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Gotteslehre

Die Bedeutung der Trinitätslehre für Theologie, Kirche und Welt

von Haudel, Matthias Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Die christliche Gotteslehre (Trinität) im Kontext von Philosophie und Religion.

Die Gottesfrage berührt die Grundfragen des Menschen, wie etwa die Fragen nach tragfähiger Gotteserkenntnis sowie nach Ursprung, Ziel und Sinn des Lebens. Matthias Haudel erörtert den christlichen Gottesbegriff im Kontext von Religion, Philosophie und Naturwissenschaft.
Dabei entfaltet er das Verständnis der Trinität in seiner Bedeutung für alle Bereiche der Theologie und führt gleichzeitig in die Grundlagen von Theologie und Dogmatik sowie in deren zentrale Gegenstände ein.
Dies erfolgt in theologiegeschichtlicher und ökumenischer Weite, wobei auch aktuelle Konzeptionen der Gotteslehre berücksichtigt werden. Der Band befähigt zur angemessenen Vermittlung theologischer Grundlagen und erschließt die Bedeutung der Trinität für Theologie, Kirche und Welt.

Matthias Haudel hat eine Gotteslehre für Studierende verfasst, die auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist. Sie eignet sich für die Prüfungsvorbereitung ebenso wie für die Begleitlektüre in einem systematisch-theologischen Proseminar.
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Details
ISBN 9783825242923
UTB-Titelnummer 4292
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 11.03.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 333 S.
Inhalt
Vorwort 9
I. Einführung 13
1. Gotteslehre und die Grundfragen des Lebens 13
2. Gotteslehre als Grundlage christlicher Theologie 15
3. Aufbau 19
II. Religionsgeschichtliche, philosophische und theologische Dimensionen der Gotteslehre 24
1. Horizonte des Gottesbegriffs 24
2. Die Transzendenz von Welt und Kosmos 27
3. Die Transzendenz des Menschen 30
4. Implikationen des Gottesbegriffs 33
5. Hermeneutische Bedingungen für die Erkenntnis Gottes 36
6. Glaube und Vernunft 42
III. Die Grundlagen christlicher Gotteslehre in ihrem philosophischen und religiösen Kontext 46
1. Das biblische Zeugnis von Vater, Sohn und Heiligem Geist 46
1.1 Altes Testament 46
1.2 Neues Testament 51
2. Die Entfaltung der christlichen Gotteslehre im Kontext von Philosophie und Religion 56
3. Das Bekenntnis zum dreieinigen Gott als Grundlage des christlichen Glaubens 63
3.1 Die zur neunizänischen Theologie führenden ost- und westkirchlichen Entwicklungen 63
3.1.1 Irenäus und Tertullian 64
3.1.2 Origenes 67
3.1.3 Der arianische Streit und das Erste Ökumenische Konzil (Nizäa 325) 68
3.1.4 Athanasius 70
3.2 Der Glaube an den dreieinigen Gott als philosophische und religiöse Revolution 73
3.2.1 Die drei großen Kappadozier 73
3.2.2 Augustin 79
3.3 Das Ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (381) als Grundlage des christlichen Gottesbegriffs 81
4. Jesus Christus: Wahrer Gott und wahrer Mensch (Chalcedon 451) 85
IV. Spätere trinitätstheologische Engführungen in West- und Ostkirche 93
1. Westkirchliche Engführungen (Das Filioque-Problem) 94
2. Ostkirchliche Engführungen (Aspekte der Energienlehre) 97
3. Die Lösung des Filioque-Problems 100
V. Die Bedeutung der Trinitätslehre für die Reformation 105
1. Luthers Trinitätslehre und der reformatorische Durchbruch 105
2. Trinitätslehre bei Zwingli und Calvin 113
VI. Gotteslehre im Kontext der Aufklärung 120
1. Bedeutende Konzeptionen der Aufklärung (Descartes, Kant, Hegel) 120
2. Gotteslehre im Horizont der Religionskritik 126
3. Gottesbeweise 131
VII. Die Besinnung auf die altkirchliche Trinitätslehre im 19. und 20. Jahrhundert 140
1. Protestantische Konzeptionen 140
1.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 141
1.2 Karl Barth 142
1.3 Eberhard Jüngel 145
1.4 Jürgen Moltmann 148
1.5 Weitere Entwürfe (W. Pannenberg u.a.) 152
2. Römisch-katholische Konzeptionen 156
2.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 156
2.2 Zweites Vatikanisches Konzil 159
2.3 Karl Rahner 161
2.4 Weitere Entwürfe (H.U. von Balthasar u.a.) 164
3. Orthodoxe Konzeptionen 167
3.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert 167
3.2 Dumitru Staniloae u.a. 169
VIII. Der dreieinige Gott als die vollkommene Gemeinschaft der Liebe 174
1. Gottes dreieiniges Wesen und sein diesem Wesen entsprechendes Handeln 174
2. Gottes Eigenschaften 182
IX. Der dreieinige Gott als Lebenshorizont 187
1. Gott als offenbares Geheimnis: seine verborgene und offenbare Anwesenheit 187
2. Der Mensch als Ebenbild Gottes und der Sinn des Lebens 189
X. Die drei Artikel des Glaubensbekenntnisses: Schöpfer, Erlöser, Vollender 196
1. Gott, der Schöpfer 196
1.1 Gottes Wirken: Schöpfung und Weltregierung 197
1.2 Theologie und Naturwissenschaft 201
1.2.1 Die Notwendigkeit des Dialogs 201
1.2.2 Ursachen der Trennung 202
1.2.3 Grundlegende naturwissenschaftliche Umbrüche als neue Öffnung 205
1.2.4 Aktuelle naturwissenschaftliche Spekulationen 212
1.2.5 Zum Wesen von Theologie und Naturwissenschaft 214
1.2.6 Schöpfungstheologie im Licht aktueller Naturwissenschaft 218
1.2.7 Der Zusammenhang von Theologie und Naturwissenschaft 222
2. Gott, der Erlöser 225
2.1 Wahre Gottes- und Menschenerkenntnis in Jesus Christus (Heil des Menschen) 226
2.2 Kreuzestheologie, Auferstehung und Theodizee-Frage: Allmacht und Leidensfähigkeit Gottes 230
2.2.1 Kreuzestheologie und Gottes Allmacht und Leidensfähigkeit 230
2.2.2 Zum Verständnis von Opfer, Sühne und Stellvertretung 233
2.2.3 Zur Bedeutung und zum Verständnis der Auferstehung 235
2.2.4 Die Theodizee-Frage 237
2.3 Sünde und Freiheit, Rechtfertigung des Sünders, Glaube und Prädestination 241
2.4 Ethik und Weltverantwortung (Gesetz und Evangelium, trinitarischer Kontext) 246
3. Gott, der Vollender 253
3.1 Die Gemeinschaft der Glaubenden (Kirche) und ihre Maßstäbe 254
3.2 Mensch und Kosmos in eschatologischer Perspektive 259
3.3 Tod und ewiges Leben 263
3.3.1 Zum Verständnis des Todes, des ewigen Lebens und des Verhältnisses von persönlichem Tod und allgemeiner Auferstehung 264
3.3.2 Leibliche Auferstehung und Jüngstes Gericht 268
XI. Die Bedeutung der Trinitätslehre für das Kirchenverständnis – in ökumenischer Perspektive 273
1. Der wesensmäßige Zusammenhang von Trinitäts- und Kirchenverständnis 273
2. Der Zusammenhang von Einseitigkeiten im Trinitäts- und Kirchenverständnis 275
2.1 Römisch-katholisches Beispiel: Joseph Ratzinger 276
2.2 Protestantisches Beispiel: Miroslav Volf 278
2.3 Orthodoxes Beispiel: Ioannis D. Zizioulas 280
3. Zur Überwindung der jeweiligen Einseitigkeiten 283
XII. Die Trinitätslehre im Dialog mit anderen Religionen 286
1. Christlich-jüdischer Dialog 286
2. Interreligiöser Dialog mit weiteren Weltreligionen 289
Literaturverzeichnis 295
Bibelstellenregister 311
Personenregister 315
Sachregister 319
Pressestimmen
Aus: Theologische Revue – Jürgen Werbick - 6(2015)
[…] man legt dieses Buch auch als theologischer „Profi“ bereichert aus der Hand, wünscht sich eine kritische Rezeption im theologischen Lehrbetrieb und ist herausgefordert, v.a. die These zur trinitätstheologischen Prägung der konfessionellen ekklesiologischen Option wegen ihres ökumenisch-theologischen Potential weiter zu durchdenken.

Aus: Zeitzeichen – Michael Weinrich - 1(2016)
[…] Zweifellos präsentiert der Band eine enorme Fülle wertvollen Wissens und theologischer Verknüpfungen. […]

Aus: lehrerbibliothek.de – Thomas Bernhard - 29.07.2015
[…] Vergleichsweise verständlich und kompakt kann dieses Lehrbuch als grundlegende Lektüre zur Gotteslehre empfohlen werden.

Leserbewertungen

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Licht und Schatten

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Kundenmeinung von Biermann

Rezension „Gotteslehre“ von Matthias Haudel
Die „Gotteslehre“ vom Matthias Haudel präsentiert sich als zeitgemäße Lektüre für theologisch versierte Leser*Innen. Dabei sticht der prägnante Ansatz Haudels, die Trinitätslehre als fundamentalen Schlüssel zur Durchdringung der christlichen Theologie zu verstehen, hervor. Von den epistemologischen Grundlagen kommend, befasst sich der Autor mit biblischen und früh-kirchengeschichtlichen Theologie(n), um über „Engführungen“ der Trinitätslehre zur Reformation und Aufklärung zu kommen. Anschließend befasst er sich mit Entwicklungen des 19./20. Jahrhunderts. Im nachfolgenden Teil des Werkes stehen dogmatisch-gegenwärtige Aspekte der Trinitätslehre im Vordergrund, sowie trinitätstheologische Interpretation des Glaubensbekenntnisses. Abschließend weitet sich die Perspektive auf die Relevanz für die Ekklesiologie und Ökumene, sowie den interreligiösen Dialog (v. a. Judentum-Christentum). Die beiden letzten Abschnitte fallen dabei besonders kurz aus.
Positiv hervorzuheben ist besonders der Anspruch, christliche Gotteslehre, von Haudel primär als Trinitätslehre aufgefasst, verständlich und anwendungsnah darzustellen. Sie sei schließlich zentral für Theologie und Kirche, und dabei besonders in Konfirmations- und Religionsunterricht, sowie der Verkündigung.
Besonders aufgefallen sind bei der Lektüre des Werkes:
Erstaunlich komprimiert wird das „biblische Zeugnis“ für die Trinität dann behandelt, wenngleich darin doch die „Selbsterschließung des dreieinigen Gottes“ zu finden sei. Hier wäre eine ausführlichere Behandlung biblischer Texte wünschenswert und nicht bloß die Aufführung und Interpretation höchst unterschiedlicher Bibelverse um ein tendenziell einheitliches Bild zu postulieren.
Ferner ist die Aussage, die biblischen Bücher und die mündliche Tradition über Jahrtausende seien die EINE Selbsterschließung des dreieinigen Gottes. Und ferner enthalte das NT durchgehend trinitarische Formulierungen. Beide Thesen werden nicht ausreichend begründet, noch werden andere Positionen des wissenschaftlichen Diskurses aufgeführt und diskutiert. Auch die Rede von „dem“ biblischen Zeugnis ist der vereinheitlichenden Tendenz der trinitarischen Lesart des AT und NT geschuldet. Dabei fallen Ambivalenz und Ambiguität biblischer Aussagen unter den Tisch. Ferner zeigt sich in diesem Methodischen Vorgehen die Entfremdung der Systematischen Theologie und der historisch fragenden alt- und neutestamentlichen Wissenschaft.
Schließlich ist der Abschluss des Werkes mit der Darstellung der Relevanz der Trinitätslehre für den interreligiösen Dialog nicht nur sehr kurz ausgefallen, ferner fehlt m. E. eine ausführlichere Beachtung konkreter Diskurse in diesem Feld. Umso mehr fraglich erscheint die Auslassung der Diskussion der Trinität im Dialog mit dem Islam. Die Beziehung von Christentum und Islam ist gegenüber anderen religiösen Traditionen hervorzuheben, wie die zwischen Christentum zum Judentum.
Abschließend bleibt zu sagen, dass die „Gotteslehre“ eine anregende Lektüre darstellt, deren theologische Positionen jedoch beim lesen kritisch zu hinterfragen sind. Dies ist umso mehr erforderlich, da teilweise eine Darstellung von Gegenpositionen bzw. abweichenden Forschungsmeinungen zu kurz kommt oder gänzlich fehlt. Wegen dieser Problematik ist das Werk nicht vorbehaltlos zu empfehlen, sondern sollte in weitere Literatur eingeordnet werden können.

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