utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Jugendsprache

Eine Einführung

von Neuland, Eva Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Germanistik;

Eva Neulands Einführungs- und Übersichtswerk macht mit dem sprachwissenschaftlichen Gegenstandsfeld "Jugendsprache" vertraut.

Im Zentrum steht die Beschreibung und Analyse des Sprachgebrauchs Jugendlicher im deutschen Sprachraum unter Einbezug aktueller Fragestellungen der germanistischen Soziolinguistik.

Grundlagen und Entwicklungen sowie theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung werden aufgezeigt und Entwicklungsetappen deutscher Jugendsprachen in Geschichte und Gegenwart vorgestellt und beispielreich illustriert. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Jugendsprachen in Schule und Unterricht.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

  • Print-Ausgabe
    22,99 €
    * (verfügbar)
AGB / Widerrufsbelehrung

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825223977
UTB-Titelnummer P2397
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 19.11.2008
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 222 S., 30 Abb.
Inhalt
Vorwort. XI
I Zur Einführung 1
1 Jugendsprache im Spiegel öffentlicher Meinungen. 1
1.1 Jugendrevolten als Indikatoren gesellschaftspolitischer Konflikte 1
1.2 Jugendsprache als Symptom für „Sprachverfall“?. 3
1.3 Jugendlicher Sprach- und Lebensstil als Projektionsobjekt. 8
2 Jugendsprache in öffentlichen Diskursen und medialen Konstruktionen 10
2.1 Verständigungsprobleme zwischen den Generationen? 11
2.2 Jugendsprache als Konsumgut 12
2.3 „Jugendlichkeit“ als Prestigefaktor und das Schwinden der Generationendifferenz. 15
2.4 Brennpunkte der aktuellen Sprachkritik. 16
3 Jugendsprache: Fiktion und Wirklichkeit 18
II Jugendsprachforschung: Grundlagen und Entwicklungen 21
1 Beginn der linguistischen Jugendsprachforschung in Deutschland 21
1.1 Frühe Erkenntnisinteressen und Fragestellungen. 22
1.2 Anfängliche methodische und theoretische Forschungsprobleme 23
2 Vorläufer der modernen Jugendsprachforschung 25
2.1 Philologische Tradition der Sondersprachforschung 26
2.2 Psychologische Tradition der Sprachentwicklungsforschung 29
2.3 Sprachpflegerische Traditionen in der Nachkriegszeit 30
3 Richtungen der linguistischen Jugendsprachforschung. 31
3.1 Pragmatik der Jugendsprache 32
3.2 Lexikographie der Jugendsprache 32
3.3 Ethnographie von Jugendsprache 33
3.4 Sprechstilanalysen 34
3.5 Kulturanalytische Jugendsprachforschung 34
3.6 Kontrastive Jugendsprachforschung 35
3.7 Medienanalytische Forschung. 36
4 Schwerpunkte der Jugendsprachforschung 37
4.1 Jugendsprache als historisches Phänomen 37
4.2 Jugendsprache als Entwicklungsphänomen 38
4.3 Jugendsprache als Gruppenphänomen 39
4.4 Jugendsprache als Medienphänomen 41
4.5 Jugendsprache als internationales Phänomen. 42
4.6 Jugendsprache als Sprachkontaktphänomen 43
4.7 Jugendsprache als Phänomen des Sprachbewusstseins. 44
5 Zwischenbilanz zum aktuellen Forschungsstand. 45
5.1 Erweiterung des Gegenstandsfelds 46
5.2 Vielfalt der Methoden 47
5.2.1 Fragebogenmethoden. 48
5.2.2 Interviews und gelenkte Gespräche 49
5.2.3 Teilnehmende Beobachtung und Korpusanalysen. 49
5.3 Typizität in der Heterogenität? 50
III Theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung. 55
1 Jugend und Jugendsprache 55
1.1 Eindimensionale Modelle 55
1.2 Mehrdimensionale Modelle. 57
1.2.1 Dimensionen der Jugendsprache in der frühen Forschung. 57
1.2.2 Mehrdimensional-hierarchisches Klassifikationsmodell: soziolinguistisch, domänentypisch, funktionalstilistisch. 59
2 Jugendsprache und Standardsprache. 66
2.1 Linguistische Varietäten: eine sprachsystembezogene Sicht 66
2.1.1 Hochsprache – Umgangssprache – Dialekt 66
2.1.2 Standard und Varietät. 67
2.2 Jugendsprache im multidimensionalen Varietätenraum. 69
2.3 Subkulturelle Stile: eine soziolinguistische Sicht. 71
2.3.1 Soziolinguistische Stile 71
2.3.2 Sprachwechsel und soziale Identifikationen 73
3 Jugendsprache und Sprachwandel. 75
3.1 Prozesse von Stilbildung und Stilverbreitung 76
3.1.1 Stilbildung: Destandardisierung 77
3.1.2 Stilverbreitung: Restandardisierung 79
3.2 Prozesse der Substandardisierung 81
3.2.1 Informalisierung des öffentlichen Sprachgebrauchs 81
3.2.2 Prestige des Substandards. 82
3.3 Medien als Promotoren sprachlichen Wandels 83
3.3.1 Der Markt der Wörterbücher 84
3.3.2 Kommerzialisierung der Jugendsprache in Werbung und Unterhaltung. 86
IV Deutsche Jugendsprachen: Geschichte und Gegenwart 89
1 Frühe Formen von Jugendsprachen in der Sprachgeschichte 89
1.1 Historische deutsche Studentensprache 90
1.1.1 Historische Jugendsprachen und aktuelle Erkenntnisinteressen 91
1.1.2 Heterogenität soziokultureller Sprach- und Lebensstile 92
1.1.3 Sprachkulturelle Spiegelungen und Gegenspiegelungen 100
1.2 Frühe Beiträge zur Schülersprache 106
1.2.1 Sondersprachliche Beobachtungen 106
1.2.2 Sprachkritische Beiträge. 107
1.3 Forschungsdesiderate 109
2 Jugendsprachen in der jüngeren Sprachgeschichte nach 1945 112
2.1 Jugendliche in der Nachkriegszeit: Halbstarke und „Halbstarken-Chinesisch“ 112
2.2 Jugendliche in den 60er Jahren: Teenager und „Teenager- Jargon“ 116
2.3 Antiautoritäre Studentenbewegung und „APO-Sprache“. 120
2.4 Studentischer Sprachgebrauch in den 80er Jahren: Sponti-Bewegung und „Betroffenheits-Jargon“ 125
2.5 Entwicklung alternativer Szenesprachen 128
2.6 Jugendsprache in der DDR 130
3 Jugendsprache und deutsche Gegenwartssprache. 133
3.1 Jugendliche Sprach- und Lebensstile in der heutigen Erlebnisgesellschaft 133
3.1.1 Subkulturelle Sprachstile Jugendlicher 133
3.1.2 Deutsche Schülersprachen: Zum Sprachgebrauch der „Normalos“. 136
3.1.3 Zur Relevanz soziolinguistischer Merkmale. 142
3.1.3.1 Alter 143
3.1.3.2 Geschlecht 144
3.1.3.3 Soziale Herkunft und Bildungsgänge 146
3.1.3.4 Regionale Herkunft 147
3.2 Typizität in der Heterogenität gegenwärtiger Jugendsprachen. 147
3.3 Innere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen 148
3.3.1 Stilmischungen. 148
3.3.1.1 „Hohe“ und „niedrige“ Stilebenen 148
3.3.1.2 Bricolagen. 149
3.3.1.3 Zitationen und „Spiel mit fremden Stimmen“ 150
3.3.2 Varietätenwechsel 151
3.3.2.1 Fachsprachliche Register 151
3.3.2.2 Sprachgebrauch in neuen Medien 152
3.3.2.3 Regionalsprachen 153
3.3.3 Entlehnungen. 154
3.4 Äußere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen 156
3.4.1 Code-switching und „gemischtes Sprechen“ 156
3.4.2 Kreuzungen mit Migrantensprachen 158
V Jugendsprachen in Schule und Unterricht 161
1 Schülersprache, Schulsprache und Unterrichtssprache 161
1.1 Kommunikation in Jugendgruppen als sozialisatorische Interaktion. 162
1.2 Kommunikation in Schule und Unterricht als Mittel der Sozialisation in die Schülerrolle 165
1.3 Haupt- und Nebenkommunikation im Unterricht und Identitätsbalancen 166
2 Sprachleistungen von Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Schule 168
2.1 Subkulturelle Sprachstile als Bestandteile von kommunikativer Kompetenz. 169
2.2 Jugendsprache in normgebundenen und normungebundenen Kontexten 169
3 Jugendsprachen als Unterrichtsthema: was man an ihnen und was man über sie lernen kann 170
3.1 Muttersprachlicher Deutschunterricht 171
3.1.1 Fachdidaktische Unterrichtsvorschläge 171
3.1.2 Jugendsprache in Lehrwerken 172
3.2 Deutsch als Fremdsprache-Unterricht 176
3.2.1 Didaktische Differenzierungen 176
3.2.2 Jugendsprache und Jugendkultur in DaF-Lehrwerken 177
Literaturverzeichnis 181
Sachwortregister 199
Personenregister 203
Abbildungsverzeichnis. 207
Pressestimmen
Aus: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft – Helen Christen - 04 04 2012
Es ist Eva Neuland ausgezeichnet gelungen, die Vielschichtigkeit und insbesondere die soziokulturelle Verzahnung der schillernden Größe Jugendsprache aufzuzeigen und auch für ein studentisches Publikum analytisch zugänglich zu machen.

Aus: Praxis Deutsch – Petra Balsliemke – 215/2009
[…] Die fundierte Annäherung an den Gegenstand Jugendsprache von Seiten der Sprachwissenschaft macht deutlich, wie groß der Unterschied zwischen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und dem bloßen Kommerz ist, in einer Zeit, in der „Szene-Wörterbücher“ zum vermeintlichen Sprechen Jugendlicher zahlreich auf dem Büchermarkt zu finden sind […]

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Wild

Im Buch gelingt es, einen fundierten und systematischen Überblick über Variationen des Standarddeutschen zu geben.

TOP*****

Bewertung

Kundenmeinung von Bianca Priolo

Das Buch gliedert sich in 5 umfassende Kapitel, welche eine ausführliche Einführung in das Thema Jugendsprache bieten. Als Germanistikstudentin hat dieses Thema mein Interesse geweckt und die Lektüre war für mich besonders ansprechend. Was ist Jugendsprache überhaupt? Wo findet sie ihre Hochkonjunktur? Welchen Einfluss hat die Jugendsprache auf unsere Gesellschaft? Wie ist die Akzeptanz? All diese Fragen beantwortet Frau Neuland in präzisen Ausführungen. Im Vorwort wird schon erwähnt, dass das Buch vor allem Studierende der Sprach- und Kulturwissenschaften in erster Linie ansprechen soll, aber ich finde, dass auch Nicht-Linguisten einen Blick wagen sollten. Vor allem im zweiten Kapitel, nämlich die Jugendsprache in öffentlichen Diskursen, finden sich explizite Beschreibungen darüber, ob es Verständigungsprobleme zwischen Generationen gibt und wie eine Generationendifferenzierung stattfindet. Im Großen und Ganzen kann ich die Struktur und Inhalte mit einem sehr gut bewerten, jedoch gibt es für mich auch ein paar negative Seiten. Einige Punkte und Abschnitte wiederholen sich in den Kapiteln, was das Ganze oftmals sehr zäh wirken lässt. Außerdem werden Techniken der Sprachverfremdung erwähnt, aber nach meinem Geschmack nicht ausführlich und präzise genug dargestellt. Beim Kauf war mir bewusst, dass das Buch wahrscheinlich eher leichte Kost ist und einfach gehalten ist, dennoch hätte ich mir gerade bei den einzelnen Techniken mehr Information gewünscht. Sehr aufschlussreich und anregend fand ich das letzte Kapitel mit dem Thema: "Jugendsprache in Schulen und Unterricht". Dieses Thema ist so allgegenwärtig und gerade in der heutigen Zeit ein wichtiger Diskussionspunkt. Kommunikation in der Schule findet heute auf viel differenzierteren Ebenen statt und auch die Sprachleistungen von Schülern und Schülerinnen ist nicht mehr normgebunden. Viele Lehrer und Lehrerinnen wissen oftmals nicht, wie sie damit umzugehen haben. Auch der muttersprachliche Deutschunterricht hat unter der Jugendsprache zu leiden. Das Buch veranschaulicht in sehr guter Weise Probleme und Lösungen zu diesem Thema. Ein Muss für jeden angehenden Deutschlehrer. Trotz der wenigen negativen Punkte gebe ich die volle Punktzahl.

2 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Jugendsprache"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Jugendsprache

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Jugendsprache
 

Das könnte Sie auch interessieren

  Lade...