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Gnade

von Werbick, Jürgen Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: Grundwissen Theologie

Gnade in ökumenischer Perspektive

Jürgen Werbick betritt Neuland: Er ist der erste katholische Theologe, dem es gelingt, beim Thema „Gnade“ die Kerngedanken der reformatorischen Theologie zu würdigen und in ein katholisches Konzept zu integrieren.

Anhand von Symbolisierungen und Artikulationen von Gnade macht Werbick die Gnadenlehre jenseits abstrakter Begriffe greifbar.
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Details
ISBN 9783825238421
UTB-Titelnummer 3842
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 23.01.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 178 S.
Inhalt
Einführung 7
Mister Gnadenlos 7
und die Gnadenlehre 9
1. Gnade als Lebensqualität – biblische Perspektiven 16
1.1 Über die Lebensnot hinaus 16
1.2 JHWHs Segen 21
1.3 Das Evangelium von Gottes Gnade (Apg 20,24) 24
1.4 Die Macht der Gnade 31
2. Gottes Werk – und der Menschen Beitrag? 34
2.1 Die Gnade auf dem Weg der Gott-Verähnlichung 34
2.2 Gnade und freier Wille – zum Ersten 39
2.3 Die Gnade allein, Gott allein 44
2.4 Befreiung vom Augustinismus? 47
3. Gnade: Teilhabe an Gottes Wohlwollen 51
3.1 Weitung der Perspektive 51
3.2 Vielfalt und Einheit der Gnade 53
3.3 Gnade: die Selbstgabe des liebenden Gottes 57
4. Gnade als Rechtfertigung: Luthers Augustinismus 62
4.1 Wie kriege ich einen gnädigen Gott? 62
4.2 Gnade als die „fremde“ Gerechtigkeit? 64
4.3 Glaube oder Sünde: Woher lebt der Mensch? 67
4.4 Gnade und Freiheit: zum Zweiten 70
4.5 Gesetz und Evangelium 75
4.6 Fernwirkungen 78
5. Gnade und menschliche Freiheit: eine unabgeschlossene Konfliktgeschichte 85
5.1 Trient: Korrektur oder Missverständnis Luthers? 85
5.2 Verständigungsversuche und der Kern des Konflikts 88
5.3 Der Gnadenstreit in der katholischen Theologie 95
5.4 Überholte Fragestellungen? 99
5.5 Gnade als verheißungsvolle Herausforderung 101
5.6 Neuzeitliches Freiheitsbewusstsein vs.
rechtfertigungstheologische Befreiungsbotschaft? 104
5.7 Gnade als befreit-befreiende Leidenschaft 109
6. Natur und Gnade: eine Entfremdungs-Geschichte? 112
6.1 Von der Metaphysik zur Empirie – und wie die Theologie reagiert 112
6.2 Zwei-Stockwerk-Theorie? 117
6.3 Gnaden-Immanenz? 122
6.4 Auf dem Weg zu einer neuen Theologie der
konkreten Menschenwirklichkeit 126
6.5 Gnade mitten im Leben 131
6.6 Gnade und Glück 136
7. Menschen-Gaben, Gottes-Gabe: Geschichte einer Herausforderung 140
7.1 Das Mit-Gegebene: Mitgift, so oder so 140
7.2 Anerkennung und Missachtung 144
7.3 Gnade im Gabe-Paradigma 149
7.4 Gott gibt sich selbst 152
7.5 Gnadengaben 156
7.6 Die Gabe des guten Weges – und der Rechtleitung 158
Anmerkungen 161
Personenregister 174
Sachregister 177
Autoreninfo

Werbick, Jürgen

Jürgen Werbick, geboren 1946, Theologiestudium von 1965 bis 1973 in Mainz, München und Zürich, 1973 Promotion bei Heinrich Fries, 1973 bis 1975 Pastoralassistent in der Erzdiözese München und Freising, 1975 bis 1981 Wissenschaftlicher Assistent im Institut für Praktische Theologie (Homiletik) der Ludwig Maximilians-Universität in München, 1981 Habilitation für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der dortigen Katholisch-Theologischen Fakultät, 1981 bis 1994 Professor für Systematische Theologie in der Universität Siegen, 1994 bis 2011 Professor für Fundamentaltheologie in der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen Fundamentaltheologie, Dogmatik und Praktische Theologie, insbesondere Homiletik.
Reiheninfo
Die Reihe "Grundwissen Theologie" präsentiert eine kompakte und übersichtlich strukturierte Einführung in zentrale Themen des Theologiestudiums aus katholischer Perspektive. Alle relevanten Inhalte der verschiedenen theologischen Disziplinen der Systematischen und Biblischen Theologie werden abgedeckt.

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Prägnanter Zugang zu Theologiegeschichte und aktueller Relevanz

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Kundenmeinung von D.-M. Kosack

Werbick zeichnet in seinem Buch „Gnade“ als katholischer Theologe die typisch lutherische Linie Paulus – Augustinus – Luther nach. Es gelingt ihm, diese immer wieder in einen weiteren Horizont zu stellen und sie mit dem ostkirchlichen Gedanken der „Gott-Verähnlichung“ und dem alttestamentlichen Motiv des Segens und des gelingenden Lebens in Verbindung zu bringen. So bleibt die Gnadenlehre nicht bei einem juridischen Rechtfertigungsbegriff stehen, sondern bekommt einen existenziellen Lebensbezug. Ähnlich verfährt Werbick mit der scholastischen Gnadentheologie. Einzelne Protagonisten werden kritisch eingeordnet, wobei es ihm gelingt, ihre Intentionen herauszustellen und fruchtbar zu machen. Eine besondere Stärke ist, dass Werbick nicht bloß die theologiegeschichtlichen Entwicklungen referiert, sondern sie in neuere philosophische und theologische Denkbewegungen hineinnimmt und so überzeugend die aktuelle Relevanz historischer Fragestellungen aufweist. Gerade die zweite Hälfte des Werkes entwickelt immer klarer eine Gnadenlehre für das 20. und 21. Jahrhundert. Dabei ist das letzte Kapitel gänzlich der Bedeutung des Gabe-Phänomens für das theologische Verständnis von Gnade gewidmet und nimmt so neueste Diskurse auf.

Wegen des narrativen Schreibstils sollten die kompakten Kapitel jeweils als ganze gelesen werden. Eine gute Hilfe, um in sie hineinzufinden, bieten die kurzen Einführungen, die jedes Mal vorangestellt werden. Die (oft kurz kommentierten) Literaturangaben am Ende der Kapitel ermöglichen einen leichten Zugang zu den aufschlussreichsten Werken eines Themenbereichs. Zum Verständnis des Buches ist es förderlich, die behandelten Theologen und Begriffe bereits ungefähr einordnen zu können, weshalb es sich besonders für die zweite Hälfte des Studiums (und natürlich darüber hinaus) anbietet.

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