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Geschichte Afrikas

Von 1800 bis zur Gegenwart

von Marx, Christoph Fach: Geschichte; Reihe: Außereuropäische Geschichte

Afrika – die Geschichte dieses vielfältigen und faszinierenden Kontinents weckt im und Reiche, Handel und Religionen, koloniale Lebenswelten, Brüche und Kontinuitäten.

Ein Werk, dessen differenzierte Darstellung zeigt: Das Klischee vom "Katastrophenkontinent Afrika" ist falsch.
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Details
ISBN 9783825225667
UTB-Titelnummer 2566
Auflagennr. 1. unv. Nachdr.
Erscheinungsjahr 2004
Erscheinungsdatum 15.09.2004
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 392 S., 87 Abb.
Inhalt
Einleitung 11
1. TEIL: EXPANSION 17
1. VOM SKLAVENHANDEL ZUM WARENHANDEL 19
1.1 Die Handelssysteme des 19. Jahrhunderts 29
1.1.1 Westafrika 30
1.1.2 Zentral- und Ostafrika 36
1.2 Transformation der Sklaverei in Südafrika 44
2. EROBERUNGEN UND REICHSBILDUNGEN 47
2.1 Die Grenzkriege der Kapkolonie und der Aufstieg afrikanischer Reiche im südlichen Afrika 47
2.1.1 Grenzkonflikte der Kapkolonie 47
2.1.2 Die Entwicklung außerhalb der Kapkolonie – Die Ostküste und das zentrale Hochland Südafrikas 52
2.2 Die Eroberung Algeriens durch Frankreich 55
2.3 Die frühe französische Expansion am Senegal-Fluss 57
2.4 Umwälzungen am Wendekreis: Die Jihad-Reiche des Sudan 60
2.4.1 Beispiele für Jihad-Reiche: Usman dan Fodio und das Reich von Sokoto 62
2.4.2 Das Reich Massina 65
2.4.3 Das Jihad-Reich des al-Hajj Umar Tal 66
2.4.4 Muhammad Ahmed, der Mahdi 66
2.4.5 Die Sanussiya 68
2.4.6 Christliches Kaisertum und imperiales Projekt: Äthiopien 68
2.5 Grundzüge afrikanischer Staatlichkeit im 19. Jahrhundert 70
3. STAATLICHE REFORMEN 75
3.1 Ägypten 75
3.2 Tunesien 79
3.3 Marokko 81
3.4 Verfassungsexperimente in Westafrika 82
3.5 Südafrika 84
4. RELIGIÖSE ENTWICKLUNGEN (1800-1880) 87
4.1 Der Islam 87
4.2 Die christliche Mission 90
4.2.1 Südafrika 92
4.2.2 Westafrika 94
4.2.3 Westliche Bildung und gesellschaftlicher Umbruch 97
4.3 Europäische Afrikaforscher 100
5. EINWANDERUNG UND SIEDLUNG 103
5.1 Algerien 104
5.2 Sierra Leone und Liberia 105
5.2.1 Sierra Leone 106
5.2.2 Liberia 107
5.3 Südafrika 109
6. DIE KOLONIALE AUFTEILUNG AFRIKAS 113
6.1 Ägypten 117
6.2 Der Kongo 118
6.3 Südliches Afrika: Von der Bergbaurevolution zum Burenkrieg 119
6.4 Madagaskar 121
6.5 Westafrika 122
6.6 Ostafrika 125
6.7 Ägyptens Hinterland, Äthiopien und das Horn von Afrika 126
7. DIE KOLONIALKRIEGE 133
7.1 Der frühe Kolonialstaat: Terror und Plünderung 133
7.2 Feldzüge: Die Unterwerfung der Asante 139
7.3 Abnutzungskriege: Samori Touré und die französische Armee 141
7.4 Religion als Spaltpilz: Die Eroberung von Buganda 142
7.5 Völkermord: Der Hererokrieg in Deutsch-Südwestafrika 143
7.6 Flächenbrand in Ostafrika: Der Majimaji-Krieg 147
7.7 Die letzte große Eroberung: Libyen 149
2. TEIL: LEBENSWELTEN UNTER KOLONIALER HERRSCHAFT 153
8. DER KOLONIALE STAAT 155
8.1 Der Erste Weltkrieg 156
8.1.1 Die kolonialen Besitzverhältnisse 156
8.1.2 Internationale Verrechtlichung der Kolonialherrschaft durch die Völkerbundsmandate 158
8.1.3 Teilnahme von Afrikanern als aktive Soldaten im 1. Weltkrieg 158
8.2 Charakteristik des Kolonialstaates 159
8.2.1 Der britische Kolonialstaat 162
8.2.2 Der französische Kolonialstaat 166
8.2.3 Portugal, Belgien, Deutschland und Äthiopien 167
8.3 Typologie der Kolonien 169
8.3.1 Plantagenkolonien 169
8.3.2 Bergbaukolonien 171
8.3.3 Siedlerkolonien 173
8.3.4 Unterschiede zwischen Siedlerkolonien 176
8.3.5 Nicht-privilegierte Siedler aus Südasien 178
9. LEBENSWELTEN UNTER KOLONIALER HERRSCHAFT 183
9.1 Die koloniale Infrastruktur 184
9.2 Landwirtschaft 189
9.3 Das koloniale Gesundheitswesen und die demographische Entwicklung 192
9.4 Die Situation von Frauen 194
9.5 Renitenz und Protest 195
9.6 Die Städte 197
9.7 Religion und Missionierung 204
9.7.1 Der Islam 204
9.7.2 Das Christentum 208
9.7.3 Mission und Bildung 213
9.8 Das Kulturleben der Kolonialzeit 218
9.9 Disziplinierung und Habitus 221
9.10 Die Entstehung strategischer sozialer Gruppen 223
9.11 Politische Strömungen 224
9.11.1 Die politische Linke 226
9.11.2 Der Panafrikanismus 227
9.12 Nationalismus: Ägypten – Südafrika 232
9.12.1 Ägypten 232
9.12.2 Südafrika 233
3. TEIL: BRÜCHE UND KONTINUITÄTEN 239
10. DIE KRISE DES KOLONIALSTAATS, ENTWICKLUNGSPOLITIK UND DER WEG IN DIE UNABHÄNGIGKEIT, 1935-1960 241
10.1 Die Weltwirtschaftskrise 241
10.2 Kolonialer Umweltschutz 243
10.3 Die Macht der Marktfrauen 244
10.4 Gewerkschaften und Streiks 245
10.5 Der Überfall auf Äthiopien 246
10.6 Der Zweite Weltkrieg 247
10.7 Die Nachkriegszeit 248
10.8 Die Unabhängigkeit in Nordafrika 253
10.9 Die Eroberung des „Reiches des Politischen“ 255
10.10 Das Ende der französischen Kolonialföderation 257
10.11 Die Unabhängigkeit des Kongo 260
10.12 Die ersten Befreiungskriege: Kenia und Algerien 263
10.12.1 Kenia 263
10.12.2 Algerien 264
10.13 Südafrikas Sonderweg: Die Apartheid 265
11. DER PATRONAGESTAAT 271
11.1 Vier Beispiele 276
11.1.1 Der Prophet: Kwame Nkrumah (1909-1972) 276
11.1.2 Der Fürst: Lèopold Sèdar Senghor (1906-2003) 277
11.1.3 Der Autokrat: Hastings Kamuzu Banda (1898-1997) 278
11.1.4 Der Tyrann: Idi Amin (1928-2003) 278
11.2 Die Symbolik personalisierter Herrschaft 280
11.3 Entkolonialisierung durch Namensgebungen 283
11.4 Afrikanische Außenpolitik und die OAU 284
11.5 Militärherrschaft in Afrika 285
11.5.1 Der Biafra-Krieg 288
12. DER EINBRUCH DER WIRTSCHAFT 293
12.1 Die Ausbeutung der ländlichen Regionen 296
12.2 Die Ölkrise von 1973 297
12.2.1 Die Sahel-Krise 301
12.3 Afrika im Ost-West-Konflikt 302
12.4 Die linke Alternative 303
12.4.1 Gewaltsame Entkolonialisierung der Siedlerkolonien 304
12.4.2 Linke Militärregimes und Tansanias Sozialismus 309
12.5 Die Restauration: Der Wiederaufstieg der Chiefs 313
12.6 Die Ausgrenzung von Minderheiten und Ethnisierung der Politik 314
13. DIE DEMOKRATISIERUNGSBEWEGUNGEN: ERFOLG UND SCHEITERN 317
13.1 Das nachkoloniale Bildungssystem 317
13.2 Bildung und Protest 320
13.3 Geglückte Demokratisierung 321
13.3.1 Das Ende der Apartheid 323
13.4 Gescheiterte Demokratisierung 326
13.5 Verhinderte Demokratisierung 327
13.5.1 Terror nach innen und Kalter Bürgerkrieg: Algerien und Simbabwe 328
13.5.2 Heißer Bürgerkrieg: Völkermord in Ruanda und Burundi 331
13.5.3 Bürgerkriege und Kriegsherren 333
13.5.4 Staatszerfall 336
14. GESELLSCHAFTLICHE UND KULTURELLE ENTWICKLUNGEN AM ENDE DES 20. JAHRHUNDERTS 341
14.1 Städte 341
14.2 Afrika im Zeitalter der Globalisierung 348
14.3 Die Zivilgesellschaft 350
14.3.1 Politische Kultur 352
14.4 Religiöse Entwicklungen 354
14.5 Das Kulturleben am Ende des Jahrhunderts 357
14.5.1 Gebrauchskunst 360
14.5.2 Bildhauerei und Schnitzerei 362
14.5.3 Literatur 363
14.6 Intellektuelle, Gewalt und die Abwanderung 365
14.7 Kulturelle Medien und Institutionen 367
14.8 Landwirtschaft 368
14.8.1 Landfrauen 370
14.9 Goma, der Vulkan und die Helden 374
Auswahlbibliographie 377
Abbildungsnachweis 383
Verzeichnis der Karten 385
Register 387
Autoreninfo

Marx, Christoph

Prof. Dr. Christoph Marx ist Direktor des Historischen Instituts an der Uni Duisburg-Essen.
Reiheninfo
Auf Basis aktueller methodischer Zugänge vermitteln die Einführungen die Geschichte bedeutender außereuropäischer Räume und Gesellschaften. Differenziert analysiert, erleichtern die Bände aus der Reihe „Außereuropäische Geschichte“ das Verständnis mit Blick auf die wichtigen Grundlagen.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von N. Aselmeyer

Eine wunderbare Synthese der jüngeren afrikanischen Geschichte. Als Lehrbuch unverzichtbar.

Ein hilfreicher Rundumschlag für alle, die sich näher mit Afrika befassen

Bewertung

Kundenmeinung von Sabine Popanda

Optik und Haptik
Christoph Marx „Geschichte Afrikas. Von 1800 bis zur Gegenwart“ ist 2004 erschienen. Das Cover ist schlicht im typischen Stil für diese Art UTB. Das Bild zeigt die erste mobile Leihbücherei an der Goldküste aus den 1950er Jahren.
Die Schriftgröße und der Zeilenabstand sind angenehm, sie behindern nicht beim Lesen und lassen die Augen nicht so schnell ermüden. Die Seiten sind aus einem Papier, auf dem es sich gut mit Kugelschreiben schreiben lässt. Leider ist das Papier aber so gestrichen, dass Textmarker schnell verschmiert, wenn man mit dem Finger darüber fährt.
Das „Textbild“ ist klar, wird nicht gestört, die Absätze sind kurz genug, um Orientierung zu behalten und ergeben ein ruhiges Bild. Keine Klammern oder Fußnoten oder übertriebene Hervorhebungen stören den Lesefluss.
Die Serifenschrift und der Blocksatz beruhigen das Auge und lassen sich gut lesen.

Gliederung
Die Kapiteleinteilung ist eindeutig und übersichtlich. Die Kapitel sind drei zentralen Themen jeweils untergeordnet. In welchem Kapitel und in welchem Unterkapitel man sich gerade befindet, ist den Kopfzeilen zu entnehmen.
Die Kapitel in den drei Teilen „Expansion“, „Lebenswelten unter kolonialer Herrschaft“ und „Brüche und Kontinuitäten“ behandeln jeweils eine Region. In welcher Region man sich gerade befindet, ist immer gut zu überschauen. Wer sich also nur für z. B. Ägypten interessiert, findet schnell die entsprechenden Beiträge. Die Kapitel lassen sich gut lesen und verstehen, auch wenn das vorherige Kapitel übersprungen wurde.
Es gibt kaum Fußnoten, die den Lesefluss stören würden. Wenn man allerdings auf genaue Literaturangaben angewiesen ist, könnte das Auffinden auch lästig werden. Die verwendete Literatur wird in einem dafür vorgesehenen Verzeichnis am Ende des Buches angegeben. Ebenso die Abbildungshinweise, sowie Hinweise auf wichtige Internetadressen. Ein Register am Ende des Buches macht das Auffinden zentraler Schlüsselbegriffe leicht. Hauptsächlich sind Rohstoffe, geographische Orte, Bauten (z. B. „Moscheen“) und Nationalitäten genannt.

Abbildungen
Bilder sorgen für Auflockerung und tragen zum besseren Verständnis bei. Sie sind alle schwarz-weiß. Die Grafiken sind alle mit einer Legende versehen. Nähere Erläuterungen als eine Form der thematischen Exkursion, sind alle in einem grauen Kasten hinterlegt, man kann sie entweder gut überspringen oder aber als vertiefende Informationen nutzen. Auch zu wichtigen Personen sind an den entsprechenden Stellen solche Exkursionen angeboten.

Inhalt
Ich habe dieses Buch gewählt, weil ich eine Hausarbeit über die Xhosa-Kultur in Südafrika schreiben will. Dieses Buch hat mir geholfen (und hilft mir auch immer noch), die Zusammenhänge näher zu verstehen. Ich habe hauptsächlich die Kapitel, die Südafrika betreffen, gelesen und kann jedem empfehlen so vorzugehen, wenn er sich grundlegendes Wissen über eine bestimmte Region aneignen möchte.
Mit seinen 375 Seiten (es sind mehr, aber bis S. 375 geht der inhaltliche Teil) kann Marx natürlich nicht überall ins Detail gehen. Das habe ich aber auch gar nicht erwartet und brauchte es so auch nicht. Ich brauchte einen groben Überblick, eine Vorstellung vom Aufbau des Kontinents, Hinweise zu Einflussfaktoren, die für die Entwicklung Afrikas notwendig sind. All das konnte mir dieses Buch verschaffen. Daten und Fakten gibt das Buch, sodass man sie zuverlässig verwenden kann. Die wichtigsten kulturellen Bereiche werden behandelt sowie Bildung und auch die Medienlandschaft und nicht zuletzt das wichtige Thema Religion.
Es liest sich sehr gut, man hat natürlich keinen spannenden Roman vor sich, aber eben auch keine vor wissenschaftlichen Fachbegriffen platzende Dissertation. Es ist ein einfach geschriebenes Buch, das jeder, der noch nicht viel Wissen in diesem Bereich hat, gut und schnell lesen kann – auch Querlesen ist gut möglich.
Wer allerdings schon sehr viel über Afrika weiß, wird bei vielem nicht überrascht sein, denn es wird eben hauptsächlich Grundwissen vermittelt. Doch auch Fortgeschrittene der Thematik, können ihr Wissen mit Sicherheit gut auffrischen. Christoph Marx ist schließlich nicht umsonst ein immer wieder zitierter Vertreter der Afrikaforschung.

Resümee
GUT gefallen hat mir der klare und unmissverständliche Aufbau des Buches sowie das Konzept, oberflächliches Wissen zu vermitteln und mit Bildern und Vorurteilen aufzuräumen – kurz: Ordnung in das vorher bestehende Bild des afrikanischen Kontinents, seinen Kolonisatoren und Kriegen, zu bringen. Außerdem gefallen mir die Hinweise auf die wichtigen Internetadressen und die wohlgeordneten Literaturangaben, sowie die zahlreichen Abbildungen die bewusst und geschickt ausgewählt sind und nicht nur auflockern sondern auch informieren.

SCHLECHT ist für Studenten die Haptik. Das Papier ist zwar stabil und hält ständiges Blättern aus, ist aber unvorteilhaft beschichtet. Das zeigt sich nicht nur, wenn man etwas markiert und danach den Textmarker von den Fingern wischen muss. Problematisch ist auch, wenn Lampenlicht auf die Seiten fällt, denn durch die Beschichtung ergeben sich „Lichtflecken“, was beim Lesen lästig ist. Das „bis zur Gegenwart“ im Titel ist natürlich irreführend, denn immerhin ist diese Gegenwart schon zehn Jahre vorbei. Vielleicht sollte man überlegen, in einer weiteren Auflage den Titel entsprechend anzupassen.

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