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Film- und Fernsehanalyse

von Mikos, Lothar Fach: Medien- und Kommunikationswissenschaft;

Die Rezeption von Filmen und Fernsehsendungen ist sowohl vom Wissen und den Emotionen der Zuschauer als auch von sozialen Kontexten abhängig. Es reicht daher nicht aus, die „Sprache“ von Film und Fernsehen zu analysieren, sondern es müssen auch die Form, die Gestaltung, die Dramaturgie und der Inhalt auf die Kontexte der Rezeption bezogen werden.

Dieses Standardwerk von Lothar Mikos ist eine erprobte Anleitung zur Durchführung von Film- und Fernsehanalysen, inklusive aktueller Entwicklungen wie Transmedia Storytelling oder 3D-Film. Mit aufschlussreichen
Beispielanalysen zu „Herr der Ringe“, „Terminator“, „Game of Thrones“, „Germany‘s Next Topmodel“ sowie Filmen des „Marvel Cinematic Universe“.

Prof. Dr. Lothar Mikos lehrt Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg. Konrad Wolf in Potsdam.
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Details
ISBN 9783825244675
UTB-Titelnummer 2415
Auflagennr. 3. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 16.09.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 384 S., 68 farb. Abb., 53 Abb.
Inhalt
Vorwort zur 3. Auflage 9
Einleitung 11
Teil I: Theorie und Methodik
1. Die Kommunikationsmedien Film und Fernsehen 23
1.1 Film- und Fernsehverstehen 26
1.2 Film- und Fernseherleben 31
1.3 Zitierte Literatur 37
2. Erkenntnisinteresse 41
2.1 Inhalt und Repräsentation 44
2.2 Narration und Dramaturgie 46
2.3 Figuren und Akteure 49
2.4 Ästhetik und Gestaltung 51
2.5 Kontexte 55
2.6 Zitierte Literatur 64
3. Systematik der Analyse 69
3.1 Operationalisierung 71
3.2 Arbeitsschritte 74
3.2.1 Hilfsmittel 85
3.2.2 Auswertung 89
3.2.3 Präsentation 91
3.3 Zitierte Literatur 93
Teil II: Film- und Fernsehanalyse
1. Inhalt und Repräsentation 97
1.1 Plot und Story I 102
1.2 Raum und Zeit 104
1.3 Interaktionsverhältnisse 108
1.4 Situative Rahmungen 111
1.5 Zitierte Literatur 114
2. Narration und Dramaturgie 117
2.1 Plot und Story II, Sujet und Fabel 122
2.2 Horizontale und vertikale Dramaturgie in Fernsehserien 129
2.3 Spannung und Suspense 134
2.4 Komik 139
2.5 Bedrohung 143
2.6 Zitierte Literatur 149
3. Figuren und Akteure 155
3.1 Personen und Rollen 162
3.2 Identifikation 165
3.3 Empathie und Sympathie 168
3.4 Parasoziale Interaktion 171
3.5 Immersion 175
3.6 Zitierte Literatur 178
4. Ästhetik und Gestaltung 181
4.1 Kamera 182
4.2 Licht. 197
4.3 Schnitt und Montage 204
4.4 Ausstattung 221
4.5 Ton und Sound 225
4.6 Musik 229
4.7 Visuelle Effekte und Spezialeffekte 234
4.8 3D-Ästhetik 243
4.9 Zitierte Literatur 246
5. Kontexte 251
5.1 Gattung, Genre und Format 254
5.2 Intertextualität vs. Transmedia Storytelling 264
5.3 Diskurse 275
5.4 Lebenswelten 282
5.5 Produktion und Markt 286
5.6 Zitierte Literatur 293
Teil III: Beispielanalysen
1. Handlungsleitende Themen in »Terminator 2 – Judgement Day« 303
2. Blockbuster als Metagenre: »Der Herr der Ringe« 309
3. Transtextualität im Marvel Cinematic Universe 317
4. Hybridität in Fernsehformaten:
»Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!« und »Game of Thrones« 323
5. Adaptionsstrategien in Showformaten:
»Germany’s Next Topmodel« und »Wer wird Millionär?« 331
6. Dichte Erzählung: Spannungsinszenierung in »24« 337
Anhang
1. Literatur 351
1.1 Film- und Fernsehanalyse 351
1.2 Filmtheorie 352
1.3 Fernseh- und Medientheorie 356
1.4 Genretheorie 358
1.5 Intertextualität und Transmedia Storytelling 358
1.6 Diskurstheorie 360
1.7 Lebenswelt 360
1.8 Film- und Fernsehmarkt 361
2. Index 365
2.1 Abbildungen 365
2.2 Filme und Fernsehsendungen 366
2.3 Sachregister 376
Pressestimmen
Aus: Augenblick mal – Thomas Sczigiol - Juni 2015
[D]ieses Buch [gibt] dem Leser alle notwendigen Werkzeuge [für eine Filmanalyse] an die Hand. […] Positiv anzumerken ist, dass zu jedem Kapitel noch weitere Buchempfehlungen angeführt werden. […] Somit ist man mit dem Buch gut bedient, wenn man die Filmanalyse genauer einsteigen möchte und sich näher diesem Thema widmen möchte.

Autoreninfo

Mikos, Lothar

Prof. Dr. Lothar Mikos lehrt unter anderem an der HS für Film und Fernsehen.

Weitere Titel von Mikos, Lothar

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Scherer

Eine sehr studierenden-freundliche Einführung in alle wichtigen Aspekte der Film- und Fernsehanalyse. Schön überarbeitete Neuauflage, die optisch auch sehr ansprechend ist. Eine Lektüre für Studierende aus allen Stufen.

Gelungenes Überblickswerk mit leichten Abbildungsdefiziten & fehlender Transkriptionsanleitung

Bewertung

Kundenmeinung von Markus Amadeus Sievers

Als seit seiner frühesten Jugend fanatischer Cineast, Dauer-Kinogänger und Heimkino-Couchpotato wollte ich im Rahmen meines explizit nicht-literaturwissenschaftlichen Studiums auch einmal einen wissenschaftlichen Zugang zu Film/Fernsehen & Medienkunst erhalten, der mich in anregender, aber auch nicht zu knapper Form über das wesentlichste und notwendige methodische & analytische Instrumentarium aufklärt, sowie ferner mir einen nachhaltigen Eindruck davon vermittelt, wie ein medienwissenschaftlicher Zugang zu seinen je spezifischen Untersuchungsgegenständen auszusehen hat; gewissermaßen auch um die Kompetenz zu erlangen im grundlegenden Sinne eigene Film- und Fernsehanalysen erstellen zu können. Zwecks dieser Angelegenheit verfolge ich seit einiger Zeit den Plan möglichst viele unterschiedliche Hand- und Lehrbücher der genannten Art zu lesen und zu studieren. Im Zuge dessen ist auch das hier vorliegende Werk "Film- und Fernsehanalyse" von Lothar Mikos in meinen Besitz geraten. In erster Linie möchte ich hier keine akkurate und journalistisch vollwertige Buchkritik liefern (wie sie im Studium zum Beispiel bei dem ein oder anderen verlangt wird), sondern schlicht eine einfache Lesermeinung abgeben, die eine gewisse Einschätzung ermöglicht für ähnlich kinematographisch Passionierte.

Nach eingehender Lektüre komme ich nunmehr zu folgenden Einschätzungen:

1) Gliederung & Struktur/Aufmachung:
Das vorliegende Werk von Mikos gliedert sich in drei Abschnitten: I. Theorie & Methodik, II. Film- und Fernsehanalyse, III. Beispielanalysen. Als außerordentluch sinnvoll hat sich für mich besonders die Tatsache herausgestellt, dass nach jedem Unterkapitel ein Literaturverzeichnis zu finden ist, das zur weiteren eigeninitiativen Forschung anregt. Darüber hinaus möchte ich die farbliche Trennung (ergänzt durch eine Art "Suchfunktion" an den Seitenrändern, die auch bei geschlossenem Buch gut zu erkennen sind) der einzelnen Abschnitte als optisches Qualitätsmerkmal benennen. So macht Lesen und Anstreichen definitiv mehr Spaß! Auch die jeweiligen Kapitel abschließenden Fragen zum Verständnis tragen ihr Übriges dazu bei den vorfindlichen Stoff möglichst lernpraktisch für sich selbst zu behandeln.

2) Inhalt:
Summa summarum erfährt man alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Aspekte des Analysierens von bewegten Bildern. Sowohl die reine "Produktanalyse" (Ästhetik/Dramaturgie/Narratologie/Technik), als auch die Betrachtung psychologisch-soziologischer Zugangsweisen (Emotionen und Wahrnehmungen des Rezipienten, soziale Kontexte der Film- und Fernsehproduktion und -konsumption) werden in angemessenem Verhältnis behandelt und dargestellt. Interessant ist hier vor allen Dingen die exemplarische Analyse von aktuellen Formaten wie "Game Of Thrones", einer Serie, der ich persönlich (wie so viele) sehr zugetan bin. Hier wurde explizit der Anspruch verfolgt aktuelle popkulturelle Bezüge zu implementieren (gut!), jedoch fällt die Analyse des genannten Telespiels relativ oberflächlich aus. Hier hätte man neben der reinen Feststellung, dass es sich bei "Game Of Thrones" um ein Hybrid-Genreformat handelt, das weit über das klassische Fantasy-Genre hinausgeht, analytische Querverweise zur modernen Erzähltheorie und Geschichtsforschung (Altertum/Mittelalter) herstellen können, eben um eine Grundlage zu schaffen für die mögliche Interpretation politischer oder klassisch-dramatischer Analogien der Serie. Das passiert hier jedoch zu meinem eigenen Erstaunen nicht. Auch die Themen Transmedia Storytelling und 3D-Film werden allenfalls gestreift und nicht mit vertiefendem Ausblick gewürdigt. Insofern verspricht der Buchrückentext mehr als das Werk de facto einzulösen vermag. Dies tut zum Glück der Qualität der vorangegangen Abschnitte keinen Abbruch.

3) Fazit/Kritik/Mängel:
Einsteiger der Film- und Fernsehanalyse, die ein theoriegeleitetes überblickartiges Lehrbuch suchen, werden mit Lothar Mikos' "Film- und Fernsehanalyse" ihre Freude haben. Das Buch ist sauber konzipiert, der wissenschaftliche Fachjargon wird angemessen angewandt und die grundlegenden Inhalte werden kompakt und verständlich vermittelt. Es kontextualisiert die wesentlichsten methodologischen und theoretischen Punkte der medienwissenschaftlichen Analyse und vermittelt einen ersten Zugang zur tieferen Beschäftigung mit den nach wie vor wirkmächtigsten Medien unserer Zeit. Dass auf Filmphilosophie oder kognitionswissenschaftliche Zugänge verzichtet wurde, erscheint im Jahre 2015 insbesondere bezogen auf letzteren Punkt etwas "wagemutig", vermindert jedoch nicht die stilistische und inhaltliche Qualität des Lehrwerks. Als einzigen wirklichen optischen Minuspunkt empfinde ich die Tatsache (und ich bin mir sicher viele Eingeweihte werden mir hier zustimmen), dass Autor und Verlag trotz der wirklich gelungenen farblichen Aufbereitung und Unterteilung der einzelnen Kapitel auf viele potenziell erhellende Abbildungen verzichtet haben (gerade einmal 68 an der Zahl finden sich davon, und diese obendrein auch noch im Miniatur-Format!), sowohl im Hinblick auf einfache Screenshots, wie auch im Hinblick auf schematische Skizzen, Grafiken oder tabellarische Überblicke. Inhaltlich fällt ferner als Schwachpunkt lediglich das Fehlen einer Anleitung/Erläuterung auf, wie eine einwandfreie und objektive Transkription des gesehenen und gehörten Filmmaterials vonstatten gehen soll. Hier sind im Besonderen die Aspekte der Transkriptionsmöglichkeiten gemeint (Sequenzgrafien, Einstellungsgrafiken, Schnittfrequenzgrafiken, Funktionszeitachsen, etc.), welche für eine verallgemeinerungsfähige Analyse abseits Heideggerscher Dunkeldichtung in meinen Augen unverzichtbar sind. Hier besteht meiner bescheidenen Meinung zufolge bei einer zukünftigen neuen Auflage dringender Nachholbedarf. Als Ergänzung zu dem hier vorliegenden Werk möchte ich zum Schluss deshalb das ebenfalls aus dem Hause UTB stammende "Studienbuch Filmanalyse" von Beil/Kühnel/Neuhaus, sowie das von Korte veröffentlichte "Einführung in die Systematische Filmanalyse", als auch den von James Monaco verfassten Klassiker "Film verstehen" allen filmanalytisch Begeisterten wärmstens ans Herz legen.

Auch für Fachfremde sehr gut geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von Chelsea A.

Lothar Mikos Buch fand ich sehr verständlich geschrieben und gut strukturiert. Die angebrachten Beispiele haben mir - als nicht Medienwissenschaftlerin - das Thema sehr viel näher gebracht.

In Teil I hat Mikos klar seine angewandte Methodik und Theorie erläutert, womit dann die Film- und Fernsehanalyse in Teil II gut nachzuvollziehen war.

Im weitaus größeren Teil II stellte Mikos in mehreren Kapiteln die Herangehensweise an die verschiedenen Themenbereiche in der Film- und Fernsehanalyse dar. Besonders gut gefielen mir die Kapitel über Narration und Kontexte. An einigen Stellen fand ich als Fachfremde Mikos Ausführungen etwas sehr kritisch, doch die von ihm angebrachten Beispiele machten die Kritik für mich durchaus berechtigt und vor allem nachvollziehbar.

In Teil III gibt Mikos anhand von moderneren Filmen wie Lord of the Rings oder I,Robot angewandte Fallbeispiele. Am Ende jeden Kapitels stehen noch "Fragen zum Verständnis", welche rückblickend das Verständnis weiter vertiefen.

Insgesamt finde ich, dass Mikos Buch ein sehr guter, äußerst umfangreicher und verständlicher Einstieg in die Film- und Fernsehanalyse ist.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Sasse

Alles drin, was für einen Einführungskurs von Belang sein könnte.

Für den Einstieg...

Bewertung

Kundenmeinung von Carolin Wistinghausen

Das Buch Film- und Fernsehanalyse von Lothar Mikos ist grundlegend erstmal gut für den Einstieg in diese Thematik geeignet. Es werden grundlegende Methoden und Arbeitstechniken der Film- und Fernsehanalyse aufgearbeitet und dem Leser verständlich nahe gebracht.
Am Anfang wird im Allgemeinen auf die Kommunikationsmedien Film und Fernsehen eingegangen, was etwas trocken geschrieben ist. Anschließend folgt der interessantere Teil, die Analyse selbst. Er geht auf alle wichtigen Faktoren einer Film- oder Fernsehanalyse ein, zwischendurch scheint es mir, als ob er versucht hat sich sehr wissenschaftlich auszudrücken, was das Lesen teilweise durch sehr verschachtelte Sätze und Fachbegriffe erschwert. Gut fand ich am Ende die Beispielanalysen, in der er seinen vorher recht theoretischen Teil der Analyse in die Praxis umsetzt und nochmal verständlicher macht.
Alles in allem würde ich sagen, dass es an sich gut für den Einstieg in diesen Bereich ist, teilweise aber wirklich Dinge komplizierter darstellt, als sie eigentlich sind.

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