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Glaube

von Horn, Friedrich W. Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: Themen der Theologie

Glaube in Geschichte und Gegenwart

Das Stichwort Glaube umgreift das Ganze der christlichen Theologie. Es gilt, am Begriff des Glaubens die radikale Subjektivität und die auf Gottes Handeln verweisende Objektivität hervorzuheben.

Die Autoren dieses Bandes stellen unter anderem das Verständnis des Glaubens in den biblischen Schriften dar, spüren seiner Entwicklung in der Geschichte der Kirche bis zur Gegenwart nach und fragen nach seiner Position in der Kirche heute.

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Details
ISBN 9783825250348
UTB-Titelnummer 5034
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 13.08.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Mohr Siebeck
Umfang 288 S.
Inhalt
Einführung
Friedrich W. Horn: Glaube in sieben
theologischen Disziplinen 1
Sekundarliteratur 7
Altes Testament
Christoph Levin: Glaube im Alten Testament 9
1. Die Etymologie von ha amin (»glauben«) 9
2. Jesaja 7,9b als Ausgangspunkt 10
3. Die Immanuel-Weissagung Jesaja 7,1 – 17 11
4. Die Forderung des Glaubens hat ihren Grund in der Davidverheißung 12
5. Das Bündnisverbot 13
6. Der Glaube ist Antwort auf die Verheißung 15
7. Die Anwendung von Jesaja 7,9b in 2. Chronik 20,20 16
8. Der Jahwekrieg Ex 14 17
9. Das Ecksteinwort Jesaja 28,16 19
10. Abrahams Glaube nach Genesis 15,6 21
11. Exodus 4 und der Zweifel an den religiösen Amtsträgern 23
12. Die Unbedingtheit der Glaubensforderung 24
13. Ein theologischer Schlusselbegriff aus der Spätzeit des Alten Testaments 26
Quellen- und Literaturverzeichnis 28
Neues Testament
Friedrich W. Horn: Glaube – Nicht Weisheit der Menschen, sondern Kraft Gottes 33
1. Einführung 33
1.1. Das Vorkommen des Lexems Glaube im Neuen Testament 33
1.2. Forschungsgeschichte 34
1.3. Erste Unterscheidungen 36
2. Glaube in Judentum und Hellenismus 38
2.1. Septuaginta 39
2.2. Judentum 39
2.3. Hellenismus 40
3. Jesus 41
3.1. Der Berge versetzende Glaube 42
3.2. Der rettende Glaube 43
4. Die Pistis-Formel 44
5. Paulus 45
5.1. Gerecht nicht durch Werke des Gesetzes, sondern durch Glauben an Jesus
Christus 48
5.2. Abraham – Urbild des Glaubens 51
5.3. Glaube, Liebe, Hoffnung 52
5.4. Der Glaube Jesu Christi 52
6. Pastoralbriefe 53
7. Johannesevangelium 55
8. Hebräerbrief 57
9. Glaube im Neuen Testament 59
Quellen- und Literaturverzeichnis 59
Kirchengeschichte
Martin Ohst: Glaube in der Kirchengeschichte – Zu den geschichtlichen
Wandlungen eines Zentralbegriffs der christlichen Religion 65
1. Der Glaube im Antiken Christentum 65
1.1. Anfange 65
1.2. Paulus: Produktive Spannungen 67
1.3. Verfestigungen 70
2. Augustinus 81
2.1. Die Rationalität des Autoritätsglaubens 81
2.2. Glaube und Erlösung 83
2.3. Glaube und Freiheit 85
2.4. Glaube und Lehre 88
2.5. Bilanz – Ruckblick – Ausblick 89
3. Konturen des katholischen Glaubensbegriffs seit dem Frühmittelalter 92
3.1. Übergang 92
3.2. Der kirchengeschichtliche Rahmen 93
3.3. Glaube und Taufe 94
3.4. Glaube und Buße 98
3.5. Glaubenshilfen: Wunder und Visionen 101
3.6. Die Grenzen des Glaubens 102
4. Die reformatorische Transformation des Glaubensbegriffs 104
4.1. Geschichtliche Orientierung 104
4.2. Die Grundlagen: Reformatorische Theologie vor der Reformation 105
4.3. Glaube und Buße 111
4.4. Geschichtlicher Glaube 116
5. Verfestigungen und beginnende Auflösungen 122
Quellen- und Literaturverzeichnis 127
Systematische Theologie
Christiane Tietz: Der Glaube – sein Charakter, seine Nachbar- und Gegenbegriffe
aus systematisch-theologischer Perspektive 133
1. Glaube und Erkennen, Wissen, Verstehen 133
2. Glaube und Gefühl 139
3. Glaube, Religion und Offenbarung 141
4. Der Glaube und sein Gegenstand 147
5. Gewissheit, Zweifel und Unglaube 150
6. Die Passivität und Aktivität des Glaubens 153
Quellen- und Literaturverzeichnis 158
Praktische Theologie
Jan Hermelink: Glauben – die Perspektive der Praktischen Theologie auf die
gegenwärtige christliche Religion 163
1. Einführung: ›Glauben‹ in praktisch-theologischen Lehrbüchern und
Überblickswerken 163
2. ›Glauben‹ in praktisch-theologischen Einzeldisziplinen 166
2.1. Religionspädagogik: Glauben als spezifischer Lernprozess 166
2.2. Poimenik: Glauben als individuelle Erfahrung und persönliches Bekenntnis 170
2.3. Aszetik: Glauben als christlich transformierte Spiritualität 175
3. ›Glauben‹ im populären Sprachgebrauch der Gegenwart 177
4. Religionssoziologische Perspektiven 180
5. ›Glauben‹ als normatives Gegenuber von ›Religion‹ in der Praktischen
Theologie Wilhelm Grabs 184
5.1. ›Glauben‹ als Konstitutionsbegriff der Praktischen Theologie 185
5.2. ›Glauben‹ als Normbegriff der Homiletik 186
5.3. ›Glauben‹ als Zielbegriff des kirchlichen Handelns? 188
6. Bündelung: ›Glaube‹ als Hinweis auf wesentliche Anliegen
der Praktischen Theologie 189
Quellen- und Literaturverzeichnis 193
Religionswissenschaft
Daniel Cyranka: ›Glaube‹ als Gegenstand der Religionswissenschaft 197
1. Phänomenologie und theologische Hinsichten 198
1.1. ›Glaube‹ als universales Thema 198
1.2. ›Glaube‹ als Thema in den abrahamitischen Religionen 206
1.3. ›Glaube‹ als Thema des (protestantischen) Christentums 207
2. Religionswissenschaftliche Problematisierungen 211
2.1. ›Glaube‹ in der Neustil-Phänomenologie 211
2.2. Religionswissenschaft ohne das Thema ›Glaube‹? 212
2.3. Religiosität und religiöse Spezialisten 214
2.4. Problematisierung des Religionsbegriffs 216
2.5. Religionsgeschichtliche Historisierung des Themas ›Glaube‹ 221
3. ›Glaube‹ als Gegenstand der Religionswissenschaft? 223
3.1. Das Problem des Religionsvergleichs 224
3.2. Konsequenzen für die Religionswissenschaft 225
3.3. Konsequenzen für die Theologie 226
Quellen- und Literaturverzeichnis 227
Judaistik
Matthias Morgenstern: Glaube und Glauben im Judentum 231
1. Der Begriff des jüdischen Glaubens 231
1.1. Juden als ethnische Minderheit 231
1.2. Juden als religiöse Gemeinschaft in der Moderne 232
1.3. Säkulare (»glaubenslose«) Juden 233
1.4. Das Interesse der christlichen Theologie 234
1.5. Probleme der christlichen Perspektive 234
2. Glaube in der jüdischen Bibel 236
3. Glaube im rabbinischen Judentum 237
3.1. Mischna und Talmud 237
3.2. Die »Spruche der Vater« 238
3.3. Die Wurzel mn im zwischenmenschlichen Bereich und im Verhältnis zu Gott 239
3.4. Das Glaubensthema im Midrasch 239
3.5. Antichristliche Kontroverstheologie? 241
3.6. Der talmudische »Mechanismus« und seine reformjüdische Kritik 242
4. Glaube in der mittelalterlichen Religionsphilosophie des Judentums 242
4.1. Halachisierungen des Glaubens bei Saadja Gaon und Maimonides 242
4.2. Maimonides’ Mischne Tora 243
4.3. Maimonides’ dreizehn Prinzipien 244
4.4. Maimonides’ Führer der Unschlüssigen 246
4.5. Widerspruch gegen Maimonides 246
5. Glaube in der modernen jüdischen Religionsphilosophie 247
5.1. Hermann Cohen 247
5.2. Jeshajahu Leibowitz 248
5.3. Martin Buber und Emanuel Levinas 249
6. Haretischer Glaube 250
6.1. Sabbatai Zwi und Jakob Frank 250
6.2. Chassidim und »messianische Juden« 251
7. Zusammenfassung und Ausblick 252
Quellen- und Literaturverzeichnis 253
Friedrich W. Horn: Glaube – weniger Darstellung der Glaubensgegenstande als
vielmehr Blick auf die subjektive Seite der christlichen Religion 257
Literatur 262
Autoren 263
Personenregister 265
Sachregister 269
Pressestimmen
Aus: lehrerbibliothek.de – Jens Walter – November 2018
[…] Fazit: Ein weiterer Band aus der informativ-kompakten Reihe "Themen der Theologie", der auch für die religionspädagogische Durchdringung von elementarer Bedeutung ist.

Autoreninfo

Horn, Friedrich W.

Prof. Dr. Friedrich W. Horn studierte Evangelische Theologie in Wuppertal und Göttingen; 1982 Promotion; 1990 Habilitation; seit 1996 Professor für Neues Testament an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Reiheninfo
Die Reihe behandelt Schlüsselthemen der Theologie und stellt mit wissenschaftlichem Anspruch die jeweiligen Themen in elementarer und verständlicher Weise dar. Die Bände verfolgen dabei ein gesamttheologisches Interesse und bieten Beiträge aus den klassischen theologischen Disziplinen (AT, NT, KG, SYS, PT und ggf. themenbezogene Ergänzungen), erörtern das Thema aber nicht lexikographisch, sondern problembezogen.
Die Bücher richten sich primär an Studierende der Theologie aller Abschlüsse und an Studierende anderer Studiengänge, in denen theologische oder theologisch relevante Themen behandelt werden. Sie bieten darüber hinaus auch zuverlässige Informationen für wissenschaftliche Fachkollegen, die an theologisch übergreifenden Fragestellungen interessiert sind.

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Leserbewertungen

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Ein gutes Buch zu einem zentralen Thema

Bewertung

Kundenmeinung von D.Guntermann

"Glaube" ist eine, ja, wenn nicht sogar die Grundvokabel evangelischer Theologie. Der dreizehnte Band der "Themen der Theologie" befasst sich aus den Perspektiven des Neuen und des Alten Testaments, der Kirchengeschichte, der Systematischen und Praktischen Theologie sowie der Religionswissenschaft und der Judaistik mit diesem fundamentalen Thema.
Dabei wird die Zentralität, aber auch die Komplexität des Themas für die evangelische Theologie als Ganze ebenso deutlich wie die unterschiedlich stark ausgeprägte Rede von Glaube in den einzelnen Disziplinen. Während bspw. u.a. für das Neue Testament und die Systematische Theologie Glaube ein zentrales Thema ist, zeigt sich, dass z.B. im Alten Testament oder in der Religionswissenschaft bereits die Begrifflichkeit "Glaube/glauben" ihre philologischen oder semantischen Probleme mit sich führt und deutlich schwieriger zu fassen ist.
Insgesamt ist das Buch Studierenden aller Semester zu empfehlen, die sich tiefergehend mit dem Thema Glaube auseinandersetzen wollen.

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