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Heterogenität - Intersektionalität - Diversity in der Erziehungswissenschaft

von Walgenbach, Katharina Fach: Pädagogik;

Alles Vielfalt, oder was? Katharina Walgenbach schafft Orientierung in der Begriffskonfusion.

Heterogenität, Intersektionalität und Diversity sind wichtige Trendthemen der Erziehungswissenschaft. Für das Studium und die Praxis ist es heute zentral, diese pädagogischen Konzepte zu verstehen und die Begriffe richtig verwenden zu können.


Was sind die Besonderheiten dieser pädagogischen Konzepte, wie unterscheiden sie sich und von welchen Annahmen gehen sie aus? Katharina Walgenbach schafft Klarheit in der Begriffskonfusion und sorgt für die richtige Anwendung in Studium und pädagogischer Praxis.


Die pädagogischen Konzepte stammen aus unterschiedlichen Teildisziplinen: Heterogenität wird primär in der Schul- und der interkulturellen Pädagogik verhandelt, Intersektionalität in der Geschlechterpädagogik, Diversity insbesondere in der Sozial- und interkulturellen Pädagogik.

Walgenbach erläutert nicht nur die Herkunft der pädagogischen Konzepte, sondern gibt auch einen Überblick über aktuellste Debatten und Anwendungsbereiche.
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Details
ISBN 9783825286705
UTB-Titelnummer 8546
Auflagennr. 2. durchges. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 16.01.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 143 S.
Inhalt
1 Einleitung 7
2 Heterogenität 11
2.1 Historische Traditionen von Heterogenität 14
2.1.1 Differenz in der deutschen Schulgeschichte 14
2.1.2 PISA als Gründungsnarrativ 22
2.2 Das Diskursfeld Heterogenität 24
2.2.1 Evaluative Bedeutungsdimension: Heterogenität als Belastung oder Chance 26
2.2.2 Ungleichheitskritische Bedeutungsdimension:
Heterogenität als Produkt sozialer Ungleichheiten 29
2.2.3 Deskriptive Bedeutungsdimension: Heterogenität als Unterschiede 35
2.2.4 Didaktische Bedeutungsdimension: Heterogenität als didaktische Herausforderung 43
2.3 Kritik an Heterogenität 49
3 Intersektionalität 53
3.1 Historische Traditionen von Intersektionalität 55
3.1.1 Differenzdebatten in der US-amerikanischen Frauenbewegung 56
3.1.2 Differenzdebatten in der deutschen Frauenbewegung 58
3.2 Das Diskursfeld Intersektionalität 60
3.2.1 Intersectionality (Crenshaw) 61
3.2.2 Intersektionalität, Interdependenzen, interdependente Kategorien 64
3.2.3 Fokus Macht- und Herrschaftsverhältnisse 65
3.3 Kontroversen um soziale Kategorien: Auswahl, Gewichtungen und methodologische Zugangsweisen 68
3.3.1 Das ‚Etcetera‘-Problem 69
3.3.2 Warum Geschlecht etwas ‚Besonderes‘ ist (Rendtorff) 70
3.3.3 Antikategoriale, intrakategoriale, interkategoriale Zugangsweisen (McCall) 72
3.3.4 Quantitative Zugänge in der Intersektionalitätsforschung 74
3.3.5 Gesellschaftstheoretische Ansätze in der Intersektionalitätsforschung 75
3.3.6 Intersektionale Mehrebenenanalyse (Winker/Degele) 77
3.4 Intersektionalität in Erziehungswissenschaft und pädagogischen Handlungsfeldern 80
3.4.1 Wechselbeziehungen von sozialen Kategorien in pädagogischen Kontexten 81
3.4.2 Funktionen und Bedeutungen von sozialen Kategorien in pädagogischen Kontexten 83
3.4.3 Wechselbeziehungen von Ebenen in pädagogischen Kontexten 84
3.4.4 Intersektionalität in der pädagogischen Praxis 85
3.5 Kritik an Intersektionalität 88
4 Diversity 91
4.1 Historische Traditionen von Diversity 93
4.1.1 Differenzdebatten in der Erziehungswissenschaft 94
4.1.2 Diversity Management zwischen Antidiskriminierung und Profitsteigerung 97
4.2 Diversity in Erziehungswissenschaft und pädagogischen Handlungsfeldern 100
4.2.1 Affirmative Diversity-Management-Ansätze 101
4.2.2 Machtsensible Diversity-Ansätze 103
4.3 Das Diskursfeld Diversity 106
4.3.1 Bezug auf soziale Gruppenzugehörigkeiten und –identitäten 107
4.3.2 Fokus auf Organisationen 113
4.3.3 Wertschätzung von Ressourcen 115
4.3.4 Diversiy-Kompetenz und positiver Umgang mit Diversity 118
4.4 Kritik an Diversity 120
Literatur 123
Autoreninfo

Walgenbach, Katharina

Prof. Dr. Katharina Walgenbach lehrt an der Fernuniversität Hagen.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Tillack

Das Buch ist in drei Teile aufgebaut, die sich jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln mit den Begriffen "Heterogenität, Intersektionalität, Diversity" auseinandersetzen. Diese Ausführungen sind klar strukturiert und von einander abgegrenzt, was m. E. sehr gut dargestellt wurde.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. Driesel-Lange

Der Titel hält, was er verspricht: Die Konzepte werden grundlegend, vor allem auch in ihrer historischen Dimension, beleuchtet und Beziehung zu pädagogischen Handlungsfeldern gesetzt.
Die Zusammenfassungen am Ende des Kapitels und die Empfehlungen zur Vertiefung der Thematik sind sowohl für Lehrende als auch für Lernende sehr gewinnbringend. Damit ist das Buch
vor allem hochschuldidaktisch sehr wertvoll.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. Hombach

Übersichtliche Darstellung der drei Begriffe Heterogenität, Intersektionalität und Diversity, sowie deren Herkunft, aktueller Diskurs und Kritik. Am Ende der Kapitel gibt es jeweils eine Zusammenfassung und Literatur zum Weiterlesen.

Gelungene theoretische Fundierung im "Begriffedschungel"

Bewertung

Kundenmeinung von Sabine Siemsen

Das Buch gibt eine fundierte und theoretisch begründete Darstellung dreier Begrifflichkeiten, die gerne vermischt und undifferenziert eingesetzt werden. Dazu werden in gut lesbarem Stil sowohl Hintergründe, als auch die geschichtliche Entwicklung und aktuelle Diskurslage rund um die Begriffe erläutert und gegeneinander abgegrenzt.
Der Aufbau ist schlüssig, gut lesbar strukturiert und die "eingestreuten" Definitionen und Zusammenfassung tragen zu einer besseren Merkbarkeit und Vergleichbarkeit "bei Bedarf" bei.
Ein bisschen schade - aber im Rahmen und Kontext der Zielgruppe des Buches nachvollziehbar - ist die überwiegende Anwendung auf den schulischen Bereich - gerade in der (Hochschul) Erwachsenenbildung und im Kontext digitaler Angebote wie MOOCs und neuer Theorien wie des Konnektivismus, gibt es noch großen Bedarf an einer so differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass internationale Diskurse hier - bewusst - nicht einbezogen wurden. Hier würde ich Bedarf an einer Erweiterung oder einem "Folge"-Buch sehen.

Ordnung im Diskurs!

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Kundenmeinung von Ole Norhausen

Das Lehrbuch von Katharina Walgenbach zu den Themen Heterogenität, Intersektionalität und Diversity in der Erziehungswissenschaft tritt an, um „die Konturen von Heterogenität, Intersektionalität und Diversity nachzuzeichnen. Auf diese Weise soll das Spezifische der jeweiligen Begriffe rekonstruiert werden“ (S. 7). Dies wird – klar strukturiert – in drei abgegrenzten Bereichen zu den jeweiligen Begriffen Heterogenität, Intersektionalität und Diversity geleistet. Das Buch versteht sich auch als Überblick über historische und aktuelle Diskurse zu den drei Begriffen und begreift es als „Eigenleistung, die Prämissen bzw. Argumentationsmuster sichtbar zu machen, die das jeweilige Diksursfeld strukturieren und somit quasi zusammenhalten. Auf diese Weise stellt das Lehrbuch aber auch eine Kohärenz der Diskursfelder teilweise selbst erst her bzw. könnte zu einer Kanonisierung der bisherigen Diskurse beitragen“ (S. 8). Wer einen schnellen Einstieg in das Themenfeld sozialer Ungleichheitskategorien sucht und zielsicher einen fundierten und vor allen Dingen, was die Schlüsselliteratur zu den Begriffen betreffend, gelungenen Überblick erhalten will, sollte einen ausführlichen Blick in das Buch wagen. Kurze Abschnitte am Ende der jeweiligen Kapitel, die die Begriffe der Kapitel kritisch unter die Lupe nehmen, runden den guten Eindruck ab. Es fehlt allerdings, auch parallel zum Anspruch Kohärenz der Diskurse herzustellen, eine vertiefende Verknüpfung der drei Themenbereiche, die nicht selten in Praxisbereichen wie Schule, Bildung, Erziehung und Betreuung anzutreffen ist und so die Wirklichkeit abseits akademischer Diskurse strukturiert. Für Neulinge im Thema bleibt der Eindruck, dass beispielsweise Heterogenität erst einmal nichts mit Diversity zu tun hat. Dennoch, gerade auch, um sich dem Thema Soziale Ungleichheit mit einer gesunden Portion Kritiklust an allzu nebulösen, auch gerade in der Wissenschaft gerne bedienten Modebegriffen zu nähern, bietet es einen sinn- und gehaltvollen Zugang. Für bewegte oder akademisierte Experten im Thema hat das Buch den Reiz, einen schnellen Zugang zur diskursleitenden Literatur zu geben und Ordnung im machmal hektischen Schlagabtausch der Entwicklungslinien der jeweiligen Diskursfelder Heterogenität, Intersektionalität und Diversity herzustellen.

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