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Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit

Studienhandbuch 1500-1789

von Schorn-Schütte, Luise Fach: Geschichte;

Dieses utb liefert allen, die sich mit der Geschichte der Frühen Neuzeit befassen, einen umfassenden Überblick. In einer Zeit immer neuer Spezialstudien bietet das Studienhandbuch solides Orientierungswissen über die sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen der Epoche. Zahlreiche Abbildungen, Karten und Übersichten helfen, einen Weg durch die vielfältige und komplexe Geschichte der Zeit zwischen Reformation und Französischer Revolution zu bahnen.

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Details
ISBN 9783825285401
UTB-Titelnummer 8414
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 18.09.2013
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 407 S., 9 Stammtafeln, 192 Abb.
Zusatzmaterial
Inhalt
VORWORT 9
EINLEITUNG 11
1. GRUNDLEGUNG 15
1.1 Was ist die Geschichte der Frühen Neuzeit? 15
1.2 Aspekte der Epoche 18
2. PROZESSE UND STRUKTUREN 27
2.1 Demographische Grundmuster 27
2.2 Der Haushalt als Wirtschafts- und Lebensgemeinschaft:
Das „Ganze Haus“ 33
2.2.1 Das Leitbild 34
2.2.2 Haushaltsformen 36
2.3 Wirtschaftsordnungen 40
2.3.1 Agrarverfassung und ländliche Produktion: „Refeudalisierung“ und „Kommerzialisierung“ 40
2.3.2 Gewerbliche Produktion: Zunftverfassung gegen „Frühkapitalismus“ und „Proto-Industrialisierung“? 46
2.3.3 Europäischer Handel und Weltwirtschaft 53
2.4 Ständische Gesellschaft im Wandel 58
2.4.1 Der Adel als Stand 59
2.4.2 Die Geistlichkeit als Stand und soziale Gruppe 62
2.4.3 Bürgertum und Stadtgesellschaft 68
2.4.4 Bauern und ländliche Gesellschaft 76
2.4.5 Das Militär in der frühneuzeitlichen Gesellschaft 80
2.4.6 Armut und Außenseiter in der frühneuzeitlichen Gesellschaft:
Von der sozialen Disziplinierung zur „Kultur des Volkes“ 89
3. ZWISCHEN „STÄNDESTAAT“ UND „ABSOLUTISMUS“: HERRSCHAFTSBILDUNG UND HERRSCHAFTSFORMEN 97
3.1 Herrschaftsformen in der Frühen Neuzeit 98
3.1.1 Republiken und Republikanismus 99
3.1.2 Mischverfassungen 112
3.1.3 Monarchien oder: Gab es „den“ Absolutismus? 132
3.2 Herrschaftslegitimationen in der Frühen Neuzeit 162
3.2.1 Rechtfertigung monarchischer Einherrschaft 163
3.2.2 Mischverfassungsdebatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
4. TRADITIONSBRÜCHE UND WERTEWANDEL: FRÜHNEUZEITLICHE
„RECHTFERTIGUNGSNARRATIVE“ 183
4.1 Kirche und Welt – Politik und Religion 185
4.1.1 Die Reformation als Umbruch oder Teil eines langfristigen Wandels? 186
4.1.2 Konfessionelle Parität und Toleranz in Europa? 210
4.1.3 Neue Normen und neue Narrative: Die Aufklärung 230
4.2 Zwischen ständischen Rechtstraditionen und revolutionärem Umbruch 236
4.2.1 Der Weg in die Unabhängigkeitserklärung der nordamerikanischen Kolonien 237
4.2.2 Revolution in Europa: Die Französische Revolution 246
5. DIE FRÜHNEUZEITLICHE GESELLSCHAFT IN IHREN GRENZEN 255
5.1 Lebensphasen und Lebensformen 255
5.1.1 Kindheit, Jugend, Alter, Heirat und Ehe 255
5.1.2 Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und die Strukturen der Kommunikation 273
5.2 Regionalität und national-konfessionelle Identität 288
5.2.1 Europa in seinen Landschaften: Konfessionelle und religiöse Minderheiten 288
5.2.2 Patriotismus – Regionalbewusstsein – Nationalbewusstsein 297
5.2.3 Die Politik gegenüber den Nachbarn: Außenpolitik und Internationale Politik 306
6. DIE „EUROPÄISIERUNG“ DER WELT: DIE ANFÄNGE EUROPÄISCHER KOLONIEBILDUNGEN 321
6.1 Beherrschungskolonien: Anfänge europäischer Expansion und der Aufbau der Kolonialreiche 322
6.1.1 Portugiesische und spanische Entdeckungsreisen: Der Weg aus der Alten Welt 323
6.1.2 Die spanischen und portugiesischen Kolonialreiche 327
6.1.3 Privilegierte Handelsgesellschaften: Die Niederländer in Übersee 331
6.2 Siedlungskolonien: Geschichte der englischen und französischen
Kolonien in Nordamerika 333
6.2.1 Die französische Kolonialpolitik: Neufrankreich 1608-1763 334
6.2.2 Die englischen Koloniegründungen seit 1607 337
7. AUSBLICK: SCHLÜSSELTHEMEN DER EUROPÄISCHEN FRÜHEN NEUZEIT 343
7.1 „Modernisierung“ und Tradition 343
7.2 Religion und Politik 346
7.3 Repräsentationen sozialer Ordnungen 347
7.4 Mikropolitik: Verwandtschaft, Freundschaft, Patronage 349
7.5 Politische Kommunikation 351
8. ANHANG 355
Stammtafeln 357
Glossar 367
Bibliographie 376
Abbildungsnachweis 387
Sach-, Namens- und Ortsverzeichnis 388
Pressestimmen
Aus: ekz-Informationsdienst, Engelbrecht Boese
In anspruchsvoller Abstrahierung verbindet das für universitären Gebrauch bestimmte Studienbuch zur 300-jährigen Epoche zwischen Konfessionsspaltung und Französischer Revolution Interpretation und materialreiche Faktendarstellung. Unterstützt von zahlreichen Abbildungen, Karten und Übersichten skizziert die in Frankfurt lehrende Geschichtsprofessorin (zuletzt BA 12/03) in strukturanalytischem Zugriff Prozesse des sozialen, gesellschaftlichen und politischen Wandels in Europa, dabei immer auch aktuelle Probleme, Kontroversen und Schwerpunkte der Forschung reflektierend. Im Anhang Stammtafeln, Glossar, ausführliche Bibliografie sowie Sach-, Personen- und Ortsregister. Neben B. Emich (ID 19/06). M. Erbe (BA 1/08) ist auch schon für Schüler verwendbar.
Autoreninfo

Schorn-Schütte, Luise

Luise Schorn-Schütte, Dr. phil. et habil., seit 1998 Lehrstuhl für Neuere Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, 2004-2010 Vizepräsidentin der DFG, seit 2004 Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs der Universitäten Bologna, Frankfurt am Main, Innsbruck, Pavia und Trient „Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert“; seit 2007 Hauptforscherin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Gebke

Das Studienhandbuch zur Frühen Neuzeit von Luise Schorn-Schütte bietet eine gelungene Verquickung von wissenschaftstheoretischen Leitthemen – wie z.B. Modernisierung, Sozialdisziplinierung und Konfessionalisierung – und zentralen Momenten und inhaltlichen Themenschwerpunkten für die Epoche. Immer wieder eröffnet die Autorin dabei ihrem Lesepublikum Möglichkeiten zur kritischen Reflexion, indem sie beispielsweise auf Forschungsdesiderate aufmerksam macht (z.B. S. 62/63) oder Begriffe wie Frühkapitalismus und Protoindustrialisierung für ihren Wert als Begriffe der Epochenzäsur zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit hinterfragt (S.51/52).

Auch der Aufbau des Handbuchs erscheint mir äußerst gelungen, da die Leserin auf diese Weise in die Lage versetzt wird, die Frühe Neuzeit von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten und zu studieren. Dabei wird in den einzelnen Kapiteln jeweils auf die für die Themen zentrale Forschungsliteratur verwiesen und wichtige Quellen werden genannt und teils zitiert, wodurch ein vertiefendes Einarbeiten in die Materie jeder Zeit ermöglicht wird.

Sowohl durch diese Angebote und Wegweiser zur Vertiefung als auch durch die stetige Verknüpfung zentraler frühneuzeitlicher Themen mit aktuellen Forschungsthesen setzt sich dieses Studienhandbuch positiv von vielen anderen Handbüchern dieser Art ab, die nicht mehr als einen groben Überblick vermitteln.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Hinz

Das Werk ist sehr kundig geschrieben. Es weist ein ausführliches Sachregister und auch ausführliche Stammtafeln, die für die Epoche der FNZ von besonderer Wichtigkeit sind, auf. Ebenso zu loben, sind das gute Glossar und der Abschnitt "Schlüsselthemen der europäischen Frühen Neuzeit". Die anspruchsvolle Theorie-Frage nach dem "Charakter" der Epoche wird hier ernst genommen, was zum Reflektieren über Geschichte auch jenseits der verhandelten frühneuzeitlichen Inhalte anregt.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von O. Groß

Fundierte und erschöpfende Darstellung.

Gelungene, kritisch arbeitende Gesamtdarstellung

Bewertung

Kundenmeinung von Liam Fitzgerald

Der Autorin gelingt es, die hochfliegenden, selbst verfassten Ziele zu erfüllen.

Einleitend erklärt sie, dass eine Darstellung der Frühen Neuzeit anhand einigen die Epoche charakterisierenden Entwicklungen und Prozessen durchgeführt werden soll, die aber die dazu notwendigen Begriffe nicht in ihrer heute gängigen Bedeutung verwendet, sondern in derjenigen der behandelten Epoche. Luise Schorn-Schütte zeigt dabei sowohl von Intensivierungen geprägte aus dem späten Mittelalter übernommene Prozesse als auch solche Entwicklungen auf, die in der Frühen Neuzeit einen erneuernden Ursprung hatten.
Besonders gelungen ist die Einschätzung von Revolutionen nicht als Neuerung, sondern Erneuerung, eine Sinngebung, die der Zeit von etwa 1500-1789 eigen ist. Mit diesem Vorgehen wird die Frühe Neuzeit weniger als Sattlezeit oder Vormoderne gesehen sondern als eine Epoche, die aus ihr selbst heraus untersuchungswürdig ist und die geprägt ist vom Nebeneinander aus dem Mittelalter nachhaltender Prozesse und neuer Entwicklungen in allen Bereichen des Lebens. Hervorgehoben wird stark die Verzahnung von Religion und weltlicher Herrschaft, geografisch findet Europa fast zur Gänze Beachtung - auch Amerika und die restliche aussereuropäische Welt findet Eingang, da diese im Rahmen der europäischen Expansion näher an Europa heranrückte und teilweise 'europäisiert' wurde.
Besonders hilfreich sind die Anhänge mit Stammtafeln und Glossar grundlegender Begriffe sowie die Verschränkung mit Onlinematerialien.

Der Stoff ist leicht lesbar, aber durchaus an das Interesse auch von Graduierten gerichtet, dargebracht und daher nicht nur für Studenten, sondern auch für für jene Historiker mit Abschluss zur Vergegenwärtigung von Forschungsfragen und -problemen von hohem Nutzen.

DAS Buch zur Prüfungsvorbereitung

Bewertung

Kundenmeinung von Anna-Katharina A.

Das Handbuch "Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit" gibt dem Leser einen umfassenden Überblick der Historie der Frühen Neuzeit. Durch die thematische Untergliederung ist es dem Leser möglich sich gezielt in Sachverhalte einzulesen. Namens-/Sach- und Ortsregister werden durch das Glossar ergänzt und machen das Buch noch benutzerfreundlicher.
Ich habe das Buch genutzt, um mich auf eine Prüfung vorzubereiten. An meiner Hochschule wird es aber auch als Grundlagenliteratur für das Examen genutzt.
Das Buch ist für Geschichtsstudenten optimal, um einen Einblick in die Irrungen und Wirrungen der Frühen Neuzeit zu erhalten.

Reichhaltiges und anspruchsvolles Studienhandbuch

Bewertung

Kundenmeinung von Sebastian S.

Schorn-Schüttes Handbuch ist eine aktuelle und methodisch durchdachte Darstellung der Frühen Neuzeit. Die Autorin beabsichtigt eine Perspektive, mit der eine Vielfalt von Prozessen und ihr Wandel berücksichtigt werden können . Die Autorin führt an Prozesse wie Wirtschaftsgeschichte (Kapitel 2), Politische Ordnungen (Kap. 3), Gesellschaft (Kap. 5) und besonders interessant an den Wertewandel (Kap. 4) der Frühen Neuzeit heran. Ebenso wird die Kolonialgeschichte berücksichtigt und abschließend auf sogenannte „Schlüsselthemen“ kurz eingegangen.
Ich habe die Lektüre sowohl in der Textqualität als auch in der Aufbereitung mit zahlreichen Abbildungen und Graphiken als sehr anschaulich wahrgenommen. Die zahlreichen Textverweise beziehen sich in den meisten Fällen auf sehr aktuelle Forschungsliteratur. Insgesamt war mir diese Aufbereitung bei mehreren Referaten eine große Hilfe, bei Hausarbeiten eine sinnvolle Hinführung, da die Autorin sehr viele Themen anreißt, aber natürlich in dieser Konzeption einige Kompromisse bei der Ausführlichkeit in Kauf nehmen musste (z.B. beim Kapitel über die Aufklärung). Als Lektüre ist dieses Werk ein außerordentliches hilfreiches und gut lesbares Instrument für jeden Geschichtsstudenten.

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