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Gleichnisse - Fabeln - Parabeln

Exegetische, literaturtheoretische und religionspädagogische Zugänge

von Erlemann, Kurt; Nickel-Bacon, Irmgard; Loose, Anika Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Sprachbilder in Theologie und Literatur

Erstmalig werden die Grenzen zwischen Exegese, Literaturtheorie und Religionspädagogik bei der Behandlung von Gleichnissen, Fabeln und Parabeln niedergerissen. Der Band ermöglicht einen umfassenden Blick auf die interdisziplinäre Bedeutung der Sprachbilder.

Da Gleichnisse und Parabeln in der theoretischen wie praktischen Theologie eine wichtige Rolle spielen, wird so ein Zentralbereich des Studiums plastischer und begreifbarer. Formkritik, Exegese und Religionspädagogik treffen dabei zusammen.
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Details
ISBN 9783825241346
UTB-Titelnummer 4134
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 13.08.2014
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 220 S., 2 Abb., 1 Tab.
Inhalt
Vorwort 5
Einführung 11
Bedeutung des Themas 11
Zum Forschungsstand: Biblische Theologie 11
Zum Forschungsstand: Literaturwissenschaft und –didaktik 12
Zum Forschungsstand: Religionspädagogik 13
Teil I: Biblisch-theologische Gleichnisauslegung 15
1. Was bleibt, ist die Pointe! Gleichnistheorie und Gleichnisauslegung seit Adolf Jülicher 17
1.1 Gleichnisse als rhetorisches Transportmittel religiös sittlicher Wahrheit 17
1.2 Die eschatologische Botschaft der Gleichnisse 18
1.3 Gleichnisse als po(i)etische Sprachereignisse 19
1.4 Neueste Trends der Gleichnisforschung 21
1.5 Ertrag und weiterführende Überlegungen 24
2. Vielfalt der Formen und Begriffswirrwarr 29
2.1 Die antike Gleichnisliteratur 29
2.2 Gleichnis bzw. Parabel als Sammelbegriff 30
2.3 Die klassischen Gleichnistypen 32
2.4 Zum Problem der Allegorie 38
2.5 Tropen und andere rhetorische Figuren 40
2.6 Zusammenfassung 51
3. Von Pointenermittlung bis Funktionsbestimmung 52
3.1 Ermittlung der erzählinternen Pointe 52
3.2 Ermittlung des Gleichnistyps 53
3.3 Ermittlung des Spiels mit konkurrierenden Erfahrungen 54
3.4 Dekodierung von Metaphern und Bildfeldern 54
3.5 Ermittlung der sachbezogenen Pointe und der ‚Sache‘ 55
4. Neutestamentliches Fallbeispiel: Das Gleichnis von der verlorenen Drachme (Lk 15,8-10) 57
4.1 Ermittlung der erzählinternen Pointe 57
4.2 Ermittlung des Gleichnistyps 58
4.3 Ermittlung des Spiels mit konkurrierenden Erfahrungen 59
4.4 Dekodierung von Metaphern 61
4.5 Religionsgeschichtlicher Vergleich 64
4.6 Ermittlung der ‚Sache‘ und der sachbezogenen Pointe 66
Teil II: Fabeln und Parabeln in Literaturwissenschaft und –didaktik 69
5. Lehrhafte Parabolik: Fundierung in der Fabeltradition 72
5.1 Funktionalisierung und Kürze: Die aesopische Fabel 73
5.2 Lehrhaftigkeit als Fundament 76
5.3 Gattungsbildende Wirkung 81
6. Rätselhafte Parabolik: Der Bruch mit der Tradition in der modernen Parabel 85
6.1 Herleitung aus dem Maschal und dem modernen Weltbild 87
6.2 Herleitung aus Klassik und Romantik 90
6.3 Ungelöste Fragen 92
7. Transfersignale zur Richtungsänderung des Bedeutens:
Gattungs- und rezeptionsbezogene Aspekte 93
7.1 Zwei prototypische Untergattungen der Parabel 93
7.2 Form- und Funktionswandel bei Kafka 94
7.3 Poetisch-expressive Parabeln des späten 20. Jahrhunderts 96
8. Didaktische Implikationen und Modelle 101
8.1 Vom Leseverstehen zum Textverständnis: Prozesse der Sinnkonstitution 102
8.2 Methoden- und Medienintegration: Fabeln in der Primar- und Orientierungsstufe 104
8.3 Das didaktische Potenzial der modernen Parabel 106
9. Zusammenschau und Desiderata 111
Teil III: Gleichnisse im schulischen Religionsunterricht 113
10. Einleitung: „Wie aber werdet ihr alle diese Gleichnisse verstehen?“ (Mk 4,13 b) 115
11. Gleichnisse in den Konzeptionen des schulischen Religionsunterrichts 118
11.1 Evangelische Unterweisung: Gleichnisse fordern zu einer Entscheidung heraus! 118
11.2 Hermeneutischer Religionsunterricht: Gleichnisse existential erschließen! 121
11.3 Thematisch-problemorientierter Religionsunterricht: Gleichnisse situativ ausgelegt! 122
11.4 Symbolhermeneutik und kritische Symbolkunde: Gleichnisse als Metapher und Spiel! 124
11.5 Performativer Religionsunterricht: Gleichnisse probeweise in Szene gesetzt! 127
11.6 Konstruktivistische Religionsdidaktik: Die Bedeutung der Gleichnisse selbstständig konstruieren! 129
12. Von der Allegorese zur Rezeptionsästhetik 134
12.1 Tiefenpsychologische Zugänge 134
12.2 Sozialgeschichtliche Zugänge 136
12.3 Metapherntheoretische Zugänge 137
12.4 Wirkungsästhetische Zugänge 139
12.5 Integrative Zugänge 141
13. Und: Wie werdet ihr alle diese Gleichnisse verstehen? 147
13.1 Stadien des Gleichnisverständnisses 147
13.2 Stufen des Glaubens und des Symbolverständnisses 150
13.3 Lernende werden zu Experten (auch) im Bereich der Religion 153
13.4 Ab wann ist es sinnvoll Gleichnisse im Religionsunterricht zu behandeln? 154
13.5 Kriterien für die Auswahl von Gleichnissen 157
14. Neutestamentliches Fallbeispiel: Lk 15,8-10 in der Perspektive der Kinder- und Jugendtheologie 160
14.1 Elementare Strukturen 163
14.2 Elementare Zugänge 166
14.3 Elementare Erfahrungen 168
14.4 Elementare Wahrheit 169
14.5 Elementare Lernformen 171
15. Rückblick und Ausblick 173
Materialteil 179
1. Religionsgeschichtliche Vergleichstexte zu biblischen Gleichnissen 181
2. Fabeln und Parabeln in Literaturwissenschaft und -didaktik 192
Literaturverzeichnis 203
1. Primärliteratur 205
2. Sekundärliteratur und didaktische Literatur 208
Pressestimmen
Aus: Aus: Matthias Dohmen - www.njuuz.de - 15.12.14
Buch der Woche: […] Ein Parforceritt durch die abendländische Geschichte und eine Wiederbegegnung mit vertrauten Gleichnissen, nützlich für Studentinnen und Studenten, aber auch den interessierten Laien.

Aus: lehrerbibliothek – Thomas Bernhard - 17.11.2014
Neutestamentliche Gleichnisse sind ein ebenso zentraler Gegenstand der Verkündigung Jesu vom Reich Gottes wie der urchristlichen Verkündigung und der schulischen Religionspädagogik und Bibeldidaktik in verschiedenen Altersstufen. Zugleich sind die Beziehungen zur Literaturwissenschaft, zu Fabeln und Parabeln z.B. im Deutschunterricht offensichtlich. Und genau hier liegt die Stärke und die Eigenständigkeit dieses Gleichnis-Buchs, das sich damit zugleich aus der kaum mehr zu überschauenden Fülle der Gleichnis-Literatur heraushebt: Es verbindet neutestamentlich-exegetische (Teil 1) mit religionspädagogisch-bibeldidaktischen (Teil 3) und literaturwissenschaftlichen Perspektiven (Teil 2) in einem kompakten Band und arbeitet an Beispielen die Grundlinien der entsprechenden Forschung heraus. Das Buch wendet sich der bildlichen Sprache interdisziplinär zu und schlägt einen Bogen von Gleichnissen zu Fabeln und Parabeln. Damit ist das Buch für Deutschdidaktiker und Religionspädagogen gleichermaßen interessant.

Autoreninfo

Erlemann, Kurt

Prof. Dr. Kurt Erlemann lehrt an der Bergischen Universität Wuppertal.

Loose, Anika

Anika Loose ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik der evangelischen Religionslehre an der Bergischen Universität Wuppertal.

Nickel-Bacon, Irmgard

Prof. Dr. Irmgard Nickel-Bacon lehren an der Bergischen Universität Wuppertal.

Weitere Titel von Erlemann, Kurt; Nickel-Bacon, Irmgard; Loose, Anika

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Seifert

Das Buch erlaubt einen übersichtlichen und dennoch fundierten Überblick über Aufbau, Inhalt und Entstehungskontext der neutestamentlichen Gleichnisse.

Die große Bedeutung der Bildsprache in Bibel und Literatur

Bewertung

Kundenmeinung von Maja Schuck

Nicht nur in der Literatur hat die bildliche Ausdrucksweise eine große Bedeutung inne; auch die Bibel lebt in weiten Teilen davon. Lehrpläne des Faches Religion räumen Platz für Gleichnisse und metaphorische Rede ein; Kinder sind von Gleichnissen fasziniert und zugleich oft überfordert. Kurt Erlemann et al. widmen sich der bildlichen Sprache interdisziplinär: Sie schlagen einen Bogen von Gleichnissen zu Fabeln und Parabeln.

Dabei widmen sich Erlemann et al. erst der Disziplin der Theologie, anschließend der Literaturwissenschaft bzw. –didaktik und letztlich der Religionspädagogik. Vorangestellt werden jeweils wichtige Definitionen, Forschungsstände oder auch die historische Entwicklung der Behandlung des Themas, doch trotz dieser Erläuterungen scheint mir ein gewisses fundiertes Grundwissen in den erwähnten Bereichen notwendig, was der Kompaktheit der Informationen geschuldet ist.

An die eigentliche Unterrichtspraxis wird immer dann angeknüpft, wenn der Umgang mit einem Gleichnis beispielhaft vorgeführt oder der Schüler mit seinen entwicklungspsychologischen Voraussetzungen und Zugängen in den Blick genommen wird. Der „Rückblick und Ausblick“ fasst wichtigste Punkte nochmals im Hinblick auf das pädagogische Handeln zusammen. Im Materialteil schließlich sammeln Erlemann et al. unkommentierte Vergleichstexte, biblische und außerbiblische, zu den Gleichnissen, sowie fünfzehn Fabeln bzw. Parabeln. Diese können im Unterricht eingesetzt werden.

Das Buch wirkt übersichtlich und trotz benötigten Vorwissens verständlich. Es ist sowohl für Deutschdidaktiker als auch Religionspädagogen interessant, zumal es beide Bereiche bedient und zu verzahnen versucht. Ein großes Plus sind die erwähnten Materialien und der immer wieder hergestellte Praxisbezug.

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