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Geschichte der deutschen Literatur. Band 1

Humanismus und Barock

von Willems, Gottfried Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

Leitfaden durch die Geschichte der deutschen Literatur

Der erste Band der deutschen Literaturgeschichte gibt den Studierenden die Gelegenheit, sich in die Welt der Frühen Neuzeit einzulesen und die ersten Schritte der Literatur in die Moderne zu verfolgen.

Ausgehend von exemplarischen Textanalysen, die von Erasmus, Luther und Hans Sachs über Opitz bis zu Fleming, Gryphius, Lohenstein, Hofmannswaldau und Grimmelshausen führen, werden die sozial-, kultur- und ideengeschichtlichen Rahmenbedingungen des literarischen Lebens ausgeleuchtet, die Wandlungen im Verständnis von Literatur erschlossen und die unterschiedlichen Schreibweisen frühneuzeitlicher Autoren transparent gemacht.

Die Reihe der fünf Einführungen bildet einen kompetenten und zuverlässigen Leitfaden durch die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Jeder Band stellt eine Großepoche vor und ist für sich allein verständlich.

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Libreka, Libri) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.

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Details
ISBN 9783825236533
UTB-Titelnummer 3653
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 12.09.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 288 S.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 9
1 Einleitung 23
1.1 Die Literatur der frühen Neuzeit im kulturellen Gedächtnis 23
1.2 Literaturgeschichte als Ort der Begegnung mit dem Fremden 38
2 Humanismus und Reformation
Kultur- und ideengeschichtliche Voraussetzungen der literarischen Entwicklung 55
2.1 Humanismus und Literatur 59
2.1.1 Humanismus und Humanisten 59
2.1.2 Die Literaturreform von Martin Opitz
und die Literatur des Barock 69
2.2 Reformation und Literatur 91
2.2.1 Die Spaltung der Christenheit 94
2.2.2 Christentum und Kunst 99
2.2.3 Luthers Fabeln und der Literaturbegriff der frühen Neuzeit 105
2.2.4 Religiöse Vorbehalte gegenüber der Literatur und
Restriktionen des literarischen Lebens 116
2.3 Die Aufwertung von Kunst und Literatur in der frühen Neuzeit 120
2.3.1 Das Renaissancebild des 19. Jahrhunderts 120
2.3.2 Neue Möglichkeiten und alte Grenzen von Kunst und Literatur 123
2.3.3 Humanistisches Dichterlob: Gedichte auf Opitz 128
3 Literatur und Ständegesellschaft
Sozialgeschichtliche Voraussetzungen der literarischen Entwicklung 139
3.1 Ständegesellschaft und sozialer Wandel in der frühen Neuzeit 139
3.1.1 Das Bild der Gesellschaft in Zesens „Adriatischer Rosemund“ 139
3.1.2 Das Bild der Gesellschaft in Grimmelshausens „Simplicissimus“ 147
3.1.3 Spuren des Frühkapitalismus im
„Pegnesischen Schäfergedicht“ von Harsdörffer und Klaj 151
3.2 Literatur und höfisches Leben 159
3.2.1 Die Fürsten- und Hofspiegel des Humanismus
und die Nähe von Literatur und Sachbuch 161
3.2.2 Lohensteins „Cleopatra“ als Fürsten- und Hofspiegel 169
3.2.3 Kritik am höfischen Leben und Schäferdichtung 173
4 Humanismus und Popularliteratur 181
4.1 Dichtung bei Hans Sachs 182
4.2 Dichtung bei Paul Fleming 204
4.3 Erasmus als Kritiker der Popularliteratur 214
4.4 Grimmelshausen als Kritiker der humanistischen Literatur 219
4.4.1 Grimmelshausen und sein Roman „Der Abenteuerliche Simplicissimus“ 219
4.4.2 Kritik am Humanismus und seiner Literatur 225
4.4.2.1 Schäferdichtung 228
4.4.2.2 Liebeslyrik 229
4.4.2.3 Roman 236
4.4.2.4 Mythos 244
5 Literatur als Unterhaltung und Belehrung
Das Beispiel des Schwanks 251
5.1 Der Literaturbegriff der frühen Neuzeit 251
5.2 Schwank und Literatur 257
5.3 Probleme bei der Interpretation von Schwänken 268
5.4 Schwänke als Unterhaltungsliteratur 277
5.5 Der Schwank als Mittel der Belehrung 285
5.6 Unterhaltung und Belehrung in Gryphius’ „Peter Squentz“ 296
6 Erasmus von Rotterdam und sein „Lob der Torheit“ 317
6.1 Erasmus und die Literatur 317
6.2 Die „Adagien“ von Erasmus und die Bildlichkeit
der frühneuzeitlichen Literatur 326
6.3 Unterhaltung und Belehrung im „Lob der Torheit“ 347
6 Inhaltsverzeichnis?
6.4 Das „Lob der Torheit“ und der Tor der „Narrensatire“ 354
6.5 Das „Lob der Torheit“ und der Weise des Neustoizismus 361
6.6 Vom „Lob der Torheit“ zur modernen Literatur 379
Anhang 393
Siglen 393
Literaturhinweise 394
Personenregister 396
Pressestimmen
Aus: ekz-Informationsdienst – Ronald Schneider - KW 47/2012
Die Spezialisierung […] innerhalb der Literaturwissenschaften hat zu einem Boom von "Handbüchern" geführt und zu Literaturgeschichten, die kaum mehr als Aufsatzsammlungen von Experten sind, […]. In dieser Situation ist die 5-bändige Literaturgeschichte des Jenaer Hochschul-Germanisten, die einen Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert umspannt, ein Wagnis - das dem Autor […] allerdings gelungen ist. Jeder der 5 Bände ist als Einführung in eine Groß-Epoche konzipiert, die sich ohne Vorkenntnisse erschließt und die jeweils unabhängig von den anderen Bänden nutzbar ist. Band 1 (Band 2: in dieser Nr.) bietet eine gelungene und perspektivenreiche Einführung in die Literaturentwicklung des 16. und 17. Jahrhunderts. […]
Autoreninfo

Willems, Gottfried

Gottfried Willems war Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (Stand 12.05.2014)

Weitere Titel von Willems, Gottfried

Leserbewertungen

Bewertungen

Großartig geschriebene Einführung in die Literatur der frühen Neuzeit

Bewertung

Kundenmeinung von Theresia Lehner

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Dieses Buch gehört mit zu dem Besten, was ich an Lehrbuchliteratur bisher gelesen habe. Als Studentin der Deutschen Philologie habe ich den Plan gefasst, mein literarisches Grundwissen aufzubessern, indem ich mir zumindest einen groben Überblick über die neuere deutsche Literaturgeschichte verschaffen will. Diesen Versuch hatte ich bereits mit einem anderen Lehrbuch gewagt, was allerdings ziemlich bald ein Ende fand, da dieses wenig ansprechend geschrieben war und ein wenig zusammenhanglos Daten und Fakten der Zeit- und Literaturgeschichte präsentierte.
Herr Willems hat dagegen in seinem ersten Band der Literaturgeschichte ein kleines Meisterstück geschaffen: Gerade diese Epoche der neueren deutschen Literatur, die in der Schule total und im Studium größtenteils ausgeblendet wird bzw.werden kann, wird hier auf sehr unterhaltsame und gleichzeitig informative Weise vermittelt. Besonders wertvoll finde ich, dass Willems immer wieder Bezug auf den "heutigen Leser" nimmt: So beginnt er sein Buch mit einer relativ langen Einführung darüber, warum man als Leser seines Buches wahrscheinlich mit einer Nullerwartung an die Literatur der frühen Neuzeit herangeht und eine Einführung darin wahrscheinlich nur deshalb in Kauf nimmt, um bald bei Goethe und den anderen großen deutschen Literaten landen zu können. Mit dieser Art der Lesereinbeziehung, die sich durch das gesamte Buch zieht, gelingt es Willems, seinem Leser die Alterität der frühen Neuzeit nicht nur deutlich zu machen, sondern auch nahezubringen. Dazu trägt auch die Einbeziehung (sozio-)kultureller und historischer Aspekte bei. Einen Anspruch darauf, alles an deutscher Literatur abzudecken, was die frühe Neuzeit bietet, erhebt Willems nicht, sondern beschränkt sich auf bedeutende Vertreter wie Sachs, Opitz, Gryphius, Erasmus von Rotterdam. Insofern hat man mit diesem Buch kein Nachschlagewerk vor sich liegen, sondern ein Buch, das versucht, dem Leser mithilfe einer Auswahl das große Ganze verständlich zu machen, was in meinen Augen sehr gut gelingt.
Die Gliederung, die nicht streng chronologisch, sondern thematisch vorgeht (Bsp. Literatur und Ständegesellschaft, Humanismus und Popularliteratur, Humanismus und Reformation etc.), ermöglicht Bezüge zwischen den einzelnen Kapiteln, die relevante Themen immer wieder aufbringen und damit einen impliziten Lerneffekt garantieren.
Die bei den utb-Büchern üblichen breiten Ränder habe ich dieses Mal exzessiv für Notizen genutzt; für eine schnelle Rekapitulation des Gelesenen aus dem Fließtext sind darüber hinaus auch die wichtigsten kursiv gedruckten Begriffe oder auch (Halb-)Sätze äußerst praktisch.
Last but not least: Gerade wenn man doch schon eine Reihe Lehrbücher bzw.Sekundärliteratur gelesen hat, muss an dieser Stelle abschließend auf den großartigen Schreibstil von Herrn Willems verwiesen werden. Selten habe ich ein so gut lesbares und gleichzeitig ansprechend geschriebenes Lehrbuch gelesen.

Ich bin spontan zum Fan geworden

Bewertung

Kundenmeinung von Thomas Rissmann

Als Student der Kulturwissenschaften beschäftige ich mich natürlich auch mit der deutschen Literatur. Mit der "Geschichte der deutschen Literatur" hat Gottfried Willems eine sehr lesenswerte Reihe in 5 Bänden begonnen.

Das einzig Negative was mir beim Lesen aufgefallen ist? Es gibt bisher leider nur die ersten drei Bände. Ansonsten bin ich spontan zum Fan geworden. Der Anspruch der Reihe ist einfach: "soll [...] weniger den Charakter [...] eines Notaggregats zum Einpauken von Basiswissen als den eines Lesebuchs haben." Und in der Tat liest es sich im Gegensatz zu so manchem Uni-Reader sehr flüssig und angenehm.

Die Struktur der Bände ist komplett anders als ich erwartet hatte. Es handelt sich nicht um eine trockene Aufreihung von Literaturgeschichte. Vielmehr geht es bei der Darstellung der jeweiligen Epoche um drei Punkte: 1.) Welches Bild haben wir heute von Ihr? 2.) Was sind die kulturgeschichtlichen Entwicklungen gewesen. Und 3.) der soziokulturelle Stellenwert und die Auffassung von Literatur im Wandel der Zeit.

So wird das Werk bei weitem nicht nur für Freunde der Literatur interessant. Auch Studenten der Geschichte werden hier sehr gut in die jeweilige Epoche eingeführt.

Beim Lesen der ersten Bandes habe ich sehr viel über Humanismus und Barock gelernt und freue mich bereits auf die Aufklärung in Band 2.

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