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Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe

von Theunissen, Georg Fach: Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik; Sonderpädagogik;

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe, Lehrerinnen und Lehrer in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung.

Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung nachweislich als effektiv und tragfähig für die Praxis gelten darf.

Ein Lehrbuch für Schule, Heilpädagogik und außerschulische Unterstützungssysteme. In seiner 6. Auflage ist es als Standardwerk für Best Practice unverzichtbar.
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Details
ISBN 9783825245573
UTB-Titelnummer 3545
Auflagennr. 6. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Klinkhardt
Umfang 368 S., 2 Abb., 11 Tab.
Inhalt
Vorwort zur sechsten, aktualisierten Auflage 9
1 Geistige Behinderung – Intellektuelle Behinderung – Lernschwierigkeiten 11
Zur psychiatrisch-nihilistischen Sichtweise 11
Zur heilpädagogisch-defizitorientierten Sichtweise 12
Zur entwicklungspsychologischen Sichtweise 14
Zur IQ-bezogenen Sicht 15
Zur Klassifikation nach ICD-10 und DSM-IV 17
Geistige Behinderung aus der Subjekt-Perspektive 19
Geistige Behinderung als komplexes Phänomen von sich wechselseitig bedingenden und verstärkenden Faktoren 22
Zum Behinderungsmodell der ICF 33
Zum Konzept der AAIDD 36
Zur Klassifikation nach DSM-5 41
Zu den Fachbegriffen: Intellectual and Developmental Disabilities 43
Zu den Fachbegriffen: Learning Disabilities und Lernschwierigkeiten 44
2 Verhaltensauffälligkeiten: Begriffsverständnis und Erklärungsansätze 51
Zu den Erscheinungsformen 52
Verhaltensauffälligkeiten im Lichte sozialer Zuschreibung 54
Zu den Parallelbegriffen 57
Zu den Erklärungsansätzen 60
Zur psychiatrischen Sicht 61
Zur sozialwissenschaftlichen Sicht 63
Zur systemökologischen Sicht 65
3 Das Konzept für die außerschulische Behindertenarbeit 71
Handlungsbestimmende Leitprinzipien 72
Unbedingte Achtung vor dem Wertsein des Anderen 74
Beziehungsgestaltung und kommunikatives Verhältnis 74
Subjektzentrierung und Individualisierung 75
Ganzheitlichkeit 76
Entwicklungsgemäßheit 76
Autonomie und Empowerment 77
Neurowissenschaftliche Orientierung und Stärken-Perspektive 79
‚Seinlassen’ und Vertrauen in die Ressourcen 80
Lebensweltorientierung 81
Inklusion, Partizipation (Teilhabe) und Bürgerzentrierung 81
Zur allgemeinen Alltagsarbeit 82
Bausteingruppe I: Zentrale Bereiche der Alltagsarbeit 83
Rehabilitative Pflege 84
Hausarbeit und Haushaltsführung 84
Freizeitbezogene Lebensgestaltung und ästhetische Praxis 85
Allgemeine Lebensberatung und Bildungsassistenz 85
Psychosoziale Lebenshilfe und körperliche Aktivierung 86
Gesellschaftliche Integrationshilfe und kulturelle Partizipation 87
Bausteingruppe II: Spezielle Elemente der allgemeinen Konzeption 87
Angebote 87
Zeit 88
Soziale Kommunikation und Beziehungen 88
Lebensmilieu 89
Gruppenbesprechungen 89
Assistierende Hilfen 89
Pädagogische Methoden und Handlungsmodelle 94
Lehrmethoden und Phasenmodelle 95
Verfahrensweisen 96
Allgemeine positive Unterstützungs- und Verkehrsformen 96
Verhaltensaufbauende und -stabilisierende Methoden 97
Spezielle symptomorientierte Interventionsformen 98
Spezielle präventive Methoden 104
Sozialformen 106
Persönliche Zukunfts-, Lebensstil- und Netzwerkplanung 108
Zur Speziellen Pädagogik 119
Spezielle gruppenbezogene Maßnahmen 119
Beispiel eines gruppenbezogenen Angebots zur Förderung sozialer Kompetenz auf der Grundlage von Theaterarbeit (von Dörte Fiedler) 120
Resümee 128
Lebensweltbezogene Schlussbetrachtungen 128
Einzelhilfe durch Positive Verhaltensunterstützung 130
Unterstützerkreis 131
Funktionales Assessment 132
Indirektes Assessment 132
Aufbereitung der Lebensgeschichte 133
Direktes Assessment 137
Zur Einbeziehung der Person 139
Funktionale Problembetrachtung 139
Bildung von Arbeitshypothesen und Zielen 143
Unterstützungsmaßnahmen 143
1) Veränderung von Kontextfaktoren 144
2) Zur Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires 148
3) Zur Veränderung von Konsequenzen 150
4) Persönlichkeits- und lebensstilunterstützende Maßnahmen 151
5) Krisenmanagement 153
Zur Umsetzung der Einzelhilfe 154
Ein abschließendes Beispiel aus der Praxis 155
4 Das Konzept für Schule und Unterricht 163
Primäre Prävention: Zum schulbezogenen Konzept einer positiven Verhaltensunterstützung 164
Zur Vorgehensweise und Arbeitsschritte 165
Primäre Prävention auf klassenbezogener Ebene 170
Sekundäre Prävention: Zur gruppenbezogenen positiven Verhaltensunterstützung 173
Sportangebote (am Beispiel von Judo) 174
Soziometrisch orientierte bildnerische Aktivitäten 177
Positive Peerkultur 179
Regellernen durch verhaltenssteuernde Visualisierungen 180
Stärkenorientierte und lebensnahe Projektarbeit 182
The Behavior Education Program (BEP 182
Tertiäre Prävention: Positive Verhaltensunterstützung als Einzelhilfe 185
Unterstützerkreis und Zielsetzung 186
Wraparound, Persönliche Zukunftsplanung und funktionales Assessment 187
Experimentelle funktionale Analyse 189
Entwicklung eines Unterstützungsprogramms 190
1. Ebene: Kontextbezogene Interventionen 190
2. Ebene: Verhaltensorientierte Interventionen 193
3. Ebene: An Konsequenzen orientierte Interventionen 194
4. Ebene: Persönlichkeits- und lebensstilorientierte Interventionen 198
5. Ebene: Krisenintervention 199
Durchführung und Evaluation 199
Rolle der Lehrkräfte 200
Schlussbemerkung 201
Beispiele aus der Praxis 202
5 Pädagogisch-therapeutische Arbeitsformen – ein synoptischer Überblick 213
Basale Kommunikation (nach Mall 213
Basale Stimulation (nach Fröhlich 216
Erlebnispädagogik 218
Festhaltetherapie 221
Gentle Teaching 224
Heilpädagogische Rhythmik 226
Mediation 230
Neuropsychologisch orientierte Lernförderung und Therapie 237
Pädagogische Kunsttherapie (therapeutisch-ästhetische Erziehung) 247
Pränatalraum-Musiktherapie 251
Problemlösende Alltagsgeschehnisse (nach Affolter) 254
Problemlösungstraining 258
Psychomotorik/Motopädagogik 263
Psychomotorische Therapie (nach Aucouturier und Lapierre) 266
Selbstsicherheitstraining 268
Sensorische Integration (nach Ayres) 272
Snoezelen 275
Soziales Lernen (soziales Kompetenztraining) 278
Sozial- und Alltagsgeschichten (Social Stories) 283
TEACCH-Konzept 290
Unterstützte Kommunikation 296
Validation 306
‚Verhaltensphänotypisch’ orientierte Förderung und Lebenshilfe 310
Wahrnehmungsförderung und Bewegungserziehung (nach Frostig) 316
Anmerkungen zu Kapitel 5 321
Anhang zu Kapitel 3 und 4 333
Literatur 345
Der Autor 368
Pressestimmen
Aus: socialnet.de – Dr. Susanne Wachsmuth – 15.02.2012
[…] Insgesamt handelt es sich um ein sehr lesenswertes Buch, das einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Behinderten- und insbesondere auch Inklusionspädagogik leistet. […]
> Zum Volltext der Rezension

Aus: lehrerbibliothek.de, Oliver Neumann, 20.11.2011
Dieses mittlerweile in 5. Auflage zu einem Standardwerk der Heil- und Sonderpädagogik zählende Werk bietet ein umfassendes pädagogisches Konzept zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten bei geistiger Behinderung. […]
> Zum Volltext der Rezension

Autoreninfo

Theunissen, Georg

Prof. Georg Theunissen ist Leiter des Arbeitsbereichs der Pädagogik und Sozialen Arbeit bei Menschen mit geistiger Behinderung oder kognitiven Beeinträchtigungen an der MLU Halle-Wittenberg.

Weitere Titel von Theunissen, Georg

Leserbewertungen

Bewertungen

Grundlagenwerk mit detaillierten Handlungsanweisungen

Bewertung

Kundenmeinung von Nele Reschke

Das Buch „Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten“ verschafft durch die vielfältige Betrachtung aus den verschiedensten Blickwinkeln einen guten Überblick darüber, was geistige Behinderung ist. Des Weiteren werden Verhaltensauffälligkeiten thematisiert. Der Begriff wird erklärt und es folgt eine Beschreibung von Verhaltensauffälligkeiten aus verschiedenen Sichtweisen. Somit wird in den ersten beiden Kapiteln ein gutes Grundlagenwissen vermittelt. Darauf aufbauend werden außerschulische Handlungskonzepte, aber auch Konzepte für den Umgang mit verhaltensauffälligen, geistig behinderten Kindern und Jugendlichen im schulischen Arbeitsfeld vorgestellt und durch Beispiele praktisch belegt. Das Buch gibt hilfreiche Ratschläge, wie Verhaltensauffälligkeiten durch bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel Rituale, die Vergabe von Arbeitsaufträgen und Sport, im außerschulischen und schulischen Bereich abgebaut werden können. Besonders hilfreich sind auch die Tabellen, die sich im Anhang befinden, um das Verhalten einzuschätzen.

Umfassendes Lehrbuch

Bewertung

Kundenmeinung von Julia Reuter

Das Buch bietet einen guten Überblick zum Thema Verhaltensauffälligkeiten bei geistiger Behinderung. Der erste Teil bietet theoretische Grundlagen, die bspw. verschiedene Definitionen und Klassifikationen geistiger Behinderung beschreiben. Das Konzept der Verhaltensauffälligkeiten wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, was wirklich interessant ist, gerade wenn man sich damit noch nicht viel beschäftigt hat. Hauptteil des Lehrbuches sind Konzepte für die außerschulische und schulische Arbeit mit geistig behinderten Menschen, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen: diese werden sehr ausführlich beschrieben und auch mit Praxisbeispielen untermauert, was ich als besonders interessant empfinde. Auch der folgende Überblick über verschiedene pädagogisch-therapeutische Arbeitsformen kann sicher hilfreich sein, beschreibt aber auch viel Altbekanntes wie Snoezelen oder Basale Stimulation. Der Schreibstil des Autors ist durchweg gut verständlich.

Gutes Lehrbuch

Bewertung

Kundenmeinung von Svenja

In 5 Kapiteln gibt das Buch sowohl einen guten theoretischen als auch praktisch relevanten Einstieg in das Thema geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten.

Das erst Kapitel gibt eine theoretische Herleitung des Begriff der geistigen Behinderung und Lernschwierigkeiten. Hierbei werden unterschiedliche Sichtweisen, wie etwa die heilpädagogisch- defizitorientierte, die entwicklungspsychologische und weitere berücksichtigt. Ebenfalls wird die Klassifikation der gängigen Klassifikationssysteme ICD- 10 und DMS – 5 in diesem Kapitel behandelt.
Das zweite Kapitel behandelt wiederum unter der Berücksichtigung verschiedener Sichtweisen, die Bestimmung von Verhaltensauffälligkeiten.
Das dritte Kapitel gibt, in Form eines Konzepts für außerschulische Behindertenarbeit, eine Vielzahl praktisch nutzbar Ansätze. Der Fokus liegt hierbei auf der Anwendung in Wohngruppen, die Anregungen und Ansatzpunkte lassen sich aber auch gut auf andere Bereiche übertragen.
Das vierte Kapitel gibt in ähnlicher Weise ein Konzept für die Arbeit in Schulen an die Hand. Im Anhang findet der Leser zudem Kopiervorlagen zu vorgestellten Dokumentationsbögen, die in der Arbeit angewendet werden können.
Das letzte Kapitel gibt einen knappen Überblick über die wichtigsten pädagogisch- therapeutischen Arbeitsformen die in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen häufig zur Anwendung kommen. Hierbei gibt der Autor des Buchs zu jedem Verfahren auch eine kurze Einschätzung und zeigt auch Kritikpunkte einzelner Verfahren auf.

Das Buch bietet einen guten und umfassenden Einblick in die Thematik. Zu beachten gilt, dass der Fokus des Buches eher mit dem Schulalter und ins Jugendalter gerichtet ist. Der Vorschulische Bereich wird nicht explizit thematisiert. Das Buch ist sowohl für Studenten aus dem Bereich der Psychologie, Pädagogik oder therapeutischen Feldern zu empfehlen als auch für Angehörige dieser Berufsgruppen die bereits in der Praxis tätig sind.

Gutes Grundlagenwerk

Bewertung

Kundenmeinung von Karl-Heinz

Das Buch gibt zunächst einen Blick auf geistige Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten unter modernen Sichtweisen. Für den angehenden Pädagogen ist insbesondere das 4. Kapitel, mit Konzepten für Schule und Unterricht, interessant, aber auch das 3. Kapitel, über außerschulische Behindertenarbeit, bietet nützliche Informationen im Sinne einer vollständigen und abgerundeten Betrachtung der benachteiligten Personen und ihrer Lebensumstände.
Sehr hilfreich sind auch die im letzten Kapitel vorgestellten pädagogisch-therapeutischen Arbeitsformen, zu denen viele Zusatzinformationen gegeben werden.
Den Lesefluss stören leider oftmals eingeschobene Klammern sowie die gewählte Zitierweise. Leider werden auch oft vermeidbare Anglizismen verwendet, worunter die Ästhetik des Textes gelegentlich leidet. Grundsätzlich handelt es sich um ein empfehlenswertes Werk.

Strukturierter Überblick mit konkreten Hilfen

Bewertung

Kundenmeinung von Jenny Abromeit

Das Buch gibt einen Überblick über so genannte geistige Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten, die in jeweils gesonderten Kapiteln beschrieben werden. Die Aufbereitung ist strukturiert und übersichtlich. In nachfolgenden Kapiteln wird auf die außerschulische Behindertenarbeit, Konzepte für Schule sowiepädagogisch-therapeutische Arbeitsformen eingegangen. Hierbei wird nicht nur auf aktuelle (2011) Studienergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum Bezug genommen, sondern auch in andere Industrieländer geschaut.
Bei diesem Werk liegt der Schwerpunkt nicht nur auf der schulischen Arbeit mit beeinträchtigten Menschen, sondern widmet sich auch außerschulischen Arbeitsfeldern. Somit kann dieses Buch nicht nur für Lehramtsstudenten attraktiv sein, da konkrete Hilfen für den Umgang mit herausforderndem Verhalten gegeben werden.
Zusatzmaterial ist leider keines vorhanden, was der Qualität des Lehrbuchs aber nicht schadet, da die Kapitel dank ihrer Übersichtlichkeit gute Lerngrundlagen und Anstöße zu weiterführender Recherche bieten.

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