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Gender / Queer Studies

Eine Einführung

von Degele, Nina Fach: Soziologie; Reihe: Basiswissen Soziologie

Ob Filmkunst und Sexarbeit, Evolutionstheorie, Personenstandsgesetz oder Diversity Management, Pornografie oder Hartz IV: Die Gender und Queer Studies ermöglichen neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Alltag, Kultur und Politik.

Und wenn es stimmt, dass in Geschlechtern, Sexualitäten und Körpern mehr Soziales als Natürliches steckt, kann die Soziologie wieder ihr ureigenes kritisches Potential mobilisieren, das in der gleichermaßen nüchternen wie auch engagierten Analyse gesellschaftlicher Zustände liegt.

Dieses klar geschriebene und didaktisch gut aufbereitete Buch führt in Geschichte, Grundbegriffe und Arbeitsfelder der Gender und Queer Studies ein.
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Details
ISBN 9783825229863
UTB-Titelnummer 2986
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 23.04.2008
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag W. Fink
Umfang 282 S., 7 Fotos
Inhalt
1 Gender/Queer Studies: Wozu das Buch? 9
2 Zur Geschichte der Gender/Queer Studies 23
2.1 Soziologie als Verunsicherungswissenschaft der Moderne 24
2.2 Von bewegten Frauen zu den Gender Studies 28
2.3 Von Gay liberation zu queer 41
3 Theorie: Gender/Queer Studies als Verunsicherungswissenschaften 57
3.1 Strukturorientierte Gesellschaftskritik: Geschlecht entdecken, sex und gender unterscheiden 58
3.1.1 Geschlecht als Strukturkategorie 60
3.1.2 Die sex/gender-Unterscheidung als feministische Entdeckung 66
3.1.3 Modernisierung und Dethematisierung von Geschlecht 70
3.2 Interaktionistische Rekonstruktionen: doing gender, sexuality und difference 77
3.2.1 Doing gender bei der Arbeit und am Körper 78
3.2.2 Doing sexuality, constructing heteronormativity 84
3.2.3 Doing difference 93
3.3 Diskurstheoretische Dekonstruktionen: sex und gender entdifferenzieren 100
3.3.1 Poststrukturalismus, Dekonstruktion und Diskurs 101
3.3.2 Dekonstruktion von sex und gender 104
3.3.3 Dekonstruktivismus und Feminismus: ein Widerspruch? 109
4 Methodologie: historisch, systematisch, perspektivisch 119
4.1 Historisch: von Standpunkttheorien zum linguistic turn 120
4.2 Systematisch: Reifizierung 133
4.3 Perspektivisch: Intersektionalität 141
5 Anwendungen 149
5.1 Frauenförderung, Gender Mainstreaming und Diversity Management Gleichstellungspolitische Praxen im Lichte der Geschlechterforschung (Christian Schenk) 149
5.2 Wählen, Wechseln, Werden – Zur rechtlichen Rahmung geschlechtlicher Identität (Andrea Bronstering) 166
5.3 Queer und Hartz IV? Arbeit, Ökonomie, Sexualität und Geschlecht im Neoliberalismu (Volker Woltersdorff) 181
5.4 Sexarbeit zwischen patriarchaler Ausbeutung und emanzipatorischer Subversion (Susanne Koppe) 193
5.5 Pornografie zwischen PorNo und PorYes (Claudia Münzing) 207
5.6 Transgender im Film: Boys Don’t Cry (Eveline Kilian) 220
5.7 Was macht die Frau zur Frau und den Mann zum Mann? Geschlechterkonstruktionen über die Evolution (Sigrid Schmitz) 235
6 Literaturverzeichnis 249
7 Informationen zu den Autorinnen und Autoren 281
8 Register 283
Pressestimmen
Aus: Männer, Peter Rohberg, 01.09.2008
[…] Es ist keine schlechte Strategie, wenn Nina Degele in ihrem Einführungsband für Bachelor-Studierende "Gender/Queer Studies" den Queer-Diskurs an den Gender-Diskurs anschließt. […] Degeles Band ist als Einführung für Studienanfänger gedacht […]. […] Degele [gelingt] ein brauchbarer Überblick zu den wichtigsten Themenkomplexen der Gender und Queer Studies. Diese werden anhand einzelner Themenfelder noch einmal ausbuchstabiert, dabei setzt Degele auf die Anwendbarkeit der Theorie. […]
Autoreninfo

Degele, Nina

Nina Degele ist Professorin für Soziologie und empirische Geschlechterforschung an der Universität Freiburg.
Reiheninfo
„Basiswissen Soziologie“ konzentriert sich auf die wesentlichen Informationen für das Studium. Dabei sind die Grundlagen, Methoden und Theorien der Soziologie anwendungsorientiert, didaktisch modern aufbereitet, lesefreundlich und kompakt dargestellt: „Basiswissen Soziologie“ ist ein Werkzeugkasten für die Bearbeitung der Wirklichkeit.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von E. Kegyes-Szekeres

Die Innovation des Studienbuches liegt darin, dass nicht nur Soziologinnen und Soziologen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von verschiedenen sozialen Einrichtungen ihre Gender- und Queerkompetenzen entwickeln können, sondern auch Studierende benachbarter Disziplinen (vor allem Linguistik und Geschichte).

Interessante Lektüre - als Einführung, aber auch zur Vertiefung

Bewertung

Kundenmeinung von Maren Emde

Inhalt:
Nina Degeles Buch eignet sich super als Einführung in den Bereich sowohl der Gender als auch der Queer Studies. Zum einen gibt Degele zu Beginn einen historischen Überblick über die Entwicklung der beiden Wissenschaften und somit eine grundlegende Idee davon, worum es überhaupt geht. Dieser Teil dürfte für Leser_innen, die sich schon mit dem Bereich beschäftigt haben, weniger spannend sein, ist durch seine knappe und präzise Gestaltung aber angenehm zu lesen und zum Beispiel als Wiederholung oder Auffrischung gut geeignet.
Das dritte Kapitel wendet sich intensiv drei wichtigen Theorieperspektiven zu (strukturorienterte Gesellschaftskritik, interaktionistischer Konstruktivismus und diskurstheoretischer Dekonstruktivismus). Hier gelingt es Degele diese komplexen Theorien gut verständlich zusammenzufassen und ihre Leser_innen somit mit verschiedenen Ansätzen der beiden Bereiche vertraut zu machen. Für besonders gelungen halte ich das letzte Kapitel, in dem verschiedene Autor_innen in separaten Aufsätzen auf die Anwendung von Gender und Queer Theorien auf verschiedene gesellschaftliche Themen (Hartz IV, Sexarbeit,…) eingehen.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch aber nicht nur für Einsteiger_innen interessant, sondern auch für Menschen, die schon öfter mit Gender und/oder Queer Studies in Kontakt waren, interessant. Grade Degeles Versuch, die Ansätze beider Wissenschaften miteinander zu verbinden ist sehr spannend und die Zusammenfassungen der verschiedenen Theorien eignen sich gut zum Nachschlagen.

Aufbau:
Das Buch ist klar strukturiert und gut aufgebaut. Die Seiten sind sehr angenehm gestalten mit klaren Überschriften und wichtigen Schlüsselbegriffen am Rand, der auch genug Platz für eigene Notizen bietet. Ein Register am Ende ermöglicht außerdem schnelles Nachschlagen wichtiger Begriffe.

Empfehlenswertes Einführungswerk

Bewertung

Kundenmeinung von Johanna Sieben

Das Buch bietet eine sehr umfassende und klar strukturierte Einführung in den Bereich der Gender/Queer Studies. Innerhalb dieses recht neuen Feldes der Wissenschaft fasst es sowohl die Geschichte des Bereiches als auch die verschiedenen Theorien und Anwendungsgebiete zusammen.
Der Aufbau besitzt eine sehr klare Struktur, unterstützt auch durch das gewählte Layout, wodurch das Buch eine hohe Anwendbarkeit fürs Studium besitzt. Empfehlenswert ist es insbesondere als Einführungswerk für den Beginn des Studiums der Gender/Queer Studies als eigenständiges Fach oder als Vertiefungswerk für fortgeschrittene Semester der Sozial- oder Kulturwissenschaften. Die gängigen Theorien der Gender/Queer Studies werden klar verständlich vorgestellt, jedoch müsste für eine Prüfung, welche über die Definitionen der einzelnen Theorien herausgeht, ein Werk, welches sich speziell mit einzelnen Theorien oder Anwendungsgebieten befasst, hinzugezogen werden.
Insbesondere positiv hervorzuheben ist das letze Kapitel des Buches, in welchem die Anwendungsgebiete der Gender/Queer Studies vorgestellt werden. Verschiedene Autoren befassen sich mit einem speziellen Fallbeispiel und einer exemplarischen praktischen Frage der Gender/Queer Studies und der Anwendbarkeit dieser.
Mit Hilfe dieses Buches und des umfangreichen Literaturverzeichnisses und des Glossars können intensive und fundierte Diskussionen angeregt und geführt werden und durch die somit gelegte Basis das noch recht junge Feld der Gender/Queer Studies bereichert werden.

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