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Grundkurs Dogmatik

Nachdenken über Gottes Geschichte

von Schneider-Flume, Gunda Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Theologische Dogmatik hat sich in abstrakten Begriffen verfestigt, die heute oft schwer oder gar nicht mehr verständlich sind: Schöpfung, Sünde, Glaube und Gott haben entweder in unserer Sprache eine andere Bedeutung angenommen oder sind zu Fremdworten geworden. Dogmatische Arbeit muss die Großbegriffe geradezu zerbrechen, um die Wahrheit und Erfahrung, die sie enthalten, wieder zu entdecken. Das Werk behandelt die Themen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und die methodischen Grundprobleme der Dogmatik. Die dogmatischen Texte werden jeweils durch Wortmeditationen eingeleitet, dies erleichtert den Zugang und dient als Brücke für die Praxis.
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Details
ISBN 9783825225643
UTB-Titelnummer 2564
Auflagennr. 2. durchges. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 23.01.2008
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 414 S.
Inhalt
Vorwort 13
§ 1 Gottes Geschichte 17
Meditation zu Ps 14,1 und Ps 22,2 17
1. Theologie als Verknüpfen von Erfahrungen 20
2. Gottes Geschichte 22
2.1 Leben in Geschichten 23
2.2 Gottes Geschichte ist konkret 24
2.3 Dogmatik erzählen: Begriffe und Geschichten 25
3. Konkrete Theologie ist Kreuzestheologie 26
§ 2 Theologie: System des Wissens oder Weisheit? 33
Meditation zu Ps 139,5 f 33
1. Die Bedingung der Möglichkeit von Theologie 35
2. Im Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen 36
3. System des Wissens (Thomas von Aquin) 38
4. Lebensweisheit – sapientia (Martin Luther) 41
4.1 Biblische Theologie 42
4.2 Die Definition der Theologie 43
4.3 PraktischeWissenschaft 44
4.4 Gebet, Meditation und Anfechtung als Regeln zum Studium der Theologie 45
5. Zusammenfassung 50
§ 3 Ist Theologie eine Wissenschaft? 51
Meditation zu Dtn 26,5–9 51
1. Das religiöse Bewusstsein (Friedrich Schleiermacher) 53
2. Kirchliche Verkündigung (Karl Barth) 55
3. Der Wissenschaftsbegriff (Heinrich Scholz) 57
4. Gottesbegriff und System (Wolfhart Pannenberg) 58
5. Theologie denkt der Geschichte Gottes nach 59
6. Erzählen 60
7. Erzählen im Kontext: kontextuelle Theologie 61
8. Theologie an der Universität 63
9. Dogmatik, Systematische Theologie, Ethik 64
§ 4 Die Bibel: Heilige Schrift und historisches Dokument 69
Meditation zu 1Kor 15,3–8 69
1. Autorität und Wahrheit 71
2. Das reformatorische Schriftverständnis 73
2.1 „Sola scriptura“: die Frage nach Schrift und Tradition 73
2.2 Gesetz und Evangelium als hermeneutische Anweisung zum Verstehen der Schrift 74
2.3 Auslegung und Kritik 76
2.4 Der Geist, der Jesus Christus bewahrheitet, und die Klarheit der Schrift 78
3. Die Inspiration der Schrift 80
4. Die Schrift: Quelle und Kriterium der Dogmatik 81
4.1 Erfahrung statt Schrift? 82
4.2 Die Frage nach dem Kanon 85
4.2.1 Neues Testament 85
4.2.2 Altes Testament 86
5. Biblische Theologie 87
6. Die Bekenntnisse 88
§ 5 Glauben 90
Meditation zu Mk 9,14–24 90
1. Glauben im alltäglichen Sprachgebrauch 93
2. Glauben als Fürwahrhalten 94
3. Glauben und Wissen 96
4. Die Konstitution der Glaubenden im Glauben 96
5. Die Verschränkung von Glauben und Leben 97
6. Das biblische Verständnis des Glaubens 98
6.1 Glauben als Bestandhaben 98
6.2 Glauben als Provokation zum Vertrauen 101
6.3 Der befreiende, rechtfertigende Glaube 103
7. Dogmatische Besinnung 105
7.1 Glauben als geschenktes Vertrauen 106
7.2 Warum der Glaube rechtfertigt 110
Meditation zu Gal 3,10–14.23–26 111
7.3 Das Wissen des Glaubens und die Erkenntnisse der Wissenschaften 112
7.4 Glauben und Öffentlichkeit 113
7.5 Glauben und Handeln 114
§ 6 Die Frage nach der Erkennbarkeit Gottes und der Glaube an den dreieinigen Gott 116
Meditation zu Röm 1,19–23 116
1. Wie wird Gott erkannt? 119
2. Natürliche Gotteserkenntnis mit Hilfe der Vernunft 123
3. Die sogenannten Gottesbeweise 125
3.1 Die fünf Wege des Thomas von Aquin 126
3.2 Der sogenannte ontologische Gottesbeweis des Anselm von Canterbury 128
3.3 Die Funktion der Gottesbeweise in der Neuzeit 129
3.4 Die Destruktion der Gottesbeweise bei Immanuel Kant und der moralische Beweis Gottes 130
3.5 Die Funktion der Gottesbeweise in der Theologie des 20. Jahrhunderts 131
4. Die weltliche Nichtnotwendigkeit Gottes 134
5. Die Problematik natürlicher Gotteserkenntnis in der biblischen Tradition 135
6. Der Glaube an den dreieinigen Gott (Grundzüge der Trinitätslehre) 137
Meditation zu Ex 3,13 f 137
6.1 Der Ursprung des trinitarischen Bekenntnisses im Kreuz 140
6.2 Trinitätslehre als Abwehr von falschen Denkwegen 142
6.3 Die Übernahme der Trinitätslehre durch die Reformatoren 143
6.4 Ist Gott Person? 144
6.5 Schleiermachers Beurteilung der Trinitätslehre 145
6.6 Trinitarischer Glaube jenseits von Funktion und Zweck 146
§ 7 Gott der Vater 149
Meditation zu Ps 103,13 149
1. Assoziationen 151
2. Symbol und Metapher 152
3. Wie wird Gottes Vatersein erkannt? – Die christologische Exklusive 154
4. Religionsgeschichtliche Parallelen 155
5. Biblische Vaterwirklichkeit in der Tradition des Alten und Neuen Testaments 155
6. Der Glaube an Gott, den Vater Jesu Christi 160
7. Der feministisch-theologische Einspruch gegen die Rede von Gott dem Vater 161
8. Vater unser 163
§ 8 Sigmund Freuds Religionskritik: Allmachtsillusion und Vatersehnsucht 165
Meditation zu Röm 8,14–16 165
1. Einführung 166
2. Religion und Neurose 168
3. Religion und Ursprungsmythos: die genetische Erklärung der Religion 169
4. Religion als Illusion 171
5. Trost, Allmacht und Realität 174
§ 9 Ist Gott allmächtig? 178
Meditation zu Ps 115,3 178
1. Assoziationen zur Allmacht Gottes 181
Meditation zu Gen 18,1–15 183
2. Die unendliche, alles verursachende Allmacht 185
3. Der Einspruch gegen die analogia entis 189
4. Gottes Für-Sein 190
5. „Hat“ Gott Eigenschaften? 191
6. Die Rede von Gottes Macht in der biblischen Tradition 192
7. Die theologische Notwendigkeit, von Gottes Macht zu reden 195
Meditation: Die Macht Gottes und das Gebet 197
8. Gottes Allmacht 198
Exkurs: Die offene Theodizeefrage und „Der Gottesbegriff nach Auschwitz“ 199
§ 10 Jesus Christus in Gottes Geschichte – Jesus Christus als Gottes Geschichte 202
Meditation zu 2Kor 5,19 202
1. Psalm 22 als Grundtext der Christologie 204
2. Der Glaube an Jesus Christus: Jesus Christus heute 206
3. Jesus Christus: Gott in Christus 207
4. Die Sache Jesu: Moral ist nicht Evangelium 209
5. Die Beziehung des Glaubens zur geschichtlichen Existenz des Juden Jesus von Nazareth 212
6. Christologie ist Soteriologie 214
7. Christologie von oben – Christologie von unten: eine falsche Alternative 216
8. Neutestamentliche Überlieferung und altkirchliche Tradition 217
§ 11 Der Tod Jesu Christi als eschatologisches Heilsereignis 220
Meditation zu Mk 15,34–37 220
1. Kreuz oder Lebensbaum: eine Problemanzeige 223
2. Todesvorstellungen 225
2.1 Sterben und Tod des Sokrates 225
2.2 Sterben und Tod nach der Vorstellung des Alten Testaments 225
2.3 Sterben und Tod Jesu von Nazareth 226
3. Der Tod Jesu Christi als eschatologisches Heilsereignis 228
Meditation zu Lk 24,26 229
4. Die Theodizeefrage angesichts des Kreuzes 232
5. Gott im Tode 234
6. „Gestorben für unsere Sünden“: Was ist Sünde? 236
7. Das Verständnis der Sünde im Alten Testament 238
8. „Für uns zur Sünde gemacht“: die Heilsbedeutung des Kreuzes 240
9. Der Begriff der Sünde in der dogmatischen Tradition 241
Meditation zu 2Kor 5,21 243
10. Der Deutehorizont von Opfer, Sühne und Stellvertretung 244
10.1 Person im Schutzraum der Geschichte Gottes 246
10.2 Personsünde 247
10.3 Lebenserneuerung durch Opfer, Sühne und Stellvertretung 248
10.4 Gottes Eintreten für die Menschen 249
11. Das Wort vom Kreuz 251
§ 12 Auferstehung und Neues Leben 253
Meditation zu Mk 16,8 und 1Kor 15,3–5 253
1. „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden“: der Beginn des christlichen Glaubens 255
2. Historisches Faktum und dogmatische Wahrheit 257
2.1 Auferstehung als Tat Gottes 257
2.2 Die Erscheinungsberichte 258
2.3 Die religionsgeschichtliche Umwelt: der Deutehorizont 259
2.4 Die Deutung des Glaubens 260
2.5 Die Überlieferung vom leeren Grab 262
3. Die Wirklichkeit der Auferstehung 263
3.1 Historische und dogmatische Methode (Ernst Troeltsch) 263
3.2 Auferstehung als historisches Ereignis (Wolfhart Pannenberg) 263
3.3 „Auferstanden ins Kerygma“ (Rudolf Bultmann) 267
3.4 Die alte Visionshypothese (Gerd Lüdemann) 268
3.5 Die Wirklichkeit des auferstandenen Gekreuzigten 269
Meditation zu Lk 24,13–34 270
4. „Um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt“: Was heißt Rechtfertigung? 271
Meditation zu Röm 1,16 f 273
4.1 Der Begriff Gerechtigkeit 274
4.2 Rechtfertigung durch Jesus Christus allein aus Glauben 277
4.3 Die Heilswirklichkeit der Rechtfertigung 277
4.3.1 Das Woher menschlichen Lebens 278
4.3.2 Das Übermaß der Gnade, das die Härte der Realität durchkreuzt 278
4.3.3 Der Horizont menschlichen Handelns 279
4.3.4 Die Zukunft menschlichen Lebens 280
5. Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 280
6. Aspekte der Auferstehungswirklichkeit 281
Meditation zu Lk 24,11 282
§ 13 Der irdische Jesus als Gottes Geschichte 284
Meditation zu Mt 7,28 f 284
1. Wer ist Jesus Christus? 287
2. Das Problem des historischen Jesus 288
3. Die Kerygmatheologie 291
4. Die neue Frage nach dem historischen Jesus 293
5. Der irdische Jesus als Gottes Geschichte 294
§ 14 Der Glaube an Gott den Schöpfer 301
Meditation zu Ps 33,4–9 301
1. Schöpfungsglaube und Naturwissenschaften 303
2. Die Erkenntnis Gottes des Schöpfers 308
3. Schöpfung als Heilsereignis 310
3.1 Gottes schöpferisches Geben als Stiften von Beziehungen 312
3.2 Gottes schöpferisches Erbarmen und Gedenken 313
3.3 Das Vertrauen zum Vater und die Freiheit von Sorge 315
3.4 Das schöpferische Wirken der Rechtfertigung 316
4. Creatio ex nihilo 316
5. Schöpfung durch das Wort 318
6. Die gute Schöpfung, die Sünde und das Übel 319
7. Die Frage nach der Theodizee 321
8. Die Gottebenbildlichkeit des Menschen 323
Meditation zu Gen 1,26 f 323
8.1 Exegetische Anmerkungen zu Gen 1,26 f 325
8.2 Der Herrschaftsauftrag (dominium terrae) 326
8.3 Die Gottebenbildlichkeit im Kontext der Geschichte Gottes 327
9. Der Sonntag und die Freude an der Schöpfung 330
§ 15 Der Glaube an den Heiligen Geist 332
Meditation zu 1Kor 12,3 und Ps 51,12–14 332
1. Die Ambivalenz der Geister und die Eindeutigkeit des Geistes Gottes 335
2. Die biblische Rede vom Geist Gottes 339
2.1 Der Geist: die begeisternde, ermutigende Kraft 340
2.2 Der Geist der Gerechtigkeit und des Erbarmens 341
2.3 Der lebensschöpferische Geist 342
2.4 Der Geist auf dem Messias Jesus Christus 343
2.5 Der Jesus Christus vergegenwärtigende, befreiende Geist 344
2.6 Im Geist – in Christus 344
2.7 Die Pfingstgeschichte 345
3. Der Geist Gottes und der Glaube 346
4. Das Bekenntnis zur Person des Heiligen Geistes 348
5. Das Wirken des Heiligen Geistes 349
§ 16 Die Kirche 352
Meditation zu Mt 28,20 352
1. Die Kirche als creatura verbi: Kirche des Wortes 355
2. Die geglaubte Kirche 356
3. Verborgene und sichtbare Kirche und ihre „notae“ 357
4. Die vier altkirchlichen Attribute der Kirche 359
4.1 Die Einheit der Kirche 359
4.2 Die Heiligkeit der Kirche 360
4.3 Die Katholizität der Kirche 361
4.4 Die Apostolizität der Kirche 362
5. Die Erzählgemeinschaft der Geschichte Gottes als Volkskirche, missionarische Kirche und diakonische Kirche 363
§ 17 Eschatologie 366
Meditation zu Röm 8,38 f 366
1. Letzte Dinge oder lebendige Hoffnung? 368
2. Die Eschatologie der lutherischen Orthodoxie 371
3. Zustandsschilderung oder Aspekte von Hoffnung 372
4. Konzeptionen von Eschatologie im 20. Jahrhundert 374
4.1 Die sogenannte konsequente Eschatologie Albert Schweitzers 374
4.2 Die Radikalisierung in der dialektischen Theologie Karl Barths 375
4.3 Rudolf Bultmanns präsentische Eschatologie der Entweltlichung 377
4.4 Die heilsgeschichtliche Eschatologie Oscar Cullmanns 378
5. Eschatologie: Hoffnung auf Gott 379
5.1 Zeit und Ewigkeit 379
5.2 Rechtfertigung und Gericht 381
5.3 Gottes Wahl und die Lehre von der Prädestination 381
Meditation zu Röm 8,28–30 381
5.4 Reich Gottes und Geschichte 384
5.5 Leben und Tod 386
Abkürzungsverzeichnis 389
Register der Bibelstellen 390
Namenregister 397
Sachregister 402
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