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Gendermedizin

Prävention, Diagnose, Therapie

von Kautzky-Willer, Alexandra Fach: Medizin/ Ernährung/ Gesundheit;

Dieses Studienbuch bietet einen aktuellen Überblick über geschlechtsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten weitverbreiteter chronischer Krankheiten und über pathophysiologische Ursachen und Zusammenhänge.

Es soll eine bessere, ganzheitliche Medizin unter Berücksichtigung der Frauen- und Männerperspektive ermöglichen.
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Details
ISBN 9783825236465
UTB-Titelnummer 3646
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 07.03.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Wien
Umfang 280 S., 7 Abb.
Inhalt
Editorial 7
A. Kautzky-Willer
Zur Psychologie des „kleinen Unterschieds“ Betrachtung von
Gender-Merkmalen über die Lebensspanne 17
I. Kryspin-Exner & A. Felnhofer
Altern und Frailty im Licht geschlechtsspezifischer Veränderungen 33
R. Roller-Wirnsberger
Gender und Umwelt 47
C. Gundacker & M. Hengstschläger
Geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes 65
A. Kautzky-Willer
Ernährungsstörungen und Übergewicht: Psychologische Aspekte
aus der Frauen- und Männerperspektive 95
J. F. Kinzl
Osteoporose 103
P. Pietschmann & K. Kerschan-Schindl
Gender-Aspekte bei Erkrankungen der Schilddruse 123
A. Gessl
Geschlechterunterschiede bei Herzinsuffizienz 161
V. Regitz-Zagrosek
Geschlechtsspezifische Aspekte in Lipidstoffwechsel und Lipidtherapie 179
T. Stulnig
Gender und Krebserkrankungen
Versuch einer Standortbestimmung in 2011 197
C. Marosi
Gender und obstruktive Lungenerkrankungen 223
E. Zemp Stutz & J. Dratva
Autoreninfo

Kautzky-Willer, Alexandra

Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer lehrt an der Medizinischen Universität Wien.
Leserbewertungen

Bewertungen

Ein Schmankerl für genderthematisch Interessierte

Bewertung

Kundenmeinung von Antonia Neuberger

Das Lehrbuch Gendermedizin, bei dem Alexandra Kautzky-Willer als Herausgeberin funkioniert, setzt sich aus elf Kapiteln zusammen. Diese werden von unterschiedlichen Autor*Innen geschrieben und beschäftigen sich mit den genderspezifischen Aspekten von Themen wie psychologische, soziale und biologische Merkmale, Alter, Umwelt, Adipositas und Typ-2-Diabetes, Ernährungspsychologie, Osteoporose, Schilddrüsenerkrankungen, Herzinsuffizienz, Lipidstoffwechsel und -therapie, Tumorerkrankungen sowie obstruktiven Lungenerkrankungen. Das Ziel ist die Vermittlung eines fächerübergreifenden Wissens das anhand des biopsychosozialen Modells und unter Einbeziehung geschlechtsspezifischer Unterschiede zu einer verbesserten ganzheitlichen Medizin führen soll.

Jedes Kapitel folgt demselben Aufbauprinzip aus Einleitung, Hauptteil mit Untergiederungen, Zusammenfassung und Tipps für die Praxis. Zudem findet sich am Ende jedes Kapitels eine ausführliche Quellenangabe. Dieser einheitliche Aufbau vereinfacht es dem Lesenden, trotz der unterschiedlichen Schreibstile, einen Überblick über die Thematik zu behalten. Zudem fassen die Praxistipps am Ende jeden Kapitels das Thema noch einmal gut zusammen und stellen es praxisnah dar.Die große Bandbreite der Autor*Innen gewährt einen vielfältigen Einblick in dieses doch heterogene und vielseitige Feld. Auch die Aktualität der zitierten Artikel und Studien ist hervorzuheben. Dem Buch gelingt es, die aktuelle Studienlage zur gendermedizinsche Forschung und Erkenntnissen anhand der ausgesuchten Beispiele ausführlich darzustellen.

Dieser Vorteil kann allerdings auch eine Schwäche sein, da die inhaltiche und insbesondere stilistische Qualität der Kapitel manchmal recht unterschiedlich war. So waren manche Kapitel kohärenter geschrieben, während es bei anderen Kapitel teilweise schwer fiel, einen roten Faden zu finden. Manchmal wurden Krankheitsbilder vorgestellt, ohne dass ein direkter Bezug zu geschlechterspezifischen Unterschieden gemacht wurde.

Dem Buch gelingt es nichtsdestotrotz, die aktuelle Studienlage zur gendermedizinsche Forschung und Erkenntnissen anhand der ausgesuchten Beispiele ausführlich darzustellen. Auch die Aktualität der zitierten Artikel und Studien ist hervorzuheben.

Allerdings ist es meiner Meinung nach besser als Ergänzungswerk geeignet. Gerade für Studienbeginnende der Humanmedizin oder Laien kann es teilweise schwierig werden, dem Inhalt der Kapitel zu folgen, da viel allgemeinmedizinsches Wissen vorausgesetzt wird. Zudem werden viele neue Ansätze nur vorgestellt ohne einen für die Praxis verbindliche oder weisungsgebende Aussage zu treffen. Dies ist jedoch verständlich, da in vielen Fällen noch kein eindeutiges Ergebnis zu der Signifikanz der vorgestellten Studienereignisse für die Klinik abzuleiten ist.

Eine weitere Kleinigkeit, die nicht unbedingt negativ ins Gewicht fällt, mir aber aufgefallen ist, ist die Herkunft des Buches. Auch wenn Österreich und Deutschland durchaus vergleichbar sind, hätte ich mir eine Überarbeitung für den deutschen Markt gewünscht. Dass österreichische Begriffe wie "Buben" und “Volksschule” benutzt wurden, stellt für mich kein größeres Problem dar, aber es wurden auch sehr oft österreichische Statistiken benutzt.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es unter Berücksichtigung der oben angemerkten Verweise weiterempfehlen.

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