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Geschichte der Sozialen Arbeit

Wie aus Helfen Soziale Arbeit wurde

von Lambers, Helmut Fach: Pädagogik; Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Soziale Evolution - die Geschichte der Sozialen Arbeit

Studierende der Sozialen Arbeit können in diesem Buch nachvollziehen, wie sich in der Praxis des Helfens, von seinen Anfängen bis heute, ein Wandel vollzog, der schließlich zur professionell organisierten Sozialen Arbeit moderner Gesellschaft führte.

Das Buch ist didaktisiert aufgebaut, mit systematischen Zusammenfassungen, Thesenvorschlägen, Fragestellungen und Diskussionsstichworten.
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Details
ISBN 9783825250423
UTB-Titelnummer 5042
Auflagennr. 2. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Klinkhardt
Umfang 278 S., 24 Abb.
Inhalt
Einleitung 9
1 Einige wissenschaftstheoretische Vorbemerkungen 13
1.1 Die Begründung: Warum Geschichte und welche? 13
1.2 Der Zeitpunkt: Wo ist der Anfang? 17
1.3 Die Orte: Was ist und wird erforscht? 18
1.4 Die Fragen: Was sind historisch klärende Fragen? 21
I Archaische Gesellschaft – Vom Geben und Nehmen bis zum Almosen
1 Sozialevolutive Charakteristik 28
2 Was sind die Ausgangsbedingungen des Helfens? 30
3 Helfen im Wandel gesellschaftlicher Entwicklung 33
4 Bedarfsausgleich 37
4.1 Kindheit 37
4.2 Hilfebedürftigkeit 38
5 Reflexionsvorschläge 39
II Hochkultivierte Gesellschaft – Vom Almosen bis zur Erziehungsarbeit
1 Sozialevolutive Charakteristik 42
2 Bedarfsausgleich 46
3 Mittelalter und Neuzeit – Vom Almosen bis zur Arbeitspflicht 49
3.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 49
3.2 Weltbild und Philosophie 53
3.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 56
3.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 59
3.5 Zusammenfassung: Mittelalter und Neuzeit 65
3.6 Reflexionsvorschläge 67
4 Europäische Aufklärung – Von der Arbeitspflicht bis zur Arbeitserziehung 68
4.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 68
4.2 Weltbild und Philosophie 72
4.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 75
4.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 84
4.5 Zusammenfassung: Aufklärung 87
4.6 Reflexionsvorschläge 89
5 Klassik, Idealismus, Romantik – Von der Arbeitserziehung bis zur Erziehungsarbeit 90
5.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 90
5.2 Weltbild und Philosophie 91
5.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 92
5.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 100
5.5 Zusammenfassung: Klassik 103
5.6 Reflexionsvorschläge 105
III Moderne Gesellschaft – Von der Erziehungsarbeit bis zur Lebensbewältigung und Lebensführung
1 Sozialevolutive Charakteristik 109
2 Bedarfsausgleich 112
3 Industrialisierung – Von der Erziehungsarbeit
bis zur Zwangsarbeit und Ausbeutung 114
3.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 114
3.2 Weltbild und Philosophie 116
3.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 117
3.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 126
3.5 Zusammenfassung: Industrialisierung 137
3.6 Reflexionsvorschläge 139
4 Moderne und Niedergang – Von der Zwangsarbeit und Ausbeutung bis zum Rückfall in die Barbarei 141
4.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 142
4.2 Weltbild und Philosophie 144
4.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 146
4.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 153
4.5 Nationalsozialismus: Der Untergang der sozialpädagogischen Idee 173
4.6 Zusammenfassung: Moderne und Niedergang 181
5 Spätmoderne und Zukunft – Von dem Rückfall in die Barbarei bis zur Lebensführung 186
5.1 Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik 186
5.2 Weltbild und Philosophie 189
5.3 Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Reaktion 194
5.4 Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion 206
5.5 Soziale Arbeit auf dem Weg zur Wissenschaft 232
5.5.1 Sozialpädagogik 234
5.5.2 Sozialarbeit und soziale Arbeit 237
5.5.3 Soziale Arbeit: Konvergenz von Sozialarbeit und Sozialpädagogik 238
5.6 Zusammenfassung: Spätmoderne 239
5.7 Reflexionsvorschläge 242
6 Ausblick – Wohin geht Soziale Arbeit? Von der Subjektaneignung bis zum Beziehungsmanagement 244
Verzeichnisse 253
Abkürzungsverzeichnis 253
Textquellenverzeichnis 255
Bildquellenverzeichnis 256
Literaturverzeichnis 257
Personenregister 272
Sachregister 274
Autoreninfo

Lambers, Helmut

Prof. Dr. Helmut Lambers ist Professor im Fachbereich Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster.

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Eine gute Einführung in die Geschichte der Sozialen Arbeit - für Sozialarbeiter*innen

Bewertung

Kundenmeinung von Philipp M.

Bereits der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht Gutes. Die Arbeit ist klar aufgebaut und orientiert sich an einem zeitlichen Verlauf vom Archaikum bis zur Moderne.
Zuvor stehen einige wissenschaftstheoretische Vorbemerkungen, die einem ein wenig wie ein Grundkurs in die Geschichtstheorie vorkommen - und es im Grunde auch sind. Zwischendurch gibt es immer wieder Zusammenfassungen und Reflexionsvorschläge.

Setzt man sich nun vermehrt mit den Inhalten auseinander zeugen gerade die Vorbemerkungen von einem Problembewusstsein für eine professionelle Geschichtsschreibung. Für den Historiker sind die genannten Punkte Usus, doch für einen Laien sehr hilfreich um die kommenden Kapitel besser hinterfragen und einordnen zu können.

Die weiteren Kapitel unterliegen einer Art epochalen Einteilung. Mit dem zuvor dargestellten Problembewusstsein für eine solche Vorgehensweise lässt sich ein nachvollziehbarer Zugang dazu finden. Leider werden gerade bei der ersten Abgrenzung (Archaiische Gesellschaft) viele Schwierigkeiten deutlich, die diskutabel sind. Bei den weiteren Kapiteln geraten diese Schwierigkeiten jedoch weiter in den Hintergrund - vermutlich, weil eine Abgrenzung hier (vermeintlich) leichter fällt.

Insgesamt ist dieses Werk eine gute Einführung in die Geschichte der Sozialen Arbeit - zumindest für Sozialarbeiter und Sozialpädagogen. Besonders die Reflexionsvorschläge liefern einen Bezug zur heutigen Zeit und den Herausforderungen und Fragen der Sozialen Arbeit.

Leider sind die Texte stellenweise sehr trocken und nicht immer auf den Punkt. Ebenfalls fällt die Zitierweise sehr enttäuschend aus. Sie ist wenig übersichtlich, da hier teilweise Harvard und Fußnoten-Systeme vermischt werden. In den Fußnoten steht dann leider nur der Autor ohne Angabe des Werkes, sodass man erst weit zurückblättern muss um eine Quelle bewerten zu können.

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