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Geschichte Japans

Von 1800 bis zur Gegenwart

von Zöllner, Reinhard Fach: Geschichte; Reihe: Außereuropäische Geschichte

Das vorliegende Buch bietet nicht nur eine Darstellung der jüngeren Geschichte Japans aus dem Blickwinkel nationaler Ereignisgeschichte. Es erschließt den Lesern vielmehr auch die wichtigsten Elemente japanischer Mentalität und die Wechselwirkungen zwischen Politik, Wirtschaft, Sozialordnung, Kultur und Medien, in deren Spannungsfeld sich das moderne Japan konstituierte. Die bis heute anhaltenden Konsequenzen, die sich aus den tiefgreifenden Veränderungen in Japan für den gesamten pazifischen Raum ergaben, werden gleichfalls geschildert.

Reinhard Zöllner liefert auf der Basis aktueller methodischer Zugänge eine gut lesbare, anschauliche und reich bebilderte Einführung in die Geschichte des ostasiatischen Inselreichs während der letzten 200 Jahre.
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Details
ISBN 9783825239343
UTB-Titelnummer 2683
Auflagennr. 3. akt. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 15.05.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 458 S., Fotos, zahlr. Tab., 65 Karten
Inhalt
EINLEITUNG 13
1. DAS ENDE DER FRÜHEN NEUZEIT IN JAPAN (1793-1868) 19
1.1 STRUKTUREN DES SYMBOLISCHEN RAUMES DER FRÜHEN NEUZEIT 19
1.1.1 Das Tokugawa-Bakufu 20
Die persönliche Herrschaft der drei ersten Shogune 21
Der Außenhandel 25
Die Regentschaft 27
Die Kammerherrenherrschaft 27
Die Ältestenherrschaft 34
1.1.2 Die Fürstentümer 34
Klassifizierung der Fürstentümer 34
Fürsten als Treuhänder 38
Aufhebung von Fürstentümern 39
Transfer von Fürsten 40
Die Vasallen 41
Sonderdienste für die Tokugawa 43
Alternierende Residenzpflicht 44
1.1.3 Der Kaiserhof 45
Arai Hakuseki und das Zeitalter der Krieger 47
Yamaga Soko und die Lehre vom Taigi meibun 48
Der Kaiser als moralischer Herrscher von Kyoto 49
1.2 STRUKTUREN DES SOZIALEN RAUMES IM FRÜHNEUZEITLICHEN JAPAN 49
Klasse und Status in der frühmodernen Gesellschaft 53
Die Dörfer 53
Die Städte 58
Die Sondergruppen 62
Eta 62
Hinin 63
Niedere Kleriker, Künstler und Schauspieler 64
Bewohner der Bordellviertel 64
Nichtsesshafte 65
1.3 UNTERDRÜCKTE NEUGIER (1793-1808) 66
1.3.1 Die Laxman-Affäre 66
Die Schiffbrüchigen 68
Das informationelle Kapital des Bakufu 69
Matsudaira Sadanobu: der physiokratische Reformer 70
Matsudaira Sadanobus Fall 73
Die Nationalphilologie 75
Die Hollandwissenschaften 76
Konflikt mit Russland 79
Fürstlicher Merkantilismus 79
1.3.2 In Stadt und Land 80
Nachleben einer Legende 80
Zwischen Dorf und Stadt 82
Leben am Rande der Stadt 84
1.4 SELBSTENTDECKUNG (1808-1823) 85
1.4.1 Entspannung an der Nordgrenze 85
Mizuno Tadaakiras Hegemonie 85
1.4.2 Sozialer Diskurs in Schrift und Bild 87
Bildung aus Büchern 87
Bilder und Bücher 93
Unruhe auf dem Rücken 94
Strategien gegen sozialen Abstieg 95
1.5 STABILISIERUNGSVERSUCHE (1823-1838) 102
1.5.1 Haupt der Erde 102
„Einfangen oder erschießen“ 102
„Neue Thesen“ aus Mito 103
1.5.2 Mobilisierung durch Wissen 104
Die Medizin als Avantgarde und Netzwerk 104
Die Bedeutung von Karten: der Siebold-Skandal 106
Nationaltourismus 107
Von der Vernetzung zur Verwebbung 111
Hiratas Weg durch die Konsekrationsinstanzen 113
1.5.3 Die große Krise 115
Vergebliche Dankwallfahrt 115
Mitsui und die soziale Ordnung der Großstadt 117
Die Eskalation der Gewalt 119
Der gesetzlose Wohltäter 120
Der Aufstand des O¯ shio Heihachiro¯ 123
Mit Kanonen auf Missionare 123
1.6 KRISEN VON INNEN UND AUSSEN (1838-1853) 124
1.6.1 Die Tenpo¯ -Reform 124
Die Verfolgung der Hollandwissenschaftler 124
Das Reformprogramm 125
Topfpflanzen-Samurai 126
Das Feld der kommerziellen Kultur 128
1.6.2 Frauen, Arbeit und Kultur 131
Frauen und Religion 134
1.6.3 Zwischen Abwehr und Landesöffnung 135
Die Entdeckung der japanischen Geschichte 136
Reformversuche in den Fürstentümern 139
1.7 DIE AUFLÖSUNG DER FRÜHMODERNEN GESELLSCHAFT (1853-1868) 140
1.7.1 Die Schwarzen Schiffe 140
Vergewaltigung als Kulturkontakt 144
Das Quartett der Verträge 145
1.7.2 Moralische und nationale Ökonomien 146
Ein konventioneller Aufstand 146
Der Körper des Kaisers und die Nation: Yoshida Sho¯ in 148
Fürs buddhistische Vaterland sterben: Gessho¯ 149
Die moralische Ökonomie der Erdbeben 150
1.7.3 Neue Verträge – neue Krise 156
Cho¯shu¯ 160
Satsuma 160
Die Auswirkungen der Landesöffnung 161
Der Kampf gegen die Pocken 162
Die Ermordung von Ii Naosuke und die Versöhnungspolitik 162
1.7.4 Das Ende des Tokugawa-Staates 166
Letzte Reformversuche – und ein Kaisermord? 172
Unternehmer in der Krise 173
janaika: Das Volk tanzt 174
Der Sho¯gun tritt zurück 175
Der Staatsstreich 177
2. JAPANS MODERNE (1868-1952) 181
2.1 DER OFFENE RAUM (1868-1889) 181
2.1.1 Die Meiji-Renovation 181
Der Boshin-Bürgerkrieg 181
Die Motive 184
Der kaiserliche 5-Artikel-Eid 190
2.1.2 Das provisorische Imperium 194
Die Abschaffung der Fürstentümer 196
Die Neuordnung der Stände 197
Divisektion und Aufbau des „Staatsshinto¯“ 198
Die Kolonisation Hokkaido¯s 200
Außenpolitisches Abenteurertum 202
Die Iwakura-Mission 204
Außenpolitischer Eigensinn 205
Das Reformjahr 1872 206
Auf dem Weg zur Gewaltenteilung 207
Die Einführung des westlichen Kalenders 208
Die allgemeine Wehrpflicht 210
Die Abfindung der Samurai 211
Der Geist der Aufklärung 212
Das Krisenjahr 1873 214
Die Einführung der Grundsteuer 214
Die Landwirtschaft 215
2.1.3 Die Parlamentarismus-Debatte 217
Die „Denkschrift über den Konstitutionalismus“ 217
Die Petition für die Einrichtung eines Parlaments 218
Kampf den Barbaren 219
Die Bewegung für Selbständigkeit 221
Der Messeboom 222
Industriepolitik 223
Brot, Bier und die innere Peripherie 226
2.1.4 Alte und neue Kameraden 228
Rebellionen und Revolution 228
Kriegsgedenken 229
Regionaler Imperialismus 234
2.1.5 Der Weg zur Verfassung 235
Bewegung für Freiheit und Volksrechte 235
Erneute Spaltung der Regierung 236
Matsukata-Deflation 237
Bauernunruhen und die Liberalen 238
Lokalverwaltung und Selbstverwaltung 239
Die Presse als „Freund des Volkes“ 240
Die Vorbereitung der Verfassung 241
Der Körper des Kaisers 244
Der Hochadel als Reservoir des symbolischen Kapitals 245
Das Kabinettssystem 246
Die Verfassung 246
Die Opposition formiert sich neu 248
Der Staatskörper 249
Erfolglose Vertragsverhandlungen 255
2.2 DER IMPERIALE STAAT (1889-1910) 256
2.2.1 Verfassung und Parlament 256
Die Verkündung der Verfassung 256
Die Parlamentseröffnung 260
Der Kampf ums „friedliche Miteinander“ 262
Die Genro 263
Die Beamtenschaft 263
2.2.2 Individuationsprozesse 264
Maruyamas Typen der Individuation 264
Die Kommunion des Kaisers 266
Christen als Vaterlandsverräter 268
Die O¯ moto-Religion 269
2.2.3 Der erste chinesisch-japanische Krieg 269
Revision der Ungleichen Verträge 269
Krieg als Geburtsstunde der Nation 271
Friedensvertrag und Tripelintervention 275
Besetzung Taiwans 275
Rückschläge in Korea 276
Die imperialistischen Mächte in China 276
Panasianismus und die Konstruktion Ostasiens 277
2.2.4 Konkurrenz im Feld der Macht 278
Parteien an der Macht 278
Bürokratischer Eigensinn 280
Entdeckung der verborgenen Gesellschaft 281
Der Ashio-Umweltskandal 283
2.2.5 Gleichberechtigter Imperialismus 284
Der „Nordchinesische Zwischenfall“ 284
Das britisch-japanische Bündnis 285
Der liberale Mainstream und die Expansion 287
Emigration 288
2.2.6 Der russisch-japanische Krieg 289
Kriegshetze 289
Der Kriegsverlauf 290
Der Krieg der Medien 294
Die Friedensverhandlungen von Portsmouth 297
Aufstand der Medien und der Massen 297
Internationale Auswirkungen 299
Die „Gelbe Gefahr“ 300
Bildung als kulturelles Kapital 302
Sozialismen und Repression 303
Das Ende der Industriellen Revolution 308
2.3 IMPERIALISMUS UND DEMOKRATIE (1910-1931) 309
2.3.1 Die inneren Peripherien 309
Sprungbrett nach China: Entwicklungskolonialismus in Korea 309
Drehscheibe für Südostasien: Der Glücksfall Taiwan 312
2.3.2 Vom sozialen Raum zum sozialen Staat 314
Die Bürokratie als Motor des Sozialstaates 314
Urbanisierung 315
Der Turmbau zu Asakusa 318
Indizes der Moderne 320
Medien im vertrauten und im sozialen Raum 322
Der Körper der Frauen 324
Ein neuer Kaiser – eine neue Ära 326
Volksgrund-Herrschaft 326
2.3.3 Demokratischer Imperialismus 330
Revolution in China 330
Die Manjurei als kolonialer Grenzraum 332
Zaibatsu 333
Die Grundherren: Niedergang einer Elite 337
Die Gleichmacher 338
Die Sibirische Expedition 339
Das „Pseudo-Parteienkabinett“ 341
Die Pariser Friedenskonferenz 342
Wahlrechtsreform 344
Die Washingtoner Konferenz 344
Das große Kanto¯ -Erdbeben 346
Koalitionsregierung und allgemeines Wahlrecht 348
Shidehara-Diplomatie 349
Verlust der politischen Führung 353
2.4 JAPAN IM KRIEGSZUSTAND (1931-1952) 354
2.4.1 Die Manjurei-Affäre 354
Die These vom japanischen Sonderweg des Kapitalismus 357
2.4.2 Das Militär übernimmt den Staat 360
Terror, Putsch, Indoktrination 360
Kritik am Großkapital 362
Informelle Beherrschung der Manjurei 363
2.4.3 Der zweite chinesisch-japanische Krieg 365
Der Ausbruch von Feindseligkeiten 365
Die Generalmobilmachung 368
Die Neue Ordnung Ostasiens 371
Die Miki-Tsuda-Kontroverse 372
Die Großasiatische Wohlstandszone 373
Faschismus als Mimikry 374
Die Südexpansion 376
2.4.4 Der Ausbruch des Pazifischen Krieges 377
Der Großostasiatische Krieg 378
2.4.5 Die amerikanische Besatzung 384
Kriegsverbrecherprozesse 387
Wirtschafts- und Sozialreformen 388
Demontage 389
Demokratisierung 389
Politischer Übergang 393
Reform des öffentlichen Dienstes 395
Friedensvertrag 397
3. JAPANS SPÄTMODERNE (1952 BIS HEUTE) 399
3.1 NACHHOLENDE INDUSTRIALISIERUNG (1952-1973) 399
Spaltung der Liberalen 399
Selbstverteidigung 400
Das 55er-System 400
„Hallo, Baby“ 403
Seilschaften und Dynastien 405
Medien im Leben 407
Landesentwicklung 408
Integration 413
3.2 SÄKULARE STAGNATION (1973-1994) 414
Der Ölschock 414
Weltwirtschaftsmacht 416
Verhaltensmuster 421
3.3 POSTINDUSTRIELLE GESELLSCHAFT (SEIT 1994) 423
Finanzkrise 423
Der Staat des geistigen Kapitals 423
Politische Reformen 425
Föderalismus 427
Bürokratie und sozialer Raum 428
Freizeit, Familie, Alter 429
Nation, Religion und symbolischer Raum 430
JAPANISCHE REGIERUNGSDEVISEN SEIT 1781 437
ÜBERSICHTSKARTE VON JAPAN 438
BILDQUELLENNACHWEISE 439
VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN 441
STICHWORTREGISTER 443
Pressestimmen
Aus: P.M. History, FE, 01.08.2009
Auf Japans Weg in die Moderne spielten Geishas und Karate keine Rolle mehr. Jede Menge Kriege und schöne Errungenschaften gab es dennoch, wie der Japanologe Reinhardt Zöllner in seiner "Geschichte Japans" darstellt. Er erzählt die Entwicklung des Inselstaates anhand der innerren, regionalen und globalen Konflikte, schildert die Entwicklung des Zeitgeists ebenso wied die des politischen Systems. Bei allem Überblick verliert er nie den Sinn fürs Detail und zeigt leserfreundlich an Zitaten, Bildern und kleinen Geschichten auf, was symptomatisch für die jeweilige Zeit war – ob die Selbstjustiz im Fischerdorf oder der erste Hochbau in Tokio.

Aus: SPIEGEL Geschichte-Magazin, 01.05.2011
[…] souveräne Übersicht mit gut lesbarer Darstellung […]
Reiheninfo
Auf Basis aktueller methodischer Zugänge vermitteln die Einführungen die Geschichte bedeutender außereuropäischer Räume und Gesellschaften. Differenziert analysiert, erleichtern die Bände aus der Reihe „Außereuropäische Geschichte“ das Verständnis mit Blick auf die wichtigen Grundlagen.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Hervorragende Darstellung der modernen Geschichte Japans

Bewertung

Kundenmeinung von Mathias Munkenbeck

Werke, die die Geschichte Japans darstellen, gibt es zahlreiche, besonders in der englischen Sprache. Im deutschen Sprachraum war bisher John Whitney Halls übersetzte Monografie das wahrscheinlich umfassendste Standardwerk. Leider litt es meines Erachtens darunter, dass die gesamte Geschichte Japans seit den Ursprüngen dargestellt werden sollte, was mitunter dazu führte, dass auf viele Sachverhalte nur sehr kurz eingegangen wurde. Reinhard Zöllner wählt einen anderen Ansatz und konzentriert sich auf die Geschichte Japans ab 1800, legt aber mit einer Darstellung der Geschehnisse ab ca. 1600 eine solide Grundlage, welche relevant zum Verständnis des Wandels ist, der in Japan besonders stark ab Mitte des 19. Jahrhunderts stattfand.

Zöllner, seines Zeichens Historiker mit Schwerpunkt auf die Moderne und derzeit Inhaber einer Professur für Japanologie an der Universität Bonn, hat es geschafft die Entwicklung Japans seit 1800 anschaulich darzustellen ohne dabei das relevante aus den Augen zu verlieren. So hetzt er nicht von Ereignis zu Ereignis, geht aber auch nicht zu sehr ins Detail, sondern verweist in zahlreichen Fußnoten auf entsprechende vertiefende Fachliteratur. Trotz allem gelingt es ihm nicht nur dem Leser die politische Entwicklung Japans aufzuzeigen, auch wirtschaftliche und soziale Verhältnisse werden dargestellt, so dass ein umfassendes Bild Japans gezeichnet wird. So wird auf die Lebensverhältnisse der Bevölkerung der Meiji-Zeit genauso eingegangen wie auf die außenpolitischen Bestrebungen Japans im frühen 20. Jahrhundert. Unterstützt wird die Darstellung dabei von zahlreichen Tabellen und Abbildungen, welche das Verständnis mitunter erleichtern (bestes Beispiel ist die Visualisierung der Ideologie des kokutai, des Staatskörpers). In der neuesten Auflage werden auch die Ereignisse des 11.März 2011 behandelt, womit dieses Buch wahrscheinlich eine der aktuellsten Nationalgeschichten ist.

Meines Erachtens ist das Werk ohne Einschränkung zu empfehlen, besonders für Japanologen, aber auch für Leute, die ein generelles Interesse an Japan haben.

Japan von 1800 bis heute

Bewertung

Kundenmeinung von Carina Linke

Ich habe mir das Buch für mein kulturwissenschaftliches Studium besorgt, in dem ich mich auch im Bereich Geschichtswissenschaft viel mit Japan beschäftige.
Es stellt keine Pflichtlektüre für die Prüfungen dar, zumal es noch recht neu zu sein scheint, hilft mir aber zusätzlich dabei, mich in die Geschichte des Landes einzufinden.

Zunächst fand ich es schade, dass es sich "nur" mit der Geschichte ab 1800 beschäftigt. Allerdings ist mir dann klar geworden, dass das Buch sonst a) noch viel dicker geworden wäre, da man ja keine Zeitspanne zu oberflächlich behandeln will, b) der Autor offenbar auf diese Zeit spezialisiert ist und c) auch die Zeit davor kurz angesprochen wird.

Durchstrukturiert ist das Buch sehr gut. Zwar bieten solche Chroniken ohnehin eine übersichtliche, einheitliche Struktur. Hier gibt es aber auch für jedes Unterthema einer Zeitspanne ein eigenes kleines Unterkapitel, so dass sich wunderbar navigieren lässt. Die einzelnen Abschnitte lassen sich leicht lesen. Zudem gibt es Bilder, Tabellen und prägnante (Zwischen-)Überschriften, die die Aufnahme der vielen Informationen weiter erleichtern.
Mit den vielen Belegen in den Fußnoten und den Verzeichnissen hinten ließe sich das Buch natürlich auch als Literatur für eigene wissenschaftliche Arbeiten verwenden.
Sehr hilfreich finde ich auch das Stichwortregister, wenn man mal nach einem bestimmten Politiker oder einer Zeit oder einer Stadt oder alle einzelnen Stellen zu einem weiten Thema wie Familie sucht.


In dieses Buch wurde viel Arbeit gesteckt, die uns Studenten die Arbeit erleichtern kann. Von der Bevölkerung bis zur Verfassung wird alles besprochen - eben von 1800 bis heute, und darüber hinaus mit einem kurzen Ausblick am Schluss.
Ich würde dieses Buch mit seiner Sachlichkeit und Fülle nicht unbedingt Hobby-Japanologen oder "-Japanophilen" empfehlen, sehr wohl aber denen, die sich beruflich bzw. in ihrer Ausbildung mit der Geschichte Japans beschäftigen.

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