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Geschichte der Kunsttheorie

Von der Antike bis zum 18. Jahrhundert

von Schneider, Norbert Fach: Kunst/ Mode/ Design; Reihe: Studienbuch Kunstgeschichte

Mit diesem Studienbuch liegt seit langem wieder eine Überblicksdarstellung vor, die die Geschichte der Kunsttheorie von der Antike bis ins 18. Jahrhundert in didaktisch durchdachter Weise behandelt.

Ausführlich stellt der Autor die Positionen antiker und mittelalterlicher Autoren zur Kunst- und Schönheitstheorie sowie zur Rhetorik, Poetik und Hermeneutik vor. Danach führt er in alle relevanten Kunst- und Proportionslehren von der Frührenaissance bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts ein. Dabei finden auch die wichtigsten Architekturtraktate Berücksichtigung.

Das Buch lässt sich als geschichtliche Darstellung lesen wie auch als Nachschlagewerk nutzen, zumal ihm ein ausführliches Glossar beigegeben ist. Das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis bietet eine Ausgangsbasis für vertiefende Studien.
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Details
ISBN 9783825234096
UTB-Titelnummer 3409
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2011
Erscheinungsdatum 18.05.2011
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 371 S., 19 Abb.
Inhalt
Vorwort 7
Antike
Zur Kunsttheorie der Antike 11
Zahl und Proportion: Pythagoras und die Pythagoreer 18
Demokrit und die atomistische Bilderlehre 23
Platons Kunstlehre 28
Die Poetik des Aristoteles 35
Die Ars poetica des Horaz 43
Das System der antiken Rhetorik 49
Vitruvs Architekturtheorie 53
Pseudo-Longins Schrift über das Erhabene 61
Philostrats Bildbeschreibungen 66
Plotins Kunst- und Schönheitslehre 70
Frühes Christentum und Mittelalter
Zur Kunstauffassung des frühen Christentums: Tertullian 78
Augustins Kunst- und Schönheitslehre 82
Die Schönheitslehre des Boethius 88
Mystische Schönheitsvorstellungen bei Pseudo-Dionysius Areopagita
und Johannes Scottus Eriugena 92
Kritik der Bildmagie: Die Libri Carolini 98
Lichtmetaphysik und Sakralisierung des Materials: Suger von St.-Denis 103
Bernhard von Clairvaux und die zisterziensische Ästhetik 107
Das System der Artes im „Didascalicon“ des Hugo von St. Viktor 111
Thomas von Aquin und die scholastische Kunstauffassung 116
Theophilus Presbyter und das mittelalterliche Kunsthandwerk 121
Mittelalterliche Hermeneutik: Die Lehre vom mehrfachen Schriftsinn 125
Frühe Neuzeit (15.–18. Jahrhundert)
Zu den Entstehungsbedingungen einer neuen Kunsttheorie im Kontext
der Renaissancekultur 132
Die Kunsttraktate des Cennino Cennini und Lorenzo Ghiberti 136
Leon Battista Albertis Schriften zu Malerei und Architektur 142
Nikolaus von Kues und die Theologie des Bildes 152
Mathematisierung der Kunst: Piero della Francesca und Luca Pacioli 159
Neuplatonische Kunst- und Schönheitstheorie in der Renaissance:
Marsilio Ficino 165
Leonardos Reflexionen über Malerei 169
Dürers Proportionslehre 177
Michelangelos Kunstanschauungen 186
Giorgio Vasari – der „Vater der Kunstgeschichte“ 196
Lodovico Dolces Parteinahme für die venezianische Schule 203
Die Kunsttheorie des Manierismus: Giovanni Paolo Lomazzo und
Federico Zuccari 211
Zur Emblematik der Frühen Neuzeit 219
Architekturtheoretische Traktate der Renaissance (Filarete, Sebastiano Serlio,
Andrea Palladio) 225
Die Bilderlehre der katholischen Kirche nach dem Tridentinum:
Gabriele Paleottis „Discorso“ 237
Giovanni Pietro Bellori und die frühklassizistische eorie des Kunstschönen 241
Die Gründung der Académie Royale und die Etablierung eines Regelkanons
(Nicolas Poussin, André Félibien und Charles Le Brun) 246
Roger de Piles und die Präferenz der Farbe 262
Exkurs zum Akademiegedanken im 18. Jahrhundert: William Hogarth
versus Joshua Reynolds 267
Ausblick: Grundzüge der ästhetischen Theorien des 18. Jahrhunderts
(Joseph Addison, Jean-Baptiste Du Bos, Shaftesbury, Edward Young,
Charles Batteux, Edmund Burke, Immanuel Kant) 272
Anhang
Glossar 289
Quellen und Textsammlungen 305
Sekundärliteratur 318
Bildnachweis 352
Personenregister 354
Sachregister 362
Postskriptum 371
Pressestimmen
Aus: AKMB-news, Arbeitsgemeinschaft der Kunst und Museumsbibliotheken, Gabriele Betancourt Nunez, Ausgabe 2/2011
[…] Die klare Darstellung der Fakten und die kluge Auswahl der Zitate wecken Neugierde auf die Originaltexte, indem sie die Scheu vor diesen nehen. Norbert Schneiders brillante Geschichte der Kunsttheorie ist über den universitären Bereich hinaus sehr empfehlenswert, den Preis wert und wirklich lesenswert.
Autoreninfo

Schneider, Norbert

Norbert Schneider ist Professor em. für Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe. 

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Schmid

Eine überzeugende Darstellung des Themas, für das Mittelalter aber zu knapp.

Geschichte der Kunsttheorie

Bewertung

Kundenmeinung von T. Frisorger

Schneiders Lehrbuch zur Kunsttheorie ist eines der wenigen Bücher, die sich ausgiebig der Thematik der Kunsttheorie und ihrem historischen Werdegang widmen und es ist alleine deswegen schon für Interessierte lohnenswert, einen genaueren Blick in das Buch zu werfen.
Schneider teilt seine Ausführungen dabei in drei wesentliche Kapitel auf: Die Antike, das Frühe Christentum/Mittelalter und die Früher Neuzeit, wobei auf letzterem deutlich der Fokus liegt. Leider erschien mir die Unterteilung innerhalb dieser Kapitel als tendenziell unstrukturiert. Zwischen den aufeinanderfolgenden Theoretikern wurden teils keine kausalen Bezüge hergestellt, sondern man reihte sie lediglich aneinander, obwohl es, und das muss auch in aller Deutlichkeit gesagt werden, immer wieder Rückbezüge auf antike Positionen, insbesondere Platon oder Aristoteles, gab. Rein formal besticht das Buch natürlich auch durch sein ausführliches Quellenverzeichnis, die unzähligen Literaturverweise, die Register und insbesondere auch durch das Glossar.
Letzteres ist jedoch auch dringend für eine gründliche Lektüre notwendig, da Schneider, wie er einleitend auch selbst betont, sehr häufig Fachtermini einstreut, die man vor allem in noch jungen Semester als Student womöglich noch nicht mitbringt. Viele lateinische bzw. französische Ausdrücke empfand ich zudem auch als nicht sonderlich relevant und wenig produktiv. Hier ist mir persönlich das Buch an manchen Stellen schon zu detailreich. Für eine einführende Lektüre etwa, halte ich es nicht für notwendig die lateinischen Zitate oder Anekdoten zu den jeweiligen Theoretikern abzudrucken. Auch ist bei den antiken Positionen nicht immer ausdrücklich eine Anbindung an die Bildenden Künste gegeben, nachdem Begriffe wie „Schönheit“ oder „Ästhetik“ dort in anderen Kontexten zu verorten sind. Durch das ganze Buch zieht sich zudem eine relative Armut an Abbildungen, welche eine sinnvolle Ergänzung zu den teils abstrakten und hochtheoretischen Textabschnitten gebildet hätten.
Nichts desto trotzt empfehle ich jedem Student der Kunstgeschichte etwas durch das Buch zu blättern, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Für Studierenden mit einem Schwerpunkt in der Frühen Neuzeit sollte das Buch ohnehin eine Pflichtlektüre sein.

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