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Geschichte der deutschen Kolonien

von Gründer, Horst Fach: Geschichte;

Die Geschichte der deutschen Kolonien in einer wissenschaftlichen Gesamtdarstellung
Dieses Buch verbindet die Perspektive Europas mit derjenigen der Peripherie und lenkt den Blick auch auf die langfristigen Folgen der deutschen Kolonialherrschaft.

Darstellung und Analyse haben folgende Schwerpunkte:
- die Kolonialbewegung und die Kolonialpolitik im Gefüge der inneren und äußeren Politik des Deutschen Kaiserreiches
- die Ausübung und Auswirkung der Kolonialherrschaft in den ehemals deutschen „Schutzgebieten“ in Afrika, Ostasien und Ozeanien
- die „situation coloniale“, die Begegnung von Kolonialherren und einheimischen Gesellschaften

Für die 7. Auflage des Standardwerks wurde der Text aktualisiert und um die neueste Forschungsliteratur erweitert.
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Details
ISBN 9783825249724
UTB-Titelnummer 1332
Auflagennr. 7. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 368 S., 33 Abb.
Inhalt
Vorbemerkung 7
Abkürzungsverzeichnis 9
Einleitung 11
I. Zur Vorgeschichte 17
II. Frühe Kolonialagitation und Anfänge der Kolonialbewegung 27
1. Die Argumente der Kolonialdiskussion 27
2. Führende Kolonialpropagandisten:
F. Fabri, W. Hübbe-Schleiden, E. von Weber 36
3. Die organisierte Kolonialbewegung 43
4. Hanseaten und „Finanzkapital“ 47
III. Bismarck und die Kolonien 55
IV. Die Kolonialfrage im Spektrum der politischen Parteien 67
V. Auf dem Weg zum deutschen Kolonialreich 85
1. Tastende Expansion und Erwerb der Kolonien 85
2. Visionen eines größeren Kolonialreiches 109
VI. Das Deutsche Kolonialreich 121
1. Deutsch-Südwestafrika 121
2. Togo 139
3. Kamerun 153
4. Deutsch-Ostafrika 172
5. Die pazifischen Kolonien 192
6. Kiautschou 215
VII. Herrschaftsideologie und koloniale Praxis 237
VIII. Koloniale Kriegszieldiskussion und Kolonialrevisionismus nach 1918 253
IX. Die Deutsche Kolonialzeit – Bilanz einer Ära 279
Verzeichnis der leitenden Kolonialbeamten 291
Bibliographie (Stand 1984) 294
Ergänzungsbibliographie zur 2. bis 6. Auflage 325
Ergänzungsbibliographie 2012 bis 2017 352
Bildnachweis 355
Personenregister 356
Sachregister 361
Autoreninfo

Gründer, Horst

Prof. Dr. Horst Gründer ist ein deutscher Historiker und war von 1984 bis 2004 Professor für Neuere und Neueste sowie Außereuropäische Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Leserbewertungen

Bewertungen

Umfassender Überblick

Bewertung

Kundenmeinung von Jonas

Die siebte Auflage Horst Gründers „Geschichte der deutschen Kolonien“ bietet einen umfassenden Überblick über den deutschen Kolonialismus zwischen dem 17. Jahrhundert und 20. Jahrhundert. Besonders zu erwähnen sind die vielen Quelltexte und Bilder, die Gründer geschickt in den historischen Kontext integriert, wodurch die beschriebenen Sachverhalte sehr gut durch weiterführende Aspekte verdeutlicht werden.
Im Vergleich zur vorherigen Ausgabe bietet die aktuelle Fassung nun eine ergänzte Bibliographie der erschienenen Werke seit 2012, sodass festgestellt werden kann, dass das vorliegende Buch ideal zur weiterer Recherche im Studium genutzt werden kann.

Maßgebende Referenz

Bewertung

Kundenmeinung von H. Finkeldey

Gründers "Geschichte der deutschen Kolonien" erschien in erster Auflage 1984 und hat sich seither als Standardwerk etabliert. Sämtliche Aspekte der deutschen Kolonialgeschichte werden berührt: Die koloniale Debatte im 19. Jahrhundert, Bismarcks Skepsis, bis zur Geschichte der Kolonien selber und der Kolonialrevisionismus nach 1918. Seit der 6. Auflage hat Horst Gründer ein Kapitel zur Herrschaftsideologie hinzugefügt und reagiert damit auf die Debatten, die die postcolonial studys im 21.Jahrhundert aufwerfen. Das Werk hält somit Anschluß. Als wichtige Referenz zur Geschichte der deutschen Kolonien bleibt es dadurch weiterhin maßgebend. In der 7. Auflage ist die Bibliographie bis 2017 fortgeführt.

Einführung zur Geschichte der deutschen Kolonien

Bewertung

Kundenmeinung von Angel Ruiz Kontara

Das Buch Horst Gründers ist ein Standardwerk zur Geschichte der deutschen Kolonien. Der Autor hat einen großen Teil seiner wissenschaftlichen Arbeit der Thematik gewidmet und gilt als Experte auf diesem Feld. Das vorliegende Werk dient als Einführung und bietet einen Einstieg in das Thema.
Man könnte das Buch in vier große thematische Bereiche einteilen: a) Die Vorgeschichte und Anfänge des deutschen Kolonialismus b) Die Stellung der politischen Parteien und der Weg zum deutschen Kolonialreich, c) Die Kolonien, die Herrschaftsideologie und koloniale Praxis sowie d) Kolonien nach 1918, Diskussionen und Revisionismus. Abgerundet wird das Werk mit einer Bilanz, sowie zahlreichen Anhängen (Verzeichnis der Kolonialbeamten, aktualisierten Bibliographien, Personen- und Sachregistern).
Die Kapitel bestehen aus klaren und tief durchgedachten Analysen, sind sachlich und gut strukturiert. Außerdem bietet Gründer immer wieder einen direkten Einblick in zeitgenössischen Quellen. Diese Texte sind bereichernd und helfen dem Leser, einen Überblick über die vielfältige Faktoren von Theorie und Praxis des deutschen Kolonialismus zu erhalten. Meinungsartikel von Politiker wie Liebknecht und autobiographische Berichte von Einheimischen unterstreichen den enzyklopädischen Wert des Werkes.
Die deutschen Kolonien werden einzeln, in chronologischer Form dargestellt. Ihre Geschichte wird aus allen Perspektiven (Metropole und Kolonie) erklärt. In groben Zügen werden Aspekte der Wirtschaft, des Militärs und der Kultur analysiert.
Ein besonderes Augenmerk des Autors gilt der Ideologie. Die Aktionen in den Kolonien hängen von den Standpunkten des „Kolonisierenden“ ab: ob paternalistisch oder radikalrassistisch, humanitär oder rational-utilitaristisch. Die Praxis in den Kolonien wird untersucht, die Fragen der Mischehen, des Profits und der Erziehung werden auch berücksichtigt.
Zum Schluss bietet Gründer einen Ausblick auf die koloniale Politik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich.
Insgesamt handelt es sich um eine gute Einführung zum Thema, besonders für Studenten geeignet, mit zahlreichen Quellen. Das Literaturverzeichnis wurde für diese Auflage aktualisiert.

Absolutes Standardwerk der Deutschen Kolonialgeschichte

Bewertung

Kundenmeinung von Philipp Martens

Insgesamt handelt es sich bei „Geschichte der deutschen Kolonien“ von Horst Gründer um ein absolutes Standardwerk und es sollte jeder, der eine ernsthafte Betrachtung mit diesem Themenkomplex erwägt, ans Herz gelegt sein.

Besonders positiv zu erwähnen ist die allgemeine und doch sehr ausführliche Betrachtung der Geisteshaltung innerhalb der deutschen Gesellschaft seit den 1840er-Jahren, die besonders wichtig ist für ein tieferes Verständnis von Handlungsmustern in den 1880er-Jahren. Auch die überblicksartige Einführung in die einzelnen Kolonialgebiete verdient an dieser Stelle Erwähnung, wenn auch einzelne Spannungsfelder nicht immer benannt werden. So bedarf die Bewertung der Rolle von Mission, speziell der Rheinischen Missionsgesellschaft (RMG) in Deutsch-Südwestafrika, einer Korrektur bzw. einer Ergänzung. Gründer fokussiert sich sehr stark auf den Kolonialpropagandisten und Leiter der RMG Friedrich Fabri und suggeriert dadurch eine vorherrschende Einigkeit innerhalb der RMG über das Maß an Kooperation mit dem deutschen Staat. Fabri war jedoch beim Einsetzen der Kolonisation im Begriff den Hut zu nehmen. Zwar arbeiteten die Missionare an sich überschneidenden Punkten immer wieder mit der Kolonialmacht zusammen, doch verfolgten sie stets eigene Interessen, die auch den Interessen des Staates gegenüberstanden. Dass dieses Spannungsfeld nicht näher in einem Buch dieser Art ausgeführt werden kann versteht sich von selbst, doch die bloße Erwähnung dieses Umstandes, wäre sicherlich hilfreich.

Die Sprache des Buchs an sich ist jedoch sehr klar und eindeutig. Auch eine Verstrickung in endlos lange Schachtelsätze bleibt weitestgehend aus. Kritikwürdig ist jedoch die, meiner Meinung nach, etwas unscharfe Wortwahl von „Stämmen“. Die Verwendung des Clan-Begriffes würde hier ein wenig mehr Differenzierung bringen und auch den Studenten nicht aus den Bahn werfen. Der Begriff der „Häuptlinge“ könnte dementsprechend durch „Clan-Führer“ ersetzt werden und somit seine belastete Färbung verlieren, was sicherlich gerade für den Umgang mit Kolonialgeschichte wünschenswert ist.

Doch die beiden erwähnten Mankos sind sicherlich eher etwas über das der „neue“ Betrachter von Deutscher Kolonialgeschichte hinwegsehen kann und wird. Besonders wichtig - und auch durchaus differenzierter - ist die äußert übersichtlich Bibliographie, die die wichtigsten und auch aktuellsten Werke des Themenbereichs abdeckt.

So lässt sich abschließend sagen, dass Gründers Werk nach wie vor in jede Handbibliothek von Studierenden der Kolonialgeschichte gehört.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Pinwinkler

Das Buch ist ein sehr gut recherchiertes, flüssig geschriebenes Überblickswerk, das für Anfänger wie Fortgeschrittene gut geeignet ist. Nützlich sind nicht zuletzt die zahlreichen im Buch wiedergegebenen Quellentexte. Eine globalgeschichtliche Einordnung des deutschen Kolonialismus wäre für eine weitere künftige Neuauflage allerdings wünschenswert.

Sehr guter Einstieg ins Thema

Bewertung

Kundenmeinung von Vivian Vierkant

"Geschichte der deutschen Kolonien" von Horst Gründer bietet einen umfassenden Überblick zum deutschen Kolonialismus von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zum Ende nach dem Ersten Weltkrieg.
Dabei beleuchtet der Autor das Thema aus verschiedenen Perspektiven: Zeitgenössische Befürworter und Kritiker kommen ebenso zu Wort wie die indigene Bevölkerung, was mir besonders positiv aufgefallen ist. Bilder und Landkarten helfen dem Leser, sich die Gegebenheiten vor Ort besser vorzustellen und die Schauplätze geographisch einzuordnen.
Für die Vorbereitung einer Prüfung, z.B. einer Hausarbeit, ist das umfangreiche, z.T. thematisch geordnete, Literaturverzeichnis sehr nützlich, außerdem verweisen Fußnoten auf weiterführende Literatur.
Durch die leicht verständliche Sprache und den flüssigen Schreibstil ist "Geschichte der deutschen Kolonien" auch für Studienanfänger gut geeignet.
Alles in allem ein absolut empfehlenswertes Buch, das einen guten Überblick vermittelt, neugierig auf eine nähere Beschäftigung mit diesem Thema macht und sich als Basis zur Prüfungsvorbereitung geradezu anbietet.

Ein gutes Überblickswerk für Interessierte

Bewertung

Kundenmeinung von Lena Wattenberg

Die "Geschichte der deutschen Kolonien" von Horst Gründer bietet für Interessierte einen guten Überblick über die Kolonialgeschichte und kann somit beispielsweise als Grundlage für eine Hausarbeit dienen.

Das Buch ist chronologisch aufgebaut, beginnt mit der Vorgeschichte im 16./17. Jahrhundert, stellt dann die Kolonialdiskussion dar und den Erwerb der Kolonien und geht schlussendlich auf die koloniale Kriegszieldiskussion nach dem Verlust der Kolonien 1918 ein.

Die Darstellung wird ergänzt durch Quellen, Bilder, Karten und Fotos, die gut für eine weitere Beschäftigung mit dem Thema genutzt werden können. Es gibt sogar ein paar Quellen der lokalen Bevölkerung, was ich sehr interessant fand, da sonst meistens der Fokus nur auf den Quellen der Kolonialmacht liegt.

Auch die ausführliche Bibliographie ist sehr hilfreich. Die aus dem Jahr 1984 wurde untergliedert in Quellen, übergreifende Darstellungen, koloniale Interessen usw., was es dem Leser erleichtert, die passenden Werke zu einem Thema zu finden. Allerdings gilt dies nicht für die Ergänzungsbibliographie, hier wurde nur nach dem Alphabet geordnet.

Sehr gutes Buch für Prüfungen rund um die Deutsche Kolonalzeit!

Bewertung

Kundenmeinung von Louise Hoffmann

Super Buch für Vorbereitung zu Prüfungen rund um das Thema.
Gerade für Hausarbeiten, dank vielfältiger Literaturangaben, echt super!

AUFBAU:
Das Buch besteht aus 9 Kapiteln:
1) Zur Vorgeschichte
2) Frühe Kolonalagitation und Anfänge der Kolonialbewegung
3) Bismarck und die Kolonen
4) Die Kolonialfrage im Spektrum der politischen Parteien
5) Auf dem Weg zum Deutschen Kolonialreich
6) Das Deutsche Kolonialreich
7) Herrschafstideologie und kolonale Praxis
8) Koloniale Kriegszieldiskussion und Kolonialrevisionsmus nach 1918
9) Die Deutsche Kolonialzeit-Bilanz einer Ära
Das Buch geht chronologisch auf die Geschichte der Deutschen Kolonien ein, und lässt dabei auch Platz für die Vorgeschichte und die erste Phase nach der Deutschen Kolonialzeit.

SCHREIBSTIL
Die Schreibsprache ist sehr gut, man kommt, auch als Studienanfänger sehr verständlich geschrieben! Besondere Begriffe und Ereignisse werden in Tabellen näher erläutert. Eben Typisch UTB-Stil.

LAYOUT:
Der Layout ist typisch für UTB : Der Text wird durch Abbildungen und Tabellen zusätzlich verständlich rüber gebracht.
Dank Fußnoten, kann man bei Fragen auf die Lektüre zurückgreifen, die für den Text benutzt wurde.

ZUSATZMATERIAL:
Das Buch bietet ein Verzeichnis der leitenden Kolonialbeamten und ein sehr gutes recherchierte Bibliographie ( ca. 50 Seiten: super für Hausarbeiten!).

FAZIT:
Ein sehr gutes Buch, welche ich sehr gerne gelesen habe und auch jederzeit, gerade für Vorbereitung zu Prüfung , weiter empfehlen würde.
Allerdings gebe ich einen Sternenabzug.
Ich würde mir wünschen wollen, das wichtige Begriffe fett geschrieben sind, und das mehr Absätze vorhanden wären: das würde das Buch viel leserfreundlich machen!

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