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Husserls Phänomenologie

Übersetzt von Bernhard Obsieger

von Zahavi, Dan Fach: Philosophie;

Dan Zahavi stellt die Philosophie Edmund Husserls knapp, nach neuesten Erkenntnissen und unter Berücksichtigung aller seiner wichtigsten Schriften dar.

Husserls Phänomenologie basiert nicht nur auf den von ihm selbst veröffentlichten Werken, sondern auch auf den postum herausgegebenen und noch unveröffentlichten Schriften. Die drei Teile des Buches entsprechen etwa den Entwicklungsstufen in Husserls Denken, von seinen frühen Untersuchungen zur Logik und Intentionalität bis zu seinen späten Untersuchungen zur Intersubjektivität und Lebenswelt. Damit stellt es eine knappe und aktuelle Einführung in das Denken Husserls dar.
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Details
ISBN 9783825232399
UTB-Titelnummer 3239
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 22.07.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Mohr Siebeck
Umfang 173 S., 2 Diagr.
Inhalt
Vorwort des Übersetzers V
Einleitung 1
1. Der frühe Husserl: Logik, Erkenntnistheorie und Intentionalität 6
Husserls Kritik des Psychologismus 6
Der Begriff Intentionalität 12
Akt, Sinn, Gegenstand. 22
Signitive und intuitive Gegebenheit 28
Evidenz 32
Kategoriale Gegenstände und Wesensschau 36
Phänomenologie und Metaphysik 40
2. Husserls Wende zur Transzendentalphilosophie: Epoché, Reduktion und transzendentaler Idealismus 45
Voraussetzungslosigkeit 45
Der cartesianische und der ontologische Weg 48
Einige Missverständnisse 55
Husserls transzendentaler Idealismus 72
Der Begriff Konstitution 76
3. Der späte Husserl: Zeit, Leib, Intersubjektivität und Lebenswelt. 82
A. Die Zeit. 82
Urimpression-Retention-Protention. 84
Das absolute Bewusstsein 89
Horizont und Gegenwart. 96
B. Der Leib 101
Leiblichkeit und Perspektive. 102
Der Leib als Subjekt und der Leib als Objekt 105
C. Die Intersubjektivität. 114
Der Solipsismus 114
Die transzendentale Intersubjektivität 115
Die Erfahrung des Anderen 118
Die konstituierende Intersubjektivität 120
Subjektivität – Inter/subjektivität 126
D. Die Lebenswelt 131
Die Lebenswelt und die Krise der Wissenschaften. 131
Normalität und Tradition. 139
Schlusswort 147
Bibliographie 151
Register. 163
Pressestimmen
Aus: Gnostika 44 , 02.07.1905
Das Werk Husserls ist überaus komplex, so dass sich eine Beschränkung notwendigerweise von selbst ergibt. Dan Zahavi ist ausgewiesener Hussserl-Kenner und sein Buch stellt dabei eine sinnvolle Orientierung und Hinführung dar. Er folgt darin der Entwicklung der Phänomenologie, lässt aber traditionelle Aspekte […] bewusst beiseite. […] Er bezieht nicht nur die Hauptwerke Husserls mit ein, sondern auch unveröffentlichte Manuskripte sowie eigene Forschungen.
Leserbewertungen

Bewertungen

Gründlich studiert ein echter Zugewinn

Bewertung

Kundenmeinung von Benjamin Schöter

Edmund Husserl war und ist für weite Teile der Philosophie stilprägend. Ob Heidegger, Schütz, Schapp, Gadamer, Merleau-Ponty oder Löwith: Sie alle standen in mehr oder minder engem Kontakt zum Denken des großen Begründers der Phänomenologie. Da kommt es gelegen, dass Zahavi im übersichtlichen UTB-Band gut und verständlich in das Denken des Mannes einführt, dessen Werk selbst einen enormen Werdegang aufweist.

Zahavi versteht es, in drei großen Abschnitten Husserls Schaffensphasen gemäß seines intellektuellen Movens verständlich zu schildern und dem Leser zur Hand zu geben. In die frühe Phase der Logik und damit verbundene, wichtige Begriffe wie dem der Intentionalität erfolgt eine gleichsam kompetente wie fundierte Einführung wie in die Explikation des späten Lebenswelt-Gedankens, der besonders in der ‚Krisis‘ zum Tragen kommt. Der Schrift, in der Husserl den positivistischen Wissenschaften attestiert, adäquate, unmittelbare Fragen des naheliegenden Lebens, also der Lebenswelt, nicht mehr angemessen zu behandeln.

Sicher, ohne die Mühe, diverse Begriffe nachzuschlagen oder einige Passagen eben intensiver zu studieren, ohne diese Anstrengung wird der philosophische Laie seine Last haben, den Inhalt angemessen nachvollziehen zu können. Auch wenn das Buch in Husserls Werk einführen mag, darf der eilige Leser nicht der Illusion obliegen, simple Erklärungen und radikale Hinunterbrechungen zentraler Gedanken zu bekommen. Kein Fast-Food, sondern langsam verwertbarer, wohltuender Schmaus. Für diejenigen also, die aufgrund eines Studiums oder vorhergehender Lektüre in philosophischer Terminologie bewandert sind, bietet Zahavi eine gute Übersicht über das Denken eines großen Intellektuellen, der Generationen von Philosophen nach ihm prägte sollte und bis heute prägt.

Einführung in den Forschungsstand

Bewertung

Kundenmeinung von Max Hansen

Dan Zahavis Einführung in Husserls Phänomenologie ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits zeigt dieses Buch anhand von sehr vielen Texten Edmund Husserls dessen Phänomenologie auf. Zahavi schreibt äußerst kompetent und sachverständig über neuste Entdeckungen der Husserl Forschung. Aber mehr noch, es auch gleichzeitig, wie Zahavi selbst schreibt, eine sehr bestimmte Interpretation der Phänomenologie Husserls, die er auf Grund so vieler Quellen wie möglich, anstellt. Der Interpretation Grundannahme ist es, dass Husserl keine wirklichen Brüche in seinem Konzept von Phänomenologie hat, sondern viele der späteren Positionen schon in frühen Werken auftauchen. Kurz er geht von einer strengeren Kontinuität aus als es bis her üblicherweise der Fall war. Zahavi spricht von der Radikalisierung der Phänomenologie. Damit führt Zahavi gleichzeitig in den Forschungsstand um das Jahr 2000 ein.
Andererseits ist dieses Werk deshalb auch keine leichte Lektüre, betrachtet am Maßstab durchschnittlicher Einführungen. Zum einen fällt es schwer, ohne ausreichend philosophische Fachkenntnisse, die von Zahavi genannten Interpretationsschulen in ihren Auswirkungen einzuordnen. Zum anderen wirkt durch das schiere Material und die knappe Behandlung Husserls Denken vor der Entwicklung der Phänomenologie und die Darstellung der Themen ein wenig selektiv. Dadurch muss diese Einführung sehr aufmerksam gelesen werden.
Wer vor hat sich intensiver mit Husserls Phänomenologie zu befassen, dem sei diese Einführung wärmstens empfohlen. Wer nur eine grobe Verortung des Denkens der Person Husserls, oder grob wissen möchte, was ungefähr Phänomenologie meint, dem sei zuerst zu anderen Einführungen angeraten.

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