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Geschichte der Utopie

Eine Einführung

von Schölderle, Thomas Fach: Philosophie; Politikwissenschaft;

Utopien sind Gedankenexperimente und kritische Spiegelbilder der historischen Wirklichkeit zugleich. Diese Einführung liefert einen Überblick zur Geschichte der Utopie und stellt ihre wichtigsten Entwürfe sowie ihre wesentlichen Merkmale, Ziele und Funktionsweisen vor. Auf diese Weise ergibt sich ein klares und konturenreiches Bild einer der einflussreichsten Denkströmungen der abendländischen Tradition, das von den antiken Mythen des Goldenen Zeitalters bis zu den Schreckensvisionen und
den ökologischen und feministischen Modellen des 20. Jahrhunderts reicht.
Behandelt werden u. a. Platon, Joachim von Fiore, Thomas Morus, Francis Bacon, Tommaso Campanella, J. G. Schnabel, William Morris und George Orwell.

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Details
ISBN 9783825236250
UTB-Titelnummer 3625
Auflagennr. 1. Aufl. / Nachdruck - Erscheinen unbestimmt
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 18.04.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 192 S.
Inhalt
Vorwort 7
I. Einleitung: Utopiebegriff – aber welcher? 9
II. Thomas Morus und seine Utopia 19
1. Das Rätsel: Leben und Werk 19
2. Grundzüge und Gestaltungsmerkmale der Utopia 24
3. Das Experiment: Vernunft als Staatsprinzip 33
4. Zum Utopiebegriff der Utopia 45
III. Antike und Mittelalter 51
1. Antike Mythologie und das „Goldene Zeitalter“ 51
2. Platon und seine „Politeia“ 54
3. Mittelalterliche Eschatologie und Chiliasmus 57
4. Joachim von Fiore und „Das Dritte Zeitalter“ 60
5. Thomas Müntzers revolutionärer Chiliasmus 61
IV. Renaissance und frühe Neuzeit 67
1. Tommaso Campanella und die „Civitas Solis“ 68
2. Johann Valentin Andreae und die „Christianopolis“ 73
3. Francis Bacon und die „Nova Atlantis“ 78
V. Absolutismus und Aufklärung 85
1. Vertragstheorie und Utopie 85
2. Gerrard Winstanley und „The Law of Freedom“ 87
3. Gabriel de Foigny und die „Terra Australe“ 92
4. Johann Gottfried Schnabel und die „Insel Felsenburg“ 98
5. Louis-Sebastien Mercier und „L’ An 2440“ 104
VI. Sozialismus und Utopie im 19. Jahrhundert 113
1. Industriezeitalter und soziale Frage 113
2. Robert Owen: Utopie und Sozialexperimente 117
3. Marxismus und Utopie 122
4. William Morris und „News from Nowhere“ 125
VII. Von der Dystopie zur Utopie der Postmoderne 131
1. George Orwell und die Schreckensvision von „1984“ 131
2. Ernest Callenbach und die „Ecotopia“ 139
3. Marge Piercy und „Woman on the Edge of Time“ 147
VIII. Schlussbemerkung 157
Anmerkungen 161
Bibliografie 183
Literaturübersicht 183
Primärtexte 184
Sekundärliteratur 189
Personenregister 199
Pressestimmen
Aus: dystopischeliteratur.org – Simon Spiegel - 30.10.2012
[…] Als einführender Überblick über die Geschichte der utopischen Literatur ist Schölderles überaus verständlich und klar geschriebenes Buch aber auf jeden Fall zu empfehlen.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: pw-portal.de - Michael Vollmer - 19.7.2012
[...] verdichtet er aber den aktuellsten Stand der Forschung in einer kompakten Form, die sich für interessierte Studierende als ideale Einführung in die Thematik erweist. [...]
> Zum Volltext der Rezension

Autoreninfo

Schölderle, Thomas

Dr. Thomas Schölderle ist Politikwissenschaftler, Mitarbeiter der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Niemeyer

Zum Thema Utopie und dessen Geschichte ist es für die Lehre hervorragend geeignet.

Sehr gute Einführung in die Geschichte der Utopie!

Bewertung

Kundenmeinung von Marius Schmidt

Der Autor promovierte zu "Utopia und Utopie" und liefert mit diesem 160-seitigen Bändchen einen kurzen, systematischen chronologischen Abriss der gesamten Denktradition der Utopie. Damit liefert Thomas Schölderle einen Überblick über die Geschichte der Utopie und grenzt diese einflussreiche Denkströmung von anderen ab, sodass man eine Idee über deren wesentlichen Merkmale und Ziele bekommt.

Zunächst wird Thomas Morus‘ gesellschaftskritisches Werk der Utopia sowie der zugrunde liegende Utopiebegriff eingehend beleuchtet, um dessen zentrale Merkmale und Grundideen herauszuarbeiten und sie für die historische Analyse des Utopiebegriffs nutzbar zu machen. Es folgen prägnante Darstellungen unter anderem von Platons „Politeia“, Francis Bacons „Nova Atlantis“ oder George Orwells „1984“. Nicht diese vielseitige Auswahl an Werken alleine, sondern das Aufzeigen vereinender utopischer Elemente sowie der Brückenschlag von der Antike in die (Post-)Moderne machen den Mehrwert dieses Buches aus und lässt den Leser interessiert bei der Sache. Die ausführliche Bibliographie am Ende ermöglicht es, gezielt tiefer in einzelne vorgestellte Werke einzutauchen – welche man nun mit einem anderen Blick lesen wird als zuvor.

Für mich persönlich war das Werk sehr hilfreich, um einen Überblick über eine scheinbar abstrakte Denkströmung zu gewinnen und den konstruktiven, faszinierenden Charakter utopischer Gedankenexperimente zu erkennen. Mehr leistet das Buch nicht – mehr soll es aber auch nicht leisten, weshalb ich fünf Sterne vergebe, da das Buch seinen Zweck optimal erfüllt. Adressaten sind interessierte Leser, die sich ebenfalls mit der Geschichte der Utopie auseinandersetzen wollen, aber auch Studierende, die sich mit einzelnen Werken eingehender befassen wollen – ich kam über Thomas Morus und seine Utopia zu diesem Buch – und in diesem Buch einen hervorragenden Ausgangspunkt für die weitere Recherche finden. Den Blick in die Primärtexte kann dieses Buch selbstverständlich nicht ersetzen und auch versierte Utopie-Experten greifen eher nicht zu diesem einführenden Band.

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