244
9.3 Merkmale der Geschlechtergerechtigkeit aus der Lebensverlaufsperspektive 245
9.4 Modernisierungsprozesse im Ehe-, Partnerschafts und Familienrecht 247
9.4.1 Unterhaltsrecht 249
9.4.2 Ehevereinbarungen 251
9.4.2.1 Konflikt zwischen früheren und späteren Entscheidungen im Lebensverlauf 252
9.4.2.2 Der Standpunkt der höchstrichterlichen Rechtsprechung 253
9.4.2.3 Zum Verhältnis von Gütertrennung und Gleichberechtigungsgebot 254
9.4.2.4 Zwischenergebnis 257
9.4.3 Gesetzliches Güterrecht 258
9.5 Resümee und Ausblick 261
Personenregister 267
Sachverzeichnis 273
Pressestimmen
Aus: www.frauenberatenfrauen.at - Bettina Zehetner – Mai 2013
[...] Das Buch bietet einen spannenden Streifzug durch die Jahrhunderte: [...] Sehr bemerkenswert ist der konsequente Fokus auf den sich im Recht manifestierenden Wandel der Geschlechterrollen und den Reformforderungen der Frauenbewegung im internationalen Kontext. [...] Stephan Meder benennt klar die auch heute noch bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern im Zusammenhang mit der unbezahlten Betreuung von Kindern und der Pflege von Angehörigen. [...]

Aus:ekz Bibliotheksservice - Tanja Blechinger – 2013/25
[...] Obwohl es sich nicht um ein populärwissenschaftliches Buch handelt, ist es angenehm zu lesen und aufschlussreich auch außerhalb des Wissenschaftsbetriebs. [...]

Autoreninfo

Meder, Stephan

Prof. Dr. Stephan Meder hat den Lehrstuhl für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover inne.

Weitere Titel von Meder, Stephan

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Fuchs

Es gibt einen erfreulich umfassenden Überblick und ein umfassendes Literaturverzeichnis.

Familienrecht

Bewertung

Kundenmeinung von Elena

Wer sich für die Geschichte des Rechts und explizit für die Entstehung des Familienrechts interessiert, liegt mit diesem Buch goldrichtig.
Es enthält die wichtigsten geschichtlichen Einschnitte, die das Familienrecht zu dem gemacht haben, welches uns heute bekannt ist. Teilweise sind die Formulierungen etwas abgehoben, aber doch für jedermann verständlich.
Auch greift das Buch auf Kenntnisse der allgemeinen Rechtsgeschichte zurück, die für denjenigen kein Problem darstellen sollten, der sich mit der allgemeinen Rechtsgeschichte befasst hat.
Fazit: Im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich zu empfehlen, jedoch nicht unbedingt notwendig um im heutigen Familienrecht mit reden zu können.

2 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Familienrecht"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Familienrecht

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Familienrecht
 
  Lade...