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Grundlagen der Kunsttherapie

von Menzen, Karl-Heinz Fach: Psychologie;

Kunsttherapie kann die Lebensqualität kranker oder behinderter Menschen erheblich steigern. Sie hilft den Menschen, ihre Ängste und Hoffnungen auszudrücken, sich und ihre Umgebung neu zu erfahren. Häufig wird Kunsttherapie im rehabilitativen Bereich angewandt: nach Unfällen, Traumata, Krebserkrankungen, bei Behinderung und Demenz. Auch bei kindlichen Entwicklungsstörungen lässt sie sich erfolgreich einsetzen.

Das Buch stellt die verschiedenen kunsttherapeutischen Verfahren und ihre Verankerung in ästhetischen, pädagogischen und psychologischen Theorien systematisch vor. Es führt in die kunsttherapeutische Praxis ein und veranschaulicht sie mit zahlreichen Bildern und Fallbeispielen. Es zeigt, wie und wo man Kunsttherapeut/in werden kann, und welche Berufsfelder sich damit eröffnen.

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Details
ISBN 9783825246105
UTB-Titelnummer 2196
Auflagennr. 4. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Reinhardt
Umfang 347 S., 123 Abb., 8 Tab.
Inhalt
Vorwort 9
Teil I Kunsttherapie – Einführung und Überblick 11
1 Zur Herkunft der künstlerischen Therapien 13
1.1 Der kunstpsychologische Ansatz 13
1.2 Der kunstpädagogische und kunstdidaktische Ansatz 14
1.3 Der ergotherapeutische Ansatz in der Psychiatrie 15
1.4 Der heilpädagogisch-rehabilitative Ansatz 18
1.5 Der kreativ- und gestaltungstherapeutische Ansatz 20
1.6 Der tiefenpsychologische Ansatz 21
2 Zur Aktualität der künstlerischen Therapieformen 22
Teil II Methoden der Kunsttherapie 27
1 Sinneskompensation und Sinnesförderung 29
1.1 Die Entwicklung der Methode im 19. Jahrhundert: ästhetisch-bildnerische Ansätze 29
1.2 Die Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert: basale Stimulation 32
1.3 Trend im 21. Jahrhundert: mentale Repräsentation 38
1.3.1 Kunsttherapie in der Rehabilitation Demenzkranker 38
1.3.2 Methoden in der Rehabilitation Demenzkranker:
(Ästhetisch-)Basale Stimulation (ÄBS/BS), Realitäts-Orientierungs-Training (ROT), Validation, Bild- und Erinnerungsarbeit, Mäeutik 44
1.3.3 Kunsttherapie mit Schlaganfall-, Alzheimer und Schädel-Hirn-Trauma-Patienten 51
1.4 Ergebnisse neurologischer Forschung: Wie Bilder im Kopf entstehen 61
2 Formwahrnehmungsstörung und Gestaltrekonstruktion 78
2.1 Form – Ganzheit und Gestalt 78
2.2 Neurologische Grundlagen der Gestaltrekonstruktion 81
3 Entwicklungskompensation und ästhetische Sozialisation 90
3.1 Entwicklungskonstitution durch Bilder 90
3.2 Alltagsästhetik und kulturelle Rekonstruktion 95
3.3 Enkulturation als Aufgabe der Kunsttherapie 99
4 Tiefenpsychologie und biographisches Erzählen 101
4.1 Tiefenpsychologische Bildverwendung 101
4.2 Ästhetische Produktion in der Psychiatrie 105
4.3 Der Einfluss der psychoanalytischen Entwicklungsforschung 109
5 Erlebnis-, Gestaltungs- und Kunstpädagogik / -therapie 117
5.1 Von der Kunsterziehung zur Erlebnispädagogik 117
5.2 Von der Gestaltungspädagogik zur Gestaltungstherapie 120
5.3 Gestaltungstherapeutische Ansätze in der Tradition der Gestalttherapie 124
5.4 Gestaltungstherapeutische Verfahren bei Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen 129
5.5 Gestaltungstherapeutische Begleitung in der psychosomatischen Rehabilitation am Beispiel der Herz-Kreislauf-Erkrankung 133
6 Weiterentwicklung der kunsttherapeutischen Methodik:
Die Einflüsse von Kognitionspsychologie, Systemtheorie und Verhaltenstherapie 135
6.1. Im Rückblick: Von den Motiven und den sich durchsetzenden Ideen einer Therapieform 136
6.2 Veränderungen in der Zielsetzung der Kunsttherapie in der Gegenwart 139
6.2.1 Kognitionspsychologische Grundlagen der Kunst- und Gestaltungsverfahren 142
6.2.2 Systemische Grundlagen der Kunst- und Gestaltungstherapie 146
6.2.3 Die Einflüsse von Verhaltenstherapie und kognitiver Verhaltenstherapie auf die neueren imaginativ-orientierten Verfahren 150
6.3 Effizienz- und Wirkkriterien – neue Maßstäbe für Kunst und Gestaltungstherapie 155
6.4 Ausblick: Vom Primat des Inhalts zur Eigenständigkeit der Form / des Formprozesses des Produkts in der Kunsttherapie 160
Teil III Kunsttherapie in der Praxis 165
1 Sinneskompensation und Sinnesförderung in der Praxis 167
1.1 Materialien in der basalen Stimulation 169
1.2 Praxisprojekte mit geistig behinderten Menschen mit den Materialien Kleister, Farbpigmenten, Ton 170
1.3 Exkurs: Kunsttherapeutische Praxis als Projektarbeit 173
1.4 Kunsttherapeutische Sinnesförderung mit Schlaganfall-, Alzheimer- und Schädel-Hirn-Trauma-Patienten 177
2 Förderung durch Gestaltrekonstruktion 184
2.1 Orientierungsförderung bei neurologischen Störungen 184
2.2 Praktische Übungen zur Gestaltwahrnehmung mit desorientierten Menschen 189
3 Entwicklungsförderung durch ästhetische Sozialisation 194
3.1 Hinweise zum ästhetischen Material 195
3.2 Hinweise zur Wahl der Farben 199
3.3 Die Zeichnungen einer Vierjährigen – bildnerisches Dokument einer Entwicklung 202
3.4 Die Wandmalereien von Jugendlichen 205
3.5 Arbeit mit einem überangepassten Mädchen 207
3.6 Arbeit mit einem sich sozial verweigernden Jugendlichen 209
3.7 Exkurs: Anmerkungen für die Gruppenarbeit 211
4 Förderung nach dem tiefenpsychologischen Ansatz und in der Psychiatrie 213
4.1 Arbeit mit einem narzisstisch gestörten Jungen 214
4.2 Konsequenzen für die kunsttherapeutische Ausbildung 218
4.3 Kunsttherapie in der Psychiatrie 219
5 Gestaltungstherapeutische Förderung in der Praxis 226
5.1 Kunsttherapeutische Gestaltungsarbeit mit einem traumatisierten Jungen 227
5.2 Gestaltungsarbeit mit einer traumatisierten, phobischen jungen Frau 232
5.3 Gestaltungstherapie in der onkologischen Rehabilitation – am Beipiel leukämie- und tumorkranker Kinder 237
5.4 Gestaltungstherapeutische Förderung am Beispiel
Herz-Kreislauf-Erkrankter 245
Teil IV Kunsttherapeut / in – Ein Beruf 249
1 Die bildungsrechtlichen Voraussetzungen 252
2 Die heilungsrechtlichen Voraussetzungen 257
3 Die leistungsrechtlichen Voraussetzungen 259
3.1 Kunsttherapeutische Leistungserbringung unter den Aspekten der Sozialen Förderung und der Sozialhilfe 260
3.2 Kunsttherapeutische Leistungserbringung unter dem Aspekt der Sozialen Vorsorge 262
4 Der Beruf „Kunsttherapeut / in“ mit dem Schwerpunkt der klinischen Rehabilitation 280
4.1 Kunsttherapie in der Rehabilitation 280
4.2 Rehabilitationskliniken und kunsttherapeutische Maßnahmen 284
Schlussbemerkung: Von der Kunst, mit Leiden wortlos umzugehen 288
Institute, Verbände und Ausbildungsrichtlinien 291
Literatur 310
Sachregister 335
Personenregister 343
Pressestimmen
Aus: Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, Ruth Hampe, Ausgabe 21/2010
[…] Im Ganzen handelt es sich in der überarbeiteten und erweiterten 3. Auflage zu den Grundlagen der Kunsttherapie um ein sehr zu empfehlendes Buch, in dem neue Tendenzen zur Forschung und Praxis berücksichtigt werden. […]
Autoreninfo

Menzen, Karl-Heinz

Prof. Dr. Karl-Heinz Menzen ist Professor an der Hochschule Nürtingen für Kunsttherapie.
Leserbewertungen

Bewertungen

Für die richtigen Leute ... ein sehr gutes Buch ...

Bewertung

Kundenmeinung von T. Plum

Das Buch spricht a.e. Leute an, die bereits über ein grundlegendes Wissen im psycho-sozialen Bereich verfügen.
Dies ist aber nicht einschränkend gemeint.
Man kann voraussetzen, dass bestimmte Bücher von Leuten durchgearbeitet werden, welche schon über Vorerfahrungen im jeweils gröberen Wissensbereich verfügen. Ein Buch zu einem psycho-sozio-therapeutischen Spezialgebiet wird kaum eine Person kaufen, welche nicht über Vorerfahrungen im allgemeinen psycho-sozio-therapeutischen Gebiet verfügt.
Vom Themenspektrum her ist das gesamte Gebiet abgedeckt.
Das Buch wird naturgemäß nicht für eine Person ausreichen, welche drei Jahrzehnte nur Kunsttherapie macht.
Für alle anderen Interessierten aus dem psycho-sozio-therapeutischen Bereich absolut top, um sich einen fundierten Überblick und sogar tiefergehendes Wissen anzueignen.
Von mir 5 Sterne, einziger Minuspunkt ist der Preis: 26,99 € wären m.E. ausreichend.

Gelungener und umfassender Einblick in die Kunsttherapie, jedoch als reines Grundlagenwerk nur bedingt geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von E. Hummel

Das Werk „Grundlagen der Kunsttherapie“ von Karl Heinz Menzen, greift vielfältig aber doch auch sehr komplex und kompakt die verschiedenen Sachbezüge und theoretisch wissenschaftlichen Ebenen der Profession der Kunsttherapie auf. Inhaltlich ist das Werk in einen Einleitungsteil, einen Methodenteil, eine Praxisanteil und einen rechtlich informativen, berufsbezogenen Teil gegliedert.
Zu Beginn stellt Menzen die historische Entwicklung sowie die verschiedenen grundlegenden Ansätze der Kunsttherapie vor. Bei dem Versuch die Ansätze zu differenzieren kommt jedoch die Komplexität und Verwobenheit der miteinfließenden Professionen von Psychologie, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Medizin und Philosophie stark zum vorschein, was dazu führen kann, dass ohne vorliegendes Fachwissen, der Einstieg in die Grundlagen für Fachfremde sich als doch etwas schwer gestalten kann. Im Methodenteil wird Bezug genommen auf verschiedenen Bezugspunkte der Kunsttherapie wie Sinneskompensations- und Sinnesförderungsarbeit. Wobei hier auch neuere wissenschaftlich Verweise u.a. aus der Hirnforschung miteinfließen. Dann folgt eine Methodenvorstellung am Beispiel von Demenzerkrankten und Schlaganfall, Alzheimer und Sht- Patienten. Weiter wird wieder zurückgesprungen auf neue Erkenntnisse der neurologischen Hirnforschung und den physiologischen Prozess der Gestaltwahrnehmung. Weiter in diesem Kapitel werden Gestaltherapeutische als auch Verhaltenstherpeutische Blick- und Arbeitsweisen aufgezeigt. Insgesamt hätte ich mir persönlich für ein Werk, dass sich als Grundlagenwerk versteht mehr einen inhaltlich “roten Faden“ gewünscht, so beispielsweiße zu Beginn des Methodenteils eine systematische Übersicht über die verschiedenen Methoden mit ihren Theoriebezügen. Auch der Praxisteil lässt etwas die übergeordnete Struktur vermissen, enthält jedoch viele anregende Beispiele und unterstützt den Lesenden mit viel Bildmaterial. Abschließend beantwortet das letzte Kapitel umfassend Fragen zur beruflichen Ausübung als KunsttherapeutIn, sei es die Diskussion um das Selbstverständnis der Profession im Hinblick Sozialer Fürsorgestrukturen, als auch rechtliche Voraussetzungen und Grundlagen. Insgesamt enthält das Werk sehr viele nützliche und Interessante Einblicke, sehe ich es persönlich doch als Grundlagenwerk ohne Vorkenntnis nur bedingt geeignet.

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