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Geschichte der deutschen Literatur. Band 2

Aufklärung

von Willems, Gottfried Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

Leitfaden durch die Geschichte der deutschen Literatur

Der zweite Band der deutschen Literaturgeschichte gibt den Studierenden Gelegenheit, sich in die Welt der Aufklärung einzulesen. Sie wird als eine kulturelle Bewegung vorgestellt, die der Literatur entscheidende Schritte in die Moderne ermöglicht hat. Die kultur- und ideengeschichtlichen Rahmenbedingungen der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts werden systematisch von ihren englischen und französischen Voraussetzungen aus entwickelt, wie sie bei Pope, Boswell, Voltaire und Rousseau greifbar werden und sich in Werken wie denen von Lessing und Wieland bezeugen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem geschichtlichen Wandel des literarischen Lebens, des Literaturbegriffs und des Systems der literarischen Gattungen.

Die Reihe der fünf Einführungen bildet einen kompetenten und zuverlässigen Leitfaden durch die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Jeder Band stellt eine Großepoche vor und ist für sich allein verständlich.

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Libreka, Libri) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.
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Details
ISBN 9783825236540
UTB-Titelnummer 3654
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 12.09.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 288 S.
Inhalt
1 Einleitung 7
1.1 Das Studium des 18. Jahrhunderts als Zugang zur Moderne 7
1.2 Modernisierung im 18. Jahrhundert: Aufklärung 12
1.3 Literatur im 18. Jahrhundert 25
2 Eine Reise zu Voltaire und Rousseau
Kulturgeschichtliche Voraussetzungen der literarischen Entwicklung 29
2.1 James Boswell und seine „Grand Tour“ 29
2.1.1 Reisebeschreibung, Tagebuch, Brief und Konversation
als Quellen der Kulturgeschichte 30
2.1.2 James Boswell als Autor der Aufklärung 33
2.1.3 Literatur und Individualisierung 49
2.1.4 Aufklärung im Alltag 56
2.2 Voltaire, Rousseau und die Entwicklung
der Literatur im 18. Jahrhundert 67
2.2.1 Voltaire und der Weg zur Autonomie der Literatur 68
2.2.2 Rousseau und der neue Subjektivismus der Literatur 80
2.2.3 Literatur im Alltag 99
2.3 Boswell bei Rousseau und Voltaire 104
2.3.1 Boswell bei Rousseau 104
2.3.2 Boswell bei Voltaire 108
2.3.3 Boswells Gespräche mit Rousseau und Voltaire 110
3 Zentrale Impulse der Aufklärung
Ideengeschichtliche Voraussetzungen der literarischen Entwicklung 121
3.1 Popes „Essay on Man“ und Voltaires „Philosophische Briefe“ 121
3.1.1 Ein Profil der frühen Aufklärung: Alexander Pope 122
3.1.2 Themen und Formen des 126
3.1.3 Die Literatur zwischen Philosophie und Dichtung 130
3.1.4 Selbstbescheidung der Vernunft 135
3.1.5 Die Auseinandersetzung
mit Humanismusund Konfessionalismus 143
3.1.6 Skeptischer Pragmatismus 149
3.2 Der „Philosoph auf dem Thron“: Friedrich II. von Preußen 157
3.3 Natur und Gesellschaft 162
3.3.1 „Naturzustand“ und „bürgerliche Gesellschaft“ bei Rousseau 162
3.3.2 „Naturzustand“ und „Goldenes Alter“ 180
3.3.3 Das „Goldene Alter“ bei Voltaire und bei Goethe 184
4 Aufklärung in der deutschen Literatur
Lessings „Nathan“ und Wielands „Musarion“ 191
4.1 Lessing und Wieland als Aufklärer 191
4.2 Lessings „Nathan der Weise“ 195
4.2.1 Die Ring-Parabel 195
4.2.2 Sympathie, Religion, Vernunft und Dichtung 198
4.2.3 Die Literatur der Aufklärung – eine Tugendpredigt? 207
4.3 Wielands „Musarion“ 216
4.3.1 Die Eingangsszene 216
4.3.2 Zur Form der „Musarion“ 221
4.3.3 Die Antike in der Literatur der Aufklärung 226
4.3.4 Humanistisches Bildungsgut bei Wieland 230
4.3.5 Zur Handlung der „Musarion“ 235
4.3.6 Skeptischer Pragmatismus 238
4.3.7 Ironie und Psychologie 248
4.3.8 Menschlichkeit 254
5 Zur Entwicklung der Literatur im 18. Jahrhundert 265
5.1 Wandlungen im System der literarischen Gattungen 265
5.2 Annäherung von Tragödie und Komödie im „bürgerlichen Trauerspiel“
und im „rührenden Lustspiel“ 276
5.3 Jenseits der Gattungsgrenzen: die Libretti da Pontes für Mozart 287
5.4 Das Beispiel „Così fan tutte“ 292
Anhang 307
Siglen 307
Literaturhinweise 308
Personenregister 310
Pressestimmen
Aus: ekz-Informationsdienst – Ronald Schneider - KW 47/2012
[…] Eine Literaturgeschichte als Einladung zur Besichtigung eines Zeitalters und als anregendes Lesebuch, das sich schon Schülern der Sekundarstufe II erschließt: Das verdient allemal eine breite Empfehlung!
Autoreninfo

Willems, Gottfried

Gottfried Willems war Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (Stand 12.05.2014)

Weitere Titel von Willems, Gottfried

Leserbewertungen

Bewertungen

Hervorragende Einführung in die Epoche der Aufklärung

Bewertung

Kundenmeinung von Theresia Lehner

Nachdem ich den ersten Band von Willems "Geschichte der deutschen Literatur" schon mit Begeisterung verschlungen habe, ging es mir mit diesem zweiten nicht anders. Wie ich schon in der Rezension zum ersten Band erwähnt habe, ist dafür nicht zuletzt Willems ansprechender und - wenn man das so sagen kann - lebendiger Schreibstil verantwortlich. Besonders gut gefiel mir die Art der Heranführung an das Thema "Aufklärung". In einem ersten Komplex begleitet man als Leser den jungen Schotten James Boswell, der sich im 18. Jahrhundert auf eine Bildungsreise begibt, wobei er unter anderem Voltaire und Rousseau, die zu den führenden Köpfen der Aufklärung zählen, einen Besuch abstattet. Willems gelingt es, einem als Leser die kulturellen und gesellschaftlichen Umstände der Zeit vor Augen zu führen, indem man quasi durch die Brille des jungen Schotten in die Welt des 18. Jahrhunderts blickt. Erst wenn dieser Quasi-Zeitsprung erfolgt ist, kann man überhaupt nachvollziehen, aus welchen Gründen sich die Aufklärer mit ihren speziellen Themen befasst haben. Dabei spielt aber auch der Rückblick auf die frühe Neuzeit eine Rolle, ein Aspekt, auf den Willems immer wieder verweist. Die zentrale These Willems, die mich tatsächlich zunächst überrascht, dann aber vollkommen überzeugt hat, ist, dass die Aufklärung - zumindest im Bereich der Literatur - mitnichten eine Bewegung ist, die einzig die Vernunft als treibende Kraft des Menschen hochhält. Überraschen mag überdies, dass in dieser deutschen Literaturgeschichte eine Menge nicht-deutscher Literaten zu Wort kommt, nämlich Pope, Voltaire und Rousseau; außerdem wird auch der Preußenkönig Friedrich II. zitiert, der im kulturellen Gedächtnis zumindest nicht primär als Literat verankert ist. Da es sich dabei allerdings um - wie Kapitel 3 sagt - die "zentralen Impulse der Aufklärung" handelt, macht dieses Vorgehen auch in einer deutschen Literaturgeschichte absolut Sinn. Nach dieser ersten Darstellung der Voraussetzungen und Impulse der Aufklärung stellt Willems exemplarisch Lessings "Nathan der Weise" und Wielands "Musarion" dar; die Themen und Thesen dieser Werke lassen sich nach Boswell, Voltaire, Roussueau (u.a.) viel besser verstehen. Da ich ein großer Fan von Wieland bin, fand ich Willems Hinweis darauf sehr erfreulich, dass dieser nur aufgrund des wieder einmal selektierenden kulturellen Gedächtnisses heutzutage weniger als Lessing bekannt ist, nicht etwa aufgrund seiner literarischen Minderbegabung.
Alles in allem hat mir auch die Themen-Mischung in Band 2 der Literaturgeschichte sehr gefallen: Band 2 ist nicht nur Literaturgeschichte, sondern phasenweise Kurzbiographie und Gesellschaftsgeschichte; ich fand vor allem die Annäherung an Rousseau und Voltaire von allen Seiten (über Boswell z.B. Briefverkehr, Biographie, Auszüge aus Werken) überaus spannend.
Diese Literaturgeschichte ist jedem Germanistikstudent, aber auch interessierten Nicht-Germanisten zu empfehlen, da sie - neben der ansprechenden Sprache - einerseits große Bögen spannt, andererseits an wichtigen Stellen in die Tiefe geht, und überdies, was nicht oft genug betont werden kann, einen sehr hohen Unterhaltungswert hat.

sehr gute Aufklärung

Bewertung

Kundenmeinung von Thomas Rissmann

Willems schreibt "wer um die Geschichte einen Bogen macht, bleibt immer ein Idiot der Aktualität.
Das macht zumal in der Wissenschaft wenig Sinn, denn für den Idiotismus der Aktualität hat die moderne Gesellschaft schon die Medien, den Journalismus und die Kritik..."

Auch wenn Willems augenscheinlich kein Fan der Kritiker ist, möchte ich gerne eine zu dem Band 2 der Geschichte der deutschen Literatur ein paar Worte verlieren.

Ich hatte den ersten Band schon voller Begeisterung gelesen und war voller Hoffnung das Band 2 meine hohen Erwartungen erfüllen würde. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Willems führt den Leser zuerst durch den geschichtlichen Kontext der Aufklärung zwischen Voltaire und Rousseau. Neben diesen kommen auch Pope oder Friedrich II. nicht zu kurz.
Im Anschluss an den theoretischen Teil erklärt Willems exemplarisch mit Wieland und Lessing wie sich die Aufklärung in der deutschen Literatur dargestellt hat.
Für mich persönlich (aber das ist sicher Geschmackssache) war der überraschende Höhepunkt im letzten Kapitel die Darstellung der Aufklärung anhand der Opern von Mozart.

Nach Lektüre von Band 1 und 2 freue ich mich bereits auf den Band 3 ("Goethezeit").
Ist bereits bestellt.

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