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Heilpädagogische Psychologie

von Bundschuh, Konrad Fach: Psychologie; Sonderpädagogik;

Wer Sonder- und Heilpädagogik studiert, muss sich mit Heilpädagogischer Psychologie befassen. Der utb-Klassiker greift in der 4. Auflage aktuelle Forschungsergebnisse und Theorien auf: neurobiologische Erkenntnisse über Lernen und Emotion, aktuelles Wissen aus der Entwicklungspsychologie, Kompetenzorientierung in der Förderdiagnostik u.v.m. Er präsentiert sich in neuem Format mit Schlüsselbegriffen in der Randspalte; Lernziele und Übungsfragen helfen beim "Pauken" für die Prüfung.

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Details
ISBN 9783825216450
UTB-Titelnummer P1645
Auflagennr. 4. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 22.10.2008
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Reinhardt
Umfang 359 S., 83 Lernfragen, 13 Abb., 2 Tab.
Inhalt
Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuchs 11
Vorwort zur vierten Auflage 13
Vorwort zur ersten Auflage 15
Einleitung 17
1 Die Bedeutung der Heilpädagogischen Psychologie 24
1.1 Heilpädagogische Psychologie als multidimensionaler Wissenschaftsbereich im Arbeitsfeld der Sonder- und Heilpädagogik 29
1.2 Die Komplexität Heilpädagogischer Psychologie und das wissenschaftstheoretische Dilemma 33
1.3 Heilpädagogische Psychologie und herausfordernde schulische Erziehungs- und Lernwirklichkeit 43
1.3.1 Überfordernde Prozesse und Vorgänge im Bereich der Schule mit kumulierender und progredienter Tendenz 45
1.3.2 Auswirkungen überfordernder schulischer Wirklichkeit auf Kinder 46
1.3.3 Prinzipien einer edukandenorientierten schulischen Erziehung und Unterrichtung 49
1.3.4 Integration 55
1.3.5 Intersubjektivität des pädagogischen Bezugs – heilpädagogische Beziehungen zwischen
Wissenschaftlichkeit und pädagogisch-menschlicher Grundhaltung 59
1.4 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 1 63
2 Handlungs- und Gegenstandsbereiche Heilpädagogischer Psychologie 64
2.1 Heilpädagogische Psychologie unter dem Aspekt Verhalten 66
2.1.1 Verhalten beschreiben 67
2.1.2 Verhalten erklären 69
2.1.3 Verhalten verstehen 71
2.1.4 Verhalten vorhersagen 73
2.1.5 Verhalten verändern 76
2.2 Heilpädagogische Psychologie unter dem Aspekt Erleben 77
2.3 Aufgaben-, Handlungs- und Gegenstandsbereiche Heilpädagogischer Psychologie im Überblick 82
2.4 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 2 85
3 Entwicklung im Rahmen sonder- und heilpädagogischer Fragestellungen 87
3.1 Entwicklungstheorien, sonder- und heilpädagogische Herausforderungen 89
3.1.1 Reifungstheorie 90
3.1.2 Milieutheorie 92
3.1.3 Interaktionistische Entwicklungstheorien in ihrer Bedeutung für die Sonder- und Heilpädagogik 94
3.1.4 Konstruktivistische Stadientheorien oder organismische Theorien 97
3.2 Entwicklung im Verständnis Heilpädagogischer Psychologie 100
3.3 Grundlegende Entwicklungsprozesse und mögliche Störfaktoren 104
3.3.1 Reifung und die Bedeutung der Refl exe in frühester Kindheit 104
3.3.2 Differenzierung 114
3.3.3 Integrierung und Zentralisierung 116
3.3.4 Strukturierung und Selektion 118
3.3.5 Herausbildung gefestigter und sicherer Verhaltensformen 119
3.4 Prozesshaftigkeit und Dialogisches der menschlichen Entwicklung 122
3.5 Die „genetische Erkenntnistheorie“ von Piaget in ihrer Relevanz für die geistige Entwicklung im Rahmen einer Heilpädagogischen Psychologie 125
3.5.1 Zentrale Begriffe und grundlegende Prozesse: Assimilation, Akkommodation, Äquilibration, Zentrierung, Dezentrierung und Reversibilität 128
3.5.2 Kognitive Entwicklung nach Piaget – die vier Stufen der Intelligenzentwicklung 138
3.5.3 Folgerungen für die Entwicklung von Kindern mit Behinderungen – unter besonderer Berücksichtigung
der Kinder mit geistiger Behinderung 147
3.5.4 Überlegungen im Hinblick auf Frühförderung 152
3.6 Konstruktivismus und Ko-Konstruktion 155
3.6.1 Konstruktivismus als Erkenntnistheorie 156
3.6.2 Die Bedeutung von Ko-Konstruktionen im Rahmen von Förderung 157
3.7 Begegnung und Erfahrung im Kontext emotionaler Entwicklung 160
3.8 Querverbindungen der Entwicklungspsychologie zu anderen psychologischen Bereichen unter den Aspekten Erziehung und Förderung 164
3.9 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 3 167
4 Lernen im sonder- und heilpädagogischen Arbeitsfeld: Neurobiologische und neuropsychologische Erkenntnisse 169
4.1 Das Gedächtnissystem fi ltert und speichert Informationen 172
4.1.1 Das Ultrakurzzeitgedächtnis – das Blitzgedächtnis, ein erster Filter für Informationen und Wahrnehmungen 172
4.1.2 Das Kurzzeitgedächtnis als zweiter Filter für Wahrnehmungen und als Operationsspeicher 173
4.1.3 Das Langzeitgedächtnis verankert und speichert Informationen 175
4.2 Übertragung der Erregung von einer Nervenzelle auf die andere und diesbezügliche Störfaktoren 176
4.3 Emotionalität, Motivation und Lernen 178
4.4 Lernen im Netzwerk 184
4.5 Selbstgesteuertes Lernen – zentrales Moment im dynamischen Wissenserwerb 186
4.6 Verursachungsmomente von Lern- und Wahrnehmungsstörungen 192
4.7 Konsequenzen für Erziehung, Förderung, Unterricht: Lernsituation und basale Lernprozesse 194
4.8 Lernen – Querverbindungen und Zusammenhänge 199
4.9 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 4 203
5 Heilpädagogische Diagnostik als Förderdiagnostik 204
5.1 Basisüberlegungen, Bezugsrahmen und Begriffsproblematik 206
5.2 Entwicklungen diagnostischer Vorgehensweisen: Von der traditionellen zur prozessorientierten Diagnostik 213
5.3 Förderdiagnostik als mehrperspektivischer Ansatz 218
5.4 Kritische Thesen zum Problembereich Diagnostik – Förderdiagnostik 224
5.5 Prozessdiagnostik, Fehler- und Lernprozessanalyse 227
5.6 Beratung als wichtiger Bestandteil von Förderdiagnostik 231
5.7 Kompetenzen im Bereich Förderdiagnostik als Orientierungs- und Handlungsaspekt 232
5.8 Verstehens-, bedürfnis- und handlungsorientierte Diagnose 236
5.9 Querverbindungen heilpädagogischer Diagnostik im Kontext von Erziehung und Förderung 238
5.10 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 5 240
6 Therapien im sonder- und heilpädagogischen Arbeitsfeld 242
6.1 Grundsätzliche Überlegungen zum Therapieproblem im pädagogisch-heilpädagogischen Bereich 247
6.2 Kenntnisse psychotherapeutischer Ansätze – Möglichkeiten und Grenzen im Rahmen sonder- und
heilpädagogischer Fragestellungen 249
6.3 Störung, psychische Störung, Auffälligkeit, „Normalität“ 252
6.4 Tiefenpsychologische Grundannahmen in ihrer Bedeutung für die Heilpädagogische Psychologie 259
6.4.1 Abhängigkeit und Dynamik zwischen Es – Über-Ich – Ich 261
6.4.2 Die Individualpsychologie Alfred Adlers 266
6.4.3 Möglichkeiten und Probleme im sonder- und heilpädagogischen Arbeitsfeld: Spiel-, Zeichen- und
Gruppentherapien 268
6.5 Lerntheoretische und verhaltenstherapeutische Ansätze 270
6.5.1 Beeinfl ussung des Verhaltens durch verschiedene Variablen, „kognitive Wende“ und Imitationslernen 272
6.5.2 Anwendungsmöglichkeiten verhaltensmodifi katorischer Prinzipien bzw. Techniken im Bereich Erziehung und Unterricht 275
6.5.3 Kritische Anmerkungen zur Verhaltenstherapie /-modifikation 277
6.6 Klientenzentrierte Verfahren 278
6.6.1 Geschichtliches und Menschenbild 278
6.6.2 Psychische Störungen, Beziehung und Haltung im Rahmen der Gesprächspsychotherapie 280
6.7 Die Kindertherapie nach Virginia M. Axline 284
6.8 Gestaltpsychologie und therapeutische Ansätze 288
6.9 Möglichkeiten und Grenzen von Therapien im Rahmen sonder- und heilpädagogischer Aufgabenfelder 296
6.10 Therapien – Querverbindungen und Zusammenhänge 299
6.11 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 6 301
7 Sozialpsychologische und soziologische Grundfragen im Rahmen der Heilpädagogischen Psychologie 303
7.1 Die Notwendigkeit eines Einbezugs sozialpsychologischsoziologischer Fragestellungen 306
7.2 Sozialpsychologie und Soziologie im Kontext Heilpädagogischer Psychologie 312
7.3 Einstellung, Vorurteil, Stigma 315
7.3.1 Einstellung 317
7.3.2 Einstellung und Vorurteil 319
7.3.3 Funktionen von Vorurteilen 321
7.3.4 Der Stigmatisierungsansatz 326
7.4 Querverbindungen der Sozialpsychologie / Soziologie zu anderen psychologischen Bereichen unter den
Aspekten Erziehung und Förderung 331
7.5 Lernfragen zur Wiederholung von Kapitel 7 334
8 Ausblick 336
Literatur 341
Sachregister 355
Autoreninfo

Bundschuh, Konrad

Prof. em. Dr. phil. Konrad Bundschuh war Ordinarius und Inhaber des Lehrstuhls für Verhaltensgestörtenpädagogik und Geistigbehindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik, Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Sehr ansprechendes Fachbuch

Bewertung

Kundenmeinung von Svenja

Das Buch bietet einen sehr guten Überblick über die Heilpädagogische Psychologie. Dem Autor ist es in dem Buch eine gute Balance zwischen einem ganzheitlichen Überblick und punktueller Themenauswahl gelungen. Dadurch hat das Buch einen angenehmen Umfang, ohne dass man das Gefühl bekommt das wesentliche Punkte unberücksichtigt bleiben.
Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und durch Tabellen und Grafiken wird der Text sinnvoll ergänzt. Der Text ist so geschrieben, dass er angenehm zu lesen ist und dennoch fundiertes Wissen vermittelt. Jedes Kapitel schließt mit Übungsaufgaben ab, die es dem Leser ermöglichen das eigene Textverständnis nochmals zu überprüfen.
In dem Buch gelingt es eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zuschlagen. So werden die Theorien im Buch durch anschauliche Praxisbeispiele ergänzt.
Dieses Buch ist uneingeschränkt allen zu empfehlen, die sich einen Überblick über Heilpädagogische Psychologie verschaffen möchten.

Umfassendes Grundlagenwerk kinderorientierter Psychologie

Bewertung

Kundenmeinung von L. Zeller

Konrad Bundschuh befasst sich in seinem Werk „Heilpädagogische Psychologie“ u.a. mit den Themen Lernen, Diagnostik und Therapien. Der Autor zieht den Begriff der Heilpädagogik begründeter Weise dem der Sonderpädagogik vor und verwendet „heilpädagogische Psychologie“ im Sinne von „kinderorientierter Psychologie“.
Der Aufbau des Buches ist übersichtlich, jedes Kapitel wird durch die Lernziele eingeleitet und Fragen zur Wiederholung abgeschlossen, wobei an zahlreichen Stellen die Querverbindungen zwischen den Themen Lernen, Entwicklung, Therapien, soziale Bedingungen und Diagnostik aufgezeigt werden. Innerhalb der einzelnen Kapitel dienen Schlagworte am Seitenrand, sowie Symbole für Literaturempfehlungen, Begriffserklärungen, Praxisbeispiele etc. der besseren Orientierung.
Insbesondere im Bereich der Neurobiologie hätte ich mir als Leserin Grafiken zur Unterstützung gewünscht.
Bundschuh setzt sich kritisch mit den wachsenden Problemen im Bereich Lernen bzw. Schule auseinander und diskutiert Begriffe wie „Behinderung“, somit fördert er einen kritischen Blick der Leser_innen. Er stellt weiterhin Theorien, insbesondere die von Piaget, gut verständlich dar.
Ich empfehle dieses Buch allen Studierenden der Heil-, Sonder- und Kindheitspädagogik zu Beginn des Studiums. Das Buch eignet sich aber auch als Nachschlagewerk für Studierende höherer Semester und Professionellen aus der Praxis. Durch die Wiederholungsfragen am Ende der Kapitel eignet es sich zur Prüfungsvorbereitung, da es sich um ein Grundlagenwerk handelt muss zur Vertiefung einzelner Themen allerdings noch weitere Literatur hinzugezogen werden.

Guter Leitfaden für das Fachgebiet heilpädagogische Psychologie

Bewertung

Kundenmeinung von Timo Neubert

„Heilpädagogische Psychologie“ von Konrad Bundschuh besitzt einen sehr gelungenen, sich schrittweise an Komplexität steigernden Aufbau bezüglich der Abfolge der Themen. Innerhalb der Kapitel wird die Orientierung durch die anfangs für dieses Kapitel angegebenen Lernziele erleichtert. Ob diese erreicht wurden, kann durch die Lernfragen am Ende jedes Kapitels selbst geprüft werden. Dies ist äußerst hilfreich, um die zentralen Aspekte des jeweiligen Kapitels auszumachen und sich diese einzuprägen, allerdings ist es auch dringend notwendig, da diese Aspekte im Text teilweise in zu langen Passagen untergehen. An manchen Stellen werden leicht verständliche Sachverhalte zu ausgedehnt beschrieben und häufig werden innerhalb eines Satzes alternative Begriffe oder Formulierungen angegeben, die die Lesbarkeit des Textes erschweren. Das führt zwischenzeitlich zu dem Eindruck, dass hier der Versuch der möglichst angemessenen und perfektionierten Formulierung Vorrang vor der Klarheit und Einprägsamkeit des Inhalts hat. Wenn diese Hürde überwunden wurde, werden jedoch viele nützliche Informationen gewonnen und der Leser hat ein gutes Instrument zur Selbstkontrolle, denn es wird besonders auf die Gefahren und Fehlerquellen beim Praktizieren heilpädagogischer Psychologie hingewiesen. Einen kleinen Kritikpunkt stellt die Gestaltung des Covers dar, da die Aufreihung der Symbole einen kindlichen, fast unseriösen Eindruck macht. Die schlichte Gestaltung in rot/blau wäre gelungener und der Thematik sowie der Qualität des Buchs angemessener. Außerdem könnten die im Text angeführten Stichpunkte etwas deutlicher voneinander und vom restlichen Text abgehoben sein, sodass sie beim Nachschlagen leichter zu erfassen sind.
Da die Thematik der heilpädagogischen Psychologie im Studiengang Sonderpädagogik oft im dritten Semester behandelt wird, ist dieses Buch für diesen Zeitraum zu empfehlen. Aufgrund seiner Praxisnähe ist es als Lektüre jedoch auch gegen Ende des Studiums oder in der Funktion eines Nachschlagewerks für Berufstätige im heil- und sonderpädagogischen Bereich geeignet.

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