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Hermeneutik

von Grondin, Jean Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Philosophie;

Die aus Überlegungen zur Kunst der Auslegung und zur Frage nach der Wahrheit
in den Geisteswissenschaften entstandene hermeneutische Bewegung ist dank Dilthey, Heidegger, Gadamer und Ricoeur zu einer universellen Philosophie der Interpretation ausgeweitet worden.

Jean Grondin widmet sich in dieser Einführung den Ursprüngen der Hermeneutik, ihren wichtigsten philosophischen Vertretern und den Diskussionen, die sie hervorgerufen hat.
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Details
ISBN 9783825232023
UTB-Titelnummer P3202
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 18.02.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 136 S.
Autoreninfo

Grondin, Jean

Dr. Dr. h.c. Jean Grondin studierte in Montreal, Heidelberg und Tübingen. Seit 1991 ist er Professor an der Université de Montréal (Kanada).
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von T. Kunz

Bei dem Buch handelt es sich um eine konzise Einführung in komplexe hermeneutisch‐philosophische Modelle des 20. Jahrhunderts mit einem Einblick in die Entstehung der Hermeneutik im 19. Jahrhundert bei Schleiermacher und Dilthey. Der rote Faden durch die Hermeneutik des 20. Jahrhunderts ist schlüssig. Innerhalb der einzelnen Kapitel bleibt stets der Blick auf den Kontext gewahrt, wodurch zahlreiche Anregungen zur weiteren Lektüren und vertieften Beschäftigung mit der Thematik bereitgestellt werden.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Fladung

Sehr gut geschrieben, verständlich aufgebaut, wesentlichen inhaltlichen Punkte gut dargestellt, bietet einen gelungenen Überblick.

Hermeneutik im 20. Jahrhundert

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Kundenmeinung von Klara Hofinger

Jean Grondin stellt in seinem Buch drei verschiedene Auffassungen bzw. Bedeutungen von "Hermeneutik" vergleichend dar, indem er die Bedeutungsverschiebungen des Wortes seit Dilthey und Schleiermacher nachzeichnet. Hermeneutik sei - chronologisch betrachtet - zunächst als eine interdisziplinäre Technik zur "richtigen" Auslegung von Texten, später als "universelle Interpretationsphilosophie" und "Existenzhermeneutik" verstanden worden, so Grondin. Ein "Perspektivismus des Willens zur Macht" im Stile Nietzsches, die These, Interpretation sei stets von Wertung abhängig (und die Wahrheit dieser Wertung umstritten), sowie jene Positionen, die Wahrheit historistisch-relativistisch begreifen, sie gebunden an Kontexte oder Ideologien verstehen oder aber mit Heidegger auf die menschliche Existenz bzw. wie Gadamer auf eine "Sprache der Dinge selbst" zurückführen, bilden nach Grondin die Grundhaltungen in der Hermeneutik, wobei die gegenwärtig am häufigsten vertretene Position der postmoderne Perspektivismus darstelle, jene Lesart also, "die in der Sprache (…) eine Schematisierung" sieht, vor deren Hintergrund stets mehrere Interpretationen möglich sind, sofern die "Tilgung jedes extralinguistischen Bezugs" durch Theoretiker wie Derrida, Vattimo, Foucault und Rorty als gelungen erachtet werden könne.
Der Autor erklärt - recht strukturiert und in einfacher Sprache - unter anderem im Rückgriff auf biographische Info zu den maßgeblichen Theoretikern der Geschichte der Hermeneutik die zentralen Momente der jeweiligen Auffassungen Diltheys, Schleiermachers, Heideggers. Die nachheideggersche Hermeneutik nimmt, da sie gleichzeitig eine Wende zur existenzialen Hermeneutik bedeutet, deutlich mehr Raum (Seite 45 bis 123) ein als die klassischen Positionen (Seite 13 bis 29). Das Denken der "hermeneutischen Erben Heideggers" wird ausführlicher dargestellt. Zu Gadamer, Ricoeur, Derrida, Rorty und Vattimo bietet das Buch jeweils eine Kürzest-Einführung in die Zusammenhänge zwischen deren Werk und der Entwicklung der Hermeneutik im 20. Jahrhundert, ist also zu empfehlen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte und darüber hinaus eine kompakte Bibliographie benötigt.

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