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Gesundheit und Krankheit in psychosozialen Arbeitsfeldern

von Beushausen, Jürgen Fach: Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Wer bestimmt, was Krankheit ist?

Gesundheit und Krankheit sind sozial vermittelte und fokussierte Phänomene: Wer oder was als krank gilt, ist nicht nur vom medizinischen Fortschritt, sondern auch von sozialen Faktoren abhängig.

Welche Perspektiven und Interessen bestimmen die Definition von Gesundheit und Krankheit im Gesundheitswesen? Der Band bietet Basiswissen für die psycho-soziale Arbeit.

Krankheit und Gesundheit, betrachtet im Licht der psycho-sozialen Betrachtung.

Für alle, die sich in der Sozialen Arbeit auch mit dem Phänomen Krankheit auseinandersetzen müssen.
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Details
ISBN 9783825239398
UTB-Titelnummer 3939
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 19.06.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 256 S., 20 farb. Abb., 16 Abb., 2 Tab.
Inhalt
1. Vom Symptom zum Krankheitssymptom: Ein Problemaufriss 7
2. Konstruktionsprozesse 13
2.1 Die Konstruktion sozialer Probleme 13
2.2 Grundlegende Positionen einer systemtheoretischen Perspektive der Konstruktion von Gesundheit und Krankheit 19
2.2.1 Was ist die Wirklichkeit? – Die Position des Konstruktivismus 19
2.2.2 Eine übergreifende Theorie der Zeichen 30
2.3 Systemtheoretische Grundlagen 32
2.3.1 Überblick 32
2.3.2 Triviale und nicht triviale Systeme 38
2.2.3 Selbstorganisation und Autopoiese, Chaos und Ordnung 40
2.3.4 Kommunikation und Sinn 47
2.3.5 Die Personenzentrierte Systemtheorie 52
2.3.6 Der Leib als soziales Phänomen 54
2.3.7 Soziale, psychische und organische Systeme und deren Wechselbeziehungen 58
3. Konstruktionsprozesse von Gesundheit und Krankheit 64
3.1 Historische Erklärungsansätze 66
3.2 Krankheits- und Gesundheitsmodelle verschiedener Disziplinen 72
3.3 Die Konstruktion von Gesundheit 82
3.4 Die Konstruktion von Krankheiten 91
3.5 Das Verhältnis von Gesundheit und Krankheit 97
Exkurs: Klassifikationsinstrumente 105
3.6 Die Karriere sozialer Probleme 112
3.7 Chronifizierungen 119
Exkurs: Stigmatisierung (von Kerstin Mencke) 125
4. Konstruktionen therapeutischer Schulen 131
4.1 Systemische Ansätze 131
4.1.1 Symptome als Elemente operational geschlossener Systeme – Niklas Luhmann 132
4.1.2 Der psychosomatische Ansatz – Thure von Uexküll 135
4.1.3 Interaktionelle Spielregeln und Symptombildung – Fritz B. Simon 140
4.1.4 Die Konstruktion familiärer Dysfunktionen 147
4.1.4.1 Überblick: Das soziale System Familie 148
4.1.4.2 Der Familienzyklus und generationsübergreifende Muster 154
4.1.4.3 Familiale Beziehungsstrukturen 156
4.1.4.4 Die Funktionalität familialer Strukturen 160
4.1.4.5 Familiale Funktionstüchtigkeit in kritischen Lebenssituationen 172
4.2 Psychoanalytische Ansätze 176
4.3 Verhaltenstherapeutische Ansätze 179
4.4 Humanistische Ansätze 181
5. Gesundheit und soziale Lebenslagen 186
5.1 Soziale Problematiken 186
5.2 Armut, Bildung, soziale Schicht und die Geschlechterperspektive 188
5.3 Umwelteinflüsse, Arbeit und Arbeitslosigkeit 192
5.4 Erklärungsmodelle gesundheitlicher Ungleichheit 195
5.5 Die Bedeutung sozialer Netzwerke für die Gesundheit 197
6. Konstruktionsprozesse ausgewählter Erkrankungen und Phänomene 201
6.1 Sucht, Verhaltenssüchte und Essstörungen 201
6.2 Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen 214
6.3 Strategien der Konstruktion von Krankheiten 215
7. Multiperspektivische Ansätze der Konstruktion: Gesundheit und Krankheiten 218
7.1 Der Blickwinkel der Stresstheorien 219
7.2 Integrative Modelle 222
7.3 Abschließende Anmerkungen zum Gesundheitssystem 230
Literatur 248
Pressestimmen
Aus: socialnet.de – Prof. Dr. Sylvia Greiffenberger
[…] Das Thema gesellschaftlicher Konstruktionen von Gesundheit und Krankheit ist hoch aktuell und von großer Bedeutung für die Gesundheitswissenschaften ebenso wie für die Gesundheitswirtschaft. […] Als Lehrbuch für Nichtsozialwissenschaftler ist der Band aus diesem Grund nur bedingt zu empfehlen, durchaus aber für alle, die auf dem Feld schon Vorkenntnisse haben und sich in die Materie intensiver einarbeiten wollen. […]

Autoreninfo

Beushausen, Jürgen

Dr. Jürgen Beushausen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, systemischer Therapeut / Familientherapeut, lehrt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Emden-Leer und ist als Supervisor tätig.

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Leserbewertungen

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Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von H. Friesel-Wark

Das Buch liefert einen gelungenen Überblick über den historischen soziokulturellen Kontext und die Multiperspektivität von Krankheit und Gesundheit.

Über die Konstruktion von Krankheit und Gesundheit

Bewertung

Kundenmeinung von Otto Kovarik, Slowakei

Diese anspruchsvolle Lektüre ist für alle zu empfehlen, die sich mit dem Thema sozialer Konstruktion beschäftigen. Der Argumentationsweg des Autors geht über allgemeine Theorie der Konstruktion sozialer Probleme zu den Konstruktionsprozessen von Gesundheit und Krankheit. Der Grundsatz des Buches lautet: „Phänomene sind nicht von sich aus problematisch, sondern ihr problematischer Charakter wird aktiv durch Konstruktionsprozesse hergestellt.“ Dazu tragen mehrere Ebenen bei – z. B. die Medien oder Klassifikationsinstrumente ICD/DSM. Die Grenzen zwischen gesund und krank verschieben sich immer mehr. Normale Körperprozesse gelten als pathologisch. Als Beispiel kann der Haarausfall bei Männern und Menstruationsbeschwerden bei Frauen erwähnt werden. Oder die Überarbeitung wird als Burn-out Syndrom angesehen, aus Jähzorn wird die „intermittierende explosive Störung“, Blähungen und leichter Durchfall werden als Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Das Buch bietet kritischen Blick auf die Obsession alles diagnostizieren zu müssen. Das wäre vielleicht nicht das schlimmste. Eine Diagnose führt aber oft zur Stigmatisierung und damit zur weiteren Bekräftigung der Diagnose. Können wir diesen Teufelskreis durchbrechen?

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